AT73477B - Einrichtung zur Ausführung von Tiefenbestrahlungen mittels Röntgenstrahlen u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Ausführung von Tiefenbestrahlungen mittels Röntgenstrahlen u. dgl.

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AT73477B
AT73477B AT73477DA AT73477B AT 73477 B AT73477 B AT 73477B AT 73477D A AT73477D A AT 73477DA AT 73477 B AT73477 B AT 73477B
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Elek Citaets Ges Sanitas Mit B
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 des Zapfens 5 laufende Stange 8. An dieser ist in der   Längsrichtung   ein die Röntgenröhre enthaltender Kasten 9 befestigt, der in der nach der Pendelachse hin gerichteten Wand eine parallel zu dieser Achse verlaufende Schlitzblende 118 (Fig. 2) für den Durchgang der Strahlen besitzt. 



   Soll mit der Einrichtung eine Behandlung ausgeführt werden, so wird die Stütze   2   in ihrer Höhenlage derart eingestellt, dass die Achse des Pendelzapfens 5 durch die zu behandelnde Stelle geht. Ferner wird die Röhre 10 an der Stange 8 in die durch die betreffende Stelle gehende senkrechte Ebene zur Pendelachse   gebracht   und so befestigt, dass die Achse des durch die Blende 
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  Wird dann die Röhre   10   in pendelnde Bewegung versetzt. so treffen die von ihr ausgehenden Strahlen stets die zu bestrahlende Stelle. 



   Das Pendel 6 kann durch die Schwerkraft oder von Hand oder durch mechanischen Antrieb in schwingende Bewegung versetzt werden. In den beiden letzteren Fällen dient das Gewicht 7 nur als Gegengewicht.'
Bei der   Ausführungsform   gemäss Fig. 3 ist das die Röhre 10 tragende Pendel 6 mit einem bei   12   drehbaren Pendel 11 durch einen an ihm angeordneten Stift 13 verbunden, der in einen Schlitz   14   des Pendels 11 eingreift. Bei dieser Ausführung bewegt sich die Röhre um einen grösseren Ausschlagswinkel als das den Antrieb bewirkende Pendel 11. so dass die Wirkung der Strahlen sich auf einen Teil grösseren der   Körperoberfläche   verteilt. 
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 als dem Ausschlag des Pendels 11 entspricht.

   Hier ist auf einer am oberen Arm des Pendels 11 gelagerten Achse 75 ein die Röhre 7 tragender Arm 6 und ein Zahnrad 16 befestigt, das mit einem zur Pendelachse 12 konzentrischen feststehenden Zahnbogen 17 von grösserem Radius in Eingriff steht. Infolgedessen entspricht einerseits einem bestimmten Ausschlag des Pendels 11 ein im Verhältnis zu den Radien von 16 und   17     grösserer   Ausschlag der Röhre 10 ; anderseits beschreibt die Röhre infolge der pendelnden Bewegung des Drehpunktes ihres Tragarmes 6 eine ellipsen- ähnliche längliche Kurve derart. dass sie sich annähernd in gleichmässigem Abstande von der Körperoberfläche des Patienten bewegt. 



   Bei der Konstruktion gemäss Fig. 5 wird eine ähnliche Wirkung dadurch erreicht, dass auf der am oberen Ende des Pendels 11 gelagerten, den Arm 6 mit der Röhre 10 tragenden Achse   15   ein Kettenrad 18 befestigt ist, über das eine an einem feststehenden Doppelsektor 19 in den Punkten   20, 21 befestigte. Kette 22 führt. Macht   das Pendel 11 eine schwingende Bewegung, so wälzt sich das Rad 18 auf der Kette 22 und diese gleichzeitig auf den Kreisflächen des Doppelsektors 19 ab, so dass die Röhre 10 eine Drehbewegung um die Achse   7. 3 ausführt. Infolge   der schwingenden Bewegung des Drehpunktes 15 ergibt sich im ganzen wiederum eine ellipsenähnliche   Bewegung.   



   Die Anordnung nach Fig. 6 unterscheidet sich von der nach Fig. 5 im wesentlichen nur darin, 
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 Arm   8   die   Röhre   10 tragenden Pendels 6 ein Zeiger 2J angeordnet ist, der dazu dient, die Richtung der von der   Röhre   10 ausgehenden Strahlen auf einen bestimmten Punkt einzustellen. Die   Achse. 5     deh Pendels ist in einem Lager 26 geführt,   das um einen Zapfen 27 gekippt und durch einen in einen   kreisförmigen Schlitz 29 einer Platte 28   eingreifenden Bolzen 30 in jeder Lage festgestellt werden   kann.

   Da die Achxe 5 mit dem Pendel 6 keinen rechten Winkel bildet,   schwingt dieses in einer Kegelfläche, wobei aber jeder Punkt des Pendels ebensowohl wie die Röhre 10 sich in einem Kreis   U1   einer zur Achse 5 senkrecht stehenden Ebene bewegt. 



   In Fig. 8 sind Mittel angegeben, um die von der Röhre 10 ausgehenden Strahlen auf einen Punkt zu konzentrieren, der ausserhalb der Schwingungsachse 5 des Pendels 6 liegt. Die 
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 sprechende, aber flachere Kurvenbewegung ausführt. Die ganze Vorrichtung ist, hier an einem -auf dem Boden ruhenden Gestell 80 angeordnet. 



   In der Regel besitzt das zu überstrahlende Gebiet keine zylindrische, sondern flache Form, 
 EMI4.1 
 Zwecke ist es erforlich, die Schlitzweite der Blende während der Röhrenbewegung entsprechend zu ändern. 



   In Fig. 20 sind die Vorgänge bei einem Bestrahlungsgebiet von ungefähr elliptischem Querschnitt graphisch dargestellt. Es ist angenommen, dass B das im Inneren des Körpers   A   
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 isi es auch noch erforderlich, dass die einzelnen Stellen der   Oberfläche während   einer   gleicher)   Zeitdauer bestrahlt werden. Dies erreicht man dadurch, dass man in den einzelnen Abschnitten des Röhrenweges die Geschwindigkeit in ein entsprechendes Verhältnis zur Blendenöffnung setzt. 



  Die Geschwindigkeit für die einzelnen Punkte kann man in folgender Weise ermitteln. Es sei zunächst von dem Punkte ausgegangen. Der   äusserste,   obere Strahl schneidet bei dieser Stellung die   Oberfläche des Körpers A   im Punkt 1. Zieht man durch diesen Punkt eine Tangente an den Körper B, so schneidet diese die Kreislinie im Punkt b. Von diesem Punkt aus wird nun wieder eine zweite Tangente an den Körper B gezogen, die die Oberfläche des Körpers A im Punkt m schneidet : die durch diesen Punkt gebende Tangente an dem Körper B ergibt den Punkt e.

   Fährt man in dieser Weise fort, so erhält man auf der Kreislinie eine Teilung nach gleichen Zeiteinheiten. d. h. die einzelnen Abschnitte der Kreislinie geben das Mass für die   entsprechenden Geschwindig-   keiten, da sie von der Röhre in gleichen Zeiten durchlaufen werden müssen. um eine   gleichmassig''   Bestrahlung der einzelnen Teile der Oberfläche des Körpers A zu erhalten. 
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 ermöglichen. 



     Die gleichzeitig erforderliche Verstellung der   Blende kann   in Abhängigkeit vnm Antriehe   odergegebenenfallseinfachdurchWirkungderSchwerkrafterhaltenwerden. 



   In letzterer Weisse wirkt die in Fig. 18 und 19 dargestellte Blende. In dem   die Rohre/   
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 liegt die Blende 91 in der Achse des von der Röhre ausgehenden Strahlenbündels. Ihre Weite ist derart bemessen, dass bei dieser Stellung das ganze durch die Öffnung 88 hindurchgehende Strahlen- 
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Anderseits kann man durch eine langsame Pendelbewegung eine härtere Röhre infolge der dann eintretenden stärkeren Erhitzung weicher machen. Um eine bessere Einwirkung der Luft auf ein' in einem Kasten eingeschlossenen Röhre zu gestatten, kann man den Ktsten an den in der
Bewegungsrichtung liegenden Wänden mit Öffnungen versehen, indern man beispielsweise zwecks   Yprmeidung   des Durchtrittes von Strahlen diese Wände als Jalousien 120 ausführt, wie in   Fi. 18   und 19   angegeben.   



   Statt die Röhre nur eine Pendelbewegung ausführen zu lassen, kann man sie   auch rings um   den zu bestrahlenden Körper herumführen. 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 der Strablenquelle von einem, eine ungleichförmige Bewegung erzeugenden Getriebe (Gewichtspendel 6, ,, Fig, 1 bis 11 ; Kurbeltrieb 86, Fig. 12 bis 15) abgeleitet wird.
    13. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlenquelle in einem in der Schwingungsrichtung mit Luftdurchflussöffnungen (120), (Fig. 18,19) versehenen Kasten untergebracht ist.
    14. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen gegenüber der Strahlenquelle eine Pendelbewegung ausführenden Tisch oder dgl. (94), (Fig. 21) zur Aufnahme des Patienten.
    15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch m der Höhenlage EMI6.2
AT73477D 1913-03-29 1914-03-06 Einrichtung zur Ausführung von Tiefenbestrahlungen mittels Röntgenstrahlen u. dgl. AT73477B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747640C (de) * 1937-09-17 1944-10-09 Dr Med Albert Kohler Vorrichtung zur Roentgenbestrahlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE747640C (de) * 1937-09-17 1944-10-09 Dr Med Albert Kohler Vorrichtung zur Roentgenbestrahlung

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