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des Zapfens 5 laufende Stange 8. An dieser ist in der Längsrichtung ein die Röntgenröhre enthaltender Kasten 9 befestigt, der in der nach der Pendelachse hin gerichteten Wand eine parallel zu dieser Achse verlaufende Schlitzblende 118 (Fig. 2) für den Durchgang der Strahlen besitzt.
Soll mit der Einrichtung eine Behandlung ausgeführt werden, so wird die Stütze 2 in ihrer Höhenlage derart eingestellt, dass die Achse des Pendelzapfens 5 durch die zu behandelnde Stelle geht. Ferner wird die Röhre 10 an der Stange 8 in die durch die betreffende Stelle gehende senkrechte Ebene zur Pendelachse gebracht und so befestigt, dass die Achse des durch die Blende
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Wird dann die Röhre 10 in pendelnde Bewegung versetzt. so treffen die von ihr ausgehenden Strahlen stets die zu bestrahlende Stelle.
Das Pendel 6 kann durch die Schwerkraft oder von Hand oder durch mechanischen Antrieb in schwingende Bewegung versetzt werden. In den beiden letzteren Fällen dient das Gewicht 7 nur als Gegengewicht.'
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 ist das die Röhre 10 tragende Pendel 6 mit einem bei 12 drehbaren Pendel 11 durch einen an ihm angeordneten Stift 13 verbunden, der in einen Schlitz 14 des Pendels 11 eingreift. Bei dieser Ausführung bewegt sich die Röhre um einen grösseren Ausschlagswinkel als das den Antrieb bewirkende Pendel 11. so dass die Wirkung der Strahlen sich auf einen Teil grösseren der Körperoberfläche verteilt.
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als dem Ausschlag des Pendels 11 entspricht.
Hier ist auf einer am oberen Arm des Pendels 11 gelagerten Achse 75 ein die Röhre 7 tragender Arm 6 und ein Zahnrad 16 befestigt, das mit einem zur Pendelachse 12 konzentrischen feststehenden Zahnbogen 17 von grösserem Radius in Eingriff steht. Infolgedessen entspricht einerseits einem bestimmten Ausschlag des Pendels 11 ein im Verhältnis zu den Radien von 16 und 17 grösserer Ausschlag der Röhre 10 ; anderseits beschreibt die Röhre infolge der pendelnden Bewegung des Drehpunktes ihres Tragarmes 6 eine ellipsen- ähnliche längliche Kurve derart. dass sie sich annähernd in gleichmässigem Abstande von der Körperoberfläche des Patienten bewegt.
Bei der Konstruktion gemäss Fig. 5 wird eine ähnliche Wirkung dadurch erreicht, dass auf der am oberen Ende des Pendels 11 gelagerten, den Arm 6 mit der Röhre 10 tragenden Achse 15 ein Kettenrad 18 befestigt ist, über das eine an einem feststehenden Doppelsektor 19 in den Punkten 20, 21 befestigte. Kette 22 führt. Macht das Pendel 11 eine schwingende Bewegung, so wälzt sich das Rad 18 auf der Kette 22 und diese gleichzeitig auf den Kreisflächen des Doppelsektors 19 ab, so dass die Röhre 10 eine Drehbewegung um die Achse 7. 3 ausführt. Infolge der schwingenden Bewegung des Drehpunktes 15 ergibt sich im ganzen wiederum eine ellipsenähnliche Bewegung.
Die Anordnung nach Fig. 6 unterscheidet sich von der nach Fig. 5 im wesentlichen nur darin,
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Arm 8 die Röhre 10 tragenden Pendels 6 ein Zeiger 2J angeordnet ist, der dazu dient, die Richtung der von der Röhre 10 ausgehenden Strahlen auf einen bestimmten Punkt einzustellen. Die Achse. 5 deh Pendels ist in einem Lager 26 geführt, das um einen Zapfen 27 gekippt und durch einen in einen kreisförmigen Schlitz 29 einer Platte 28 eingreifenden Bolzen 30 in jeder Lage festgestellt werden kann.
Da die Achxe 5 mit dem Pendel 6 keinen rechten Winkel bildet, schwingt dieses in einer Kegelfläche, wobei aber jeder Punkt des Pendels ebensowohl wie die Röhre 10 sich in einem Kreis U1 einer zur Achse 5 senkrecht stehenden Ebene bewegt.
In Fig. 8 sind Mittel angegeben, um die von der Röhre 10 ausgehenden Strahlen auf einen Punkt zu konzentrieren, der ausserhalb der Schwingungsachse 5 des Pendels 6 liegt. Die
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sprechende, aber flachere Kurvenbewegung ausführt. Die ganze Vorrichtung ist, hier an einem -auf dem Boden ruhenden Gestell 80 angeordnet.
In der Regel besitzt das zu überstrahlende Gebiet keine zylindrische, sondern flache Form,
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Zwecke ist es erforlich, die Schlitzweite der Blende während der Röhrenbewegung entsprechend zu ändern.
In Fig. 20 sind die Vorgänge bei einem Bestrahlungsgebiet von ungefähr elliptischem Querschnitt graphisch dargestellt. Es ist angenommen, dass B das im Inneren des Körpers A
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isi es auch noch erforderlich, dass die einzelnen Stellen der Oberfläche während einer gleicher) Zeitdauer bestrahlt werden. Dies erreicht man dadurch, dass man in den einzelnen Abschnitten des Röhrenweges die Geschwindigkeit in ein entsprechendes Verhältnis zur Blendenöffnung setzt.
Die Geschwindigkeit für die einzelnen Punkte kann man in folgender Weise ermitteln. Es sei zunächst von dem Punkte ausgegangen. Der äusserste, obere Strahl schneidet bei dieser Stellung die Oberfläche des Körpers A im Punkt 1. Zieht man durch diesen Punkt eine Tangente an den Körper B, so schneidet diese die Kreislinie im Punkt b. Von diesem Punkt aus wird nun wieder eine zweite Tangente an den Körper B gezogen, die die Oberfläche des Körpers A im Punkt m schneidet : die durch diesen Punkt gebende Tangente an dem Körper B ergibt den Punkt e.
Fährt man in dieser Weise fort, so erhält man auf der Kreislinie eine Teilung nach gleichen Zeiteinheiten. d. h. die einzelnen Abschnitte der Kreislinie geben das Mass für die entsprechenden Geschwindig- keiten, da sie von der Röhre in gleichen Zeiten durchlaufen werden müssen. um eine gleichmassig'' Bestrahlung der einzelnen Teile der Oberfläche des Körpers A zu erhalten.
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ermöglichen.
Die gleichzeitig erforderliche Verstellung der Blende kann in Abhängigkeit vnm Antriehe odergegebenenfallseinfachdurchWirkungderSchwerkrafterhaltenwerden.
In letzterer Weisse wirkt die in Fig. 18 und 19 dargestellte Blende. In dem die Rohre/
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liegt die Blende 91 in der Achse des von der Röhre ausgehenden Strahlenbündels. Ihre Weite ist derart bemessen, dass bei dieser Stellung das ganze durch die Öffnung 88 hindurchgehende Strahlen-
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Anderseits kann man durch eine langsame Pendelbewegung eine härtere Röhre infolge der dann eintretenden stärkeren Erhitzung weicher machen. Um eine bessere Einwirkung der Luft auf ein' in einem Kasten eingeschlossenen Röhre zu gestatten, kann man den Ktsten an den in der
Bewegungsrichtung liegenden Wänden mit Öffnungen versehen, indern man beispielsweise zwecks Yprmeidung des Durchtrittes von Strahlen diese Wände als Jalousien 120 ausführt, wie in Fi. 18 und 19 angegeben.
Statt die Röhre nur eine Pendelbewegung ausführen zu lassen, kann man sie auch rings um den zu bestrahlenden Körper herumführen.
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