DE896403C - Roentgenbestrahlungsgeraet - Google Patents

Roentgenbestrahlungsgeraet

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DE896403C
DE896403C DEK5978D DEK0005978D DE896403C DE 896403 C DE896403 C DE 896403C DE K5978 D DEK5978 D DE K5978D DE K0005978 D DEK0005978 D DE K0005978D DE 896403 C DE896403 C DE 896403C
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DE
Germany
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tube
axis
counterweight
balance weight
rotating
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Expired
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DEK5978D
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English (en)
Inventor
Albert Dr Med Kohler
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/01Devices for producing movement of radiation source during therapy
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/08Auxiliary means for directing the radiation beam to a particular spot, e.g. using light beams

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Description

  • Röntgrenbestrahlungsgerät Es sind bereits Röntgenbestrahlungsgeräte bekannt, bei welchen die Röhre während der Behandlung um eine auf den zu behandelnden Körper einzurichtende horizontale Achse schwingen kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein das Gewicht der Röhre ausgleichendes - Gegengewicht zwangsläufig mit der Röhre gegenüber dieser Achse abstandsveränderlich ist und daß die Röhre und das Gegengewicht auf den entgegengesetzten Seiten des Drehgestells angeordnet sind.
  • Die Verwendung eines zwangsläufig mit der Röhre bewegten Gegengewichtes ist zwar schon bekannt, ebenso die Anordnung der Röhre und des Gegengewichtes auf entgegengesetzten Seiten des Drehgestells; in der Vereinigung dieser je für sich bekannten Maßnahmen bei einem Gerät der eingangs erwähnten Gattung wird jedoch ein besonderer Vorteil erzielt, einmal durch die Vermeidung des Entstehens eines Kippmomentes an dem Drehgestell, zum anderen Male durch Freihaltung des Raumes unterhalb der Röhre von dem Gegengewicht und von Getriebeteilen, die zur Veränderung des Abstandes der Röhre und des Gegengewichtes zur Drehachse dienen.
  • Die Drehwelle ist in oder auf einem seinerseits drehbar mit dem Röhrenträger und dem Ausgleichsgewicht gekuppelten Körper gelagert und mit diesem lösbar verbunden, so daß letzterer nach Lösung der Verbindung bei Drehung gegenüber der die Führungen tragenden Welle oder umgekehrt die Verschiebung der Röhre und der Ausgleichsvorrichtung in gegenseitiger Abhängigkeit bewirkt. In oder an der Achse, um welche die Röhre schwingt, kann eine Lichtquelle angeordnet sein, deren die Höhenlage dieser Achse unmittelbar oder mittelbar anzeigender Lichtstrahl über zweckmäßig verstellbare reflektierende Flächen seitlich auf den zu behandelnden Körper projiziert wird.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar Fig. I eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt, Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. I, Fig. 3 die Lage eines zu behandelnden Körpers zur Schwingachse im Grundriß und Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht zu Fig. 3.
  • Gemäß den Figuren ist auf deih Trägergestell a, das beispielsweise aus zwei im Boden und in der Decke des Behandlungsraumes verankerten Säulen besteht, ein Lager b angeordnet. Dieses Lager kann an dem Trägergestell höhenverstellbar sein. In dem Lager befinden sich zwei konzentrische Hohlwellen c und d.
  • Die äußere Hohlwelle c trägt die Lager e einer Schnecke f, deren zugehöriger Schneckenzahnbogen g auf der inneren Hohlwelle d sitzt. Die Schnecke f wird mit einem Handrad h betätigt. Durch das Schneckengetriebe sind die beiden Hohlwellen c und d gegeneinander gesperrt, so daß bei Drehung der äußeren Hohlwelle c über einen Schneckenzahnbogen i und ein zugehöriges Vorgelege k, das sich in einem Gehäuse 1 an der Unterseite des Lagers b befindet, die innere Hohlwelle d diese Drehung um die Achse m mitmacht.
  • Durch Betätigung des Handrades h hingegen kann über die Schnecke f und das Schneckenrad g die innere Hohlwelle d gegenüber der äußeren Hohlwelle c verdreht werden. Die äußere Hohlwelle c trägt an ihrem einen Ende das Säulenpaar n, welches der Führung des Trägers o der Röhre p dient, an ihrem anderen Ende auf der gegenüberliegenden Seite des Trägergestells a das Säulenpaar q, welches der Führung des Gegengewichtes r dient. Die innere Hohlwelle d ist mit um I80° gegeneinander versetzten kurbelartigen Ansätzen s und t versehen, deren einer auf der Seite der Röhre, deren anderer auf der Seite des Gegengewichtes sich befindet. Diese Ansätze stehen durch Pleuelstangen X bzw. v mit dem Röhrenträger o bzw. dem Gegengewicht r in Gelenkverbindung.
  • Führt die Röhre p um die Achse m, deren Verlängerung durch die zu behandelnde KörperStelle gehend zu denken ist, eine schwingende, zweckmäßig oszillierende Bewegung (vermittelt durch das Getriebe i, k) aus, so nimmt das Gegengewicht r infolge der starren Verbindung zwischen den Hohlwellen c und d durch das selbstsperrende Getriebe f, g an dieser schwingenden Bewegung teil. Soll nun der Abstand der Röhre p von der Achse rn und damit von der zu behandelnden Körperstelle verändert werden, so wird die Schnecke f mittels des Rades h in der einen oder anderen Richtung gedreht, je nachdem, ob es sich um eine Vergrößerung oder um eine Verkleinerung dieses Abstandes handelt.
  • Der Schneckentrieb f, g wirkt sich dabei in einer relativen Drehung der inneren Hohlwelle d gegenüber der äußeren Hohlwelle c oder umgekehrt aus, und diese Relativbewegung wird über das Kurbelgestänge s, X bzw. t, v auf den Röhrenträger o bzw. das Gegengewicht r übertragen, so daß sich der Röhrenträger und das Gegengewicht in zwangsläufiger Abhängigkeit voneinander auf ihren Führungen n bzw. q im Sinne einer Annäherung an die Schwingachse m oder einer Entfernung von dieser verschieben.
  • Die innere Hohlwelle d schließt eine Lichtquelle w ein, die in der Achse m liegt. Im Strahlengang dieser Lichtquelle befindet sich beispielsweise ein schattenwerfender Körper x in Form eines Fadens. Der Strahlenkegel wird hinter dem schattenwerfenden Körper durch reflektierende Flächen (Spiegel) y,, Y2. gl, z2 abgelenkt und seitlich auf den zu behandelnden Körper K projiziert; d. h. an den beiden Seiten des Körpers K werden die Projektionsbilder B1 und B2 des Fadens x entworfen. Die Projektionsbilder B1 und B2 lassen somit eindeutig diejenige horizontale Ebene erkennen, in welcher die Schwingachse m durch den zu behandelnden Körper K geht. Dies ist zur Erleichterung der genauen Einstellung der Schwingachse m auf die zu behandelnde Körperstelle von großer Wichtigkeit. Die reflektierenden Flächen Y2 und z2 sind um zur Zeichenebene senkrecht stehende Achsen verschwenkbar, so daß die Proj ektionsbilder B1 und B2 in der erwähnten horizontalen Ebene verschoben und auf den Teil des Körpers K eingestellt werden können, in welchem sich die zu behandelnde Stelle befindet. Statt gewöhnlicher Strichmarken kann man als Projektionsbilder auch Skalen entwerfen oder sogar auch die Schattenbilder von Formen (etwa der zu behandelnden Stelle selbst), die man ausblenden will.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCH: I. Röntgenbestrahlungsgerät, bei welchem die Röhre während der Behandlung um eine auf den zu behandelnden Körper einzurichtende horizontale Achse schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein das Gewicht der Röhre ausgleichendes Gegengewicht zwangsläufig mit der Röhre gegenüber dieser Achse abstandsveränderlich ist und daß in an sich ebenfalls bekannter Weise Röntgenröhre und Gegengewicht - auf den entgegengesetzten Seiten des Drehgestells angeordnet sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwelle (c) in oder auf einem seinerseits drehbaren, mit dem Röhrenträger (o) und dem Ausgleichsgewicht (r) gekuppelten Körper (d) gelagert und mit diesem lösbar verbunden ist, so daß letzterer nach Lösung der Verbindung bei Drehung gegenüber der die Führungen (n, q) tragenden Welle (c) oder umgekehrt die Verschiebung der Röhre (p) und des Ausgleichsgewichtes (r) - in gegenseitiger Abhängigkeit bewirkt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des mit der Schwingwelle (c) lösbar verbundenen Drehkörpers (d) mit dem Röhrenträger (o) und dem Ausgleichsgewicht (r) durch ein Kurbelgestänge (s, t, , v) erfolgt.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 2 und 3, dadurch'gekennzeichnet, daß die Verbindung der zum Zwecke der Verschiebung von Röhre (p) und Ausgleichsgewicht (r) gegeneinander verdrehbaren Teile (c, d) aus einem Schneckentrieb (f, g) besteht.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gegeneinander verdrehbaren Teile als konzentrische Hohlwellen (c, d) in einem Lager (b) ausgebildet sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schwingachse eine Lichtquelle (w) angeordnet ist, deren die Höhenlage dieser Achse anzeigender Lichtstrahl über zweckmäßig verstellbare, reflektierende Flächen (y1, y2, zl, z2) seitlich auf den zu bestrahlenden Körper (K) projiziert wird.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (ze) in die innere der beiden Hohlachsen (c, d) eingebaut ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 471 828, 494 247, 648520, 666775; schweizerische Patentschrift Nr. I78 896; Prospekt »Coolifero-B« der Firma El.-Ges. » Sanitas« m. b. H., Berlin, Dr.-Z. I326. IX. 37. C.-Z.
DEK5978D 1938-05-08 1938-05-08 Roentgenbestrahlungsgeraet Expired DE896403C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE471828C (de) * 1927-12-28 1929-02-18 Koch & Sterzel A G Lagerungstisch fuer Roentgenzwecke
DE494247C (de) * 1930-03-20 Koch & Sterzel Akt Ges Lagerungstisch fuer Roentgenzwecke
CH178896A (de) * 1933-04-21 1935-08-15 Gustav Dr Grossmann Verfahren und Einrichtung zur röntgenographischen Darstellung von Körperschnitten.
DE648520C (de) * 1935-04-07 1937-08-03 Electricitaetsgesellschaft San Geraet zum roentgenographischen Darstellen von Koerperschnitten
DE666775C (de) * 1932-11-08 1938-10-28 Ernst Pohl Roentgenstativ mit schwenkbarem Ausleger

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