DE848730C - Zentralschmiervorrichtung mit Druckspeicher - Google Patents
Zentralschmiervorrichtung mit DruckspeicherInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/38—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems
- F16N7/385—Central lubrication systems
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16N13/00—Lubricating-pumps
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- F16N13/06—Actuation of lubricating-pumps
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Zentralschmiervorrichtung mit Druckspeicher Die Erfindung lwtrifft eine Vorrichtung zur Verteilung von Sclimierinitteln (C51) an die einzelnen Schmierstellen einer Maschinenanlage, der das Schmiermittel von einer zentralen Stelle aus einem von einer Pumpe aufgeladenen Speicher unter Druck zugeführt wird.
- Gegenüber den bekannten Zentralschmierungssysteinen, bei denen das 01 durch eine von Hand oder elektrisch angetriebene Pumpe unmittelbar oder über sog. Verteiler zu den Schmierstellen gefördert wird, benötigen die mit Speicher arbeitenden Schmierungssysteme für eine Vielzahl von Schmierstellen nur eine Pumpe kleiner Förderleistung zum Aufladen des Speichers. Das Fassungsvermögen des Speichers muß dabei so bemessen sein, daß bei Erreichen eines einstellbaren Druckes der Speicher bei seiner Entladung sämtliche den Schmierstellen vorgescbalteten Verteiler auffüllen kann. Diese Verteiler stellen kleine Speicher dar, die einstellbar das aufgenommene 01 an die Schmierstellen abgeben und die druckentlastete Schmierleitung von der druckführenden Speiseleitung trennen. Bei den bisherigen Zentralschmieranlagen mit Speicher besteht der von der Pumpe aufzuladende Speicher aus einem "Zylinder mit einem federbelasteten Kolben, der durch das eingepumpte 01 angehoben wird, bis er eine Stellung erreicht, in der ein Ventil in der vom Speicherzylinder zur Verteilerleitung führenden Leitung sich öffnet und das gespeicherte C51 durch die auf den Kolben drückende Feder in die Verteilerleitung gepreßt wird. Das Speichervoluinen derartiger Ölspeicher mit federbelastetem Kolben läßt sich jedoch nicht beliebig vergrößern, da mit zunehmendem Kolbendurchmesser oder Verrirößerung des Koll>enlitrl>es eine geeignete Aushililunn der Feder Schwierigkeiten bereitet. Man ist daher genötigt, die Anlage zu unterteilen und jedem Anlageteyl einen besonderen Ölspeicher zuzuordnen. Ölspeicher mit federbelasteten Kolben sind auch verhältnismäßig teuer, da der Kolben sehr sorgfältig in den Zylinder eingeschliffen werden muß, damit das unter hohem Druck stehende Öl nicht austreten kann.
- Durch die Erfindung wird ein wesentlich billigerer Ölspeicher mit beliebigem Fassungsvermögen verwendbar, der auch leicht in bestehende Schmieranlagen mit Kolbenspeicher eingebaut werden kann, wenn der Kolbenspeicher bei Erweiterung der Anlage nicht mehr zur Versorgung sämtlicher Schmierstellen ausreicht.
- Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Speicher aus einem Windkessel besteht, an den die Verteilerleitung über ein die Schmiermittelabgabe regelndes Ventil angeschlossen ist. Dieses Ventil kann ein von Hand bedientes oder mechanisch von der zu schmierenden Maschine beliebig gesteuertes Ventil oder ein sich selbsttätig vom Öldruck regelndes Ventil sein. In Anlagen, in denen bereits ein Ölspeicher mit federbelastetem, das Auslaßventil steuerndem Kolben vorhanden ist, kann dieser Kolbenspeicher gleich als Steuerventil für die Ölentnahme aus dem Windkesselspeicher ausgenutzt werden, so daß lediglich bei Erweiterung der Anlage der Windkesselspeicher dem als Hilfsspeicher wirkenden Kolbenspeicher vorzuschalten ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Motor i treibt über das Getriebe 2, 3 die Welle 4 an, auf der sich der Exzenter 5 zum Antrieb der Ölpumpe befindet. Die Lagerstellen der Wellen sind mit 6 bezeichnet. Die wesentlichen Teile dieser Ölpumpe sind der vom Exzenter 5 entgegen einer Feder angetriebene Kolben 7, das Saugventil 8 sowie das Druckventil g. Das Saugventil 8 ist über eine Rohrleitung an den Ölvorratsbehälter io angeschlossen, während das Druckventil g über eine Rohrleitung durch das T-Stück i i mit der zum Windkesselspeicher 13 uud dem Kolbenspeicher 14 führenden Rohrleitung in Verbindung steht. Zur Regelung des Zu- und Abflusses in dem Windkessel 13 ist in die Rohrleitung ein von Hand regelbares Kegelventil 12 eingesetzt. An dem Kolbenspeicher 14 ist die zu den Verteilern 16 führende Hauptrohrleitung 15 angeschlossen. Die von den Verteilern 16 abgehenden Schmierleitungen 17 sind druckentlastet und enden an den zu versorgenden Schmierstellen der Maschinenanlage. Zur Überwachung des Druckzustandes in der Hauptleitung 15 dient das Manometer 18. Gleichzeitig ist an die Hauptleitung 15 eine Entlastungsleitung ig angeschlossen, die über das Entlastungsventil 2o in den Ölvorratsbehälter io einmündet.
- Der Kolbenspeicher 14, dessen Kolben 21 durch die Feder 22 belastet ist, steuert über das Gestänge 23 das Ventil 24. Beim Aufladen des Windkesselspeichers 13 und des Kolbenspeichers 14 steigt allmählich der Druck in den beiden Speichern an. Die in dem Windkessel 13 befindliche Luft wird durch das eingedrückte Ö1 zusammengepreßt und gleichzeitig die Feder 22 gespannt durch den nach aufwärts gehenden Kolben 21. Hat der Druck in den Speichern 13 und 14 einen vorbestimmten Wert erreicht, so wird über das Gestänge 23 bei einem bestimmten Hub des Kolbens 21 das Ventil 24 geöffnet, so daß das Öl aus den beiden Speichern in die Hauptleitung 15 einströmt. Die Verteilerkammern 16 laden sich hierbei auf, und durch die Abgabe des Öls aus den beiden Speichern 13 und 14 verringert sich der bei Beginn der Ölabgabe herrschende Druck. Durch das Absinken des Kolbens 21 unter Wirkung der Feder 22 wird die Verklinkung .des Gestänges 23 %vieder aufgehoben, sobald der Kolben 21 die entsprechende Tieflage erreicht hat. Das Ventil 24 kann sich daher durch seine Feder wieder schließen; beim Schließen des Ventils ist der Öldruck vor und hinter dem Ventil 24 gleich. Damit nun die aufgeladenen Verteilerkammern i()-ihr Öl an die Schmierleitung 17 abgeben können, muß die Ölleitung 15 entlastet werden. Dies geschieht durch das von dem Exzenter der Pumpe gesteuerte Ventil 20. Sobald nämlich der Kolben 25 von dem Exzenter 5 entgegen der Feder 26 heruntergedrückt wird, wird das Ventil 28 eiltgegen der Feder 27 und dem Öldruck in Leitung 15 und ig geöffnet, so daß das 01 aus der Leitung 15 in den Sammelbehälter io über die Leitung ig, Ventil 2o, Leitung ig fließen kann. Durch das Regelventil 12 kann ,die Ölabgabe aus dem Windkesselspeicher beeinflußt werden, um im Bedarfsfall die Füllung der Speicherkammern der Verteiler 16 zu ändern oder um die Anlage nur vom Kolbenspeicher zu versorgen, wenn beispielsweise aus irgendwelchem Grunde eine Anzahl Schmierstellen stillgesetzt sind, so daß der Ölbedarf geringer ist und für die Versorgung der in Betrieb befindlichen Schmierstellen der Kolbenspeicher für die Versorgung ausreicht.
- Erwähnt sei, daß an Stelle des selbsttätig gesteuerten Auslaßventils 24 die Entladung des Windkesselspeichers durch ein von Hand zu bedienendes oder mechanisch beliebig gesteuertes Ventil bewirkt werden könnte. Es ist auch denkbar, ein solches von Hand zu öffnendes und zu schließendes Ventil den einzelnen Verteilern 16 zuzuordnen, um im Bedarfsfall nur bestimmte Schmierstellen mit dem notwendigen Schmierstoff zu versorgen. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von -Maschinen an ein einziges Schmieraggregat angeschlossen «-erden, das aus einer Förderpumpe, einem Druckluftbehälter und einem Ventil besteht. Die Hauptleitung 15, die zweckmäßig unter Flur verlegt wird, führt zu den einzelnen Maschinen eines Saales. An jeder Maschine wird das erwähnte Handventil oder das mechanisch von der Ntaschine selbsttätig zu steuernde Ventil angebracht, das bei seiner Bedienung die Abschmierung der Maschine herbeiführt. Durch den Antriebsexzenter 5 der Pumpe wird gleichzeitig das Entlastungsventil 20 zwangsläufig gesteuert, so daß die Verteilerleitung nach jedem Exzenterumlauf einmal entlastet wird. Dies schadet jedoch nicht während des Füllvorganges der Speicher, da das Ventil 24 so lange geschlossen ist, bis der gewünschte Druck erreicht ist. Die Aufladung der Verteiler 16 erfolgt daher auf halbem Exzenterumlauf. Selbstverständlich könnte die Steuerung des Entlastungsventils 2o durch ein umlaufendes oder bin und her gehendes Maschinenteil der zu schmierenden Maschine erfolgen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zentralschmiervorrichtung mit Druckspeicher, der durch die Schmiermittelpumpe aufgeladen wird und über eine zeitweise unter Druck stehende Leitung mit den den Schmierstellen vorgeschalteten Verteilern verbunden ist, die die Dosierung der Schmiermittelabgabe an den Schmierstellen bestimmen und das Schmiermittel der Schmierstelle druckentlastet zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher aus einem Windkessel (13) besteht, an den die Verteilerleitung (15) über ein die Schmiermittelabgabe regelndes Ventil (24) angeschlossen ist.
- 2. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (24) von Hand aus oder mechanisch von den zu schmierenden Maschinen gesteuert wird.
- 3. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Ventils (24) durch einen federbelasteten Kolben (21) erfolgt, der in einem unter Öldruck stehenden und als Hilfsspeicher wirkenden Zylinder sich bewegt.
- 4. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ventile (24) an dem Windkesselspeicher (13) angeschlossen sind, die den einzelnen Verteilern (16) oder Gruppen von Verteilern zugeordnet sind.
- 5. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch Ibis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die zu den Verteilern (16) führende Speiseleitung (15) ein vom Pumpenantrieb (Exzenter 5) gesteuertes Entlastungsventil (2o) angeschlossen ist, dessen Austritt in den Vorratsbehälter (io) mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV182A DE848730C (de) | 1949-11-22 | 1949-11-22 | Zentralschmiervorrichtung mit Druckspeicher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV182A DE848730C (de) | 1949-11-22 | 1949-11-22 | Zentralschmiervorrichtung mit Druckspeicher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848730C true DE848730C (de) | 1952-09-08 |
Family
ID=7568955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV182A Expired DE848730C (de) | 1949-11-22 | 1949-11-22 | Zentralschmiervorrichtung mit Druckspeicher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848730C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1167606B (de) * | 1959-06-03 | 1964-04-09 | Ver Werkzeugmaschinenfabriken | Schmiereinrichtung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
| DE1282605B (de) * | 1959-09-22 | 1968-11-14 | Walker Mfg Co | Vorrichtung zur Beseitigung von Luft- oder Gaseinschluessen in einem Abgabesystem fuer Schmiermittel |
-
1949
- 1949-11-22 DE DEV182A patent/DE848730C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1167606B (de) * | 1959-06-03 | 1964-04-09 | Ver Werkzeugmaschinenfabriken | Schmiereinrichtung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
| DE1282605B (de) * | 1959-09-22 | 1968-11-14 | Walker Mfg Co | Vorrichtung zur Beseitigung von Luft- oder Gaseinschluessen in einem Abgabesystem fuer Schmiermittel |
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