DE894974C - Stempelmaschine mit durch Elektromagnet bewegtem Schlagstempel - Google Patents
Stempelmaschine mit durch Elektromagnet bewegtem SchlagstempelInfo
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- DE894974C DE894974C DEJ2440D DEJ0002440D DE894974C DE 894974 C DE894974 C DE 894974C DE J2440 D DEJ2440 D DE J2440D DE J0002440 D DEJ0002440 D DE J0002440D DE 894974 C DE894974 C DE 894974C
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- B30B1/42—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by magnetic means, e.g. electromagnetic
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Stempelmaschine mit durch Elektromagnet bewegtem Schlagstempel Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrisch betäti,gtie Einrichtung zum Einsschlagen von Fertigungs- und Katalognummern, Warenoder Prüfzeichen in Maschinenteile, Gebrauchsgegenstände u. .dLgl.
- Im aülgemeinen ist es üblich, diese Teile ,oder Gegenstände mit Schlagwerkzeugen von Hand zu stempieln, wobei der Gegenstand festgelegt, eine Hiand :den SchlAgstem,pel hält und mit der anderen Hand, der Schlag ausgeübt wird, ein Verfahren, das auch in den Fällen ,genügt, wo es nicht darauf ankommt, in Massienfabrikation hergestellte Teile schnell und fortlaufend zu bezeichnen. Für einen solchen Dauerbetrieb sind deshalb Einrichtungen geschaffen worden, bei denen von Hand oder durch Fußbetrieb ein unter Federkraft stehender Schlagstempel ausgelöst wird. Bei diesen Eimrichtungen war die eine Hand frei geworden und konnte zur Bedienung der Werkstücke benutzt werden. Um jedoch einte größere Ausbringung biet Massenteilen . zu erzielen und dem Arbeiter beide Hün:de zurrt Zubringen der zu stempeln.d:en Teile frei zu machen, sind Sternpielmaschirren gebaut worden, biet denen der Siehlagstempel d Lurch eine äußere Kraftquelle, ,und zwar durch Preßluft betätigt wurde. Preßlufteinrichtungien sind ;aber in den meisten Betrieblen bzw. Werkstätten zur Herstelliunig siolcher Massenteile nicht vorhanden, und die Netzanschaffung derse7:b:en erfordert erhebliche Mittel.
- Es sind weiterhin elektromagnetische Stempelmaa-chinen bekannt, bei denen der Schlagstempel unmittelbar mit dem Anker eines Elektromagneten verbanden ist. Mit diesen Geräroen hat man bisher keine befriedigenden Ergebnisse erzielt, weil einmal die Flekpnomagneten dien außerordentlich hohen thermisidhen Beanspruchungen bei mehreren tausend Schlägen pro Stunde nicht standhielten, sio da:ß man auf viel zu geringe Schlagzahlen. angewiesen war, die den Einsatz der elektrischen Geräte nicht lohnten; zweitens -waren bisher Doppelschläge nicht zu vermeiden, wodurch das Stempeln mit dien elektromagnetischen Geräten ganz in Frage gestellt,war. Der erstgenannte Mangel ist eine Frage er Konstruktion des Elektramagneten und daher überwindbar. Der an zweiter Stelle angegebene Nadhteil schien bisher für den Einsatz elektromagnetischer Stempelgeräte überhau pt ausschlaggebend, da ein Weg zu seiner Behebung nicht ohne weiteres zu finden war. Das i,st nun Aufigabe der Erfindung. Sie isst durch; folgende Maßnahmen gelöst: Zur Steuerung des als Schlagstempel dienenden Ankers :dies Elektromagneten wird ein Schaltwerk benutzt, welches mit einem in seinem Hilfsstromkreis li%genden Relais in Zusammenwirkung steht, das erst beim Aufliegen -des Werkstückes auf den Arb.eitstisCh gesclullossem wird und das :dann über das ScIlaltwerk den Hauptkontakt des Schlagstempels steuert, derart, daß derselbe bei stromführendem Relais ;gesdhlossen, durch den niederfallllendlen Stempel ,aber ,geöffnet wird.
- Die Erfindung sieht weiterhin in der Bewegungsbahn dis Sc'h:agstempels angeordnete Mittel (z. B. amischlaggestenerte Hebelwerke) vor, durch welche der S:cW'lagstem#p;el selbst nach Zurücklegen :eines bestimmten, @einstellbaren Hubweges dien Hauptkontakt des Magneten öffnet und den letzten Teil des Hubvogges bei stromlosem Magneten zurücklegt. Diese Maßnahme dient der Regelung der Schlagstärke des. Stempels,, Wenn der ;größte Hlubweg, den der Magnet dem Stempel erteilen kann, z,. B. 40 mm. beträgt und dieser Hubweg für die Bietschafenheit des Werkstückes einen zu starken S.dhlag hervorrufen würde, dann wird durch die angegebene erfindiungsgem,äße Maßnahme nur :ein. Weg von 2 5 oder 3 0 mm unter Strom gesetzt. Nach Abschalten dies Magnetstromes schwingt :dies Stempel darin von selbst weiter und übt einen auf die Beschaffenheit des Werkstückes geman abgestimmtem: Schlag aus.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das mit dem Relais verbundene Sc3ihltwerk aus einem an dem Anker des Relais an,elenkten Winkelhebel und einer Sperrklinke, die den beweglichen. Schenkel des Haup@tkontakbes für - den Elektronmagmeten in stromlosem Zustand festhalten und einte durch Federkraft bewirkte Schließung des Komtaktds ,gestatten, wenn das Relais Strom erhält.
- Nacheiner Einzelheit dies Erfindung ist an der mit dem Anker des Elektromagnieüen verbundenen Stoßstange des Schlagstempels ein in deren Aohsriehtunig verstellbarer Stift vorgesehen, der eine Einstellung der Schlagstärke und damit der Eindring-tiefe :des Schlagstempels in dass Werkstück ermöglicht.
Schenkel 16 hat sich mit seinem rechtwinklig umgebogenen Ende unter die durch die Feder 21 zurückgedrückte Sperrklinke 1 ¢ gescho.hen. Wird der an der Stoßsun;ge befestigte Stift 20 so eingestellt, diaß durch die sich abwärts bewegimide StoBstan;ge 9 der Hauptschalter 17 schon vor dem Auftreffen dies Schlagstempels abgeschaltet wird, so erfolgt der Schlag bei stromlosem i4agnieten. lediglich mit der Bewegungsenerpe der Stoßstange, wobei (he Rückholfeder i9 -noch einte dämpfende Wirkung ausübt und die Eindringtnefe des Schlagcl in das Werkstück begrenzt.Schließlich isst ein noch .anderes Erfind#migsanerk- mal darin zu sehen, daß die Rückbewegaung des: Sdhlaagstern;piels durch eine Rückholfe@der erfolgt, die dem. Schlagstempel biei stromlosem Elektro- mzagüveten in seine Ausgangsstellung zurückschnellen läßt. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus- führungsform des Erfindungsgegenstandes dar- gestellt. Abb. i zeigt die Stempelmaschine in Ansicht; Abb. 2;a bis 2d sind schematische Darstellungen der Bewegungen des Schlagstempels und dies SIchaltwerkes beim Arbeitsverlauf. Die Stempelmaschine ist in einem Schlitten höllenverstellbar an deinem Gestell i (Abt. i) ange-- ordnvet. Mit z ist der Arbeiitstis,ch bezeäehhiet, der horizontal .einstellbar iA. Am Gestell i ist ferner ein Schalter 3 für dien Netzstromkreis angebracht. Vom, diesem Netzstromkreis zweigt für das Relais q. noch ein Hilfsstromkreis ab, für dien der Trans- farmiator 5 und .der Tischschalter 6 vorgesehen sind. Der zum Stempeln :des Werkstückes 7 dienende Schlags temp:(#l 8 ist mit einer Stoßstange 9 ver- bun;deal und diese letztere an dem Anker des Eldktnomia,gmeefien io befestigt. Ein Zählwerk i i re- gistriert die Anzahl der vom Stemp,;al auf die- Werkstücke, ausgeübten. Schläge. Wird beim Beginn der Arbeit der Netzs,tromL-eis eingeschaltet, so fließt zun;ädchst .der Strom des Hilfsstromkreises über den: Transformator 5 zum Tisdhschalter 6, dies .durch das Artlegen des Werk- stückes 7 am :dein Schalter 6 eiageschaltet wird.. Da- durc'h erhält ;aawch das Relais q. Strcrn und zieht ,den Kern 12 an (Abt. z a). An dem Kernt z ist ein Wiankelhebel 13 und irr Kreuzpunkt deIsselben eine unter Federdruck stehende und vom Winkelhebel 13 isolierte Sperrklinke 1 ¢ angielenkt, deren Sdhenkel etwas länger ist als der Arm 15 des Winkelhebels 13,. Hast sidh der Kern, 12, von der Spule dies Relais ¢, mach unten bewegt, so, schlägt der Arm; 15 des Winkellhebels 13 .aus, und der am Ende rechtwinklig umgebogene, bewegliche und feder- lxelL9ßt-te Sehenkel 16 ,des Hauptschalters 17 für den Eliektromagmeten io gleistet zwischen den Arm 15 des WinkeThebels und die Sperrklinke 14. Mit dieser Bew egung ist der Hauptsc`h,agtmer 17 geschlossen, und dies Netzstram kann. nunmehr über die Sperrklinke 14 und den Hauptschalter 17 zurr Elektromagneten io getan,-en:. Der Anker 18 desselben ist mit der Stoßstainlge 9 verbunden, ,an deren uroberem Ende der S,c'hlagsbemipel 8 aalgebracht isst. Auf der Stoß- Stange 9 ist ferner noch eine Rücklio-fieder 19 vor- gesehen, die ,den Anker 18 in seiner oberem; Enldlage hält. Bekommt der Elektromagnet Strom, so, wird der Anker 18 mit der. Stoßstange 9 angezogen und :der S,chllagsteimp e18 gegen das Werkstück 7 be- wegt. ; Am @ob-eren Teil der Stoßstange 9 ist ein in ideren Achsrichtung verstellbarer Stift 2o b@efiestig@. Dieser Stift trifft bei der Abwärtsbewegung dien Smoß- stange 9 auf den Sehenkel 16 des Hauptschalters 17 und löst :demsielben aus (4bb. 2b). Der Strom zum. Elektromagneten i o ist unterbrochen und der - Ist das Werkstück ,gestempelt, so schnaedlt die Stoßstange 9 unter der Einwirkung der Rückholfedier 19 zurück (Abb-. 2c). Die Sperrklinke 14 hält aber den; beweglichen Schenkel 16 des Hauptschalters 17 fest, so daß keine äußeren Einflüsse, Erschütterungen u. dgl. imstande sind, den Hauptschalter zu schließen, solange die Speerre vorhält und ein zweiter Schlag des Schlagstempels nicht stattfinden kann,. Das Relais 4 wird erst beim Ausschalten des Tischschalters 6 durch Wegziehen des Werkstückes? stro.m:1o,s (Abb.2d). Der an, dem Kern 12 des Relais ¢ angel:enkte Winkelhebel 13 kehrt unter dem Zug, der Feder 22 in seine @ursprüngliche Lage zurück, und der bewegliche Schenkel 16 des Hauptschalters 17 ,gleitet mit seinem umgebogenen Ende unter den Arm 15 des Winkelhebiels 13,. Damit ist dile Anafangs,sitellung der Maschine wieder hergestellt. Ein neuer Schlag des Schlagstempels 8 kann erst erfolgen, wenn durch ein anderes Werkstück der Tischhalter 6 erneut bletätigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stempelmaschine mit durch Elektromagnet bewegtem Schlagstempel, gekennzeichnet durch ein mit einem Schaltwerk zusammenarbeitelides Relais (¢), d;as erst beim Auflegen des Werkstückes auf drein. Arreitstisch Strom erhält und
dian!n über das Schaltwerk den Hauptkontakt "17) des mit dem Anker des Elektromagneten (io) verbundienen Schlagstempels (8) in .der Weise steuert, daaß dieser Kontakt bei strom- führendem Relais geschlossen, .durch den nieder- fallen:diean Stempel aber geöffnet wird. 2. Stempelmaschine nach Anspruch i, da- ,durch gekennzeichnet, daß durch in der Bie- weagungsbiahn des Schlagstempels (8) vorge:se- hene Mittel. d;er Schlagstempel nach Zurück- legen: einfies bestimmten einstellbaren Hubweges dien Hauptkontakt des Elektromagneten öffnet und den letzten Teil des Hubweges bei stro@m;- lo@sem Magneten zurücklegt, wodurch die Stärke ,des auf .das Werkstück ausgeübten Schlages regelbar ist. 3. Sternpelmaschin e nach Anspruch i toder 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß das mit dem Relais (¢) verbundene Schaltwerk aus einem an .dem Anker des Relais artgelenkten Winkelhebel (13) lunfd .einer Sperrklinke (14) besteht, die den be- weglichen Schenkel (16) des Hauptko.ntaktes (17) für den E:.ektro.ma@gnieten (i o) 'In strom- lo,siem Zustande festhalten und einte durch Feder- kraft bewirkte Schließung des Kontaktes (17) gestatten, wenn das Relais Strom erhält. 4. Stemipelma,schnne nach Anspruch i oder @eilniem der fol,gen@d£n, dadurch gekennzeichnet, daß ain, der innt dem Anker des Elektromaigneten (io) verbundelnen Stoßstange (9) des Schlag- stempels a'8) ein, in deren Achsrichtung ver- stellbarer Stift (2o) vorgesehen ist, der eine Eiirnstell@ung der Schlagstärke und damit der E'iinidril:.tgtiiefie@ des Schlagstempels in das Werk- stück ermöglicht. 5.. Stempe:ma,sclr:l_ e nach Anspruch i und 2, ,dadurch ;gekennzeichnet, daß d1. Rückbewegung des Schlags-tem:pels durch eine Rückholfeder (i9) erfol,gt, die den Schlagstempel bei strom- losem Elektramagreten in seine Ausgangs- stellung zurücksIchnellen läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ2440D DE894974C (de) | 1944-08-31 | 1944-08-31 | Stempelmaschine mit durch Elektromagnet bewegtem Schlagstempel |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEJ2440D DE894974C (de) | 1944-08-31 | 1944-08-31 | Stempelmaschine mit durch Elektromagnet bewegtem Schlagstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894974C true DE894974C (de) | 1953-10-29 |
Family
ID=7197864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ2440D Expired DE894974C (de) | 1944-08-31 | 1944-08-31 | Stempelmaschine mit durch Elektromagnet bewegtem Schlagstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894974C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3210566A1 (de) * | 1982-03-23 | 1983-10-06 | Aldo Artusi | Verfahren zum bewegen eines an einem traeger festgelegten koerpers |
| WO2004113054A1 (de) * | 2003-06-24 | 2004-12-29 | Bernd Hansen | Prägevorrichtung |
-
1944
- 1944-08-31 DE DEJ2440D patent/DE894974C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3210566A1 (de) * | 1982-03-23 | 1983-10-06 | Aldo Artusi | Verfahren zum bewegen eines an einem traeger festgelegten koerpers |
| WO2004113054A1 (de) * | 2003-06-24 | 2004-12-29 | Bernd Hansen | Prägevorrichtung |
| US7338277B2 (en) | 2003-06-24 | 2008-03-04 | Bernd Hansen | Stamping device |
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