DE89606C - - Google Patents

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DE89606C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung .hat einen drehbaren Boden für Kalk-, Cement- und andere Brennöfen zum Gegenstande.
Das Ausbringen von in Kalk- oder Cementöfen gebrannten Massen ist besonders bei stehenden Oefen mit ununterbrochenem Betriebe ein sehr wesentlicher Theil des.Arbeitsvorganges beim Brennen, denn es müssen die Massen auf der gesammten Rostfläche ausgebracht werden können, damit der gesammte Ofeninhalt möglichst gleichmäfsig niedersinkt; aufserdem mufs man schnell arbeiten und endlich, sobald man es wünscht, mit dem Ausbringen aufhören, oder je nach Bedarf die Masse manchmal rechts, links oder auch manchmal nur in der Mitte ausbringen können.
Bei den Rosten, wie sie gebräuchlich sind, wird das Ausbringen der gebrannten Massen durch Verstellen der Roststäbe und durch Einbringen eines Schüreisens an denjenigen Stellen bewirkt, an denen man die Massen herabfallen lassen will. Diese bisher gebräuchliche Art des Ausbringens ist aber mit mehreren Uebelständen verknüpft. Da die Roste sehr breit sein müssen, damit das Ausbringen der Massen leicht vor sich gehen kann, ist es unmöglich, die Roststäbe an allen Stellen des Rostes gleichzeitig zu verschieben; die Arbeit geht nur langsam vor sich, denn es genügt schon ein nur wenig gröfseres Stück Masse, um das Herabgehen der Masse zu verhindern. Auch kann man das Herabgehen der Massen nicht verhindern, wenn solches gewünscht wird, denn die Roststäbe lassen sich nicht leicht wieder an ihre Stelle bringen, weil sie das gesammte Gewicht der beschickten Masse zu tragen haben. Endlich müssen die Arbeiter sehr nahe an den Rost herantreten, um die Roststäbe aus einander zu rücken und mit den Schüreisen zu hantiren; dabei werden die Arbeiter starken Staubmengen ausgesetzt und manchmal können sie auch durch rothglühende oder sehr heifse Massen verletzt werden.
Diese Uebelstände sollen nach vorliegender Erfindung durch Anordnung drehbarer Böden am unteren Ende des Schachtes vermieden werden, die in horizontaler Lage der Füllung des Schachtes als Lagerfläche dienen, während sie bei entsprechender Neigung ein selbstthätiges Herabgleiteh des Ofeninhaltes gestatten.
Diese Böden werden unter gegen einander geneigten Rosten angeordnet.
Bei Oefen, in denen das Ausbringen nur nach einer Seite hin vorgenommen wird, erhält der Rost eine Anordnung, wie sie aus Fig. ι (Querschnitt) und Fig. 2 (Stirnansicht) ersichtlich ist.
Die Roststäbe werden so gestellt, dafs sie zwei geneigte Flächen bilden; die Neigung der letzteren ist so bemessen, dafs die gebrannten Massen im gesammten Ofen querschnitt gleichmäfsig herabrutschen. Die hinteren Roststäbe B sind ein wenig länger als die vorderen Roststäbe A und es verbleibt zwischen beiden Roststabreihen ein freier Raum von genügender Breite, um selbst gröfsere Stücke gebrannten Gutes hindurchgehen zu lassen.
In der Höhe der unteren Enden der vorderen Stäbe befinden sich nun die drehbaren Böden. Dieselben bestehen aus Platten C, die durch Gegengewichte D in waagrechter Stellung ge-
halten werden. Das gebrannte Gut sammelt sich auf diesen Platten an und es bildet sich ein Haufen, der ein weiteres Nachfallen des Gutes von selbst verhindert. Will man nun den Ofen entleeren, so senkt man die Platten C, indem man den Hebel E nach abwärts bewegt, wobei die ihren Halt verlierenden Massen herabgleiten und so lange herabfallen, als die Platten schräg stehen. Soll dann das weitere Herabfallen der Massen aufhören, so wird der Hebel E freigegeben und nehmen unter Einwirkung der Gegengewichte die Platten ihre ursprüngliche waagrechte Lage wieder ein, infolge dessen ein weiteres Herabfallen von Brenngut sofort aufhört. .
Hat der Ofen zwei oder mehrere OefFnungen zum Ausbringen der Massen, so kann man die Roste und Platten, so anordnen, wie aus Fig. 3 ersichtlich. . .
Um an jeder beliebigen Stelle des Ofens entleeren zu können, wird der kippbare Theil des Rostes in drei Theile getheilt, von denen jeder für sich bewegt werden kann; der mittlere Theil, Fig. 2, ist immer etwas breiter.
Die Hebel können so angeordnet werden, dafs die aus dem Ofen heraustretenden Massen unmittelbar in einen Wagen fallen.
Bei vorliegender Anordnung des Rostes wird das Schüreisen überflüssig; die Arbeiter sind gegen Staub geschützt und das Herabfallen der Massen erfolgt ebenso schnell, wie man es wünscht, und kann ebenso plötzlich unterbrochen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruc h:
    Verscblufsvorrichtung für Schachtöfen mit gegen einander geneigten Rosten, gekennzeichnet durch drehbare Böden C, welche iri horizontaler Lage der Füllung des Schachtes als Lagerfläche dienen, während sie bei entsprechender Neigung ein selbsttätiges Herausgleiten des Ofeninhaltes gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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