DE26699C - Neuerungen an dem unter Nr. 23919 patentirten Ofen zum kontinuirlichen Brennen von Cement etc - Google Patents

Neuerungen an dem unter Nr. 23919 patentirten Ofen zum kontinuirlichen Brennen von Cement etc

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DE26699C
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Germany
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cement
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kiln
continuous firing
melting chamber
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DENDAT26699D
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C. DIETZSCH, in Firma C. H. BÖCKING & DlETZSCH in Malstatt bei Saarbrücken
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/02Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/12Shells or casings; Supports therefor
    • F27B1/14Arrangements of linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 80: Thon- und Steinwaaren-I hl
Cement etc.
Der an dem patentirten Ofen beschriebene Hals F, welcher nach aufsen durch die Platte G geschlossen ist, wird so weit verlängert, dafs er, wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, den Schmelzraum vollständig überdeckt. Er bildet demnach über dem Schmelzraum ein Gewölbe, welches an Oefen mit einem Vorwärmer nach aufsen vermauert wird, wie dies in der Zeichnung durch -«- Linien angedeutet ist, oder an Oefen mit zwei Vorwärmern diese verbindet, so dafs im ersten Falle die den Schmelzraum verlassenden Gase nach einer Seite, im anderen Falle aber nach zwei Seiten abziehen. Der Schieber E fällt ganz weg. Die Reinigung des Schmelzraumes von hängenbleibenden, glühenden Massen geschieht durch die OefFnungen M NE O. Auch gelangt man durch die Oeffnungen EE mit Eisenstäben in den Kanal F, um die vorgeglühte Masse vom Vorwärmer nach dem Schmelzraum zu befördern.
Für Oefen mit gröfserem Schmelzraum lege ich, wie dies aus beiliegender Zeichnung er- . sichtlich, zwei Vorwärmer und, je nach Bedarf, auch deren mehr an, damit die vorgeglühte Masse gleichmäfsig über die ganze Fläche des Schmelzraumes vertheilt werden kann. Das Brennmaterial wird durch die Thüren NN aufgegeben.
Da von der feuerfesten Wand des Schmelzraumes, je nach der Qualität der Steine, monatlich 20 bis 25 mm abschmilzt und derselbe sich somit erweitert, so ist es nothwendig, den Schmelzraum vom Kühlraum aus um so viel nach innen vorspringen zu lassen, dafs das Feuer viele Monate contmuirlich anhalten kann, bevor eine Höhlung einschmilzt, welche die Masse am regelmäfsigen Niedersinken hindert. Diese Verstärkung der feuerfesten Wand des Schmelzraumes bezw. Verengung desselben ist je nach der Qualität der Steine und nach dem bezweckten Hitzgrade zu bemessen.
Beim Durchgang weicher Masse durch den Vorwärmer entsteht durch Reibung etwas Mehl, welches gleichmäfsig über den Schmelzraum vertheilt werden mufs. Zu diesem Zweck kann auf der Sohle des Vorwärmers ein Rost R von feuerfesten Steinen angebracht werden, durch welchen das Mehl in den Kanal S fällt, von wo es ausgeschaufelt wird, um alsdann im Schmelzraum vertheilt zu werden.
Die Oefmungen O O, durch welche man mit Eisenstäben etc. in den Ofen gelangen kann, um anhängende Masse von den Wänden zu lösen, müssen einen möglichst nahen und aus^ gedehnten Blick in das* Innere des Ofens gestatten. Zu diesem Zweck besteht der ver-
besserte Ofen in seinem unteren Theil bis unter den Schmelzraum aus Pfeilern, zwischen welchen die innere feuerfeste Ausmauerung des Ofens freiliegt. In die derart gebildeten Zwischenräume oder Nischen werden die Oeffnungen O O eingelassen. Statt -dessen kann auch die Umfassungsmauer des Schmelzraumes auf einen von Säulen getragenen eisernen Kranz gestellt werden, so dafs die innere Ofenwand in ihrem ganzen Umfange auf eine Höhe von 2 bis 3 m vom Schmelzraum abwärts ganz freiliegt. Alle Oeffnungen des Ofens sind mit Thüren verschliefsbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Ueberwölbung des Schmelzraumes, die veränderte Anlage der Arbeitsöffnungen, die Verstärkung der feuerfesten Wand des Schmelzraumes und die Vermehrung der Vorwärmer als Verbesserungen des Etagenofens.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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