AT27766B - Schachtofen zum Brennen von Kalk u. dgl. - Google Patents
Schachtofen zum Brennen von Kalk u. dgl.Info
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Description
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Schachtofen zum Brennen von Kalk u. dgl.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schachtofen zum kontinuierlichen Brennen von Zementklinkern, Magnesit, Kalkstein u. dgl., der durch die konzentrische Anordnung von vier Brennschächten um einen gemeinsamen Vorwärmschacht gekennzeichnet ist. Durch die Vereinigung der vier Vorwärmschächte in einen einzigen Schacht wird die durch das Mauerwerk aufgenommene und nach aussen abgegebene Wärmemenge wesentlich verringert.
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Die konzentrische Anordnung von vier Brennschächten um einen gemeinsamen Vorwärmschacht bildet das Maximum des Möglichen, indem nur eine solche Anordnung ausführbar ist, bei welcher jeder Brennschacht nach drei Seiten hin vollkommen frei ist, was
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der Verbindungskanäle, wird der Zug erhöht, und durch letzteren Umstand der vom Stein während des Brennprozesses zurückgelegte Weg wesentlich verlängert und hiedurch der Vorwärm- bzw. Verbrennungsprozess besonders begünstigt.
In Fig. l und 2 der Zeichnung ist ein der Erfindung gemäss gebauter Ofen in einer nach Linie C der Fig. 3 teilweise geschnittenen Vorderansicht und einem Vertikal-
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die durch geneigte Kanäle m von einem gemeinsamen Vorwärmschachte n gespeist werden. der einen Rauchabzugsschlot p trägt. Jeder der Verbindungskanäle m kann durch eine
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ausser Tätigkeit gesetzt werden.
Die vier Brennschächte bestehen aus je einem nach abwärts sich verjungenden, in den Ahkuhlraum s übergehenden Teil r, an dessen unterster Stelle die Kalkausziehöffnung f vorgesehen ist, und der unmittelbar unterhalb jenes Raumes M, in weichen die Steine vom
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deckenförmigen Einbau r verengt ist.
Der oberhalb der Verengung liegende Raum it, sowie der unmittelbar darunter
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öffnung a bzw. b versehen, durch welche, zu einem später erläuterten Zwecke Kohle direkt in den Schacht eingeführt werden kann.
Die Feuerung jedes Brennschachtes erfolgt durch je zwei in die Wandungen desselben eingebaute, verschliessbare Feuerstellen w, w, von welchen je ein Aschenfallkanal z nach abwärts reicht. In der Verlängerung jedes Rutsehkanales m ist in der gegenüberliegenden
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Die Beschickung des Ofens erfolgt wie gewöhnlich durch die oberhalb des Vorwärm- schachtes 11 im Rauchabzugsscblote p angeordnete Öffnung g ; nach Massgabe des Fortschreitens des Verbrennungsprozesses gelangen die Steine auf die geneigten Basisflächen der vier Verteilungskanäle m, von welchen das Material sich nach den vier Seiten verteilend in den oberen Teil it der Brennräume und von da in die eigentlichen Bronnschächte und deren Kühlräume gelangt.
Die Anordnung eines für alle vier Brennschächte gemeinsamen Vorwärmschachtes ermöglicht es, dass für alle vier Öfen nur eine einzige Zufuhrbrücke vom Bruch zum Ofen erforderlich wird : der Vorwärlllschacht bleibt auch bei Ausschaltung eines oder zweier Öfen fortwährend angeheizt und kühlt nur dann aus, wenn eine gänzliche Betriebseinstellung bei allen vier Öfen stattfinden muss.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Schachtofen zum Brennen von Kalk u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass um einen gemeinsamen Yorwärmschacht vier Brennschächte angeordnet sind, wobei jeder Brennschaebt von drei Seiten zugänglich ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT27766T | 1906-03-20 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT27766B true AT27766B (de) | 1907-03-11 |
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ID=3540107
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT27766D AT27766B (de) | 1906-03-20 | 1906-03-20 | Schachtofen zum Brennen von Kalk u. dgl. |
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1906
- 1906-03-20 AT AT27766D patent/AT27766B/de active
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