DE895570C - Schluessel zum OEffnen von Behaeltern - Google Patents

Schluessel zum OEffnen von Behaeltern

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DE895570C
DE895570C DES27092A DES0027092A DE895570C DE 895570 C DE895570 C DE 895570C DE S27092 A DES27092 A DE S27092A DE S0027092 A DES0027092 A DE S0027092A DE 895570 C DE895570 C DE 895570C
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DE
Germany
Prior art keywords
key
tear
edge
shaft
lid
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Expired
Application number
DES27092A
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Barth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ingenieurbau Spendel & Barth G
Original Assignee
Ingenieurbau Spendel & Barth G
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/40Devices for engaging tags, strips, or tongues for opening by tearing, e.g. slotted keys for opening sardine tins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Schlüssel zum Öffnen von Behältern Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlüssel zum Öffnen von Behältern, insbesondere Konservendosen, mit Aufreißbahn. Solche Schlüssel weisen üblicherweise einen Schlitz zum Durchgriff der Aufreißzunge auf. Sie werden gehandhabt, indem man sie z. B. über den Deckel der Dose hinwegrollt, wobei sich die Aufreißbahn um den Schlüssel wickelt. Die meisten derartigen Behälter haben einen über die die Aufreißbafin aufweisende Fläche nach oben vorstehenden Bördelrand. Die Folge hiervon ist, daß sich der Dosenschlüssel, der mit einem Teil auf dem Bördelrand, mit dem freien Schaftende jedoch über die niedrigere Dosenfläche läuft, sich schief stellt, wodurch der Aufreißstreifen an seiner dem Bördelrand benachbarten Kante schneller aufgerissen wird als auf der gegenüberliegenden Seite. Die Folge hiervon ist, daß das Blech in den meisten Fällen seine vorgeschriebene Aufreißbahn verläßt und dann abreißt. Außerdem nähert sich .der Schlüsselhandgriff dem Dosenrand, wodurch :die Handhabung erschwert wird. Die Erfindung hat sich dneAufgabe gestellt, diese Mängel zu vermeiden und einen Dosenschlüssel zu schaffen, .der sich durch seine leichte Handhabung ebenso auszeichnet, wie .durch sauberen Aufriß des Behälters. Erreicht wird dieses Ziel dadurch, daß am Schlüsselschaft ein konzentrisch zu diesem angeordneter Führungsvorsprung runden Querschnittes vorgesehen ist, der erfindungsgemäß auf der Aufreißfläche abwäUbar ist, indem er in einem Abstande von der Schlüsselhandhabe angeordnet ist, .der kleiner ist als die Dosenbreite, und einen die Höhe des Dosenrandes ausgleichenden Halbmesser hat. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß der Schlüssel sich mit seinem Schaft auf dem erhöhten Dosenrand, mit seinem runden Vorsprung dagegen auf der tiefer liegenden Aufreißfläche abwälzt, wodurch der Schaft parallel zur Aufreißfläche abrollt. Er wickelt demzufolge den Aufreißstreifen zu einer zylindrischen Spirale auf, wodurch beide Längskanten der Aufreißbahn gleich schnell aufgerissen werden. Dosenschlüssel mit konzentrisch -zum Schaft angeordneten Führungsscheiben runden Querschnittes sind an sich nicht grundsätzlich neu. Bei vorbekannten Schlüsseln dieser Art ist der Halbmesser der runden Führungsscheiben jedoch erheblich größer als die Höhe des Dosenrandes über der Aufreißfläche. Die -Scheiben dienen demzufolge auch nicht zur Abstützung des Schlüsselschaftes auf der Aufreißfläche, sondern vielmehr zur seitlichen Führung des Schlüssels, indem sich die Scheiben gegen eine oder beide der quer zur Aufreißflächegerichteten Seitenflächen der Dose legen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenständ in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Teilquerschnitt durch eine mit Aufreißbahn versehene Fischkonservendose bei Benutzung eines vorbekannten Sclilüs-sels, Fig. 2 eine der Fig. i entsprechende Darstellung mit erfindungsgemäß ausgebildetem Schlüssel, Fig.3 den Schlüssel allein in einer Draufsicht und Fig. q. eine Stirnansicht hierzu, beide in größerem Maßstab.
  • Mit 5 ist der Rumpf einer Konservendose bezeichnet, auf den einDeckel 6 aufgesetzt und mittels eines Bördelfalzes 7 dicht verbunden ist. Der Bördelfalz oder -rand 7 ragt dabei üblicherweise ein Stück über die Deckelebene 6 nach oben vor. Der Deckel 6 weist in an sich bekannter Weise einen durch Prägung oder Werkstoffschwächung vorbereiteten Aufreißstreifen 8 auf, der nahe dem Bördelrand 7 um denDeckel herum und in eine über den Deckelrand vorstehende (nicht gezeigte) Aufreißzunge ausläuft. Zum Erfassen der vorstehenden Zunge ist der Schaft 9 des Dosenschlüssels mit einem Schlitz 1o versehen. Ein Ende des den Schlüsselschaft bildenden Runddrahtes ist zu einer augenförmigen Handhabe i i zusammengerollt.
  • In Fig. i ist das Öffnen .der Dose mittels eines vorbekannten Schlüssels dargestellt. Wie ersichtlich, läuft der Schlüssel mit seinem der Handhabe i i benachbarten Teil seines Schaftes 9 auf der Oberkante,der Bördelnaht 7, während sich das freie Ende .des Schaftes 9 auf dem tiefer. liegendenDeckel abrollt. Infolge dieser Schrägsbellung.desSchlüssels reißt der Aufreißstreifen 8 an seiner dem Dosenrand 7 benachbarten Kante schneller auf als an der Innenkante, so daß er sich zu einer kegeli.gen Spirale aufwickelt mit der Folge, daß der Schlüsselhandgriff i i sich dem Dosenrand nähert und sich dann nicht mehr ordnungsgemäß drehen läßt.
  • Im Gegensatz hierzu weist der Schaft g des erfindungsgemäß ausgebildeten Schlüssels am freien Schaffende einen scheibenförmigen Vorsprung 12, auf, dessen Halbmesser im wesentlichen der Höhe der Bördelnaht 7 entspricht. Hierdurch stellt sich der Schlüsselschaft 9 beim Öffnen der Dose parallel zur Deckeloberfläche. Der Streifen 8 wird infolgedessen zu einer zylindrischen Spirale aufgewickelt, wodurch der Handgriff i i seine Entfernung vom Dösenrand beibehält. Der Aufreißstreifen löst sich auch leichter und sauberer aus -dem Deckel. Außerdem wird hierdurch dem Abbrechen oder Abreißen des Aufreiß'streifens weitgehend vorgebeugt, weil er auf seinen Querschnitt bezogen gleichmäßiger beansprucht wird.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise gezeigte Verwirklichung der Erfindiung und diese ndcht (darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte der Schlüsselschaft an Stelle eines geschlossenen Schlitzes auch durchgehend geschlitzt sein. - In diesem Fall wäre auch die Abrollscheibe 12 geschlitzt. Ihr einwandfreies Arbeiten wird hierdurch wegen der nur geringen-Schlitzweite nicht beeinträchtigt. Dez- Abrol'lkörper i8 braucht nicht unbedingt am freien En-de des Schaftes angeordnet zu sein, sondern könnte auch näher .dem Schlitz io sitzen. " Es ist auch nicht erforderlich, daß es sich um einen scheibenförmigen Körper handelt, vielmehr könnte er auch trommel- oder tonnenförmig ausgebildet sein. Der Scheibenform ist jedoch wegen der geringeren Reibung der Vorzug zu geben, wie es auch zweckmäßig ist, die auf dem Dosendeckel sich abwälzende Scheibe 12 an das -Schaftende zu setzen, .da in diesem Fall der Abstand zwischen Dosenrand 7 und Scheibe 12 am größten und die Parallelführung des Schlüssels am besten gewährleistet ist. Ferner ist die Form des Schlüsselgriffes i i auf die Erfindung ohne Einfluß.
  • Statt bei Dosen mit auf dem Deckel angeordneter -Aufreißbahn ließe sich dieErfindung gegebenenfalls auch bei am Dosenmantel vor;esehenem Aufriß anwenden, sofern - der Dosenrand radial gegenüber dem Dosenmantel vorsteht. Auch ist die Erfindung nicht auf Aufreißmittel in Bandform beschränkt, vielmehr ließe sie sich mit Vorteil auch bei aus Draht bestehendem Aufriß anwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem konzentrisch zum Schaft angeordneten- Führungsvorsprung runden _ Ouerschn:itttes versehener Schlüssel züin Öffnen von Behältern, insbesondere von .IZonservendoseri,.-' mit .Auf reißbahn und gegenüber der.- die Aufreißbahn enthaltenden Dosenfläche erhöhtem Dosenrand, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsvorsprung (i2) einerseits auf der Aufreißfläche (6) abwälzbar ist, indem er in einem Abstand von der Schlüsselhandhabe (ii) angeordnet ist, der kleiner ist als die Dosenbreite, und daß er andererseits einen die Höhe .des Dosenrandes (7) ausgleichenden Halbmesser hat.
  2. 2. Schlüssel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsvorsprung (i2) am Ende des Schaftes (9) angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 251093.
DES27092A 1952-02-08 1952-02-08 Schluessel zum OEffnen von Behaeltern Expired DE895570C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES27092A DE895570C (de) 1952-02-08 1952-02-08 Schluessel zum OEffnen von Behaeltern

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DES27092A DE895570C (de) 1952-02-08 1952-02-08 Schluessel zum OEffnen von Behaeltern

Publications (1)

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DE895570C true DE895570C (de) 1953-11-05

Family

ID=7478954

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DES27092A Expired DE895570C (de) 1952-02-08 1952-02-08 Schluessel zum OEffnen von Behaeltern

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DE (1) DE895570C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH251093A (de) * 1944-10-10 1947-10-15 Charles Caddy Sydney Werkzeug zum Öffnen von metallischen Behältern und Verfahren zur Herstellung desselben.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH251093A (de) * 1944-10-10 1947-10-15 Charles Caddy Sydney Werkzeug zum Öffnen von metallischen Behältern und Verfahren zur Herstellung desselben.

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