DE897348C - Vorrichtung fuer die Steuerung der Schmierstoffzufuhr zu den einzelnen Schmierstellen von Kolbenmaschinenzylindern - Google Patents

Vorrichtung fuer die Steuerung der Schmierstoffzufuhr zu den einzelnen Schmierstellen von Kolbenmaschinenzylindern

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DE897348C
DE897348C DED5619D DED0005619D DE897348C DE 897348 C DE897348 C DE 897348C DE D5619 D DED5619 D DE D5619D DE D0005619 D DED0005619 D DE D0005619D DE 897348 C DE897348 C DE 897348C
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DE
Germany
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machine
lubricant
piston
cylinder
pressure
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Expired
Application number
DED5619D
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English (en)
Inventor
Walter Dipl-Ing Reuschle
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Deutsche Shell GmbH
Original Assignee
Deutsche Shell GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Die Schmierung von Kraftmaschinen, insbesondere Arbeitskolbenmaschinen, ist in der derzeibigen Beschaffenheit, d. h. Zuführung des Schmierstoffes mittels einer mechanischen :Schmierpresse unmittelbar in die Zylinder- bzw. iiii die Ansaugeleitungen und ohne Steuerung der Ölabgabezeit unvollkommen, da ein großer Prozentsatz des zugeführten Öles nicht zur richtigen Zeit und bei richtiger Kolbenstellung in die Zylinder der betreffenden Maschinen befördert wird und somit zum großen Teil mit dem ausgestoßenen Medium (Dampf oder Gas) verlorengeht. Dadurch .ise die notwendige Schmiermenge, die den Maschinen zur Aufrechterhaltung eines normalen Betriebszustandes zugeführt werden muß, wesehtlich größer, als. sie sein müßte, wenn das Schmiermittel gesteuert in den Zylinder eingeführt werden würde.
  • Zur Verbesserung dieser Verhältnisse eist die sogenannte Hubtaktschmierung entwickelt worden, die in erster Linie an Großmaschinen zum Einsatz gekommen ist, wobei unter Zuhilfenahme fremd erzeugter Preßluft bei einer bestimmten Kolbenstellung Schmierstoff in den Zylinder, und zwar auf den Kolben, eingeführt wird. Dadurch ist mit Sicherheit festgelegt, daß der Schmierstoff an die richtige Stelle kommt. Die Verwendung fremd erzeugter Preßluft ist aber mit Nachteilen verbunden, und zwar erfordert die Herstellung der Preßluft zusätzliche Maschinenleistung und außerdem ein zusätzliches Steuergerät für die Zuteilung zu den einzelnen Schmierstellen.
  • Erfindungsgemäß soll an Stelle dieser fremd erzeugten Preßluft die Eigenkompression der geschmierten Maschine treten, und zwar wird die Impulsleitung an einen Indikatorstutzen der be ; treffenden Maschine angeschlossen. In die vom Indikatorstuteen zum Rückschlagventil der betreffenden Schmierstelle führende Impulsleitung wird . eine Druckregeldose eingeschaltet, die im wesentlichen aus- einem federbelasteten Steuerkollier besreht. Die Federbelastung wird entslirechend dein Druck einreguliert, der an der betreffenden Schmierstelle herrscht. Auf diese Weise wird ohne mechanische Zusatzeinrichtung die geregelte Einführung des Schmierstoffes in den Zylinder mit einem den Druck der Schmierpumlie ergänzenden -zusätzlichen Druck möglich.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Gesamtanlage schematisch, Abl).2 die Ausbildung der Rückschlagventilanlage, Abb. 3 die Druckregeldose.
  • Der Druck vom Indikatorstutzen b gelangt auf den federbelasteten Kolben o. Dieser Kolben wird zurückgedrückt, wobei er einen Weg X zurücklegen muß, bis das Druckmedium durch den Kanal s in die zur Schmierstelle führende Leitung e, f bzw. zu dem in dieser befindlichen Rückschlagventil g (Abt. t) gelangen kann.
  • Der Weg X ist einstellbar und regelt so die Zeit der Druckabgabe, die erforderlich ist, bis der Kolben der Kraft- oder Arbeitsmaschine in der gewünschten Lage steht. Dann erfolgt ein kurzer, aber kräftiger Druckstoß, der das im Rückschlagventil angesammelte Öl oder die Emulsion an die Schmierstelle drückt. Die Spannung der Feder t entspricht dem Expansions- oder Kompressionsdruck des Mediums in der gewünschten Stellung des Kolbens der Kraft- oder Arbeitsmaschine. Die Rückschlagventilanlage (Abt. 2). bestehe aus einem Gehäuse j mit zwei eingebauten Rückschlagventilen k, und zwar einem Riickschlagventil für die Impulsleitung e und einem weiteren, welches am Ende der von den mechanischen Schmierpressen Ir kommenden Leitung i angeordnet ist. Der normal an der Maschine vorhandene Öler gibt gemäß seiner Einstellung den Schmierstoff in die Rückschlagventilkammer, von wo aus die von der Impulsleitung c abgegebenen Druckstöße den in die Kammer geführten Schmierstoff der Schrni.erstelle zuführen. Die Maschine selbst braucht nicht verändert zu «erden. Die Zahl der so zu bedienenden Sclinii.e rstellen kann beliebig sein. Jede Schmierstelle mul.i nur eine eigene Druckregeldose (l haben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Vorrichtung für die Steuerung vier Schinierstoffzufuhr zu den einzelnen Schmierstellen von Kolbenmaschinenzylindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenkompression'der Maschine als zusätzlicher Förderimpuls in die von der Schmierpresse zum Zylinder führende Schmierstoffleitung (i, f) geleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressionsdruck vom Indikatorstutzen (b) des Maschinenzylinders auf einen federbelasteten Steuerkolben (o) geleitet wird, der dadurch zurückgedrückt wird und den Durchfluß des Druckmediums zu einer .in der Schniierstoffleitung (i, f) befindlichen Rückschlagventilanlage (g) freigibt, wodurch die Zeit der zusätzlichen Druckzufuhr zur Rückschlagventilanlage (g) so geregelt werden kann, daß der Kolben der Maschine beim Eintritt des Schmierstoffes in den Zylinder in der gewünschten Lage steht.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dein Steuerkolben (o) wirkende Gegendruck der Feder (t) einstellbar ist.
DED5619D 1944-09-19 1944-09-19 Vorrichtung fuer die Steuerung der Schmierstoffzufuhr zu den einzelnen Schmierstellen von Kolbenmaschinenzylindern Expired DE897348C (de)

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