AT63410B - Mechanischer Röstofen für Zinkblende oder Kies. - Google Patents

Mechanischer Röstofen für Zinkblende oder Kies.

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AT63410B
AT63410B AT63410DA AT63410B AT 63410 B AT63410 B AT 63410B AT 63410D A AT63410D A AT 63410DA AT 63410 B AT63410 B AT 63410B
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Austria
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gravel
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zinc blende
plates
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Xavier De Spirlet
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Xavier De Spirlet
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Description


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    Bei den im Stammpatente Nr. 49682 beschriebenen Vorrichtungen wurde öfters wahrgenommen. dass durch die zur vollständigen Entschwefelung der Zinkblende nötige hohe Temperatur, sowie bei'der Verwendung des Ofens zum Rösten von an Schwefelgehalt reichem Kies die Zinkblende und der Kies auf den Platten, wo sie auf den Mittelpunkt der Röstsohle fallen, infolge ihrer beginnenden Schmelzung die Tendenz haben, einen Haufen zu bilden. Diese beginnende Schmelzung wird dadurch hervorgerufen, dass eine verhältnismässig grosse Menge zu warmen Erzes sich auf einer verhältnismässig zu kleinen Fläche momentan zusammenfindet.   
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 stand leicht verringert oder ganz aufgehoben werden. 



   Eine beispielsweise   Ausführungsfonn   ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt : Fig. 1 eine Ansicht und einen Vertikalschnitt nach der Linie   1-1   von Fig. 2 mit einer   Sohle.   d. h. mit einer festen und einer beweglichen Platte ;   Fig. 2 ist   ein Horizontalschnitt nach der Linie 2-2 von Fig. 1 ; Fig. 3 veranschaulicht die   Abkühlungsvorrichtung   durch Luftzirkulation der Zähne und jeder mit solchen Zähnen versehenen Sohle. 



   Gemäss der Abänderung sind die Platten a. b ringförmig anstatt   kreisförmig.   



   Bei dem in Fig. I gezeigten Ofen mit einer Abteilung oder Stufe ist die ringförmige Platte a. deren Unterseite mit den Zähnen cl ausgerüstet ist, fest angeordnet. Nach aussen ruht diese Platte a auf einer Reihe   Stützen   e, weiche auf den Scheitelpunkten eines den Ofen umgebenden Polygons angeordnet sind. während sie nach innen von   ähnlichen Stützen f getragen   wird, die auf den Scheitelpunkten eines im zentralen leeren Raum   r des Ofens vorgesehenen Polygons   lagern. 



   Die Stützen c tragen auf Armen g einen kreisförmigen. äusseren Rollweg h, während die   , Stützen, t'ebenfalls   auf Armen i einen kreisförmigen, inneren Rollweg j tragen. Rollen k, l, die 
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 befestigt sind. gestatten dieser Platte, auf den beiden Rollwegen h, j zu rolleil ;   di,   Rotation der Platte wird durch Eingreifen des auf der Welle p befestigten   Antriebsrades o   in ein Zahnrad q bewirkt. 



   Die feste Platte a ist mit einem Trichter r versehen zum Zuführen der Erze auf den inneren Rand dieser Platte. Die Platte b besitzt gegen ihren äusseren Rand eine Öffnung s zum Durchfallen des gerösteten Gutes. Die in der Gewölbewandung der festen Platte a eingesetzten Zähne d sowie die Platte selbst sind aus feuerfestem Material. Diese Zähne sind so ausgebildet und angeordnet, dass sie das Erz vom Mittelpunkt gegen die Peripherie der beweglichen Platte b, wo die   DurchfallöfInul1gen   vorgesehen sind, bewegen. Die Heizung des Ofens und die Zirkulation der warmen Gase kann auf jede beliebige Art stattfinden ; diese Zirkulation der Gase wird indessen am vorteilhaftesten im   zur Bewegung'des Erzes entgegengesetzten   Sinne vorgenommen. 



   Für gewisse Erze, deren Röstung eine zu hohe, für die gute Durchführung der Arbeit schädliche Temperatur erzeugt, bei welcher durch das beginnende Schmelzen die Zähne mit der breiartigen Masse ausgefüllt werden, ist es notwendig, diese zu hohe Temperatur vermeiden zu können. 



     Dieser Übelstand wird in bekannter   Weise durch gleichzeitige Abkühlung der Platten oder Röstsohlen und der zum   Durcheinanderrühren   der Erze dienenden   Zähne'beseitigt.   Die Abkühlung besteht darin, in den im Gewölbemauerwerk und den Zähnen d vorgesehenen Kanälen t (Fig. 3) eine Zirkulation kalter Luft oder Gase zu erzeugen. 

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 kamin   c   dienen. 



   Durch die ringförmige Ausführung der Platten wird eine sehr grosse   Röstfäche   erzielt, ohne dabei den Unannehmlichkeiten eines Stabilitätsmangels ausgesetzt zu sein, wie solche bei Verwendung eines kreisförmigen Gewölbes von zu grossem Durchmesser auftreten wurden, indem in Röstöfen dieses Gewölbe nur schwach zentriert sein kann. 



   Um die eingangs erwähnten Übelstände in einem Ofen mit mehreren Etagen zu vermeiden, wird wie folgt vorgegangen :
In den Etagen, wo das Erz nicht gegen die äussere Peripherie fällt, wird gegen die. unmittelbar darunter liegende Sohle nicht nur eine, sondern mehrere Öffnungen vorgesehen, deren Anzahl verschieden sein kann. Der durch die zentrale Öffnung c der übereinander vorgesehenen Platten gebildete freie Raum dient dann als   Ventilationakamin.   



   PATENTANSPRüCHE :
1. Abänderung an mechanischen Etagen-Röstöfen nach Stammpatent   Nr.   49682 für Zinkblende oder Kies, dadurch gekennzeichnet, dass die Röstplatten oder Sohlen aus   ringförmigen   Gewölben gebildet sind und der in der Mitte der Platten entstandene freie Raum als Ventilationskamin benutzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Röstofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gegen den inneren Rand der ringförmigen Platten eine grössere Anzahl von Öffnungen vorgesehen ist.
    3. Röstofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von Trägem für die ringförmigen festen und beweglichen'Platten, durch mit Armen ausgebildete Stützen gebildet, welche Stützen in Beziehung zu diesen Platten einen äusseren bzw. einen inneren konzentrischen Ring bilden, während die Arme dieser Stützen kreisförmige Rollwege tragen, auf welchen die beweglichen Platten vermittels Rollen ruhen.
AT63410D 1909-05-05 1913-01-18 Mechanischer Röstofen für Zinkblende oder Kies. AT63410B (de)

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AT49682D AT49682B (de) 1909-05-05 1910-04-30 Mechanischer Etagenröstofen für sulfidische Erze.
AT63410D AT63410B (de) 1909-05-05 1913-01-18 Mechanischer Röstofen für Zinkblende oder Kies.

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AT49682D AT49682B (de) 1909-05-05 1910-04-30 Mechanischer Etagenröstofen für sulfidische Erze.

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AT49682B (de) 1911-09-11

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