DE896599C - OElfoerderanlage fuer ein aus Kolbenbrennkraftmaschinen mit hydraulischer Verstelluftschraube bestehendes Triebwerk - Google Patents

OElfoerderanlage fuer ein aus Kolbenbrennkraftmaschinen mit hydraulischer Verstelluftschraube bestehendes Triebwerk

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Publication number
DE896599C
DE896599C DEI2785D DEI0002785D DE896599C DE 896599 C DE896599 C DE 896599C DE I2785 D DEI2785 D DE I2785D DE I0002785 D DEI0002785 D DE I0002785D DE 896599 C DE896599 C DE 896599C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
engine
circuit
internal combustion
adjustment screw
Prior art date
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Expired
Application number
DEI2785D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl-Ing Jacob
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE896599C publication Critical patent/DE896599C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00Pressure lubrication
    • F01M1/02Pressure lubrication using lubricating pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Ölförderanlage für ein aus Kolbenbrennkraftmaschinen mit hydraulischer Verstelluftschraube bestehendes Triebwerk Bevor die volle Leistung eines Flugzeugtriebwerkes im. Anspruch :genommen werden kann, müssen seine hochbeanspruchten Lager und auch,die sonstigen Schmierstellen ausreichend :mit schmierfähigem Öl versorgt sein. Um dies zu erreichen, muß das Triebwertk bekanntlich so lange mit mäßiger Tourenzahl betrieben werden., bis. das Öl dünnflüssig genug ist, um mit Sicherheit an alle Schmierstellen gelangen zu können. Nun ist aber die Gefahr sehr groß, daß bei einem Flugmotor, der in Betrieb genommen werden soll, die Lager trocken und die Ölleitunglen leergelaufen sind. Dies ist besonders: dann der Fall, wenn der Motor bängere Zeit außer Betrieb war. Um zu vermeiden, :daß in einem solchen Fall die Lager schon bei der Inbetri-eibnahme -des Motors fress,en, d. h. bevor ihnen durch die Ölpumpe genügend Schmierstoff zugeführt werden konnte, müssen sie schon: vor dem Ingangsetzen des Triebwerkes geschmiert werden.
  • Außerdem ergibt sich,durch :die Verwendung von Verstelluftschrauben die Notwendigkeit, diese bei Ausfall ihres Tziebwerkes während des Fluges in Segelstellung zu bringen, damit die Angriffsfläche, die der Fahrtwind an den Luftschraubenflächen findet, verkleinert wird.
  • Zu:r Lösung :dieser beiden Aufgaben ist es bekannt, zusätzliche Ölförderanlagen zu benutzen, durch welche einerseits die Schmierstellen der Brennkraftmaschime vor der Inbetriebnahme mit Schmierstoff versorgt werden können und andererseits nach Stillstand des Triebwerkes eine Verstellung der Luftschraubenflügel bewirkt werden kann.
  • Diese bekannten Maßnahmen haben jedoch den Nachteil, daß für jede zusätzliche Ölfördferanlage eine besondere Förderpumpe und je ein .besonderer Antrieb erforderlich sind:. Außerdem wird eine Vielzahl zusätzlicher Leitungen benötigt, was inisgesamt eine unwirtschaftliche Mehrbelastung des Luftfahrzeuges zur Folge hat.
  • Die Erfindung geht nun davon aus:, d aß beide Aufgaben praktisch niemals gleichzeitig bewältigt zu werden brauchen und löst dieselben: dadurch, d:aß ,die :beiden zusätzlichen Ölkreisläufiei von einer einzagen Ölföriderpumpe gespeist werdeni, die ihren Antrieb von einem uniabhängig von der Brennkraftmaschine in Betrieb setzbaren Motor erhält. Zweckm"äßig erfolgt die Anordnung der einzigen Pumpe in .der Weise;, daß sie aus einem Behälter ansaugt und über einen Zweiwegehahn je nach Stellung desselben zu den Lagern des, Trieibwerkesi odier in den-Kreislauf des Reglers für die Verstelluftschraube fördert. Die Ausgestaltung einer ölfördeTanlage gemäß der Erfindung kann jedoch vorteilhaft auch so erfolgen, daß eine- von einem Elektromotor angetriebene Zahnradpumpe Öl aus einem Regler für Verstelluftschrauben: und/oder aus. dem Ölsumpf des Triebwerkes über einen Dreiwegehahn ansaugt und über einen. Zweiwegehahn zu dien Lagern des Triebwerkes oder in den Ölkreiislauf des.Reglers der Verstelluftschrauhe fördert, wobei' !beide Hähne in starrer Abhängigkeit voneinander verstellbar sind.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für eine Ölförderanlage .gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Nach dem Einschalten eines Elektromotors i, der eine Zahnradpumpe-- antreibt, saugt, wie aus Abb. i ersichtlich, die Zahnraidpumpe 2i über eine Leitung 3 schmierfiälhi!ges Öl aus einem Behälter 4 an und: fördert es über einte Druckleitung 5 zu. dien Schmierstellen des Triebwerkesi 6. Das Übersc'hrüssige Öl tropft in dien Ölsumpf des Triebwerkes 6 und wird von Ida über eine! Leitung 7 in den Behälter 4 abgeleitet. Sindi die Lager des Triebwerkes 6 genügend mit schmiedähiggem Öl versorgt, so ist das Triebwerk startbereit, und der Elektromo.tor i wird wieder ausgeschaltet.
  • Von der Druckleitung 5 zweigt eine zweite, mit dem Ölkreislauf eines Reglers 8 für Verstelluftschrauben verbundene Druckleistung 9 ab. An der Abzweigstelle Bier Druckleitung 9: ist ein Zweiwegehahn io eingebaut. In der gezeichneten Stellung d ist durch den Zweiwegehahn io die Vierbindung der Zahnradpumpe 2 mit dien: Lagern des Triebwerkes 6 hergestellt.
  • Soll nach Ausfall des Triebwerkes@ 6 während . des Fluges die Verstel.lufitzschraube in Segelstellung gebracht werden, so wird stier Zweiweg ehahn10 um 9o° umgelegt, di. h. in @die Stellung b gebracht und der Elektromotor i eirngeschaltet. Die Zahnradpumpe 2 fördert nun Öl ans dem Behälter 4 durch diie Leitung 3 und über die Druckleitungen 5 und 9 in den Ölkreislauf des Reglers 8, wadurch die Luftschraube in Segelstellung gebracht wied. Aus dem Regler 8 fließt das Öl über eine Leitung i.i in den Behälter 4 zurück.
    In Ab&2 besitzt die Ölförderanlage keinen
    Frischölbehälter. Die Pumpe 12 saugt das Öl aus
    dem Ölsumpf des Triebwerkes 16 über dk# Leitung
    17, einen Dreiwegehahn 112 und die Lekung 13 an
    und fördert es durch die Drackleitung i115 über einen
    Zweiwegehahn iio zu den Lagern des Triebwerkies
    16. An dem Dreiwegehahn 112 ist außer den
    Leitungen 13 und 1i7 auch eine Abflußleitung 11.1I
    des Reglers, 18 angeschlossen. Die mit dem Ölkreis-
    lauf des Reglers 18 verbundene Druckleitung i9 ist
    an den Zwüiwegehahn i iio angeschlossen. Der Zwei-
    wegehahn vio und der Dreiwegehahn 1112 sind: Über
    ein Gestänge 113 in- starrer Abhängigkeit vonein-
    ander verstellbar. Sind die Hähne i i.oi und i i@2 in
    der Stellung c, so fördert @dietPumpe ii-2@ nur aus dem
    Ölsumpf und vers@rgt,die Lager des Triebwerkes; r6
    mit Öl, werden die Hähne 112 und i T o dagegen in
    Stellung d gebracht, so saugt die Pumpe i2: Öl so-
    wohl aus dem Ölsumpf alsi auch aus dem Regler 18
    über Iden Dreiivegehahn,i@i-2 und :die Leitung 13 und,
    fördert es durch diieDruckleiiung i'5 über @denZwei-
    we!giehahn iio und die Leitung 1i9 in den Ölkreiis-
    lauf des Reglers 18, wo es die Verstellung der Luft-
    s,chriaubienflügel :bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ölförderanlage für ein aus mindestens einer Kolbenbrennknaf.tmaschine bestehendes Trieb- werk mit hydraulischer Verstelluftschraube und einem zusätzlichen Sahmierölkreislauf zum Ver- sorgen d@ür Schmierstollen mit Öl vor Inbetrieb- nahme der BrennkTaftmiaschine sowie einem zu- sützlichen Ölkreislauf zur Verstellung der Luft- sch ,ranzige in Segelstellung bei etwaigem Ausfall ,der Brennkraftmas.cbine während des Flutges, .dadurch, gekiennzeichniet, da.ß die beiiden; zu.sätz- lichen Ölkreisläufe von einer einzigen Öl:förder- pumpe (2,12) .gespeist werden, die ih renAntrieb von -einem uniabhängig von der Brennkraft- maschine in Betrieb setzbaren Motor (r, i!i) er- hält. 2. Ö.lfördieranliage nach Anspruch i, diadurch gekennzeichnet, deß idie einzige Plumpe (2) Öl aus. einem Behälter (4) ansaugt und Über einten Zweiwegehahn (not) je nach. Stellung desselben zu dien Lagern; des Triebwerkes (6) oder in den Kreislauf des Reglers, (8) für die Verstelluft- schraube fördert. 3. Ölförderanlage nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet" daß eine von einem Elektro- motor (i i) angetriebene Zrahnradpurnpe (12) Öl aus einem Regler (1$) für Vergtellufischrauben undi/oder aus dem Ölsumpf des Triebwerkes (16) über einten Dreiwebgehahn (i12) ansaugt und über einen Zweiwegehahini (i i o) zu Iden Lageur des Triebwerkes (16) oder irden Öl- kreislauf des Reglens@ (18) der Verstelluft- s:chraube fördert, wobei beide iHähwe,(i i:2 und rio) in starrer Abhängigkeit voneinander ver- stellbar sind.
DEI2785D 1940-06-22 1940-06-22 OElfoerderanlage fuer ein aus Kolbenbrennkraftmaschinen mit hydraulischer Verstelluftschraube bestehendes Triebwerk Expired DE896599C (de)

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