AT82720B - Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk u. dgl. - Google Patents

Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk u. dgl.

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AT82720B
AT82720B AT82720DA AT82720B AT 82720 B AT82720 B AT 82720B AT 82720D A AT82720D A AT 82720DA AT 82720 B AT82720 B AT 82720B
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AT
Austria
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lime
combustion chamber
shaft furnace
shaft
section along
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Sisto Eccettuato
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Sisto Eccettuato
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Description


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  Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk u. dgl. 



   Man hat bei Schachtöfen zum Brennen von Kalk, Zement u. dgl. vielfach vorgeschlagen, oberhalb der Mündung des Brennschachtes um diesen herum mehrere schachtförmige Vorwärmer vorzusehen, die unten über Rutschfläche mit dem Brennraume und oben mit dem Kamin in 
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 das Nachsinken des Materials in den Brennraum hindern, wird der Vorwärmer der Erfindung gemäss als ringförmige Kammer mit nach dem Schachte allseitig abfallender Sohle ausgebildet 
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 nur die Festigkeit des Baues erhöht wird, sondern auch die allseitige Nachrutschung des Materials in den Brennschacht gleichmässiger vonstatten geht. 



   Um weiters auch im Brennschachte eine Stauung des Materials zu verhindern und auch eine gute Zugwirkung stets zu sichern, ist der Brennraum oben kreisförmig, in der Mittelhöhe quadratisch und unten wieder kreisförmig ausgebildet, wodurch relative Verschiebungen in der Materialmasse während des Sinkens derselben entstehen, welche obige Wirkungen mit sich 
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In der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel des Ofens nach der Erfindung darstellt, zeigt Fig. i den Ofen in einem vertikalen Axialschnitt,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform der oberen Plattform des Ofens,
Fig. 3 in der unteren Hälfte einen Schnitt nach der Linie 1-1, in der oberen Hälfte einen
Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i durch den Ofen,
Fig. 4 in der unteren Hälfte einen Schnitt nach der Linie 3-3 und in der oberen Hälfte einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i,   Fig.

   g   in der unteren Hälfte einen Schnitt nach der Linie   5-5   und in der oberen Hälfte einen Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig.   i,  
Fig. 6 in der unteren Hälfte einen Schnitt nach der Linie 7-7 und in der oberen Hälfte einen Schnitt nach der Linie   8-8   in Fig,   i   von unten gesehen,
Fig. 7 in der unteren Hälfte einen Schnitt nach der Linie 9-9 und in der oberen Hälfte einen Schnitt nach der Linie   10-10   in Fig. i und Fig. 8 einen horizontalen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig.   I.   



   Der Schachtofen besteht aus einem zentralen unteren Brennschachte   c   und einem darüber angeordneten ringförmigen, und zwar vieleckigen Vorwärmer e, der mit seinem Innenteil g unter . Vermittlung von Gewölben auf dem den Brennschacht bildenden Mauerwerk ruht. Dieses ist aussen von vorzugsweise quadratischem Querschnitt, welcher, wie gewöhnlich, durch die Über einanderlagerung mehrerer Etagen von Gurten und Gewölben gebildet ist. Der Ringraum des Vorwärmers ist nicht geteilt, sondern bloss von schmalen Gewölben oder   Gurten j, j'durchsetzt,   welche das innere Kuppelgewölbe g stützen, welches sich zentral über dem Brennraum befindet. 



  Die Wandungen des Ofens sind wie üblich nach innen mit feuerfestem Material ausgekleidet. 



   Der Vorwärmraum e steht mit dem Innern des Rauchfanges d durch die Öffnungen i in Verbindung und kann oben durch Platten oder Klappen   :   (Fig. i) abgeschlossen sein oder eine nach aussen sich erweiternde kreisrunde oder viereckige Öffnung bilden, welche mit Material ausgefüllt wird (Fig.   2)..   



   Die Sohle des Vorwärmer besteht aus geneigten Flächen   ,   welche der Mündung des Brennraumes m zulaufen und bloss durch die das Kuppelgewölbe g stützenden Säulen n getrennt sind. 



  Löcher l' (Fig. 6) gestatten mit Hilfe von Stangen das Material in den Brennraum einzustossen. 

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   Der Brennraum m hat oben in der Ebene 5-5 einen kreisrunden Querschnitt, der gegen die Mitte zu in der Höhe der Ebene 3-3 rechteckig wird, um an der Basis wieder kreisrund zu werden (Fig. 3 und 4). Dieser Wechsel der Querschnittsform des Brennraumes bezweckt, Verschiebungen in der sinkenden Masse herbeizuführen und auf diese Weise Stauungen zu vermeiden, welche ein kontinuierliches Nachsinken der Masse stören und die Zugwirkung hindern. 



   An der Entleerungsmündung ist anstatt eines Rostes mit beweglichen Roststäben eine fixe oder bewegliche Plattform o vorgesehen, welche im letzteren Falle mit dem Ende einer in dem Träger p gelagerten und mit Gewinden versehenen Stange q fest verbunden ist und bezweckt, den Austritt des gebrannten Gutes zu regeln. Zwecks Erzielung eines dichten Abschlusses kann diese Plattform mit* einer mit Sand gefüllten, ringförmigen Riffelung versehen sein. 



   Der auf der Plattform   11-11   des Gebäudes a, b gesammelte Kalkstein wird nach Öffnen der Platten h in den Vorwärmer e gestürzt. Das vorgewärmte Material gelangt gleichmässig verteilt auf den geneigten Flächen   l   von allen Seiten in den Brennraum, durch welchen es anstandslos nach unten sinkt. Die emporstrebende, den Brennraum verlassende heisse Luft verteilt sich nun allseitig im ringförmigen Vorwärmer und erhält Gelegenheit, die Hitze an das frische Rohmaterial in weitgehendem Masse abzugeben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Vorwärmer über dem zentralen Sinterschacht (Brennraum) als ringförmige Kammer mit nach dem Schachte allseitig abfallender Sohle ausgebildet ist und innen durch ein auf einzelnen Pfeilern ruhendes Kuppelgewölbe begrenzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Brennraum in seinem oberen Teile kreisförmig, in der Mitte quadratisch und unten wieder kreisförmig ist, um auf diese Weise relative Verschiebungen in der Materialmasse während des Sinkens zu bewirken und dadurch das Nachsinken der Masse zu erleichtern und die Zugwirkung zu begünstigen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT82720D 1913-05-28 1913-05-28 Schachtofen zum Brennen von Zement, Kalk u. dgl. AT82720B (de)

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