DE896802C - Verfahren zur Herstellung von Acylmercaptocarbonsaeuren und deren funktionellen Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acylmercaptocarbonsaeuren und deren funktionellen Derivaten

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DE896802C
DE896802C DEK12062D DEK0012062D DE896802C DE 896802 C DE896802 C DE 896802C DE K12062 D DEK12062 D DE K12062D DE K0012062 D DEK0012062 D DE K0012062D DE 896802 C DE896802 C DE 896802C
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Paul Dr Rer Nat Schlack
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Bobingen AG fur Textil-Faser
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C327/00Thiocarboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Acylmercaptocarbonsäuren und deren funktionellen Derivaten Es ist bekannt, daß ungesättigte Carbonsäuren, in denen die zu einer offenen Kette gehörigen Doppelbindungen durch bis zu 2-C-Atome von der Carboxylgruppe getrennt sind, z. B. ß-Äthylidenpropionsäure und Allylessigsäure, Thioessigsäure an die Doppelbindung zu addieren vermögen. Nach den Angaben in der Literatur ist die Wirkung der Carboxylgruppe bei dieser Anlagerungsreaktion von ausschlaggebendem Einfluß. Die Acylmercaptogruppe tritt stets an das der Carboxylgruppe entferntere C-Atom der Doppelbindung.
  • Es wurde nun gefunden, daß auch bei größeren Abständen zwischen der C O O H-Gruppe und der aliphatischen oder alicyclischen Doppelbindung, bei denen ein richtender und reaktionsfördernder Einfluß der Carboxylgruppe nicht oder kaum mehr anzunehmen ist, die Anlagerung von Thioessigsäure und anderen Thiocarbonsäuren noch glatt verläuft, wenn- im Reaktionsgemisch Peroxyde zugegen sind. Diese Feststellung ist von erheblicher praktischer Bedeutung, da es nunmehr möglich ist, aus geeigneten ungesättigten Carbonsäuren Mercaptocarbonsäuren zu gewinnen, die im Gegensatz zu den bekannten über Thioessigsäureanlagerung erhaltenen, beim Erhitzen nicht oder kaum zur Bildung von geschwefelten Lactonen neigen und deshalb wertvolle neue Ausgangsstoffe zur Gewinnung hochmolekularer Polykondensationsprodukte insbesondere linearer Polyester, Polyamide und Polyurethanamide darstellen.
  • An Stelle der ungesättigten Säuren selbst können auch ihre in der Carboxylgruppe funktionell abgewandelten Derivate, wie Ester, Nitrile oder Anhydride, als Ausgangsstoffe verwendet werden. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, solche ungesättigten Carbonsäuren bzw. deren Derivate zu benutzen, in denen die zwischen der ungesättigten Bindung und der Carboxylgiuppe befindliche Kohlenstoffkette durch Heteroatome, wie 0 oder S, unterbrochen ist. Eine Reihe von geeigneten Ausgangsstoffen sind in folgendem zusammengestellt: Undecylensäure, Undecylensäureäthylester, Undecylensäurenitril, Undecylensäureanhydrid, d ii, i2-Dodecansäurenitril, Styrol-m-carbonsäure, io, ii-Undecenyl-4-oxybenzoesäure (aus p-Oxybenzoesäuremethylester und Undecylbromid mit nachträglicher Verseifung), 5-Allylmercaptovaleriansäure, Buten - 2, 3 - bis - 5 -mercaptovaleriansäure [aus 5-Mercaptovaleriansäure und i, 4-Dichlorbuten-(2, 3)], Ölsäure, Ölsäüremethylester, Ölsäureäthenylester, Ölsäuretriglycerid, - Acetylricinolsäure, Linolensäure, Ricinensäuremethylester, Ricinensäure, Ricinensäuretriglyerid, Eläostearinsäure, Abietinsäure, Dihydroabietinsäure, die Veresterungsprodukte von Sojabohnenölfettsäüren oder Leinölfettsäuren mit Pentaerythrit oder Mannit, ungesättigte natürliche Fette und Öle,-wie Olivenöl, Erdnußöl, Ricinusöl, Sojabohnenöl, Leinöl, Holzöl, Oiticiaöl, veränderte bzw. veredelte natürliche Öle mit Doppelbindung, wie dehydratisiertes Ricinusöl, acetyliertes Ricinusöl, geblasenes Leinöl, teilweise chloriertes Leinöl, durch Umesterung aus natürlichen Fetten erhaltene Diglyceride und deren Acylierungsprodukte, z. B. Acetylprodukte oder Chloracetylprodukte.
  • Besonders wichtige Ausgangsstoffe sind die endständig ungesättigten Monocarbonsäuren, da bei ihnen die Anlagerung der Thiocarbonsäuren nicht nach der Markownikoffschen Regel verläuft, die substituierte Mercaptogruppe also an das Ende der Kette tritt. - Derartige Mercaptoverbindungen, z. B. 7-Mercaptoheptansäure und besonders die aus der wohlfeilen Undecylensäure leicht gewinnbare ii-Mercaptoundecansäure sind zum Aufbau von linearen Superpolymeren sehr gut geeignet. Die aus Ölsäure und ähnlichen Säuren oder aus fetten Ölen gewinnbaren Mercaptanderivate sind wertvolle Ausgangsstoffe zur Herstellung von Textil- und Gerbereihilfsmitteln oder Lackrohstoffen.
  • Für das Verfahren kommt in erster Linie die aus Keten und überschüssigem Schwefelwasserstoff leicht zugängliche Thioessigsäure in Betracht. Grundsätzlich können aber auch andere Thiocarbonsäuren verwendet werden, z. B. Thiopropionsäure, .Methoxythioessigsäure, Thiobenzoesäure, p-Methoxythiobenzoesäure. Zweckmäßig verwendet man die Thiocarbonsäuren in mäßigem Überschuß von z. B. io bis 50 °/a. Es steht aber nichts im Wege, besonders bei destillierbaren und dementsprechend leicht wiedergewinnbaren Thiocarbonsäuren, noch größere Überschüsse einzusetzen. Hierbei ist zu beachten, daß mitunter auch noch Thioessigsäure zur Acylierung oder zur Anlagerung an andere Gruppen verbraucht werden kann. So können alkoholische, insbesondere primäre Hydroxylgruppen, von Thioessigsäure acetyliert werden, besonders bei höherer Temperatur. Ferner kann, wie festgestellt wurde; eine Anlagerung an Nitrilgruppen stattfinden.
  • Als reaktionsauslösende Mittel kommen beispielsweise folgende Peroxyde in Betracht: Peressigsäure, Acetylperoxyd, Perbenzoesäure, Benzoylperoxyd, o- und p-Chlorbenzoylperoxyd, Phthalmonopersäure, Oleylperoxyd, Tetralinperoxyd, Ätherperoxyde, z. B. die Peroxyde von Diisopropyläther, Tetrahydrofuran, I, 3-Dioxan, I, 4-Dioxan, Peroxyde polymerer Äther, z. B. des Polytetrahydrofurans oder von Polyacetalen, z. B. aus Formaldehyd und Glykolen, wie i, 4-Dioxybutan oder I, 5-Dioxypentan, Ketonperoxyde, wie Acetonperoxyd, Butanonperoxyd; hnearheteropolymere Peroxyde, die durch Peroxydierung von Mischungen von Ketonen mit Wasserstoffsuperoxyd oder Perschwefelsäure erhalten werden.
  • Der Zusatz von Peroxyd kann mengenmäßig erheblich schwanken, je nach den Arbeitsbedingungen hinsichtlich Temperatur, Art und Menge des Lösungsmittels und Reinheitsgrad der Substanz. Bei Benzoylperoxyd sind im allgemeinen Mengen von 0,3 bis 3 % angemessen. Jedoch soll hiermit weder nach oben noch nach unten eine Abgrenzung gegeben sein. Wenn die ungesättigten Ausgangsstoffe sauerstoffverbrauchend wirkende Substanzen oder Gruppen enthalten, sind selbstverständlich größere Mengen Peroxyd erforderlich. Nach Möglichkeit wird man störende Verunreinigungen, z. B. aus fetten Ölen, vor der Reaktion entfernen. Verzögernd oder gegebenenfalls unterbindend wirken z. B. Stoffe, wie Hydrochinon, Diphenylamin, Thioglykolsäureanilid.
  • Die Reaktion springt, wenn Verzögerer nicht zugegen sind, in Gegenwart von Peroxyd gewöhnlich sofort an und kann in verhältnismäßig kurzer Zeit zu Ende gebracht werden. Der die Umsetzung auslösende Zusatzstoff kann der Reaktionsmasse auf einmal einverleibt werden, wobei man, um zu starke Temperatursteigerung zu verhüten, ein bei passender Temperatur siedendes, indifferentes Lösungsmittel zufügen kann. Es ist aber besonders beim Arbeiten in technischem Maßstabe zweckmäßiger, das Peroxyd bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, z. B. bei 4o bis 7o°, in Portionen zuzufügen, bis weiterer Zusatz keine positive Wärmetönung mehr hervorruft bzw. bis keine weitere Abnahme des Jodtiters mehr stattfindet. Die Zugabe des Peroxyds kann auch mit Vorteil im Wechsel mit der einen oder anderen Reaktionskomponente vorgenommen werden. Selbstverständlich liegt es auch im Rahmen der Erfindung, mit Ausgangsmaterialien zu arbeiten, die vorher durch Stehenlassen an der Luft, gegebenenfalls in Gegenwart von die Sauerstoffaufnahme 'beschleunigender Stoffe, Peroxyd gebildet haben, Schließlich kann auch, erforderlichenfalls nach Beseitigung sauerstoffverbrauchender Stoffe, ein peroxydfreies Reaktionsgemisch so lange mit Luft oder Sauerstoff, zweckmäßig unter Rühren und in Gegenwart sauerstoffübertragender Stoffe belassen werden, bis die Reaktion eingetreten ist.
  • Die optimale Reaktionstemperatur, die unter anderem auch von der Menge der zugesetzten Peroxyde und ihrer Beständigkeit abhängig ist, muß durch Vorversuche festgestellt werden. Wegen der Instabilität vieler Peroxyde empfiehlt es sich, die Temperatur nicht über ioo bis iio° steigen zu lassen. Will man bei relativ hoher Temperatur arbeiten, etwa, um ein Gemisch in Abwesenheit von Lösungsmitteln in geschmolzenem Zustande zu erhalten, so ist die allmähliche Zugabe des Reaktionsauslösers besonders zweckmäßig. In Gegenwart anderer mit Thioessigsäure und ihren analogen reaktionsfähigen Gruppen, wie Hydroxyl-oder Nitrilgruppen, kann ein Arbeiten bei niederer Temperatur erforderlich sein, wenn. eine Veränderung dieser Reste vermieden werden soll.
  • Als Lösungsmittel können beispielsweise Hexahydrobenzol, reines Benzol oder Toluol, Äthyläther, Tetrahydrofuran, n-Butylchlorid, Trichloräthylen, Epichlorhydrin, Essigester und Eisessig Verwendung finden. Der spezifische- Einfluß des Lösungsmittels auf die Reaktion ist bei Peroxydzusatz verhältnismäßig gering. In den meisten Fällen können Lösungsmittel entbehrt werden. Erforderlichenfalls wird beim Arbeiten ohne Lösungsmittel die stark exotherme Reaktion durch äußere Kühlung gemäßigt. Beispiel ia 9,2 g einer durch längeres Lagern in angebrochenem Gebinde peroxydhaltig gewordenen Undecylensäure wurden mit 4,75 g Thioessigsäure (i25 °/o der Theorie) vermischt. Das Reaktionsgemisch erwärmte sich rasch. Nach 1/, Stunde wurde mit Wasser gekühlt, wobei der gesamte Ansatz zu einer Kristallmasse erstarrte. Nach dreitägigem Stehen wurde aus 15 ccm Petroläther umkristallisiert. Ausbeute 11,85 g ii-[Acetylmercapto]-undecansäure = 85 °/o der Theorie. Nach nochmaligem Umkristallisieren aus dem gleichen Lösungsmittel war die Säure analysenrein. Schmelzpunkt: 57,5 bis 58,5°. Analysen: S berechnet = 12,31 °/o, S gefunden = 12,41 °/o, Äquivalentgewicht berechnet = 184,2, gefunden = 185,7. Beispiel ib 9,2g fast peroxydfreie Undecylensäure wurde wie oben mit 4,75 g Thioessigsäure vermischt. In diesem Fall konnte innerhalb mehrerer Stunden keine positive Wärmetönung beobachtet werden. Es wurde nun 1 °/o Benzoylperoxyd, bezogen auf die Mischung, zugegeben, was einen sofortigen Temperaturanstieg zur Folge hatte. Als die Temperatur 5o° erreicht hatte, wurde mit Wasser gekühlt, worauf nach kurzer Zeit reichliche Kristallisation eintrat. Nach dem Absaugen wurde im Filtrat die Reaktion durch nochmalige Zugabe einer gleichen Menge Benzoylperoxyd von neuem ausgelöst, dieses Mal ohne Unterbrechung durch Kühlung. Ausbeute : .wie in Beispiel i a.
  • Nach mehrtägigem Stehen des gleichen Ansatzes in enghalsigem verschlossenem Gefäß trat selbst bei Eiskühlung keinerlei Kristallisation ein. Die Reaktion kam aber auch hier nach der Lagerung sofort in Gang, als 10/, Benzoylperoxyd zugefügt wurde. Beispiel ic 9,2g praktisch peroxydfreie Undecylensäure und 4,75 g Thioessigsäure wurden in 15 ccm durch Destillation über Natrium peroxydfrei gemachtem Äthyläther gelöst. Innerhalb 22 Stunden erfolgte keine sichtbare Reaktion. Als nunmehr 10/, Benzoylperoxyd zugegeben wurde, stieg die Temperatur in kurzer Zeit an und beim Verdunsten des Äthers kristallisierten ii g ii-Acetylmercaptoundecansäure aus. Es ist anzunehmen, daß der Äther beim Stehen Peroxyd gebildet hatte, so däß die Reaktion teilweise schon vor dem Benzoylperoxydzusatz eingetreten sein dürfte.
  • Beispiel id 9,2 g praktisch peroxydfreie Undecylensäure; 4,75 g Thiöessigsäure und o,22 g Hydrochinon wurden zusammen bei Raumtemperatur gelöst und im Kontakt mit Luftsauerstoff 3 Tage bei Raumtemperatur stehengelassen. Hierauf konnten 3,9 g und nach weiteren 4 Tagen 5,85 g kristallisierte ii-Acetyhnercaptoundecansäure isoliert werden.
  • Als 3,7 g derselben Undecylensäure mit i,8 g Thioessigsäure in Gegenwart von 0,044 g Hydrochinon 3 Wochen im Einschlußrohr unter Stickstoff aufbewahrt wurden, konnte auch bei Kühlung auf etwa - io° nicht die geringste Kristallisation beobachtet werden.
  • Das Benzoylperoxyd kann durch Acetonperoxyd ersetzt werden, jedoch wirkt dieses schwächer. Beispiel 2 5,6 g Ölsäure (rein, Schering) und i,8 g Thioessigsäure wurden vermischt und mit 0,05 g Benzoylperoxyd versetzt. Die Temperatur stieg dann innerhalb 2o Minuten um g° an. Nach Abkühlung und neuerlichem Zusatz der gleichen Menge Peroxyd erfolgte nur noch eine geringe Temperaturerhöhung. Nach Abdestillieren der flüchtigen Anteile im Vakuum hinterbheb die Acetylmercaptostearinsäure als Öl. Beispiel 3 4,24 g Undecylensäureäthylester und 1,9 g Thioessigsäure wurden bei Raumtemperatur vermischt. Innerhalb 2o Minuten stieg die Temperatur nur um 4° an. Eine sehr kräftige Reaktion mit einem Temperaturanstieg um 6o° in 3 Minuten wurde dagegen erhalten, als 0,05 g Benzoylperoxyd schon vor der Zugabe der Thioessigsäure in der genannten Menge Undecylensäureäthylester gelöst wurden.
  • Nach Stehen über Nacht im Kontakt mit Luftsauerstoff gaben beide Ansätze auf neuerliche Zugabe von 0,05 g Benzoylperoxyd keine positive Wärmetönung mehr.
  • Beim Abdestillieren der flüchtigen Anteile hinterbleibt der ii-[Acetylmercapto]-undecylensäureäthylester als fast farbloses Öl. Beispiel 4 2,9 g durch Stehen peroxydhaltig gewordenes Leinöl wurden mit 2,2 ccm Thioessigsäure bei 2o° vermischt, worauf innerhalb von 9 Minuten Temperaturanstieg um 22° erfolgte. Als einem zweiten Ansatz sofort 0,05 g Benzoylperoxyd zugefügt wurden, erwärmte sich das Gemisch schon in 3 Minuten um 43°. Zu beiden Reaktionsmischungen wurden nach Stehen über Nacht nochmals o,o5 g Benzoylperoxyd zugefügt. Eine positive Wärmetönung war daraufhin weder im einen noch im anderen Fall zu beobachten.
  • Zur Entfernung des Überschusses der Reagenzien wurde das Reaktionsprodukt wiederholt mit Wasser und gesättigter Kaliumbicarbonatlösung gewaschen. Man erhält ein Öl, das nach Behandlung mit verseifenden Mitteln, wie z. B. Ammoniak, intensive Mercaptanreaktion zeigt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Acylmercaptocarbonsäuren und deren funktionellen Derivaten, dadurch gekennzeichnet, daß man ungesättigte Carbonsäuren oder deren funktionelle Derivate, wie Ester, Nitrile, Anhydride, in denen die Carboxylgruppe oder abgewandelte Carboxylgruppe von der Doppelbindung durch mindestens drei kettenbildende Atome getrennt ist, in Gegenwart von Peroxyden mit Thiocarbonsäuren, insbesondere Thioessigsäure, reagieren läßt.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß man die reaktionsauslösenden Peroxydverbindungen in kleinen Anteilen allmählich zufügt, gegebenenfalls im Wechsel mit dem .einen oder anderen Reaktionsteilnehmer.
DEK12062D 1942-01-31 1942-01-31 Verfahren zur Herstellung von Acylmercaptocarbonsaeuren und deren funktionellen Derivaten Expired DE896802C (de)

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