DE894764C - Vorrichtung zur Einstellung der Messer, insbesondere bei Keilmesserwellen - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung der Messer, insbesondere bei Keilmesserwellen

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DE894764C
DE894764C DEG3026A DEG0003026A DE894764C DE 894764 C DE894764 C DE 894764C DE G3026 A DEG3026 A DE G3026A DE G0003026 A DEG0003026 A DE G0003026A DE 894764 C DE894764 C DE 894764C
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DE
Germany
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knife
pressure
screws
knives
setting
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Expired
Application number
DEG3026A
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English (en)
Inventor
Rolf Geiger
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/02Cutter blocks; Other rotary cutting tools in the shape of long arbors, i.e. cylinder cutting blocks
    • B27G13/04Securing the cutters by mechanical clamping means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Einstellung der Messer, insbesondere bei Keilmesserwellen Es ist bekannt, bei Hobelmaschinen so-genannte Keilmesserwellen zu verwenden, bei denen die Hobelmesser durch Keil- oder Druckleisten oder durch Anordnung dieser ,beiden Leisten gemeinsam in entsprechend geformten Längsnuten der Messerwelle festgekeilt werden. Diese Messerwellen bieten den Vorteil eines äußerlich nahezu geschlossenen zylindrischen Drehkörpers und verringern die Unfallgefahr. Von so ausgestalteten Messerwellen ist bereits eine Reihe von. Ausführungsformen bekannt. Gewöhnlich werden dabei ein- oder beidseitig mit Ihren Flanken schwal.benschwanzförmig verlaufende Nuten in der Welle angeordnet, und- in diesen Nuten sind Druckleisten eingelegt, die auf der Flanke des Messers aufliegen, während sich zwischen diesen Druckleisten und der gegenüberliegenden Flanke der Nut Keilstücke befinden, die von außen durch Druckschrauben angezogen werden können. Dabei ist es nun nur mit Schwierigkeiten möglich, eine genaue Feineinstellung der Messer durchzuführen, denn beim Anziehen der Keilleisten wird häufig die Druckleiste und damit unter Umständen auch,das Messer um einen geringen Betrag nach außen: verschoben. Besonders fühlbar treten diese Schwierigkeiten bei Messerwellen auf, bei denen zur Erzielung eines. gleichförmigen Schnittes eine Vielzahl von Messern, beispielsweise drei und, mehr, angeordnet sind. Eine weitere Ausführungsform sieht eine im Innern der Welle halbkreisförmig verlaufende, mit schrägen Flanken ausgestattete Keilnut vor, in die eine entsprechend geformte Leiste eingelegt ist. Beim Anziehen der entsprechenden Druckschrauben verkantet sich diese Leiste in der Nut und preßt mit ihrer dem Messer zugekehrten Spanlippe das Messer an die gegenüberliegende Nutflanke an. Es findet jedoch hierbei mehr oder weniger nur eine Linienberührung zwischen Messer und Spanlippe der Keilleiste statt, so daß diese Befestigungsart größeren Kräften nicht in vollem Maße standhalten kann. Auch hier ist überdies die Feineinstellung .der Messer nur unter Schwierigkeiten durchführbar. Nach der iErfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, däß in der Wellennut des Messers untergreifende Kipphebel angeordnet sind, auf deren freie Enden Druckschrauben. wirken. Bei Messerwellen, bei denen zur Messerbefestiigung Druck- und Keilleisten Anwendung finden, können die mit Vorteil in Aussparungen der Druckleisten, .die Druckschrauben dagegen in den Keilleisten angeordnet sein. Es können. ferner, um einerseits' ein Lockern der Messer zu erleichtern und um während der Einstellung der Sparstärke die Keilleiste -festzustellen, zusätzliche Abzugsschrauben vorgesehen sein, die die Keilleiste durchdringen und in die Welle mit Gewinde eingreifen. Schließlich können, Um einen Aus- und, Einbau von Messern sowie Druck- und Keilleisten zu erleichtern, sowohl die Druckleisten als auch die Keilleisten in Querrichtung unterteilt sein.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen schematischen Teilquerschnitten durch eine Messerwelle veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen. Teilquerschnitt durch eine Messerwelle in derjenigen Ebene, in der die Druckschrauben zum Anziehen der Keilleisten vorgesehen sind.
  • Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch die Welle in der Ebene, in der sich ein Kipphebel und die ihm zugeordnete Druckschraube befinden, Fig. 3 einen Teilquerschnitt, der die Anordnung einer die Keilleiste durchdringenden Abzugsschraube erkennen läßt.
  • In an sich bekannter Weise ist die Messierwe@lle i mit einer der Zähl der Messer entsprechenden Anzahl von in Wellenlängsrichtung verlaufenden Nuten 2 versehen. Die Flanken 3, 4 dieser Nuten verlaufen hierbei mit Vorteilbeiderseits schwalbenschwanzartig schräg, wobei die Schräge der Flanke 3 durch den Anstellwirnkel des Messers 5 bestimmt wind. In der Nut. 2 ist eine Druckleiste 6a und eine Keibbeiste6b untergebracht, die beide je nach ihrer Länge in Querrichtung unterteilt sein können. Die Keilleiste ist in an sich bekannter Weise mit Druckschrauben 7 versehen. Der beiderseitige Schrägverlauf der Nutflanken 3,4 verursacht beim Anziehien,der Druckschrauben ein Feststellen von Druckleisten, 6a und Messer 5., ohne daß eine merkliche Verschiebung der Keilleiste nach außen eintritt.
  • Bei den bekannten Messerwellen ist die -Einstellung der Sparstärke der einzelnen Messer mit g ewissen Schwierigkeiten verbunden, da eine Feineinstellung nicht vorgesehen ist. Nach der Erfindung wird eine solche Feineinstellung nach Fig. 2 dadurch erreicht, daß vorzugsweise in Aussparungen. 8 an der Unterseite der am Messer 5 anliegenden Druckleiste 6a Kipp.hebel g angeordnet sind, die mit fhrem einen Ende io das Messer Untergreifen, während auf ihr anderes Ende ii Druckschrauben 12 wirken. Ebenso wie die Druckschrauben 7 nach Fig. i sind die Druckschrauben 12 ebenfalls in der Keilleiste 6t' angeordnet und ihre Einstellung und damit die des Messers 5 kann nach leichtem Anziehen des Teiles 6b erfolgen. Nach Einstellung des Messers mit Hilfe der Schrauben 12 erfolgt dann die endgültige Feststellung idurch ein nochmaliges Anziehen der Druckschrauben 7. Es genügt, wenn an jedem Ende eines Messers ein Kipphebel 9 angeordnet ist, doch kann unter Umständen auch eine Vielzahl von Ksppheibeln von Vorteil sein, insbesondere bei größieren Längen der Messer und- Spannkeilie. Die Lagerung der Kipphebel 9 kann, wie beschrieben, in dem Teil 6a des Spannkeiles erfolgen. Die Kipphebel können aber ebenso auch einfach in diese Aussparungen eingelegt sein, so daß sich eine besondere Befestigung für sie erübrigt.
  • Zum leichteren Läsen des Spannkeiles können nach F.ig. 3 zwischen dien Druckschrauben 7 auch noch Abzugsschrauben 13 angeordnet werden, -die in die Welle i mit Gewinde eingreifen. Diese Abzugsschrauben 13 erlauben ferner auch ein besonders zuverlässiges und- von ungewollten Verschiebungen völlig freies Einstellen der Messer 5 vermittels der Kipphebel 9. Die Keilleiste 6b wird zunächst mit Hilfe dieser Abizugsschrauben 13 so weit gelockert, daß das Messer 5 ;eben verschiebbar wird. Es wird dann mit Hilfe der Druckschrauben 12 und,derKippheibeldasMesser soweit angehoben, bis an beiden Wellenenden eine übereinstimmende Sparstärke eingestellt ist. Hierauf werden die Abzugsschrauben 13 leicht gelockert und gleichzeitig die entsprechenden Druckschrauben 7 angezogen. Es ist bei einer derartigen Anwendung der Abzugsschrauben 13 nunmehr völlig ausgeschlossen, daß sich beim Anziehen der Druckschrauben 13, die an sich nur zur Bedienung der Kippbebeli 9, vorgesehen sind, die Keilleiste 6b anhebt und während der Messereinstellung schon lein leichtes Verkeilen des Messers und damit ein schwierigeres Einstellen verursacht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Einstellung der Messer, insbesondere bei Keilmesserwellen, gekennzeichnet durch in der Wellennut (2) angeordnete, das Messer (5) untergreifende Kipphebel. (9), auf deren freie Enden (ii) Druckschrauben (i2) wirken.
  2. 2. Vorrichtung nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kipphebel (9) ,bei Wellen mit Druck- und Keilleisten. (6a; 6b) in Aussparungen (8) -der Druckleisten .(6d) und die Druckschrauben (i2) in den Keilleisten (6b) angeordnet sind.
  3. 3.. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch in die Welle (i) mit Gewinde eingreifende Abzugsschrauben (i3) .für die die Druckschrauben (7) tragende Keil= leiste (6b).
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleisten (6a) und die Keilleisten (6b) in. Querrichtung unfiexteilt sind.
DEG3026A 1950-07-11 1950-07-11 Vorrichtung zur Einstellung der Messer, insbesondere bei Keilmesserwellen Expired DE894764C (de)

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DE894764C true DE894764C (de) 1953-10-26

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DE (1) DE894764C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2835286A (en) * 1956-06-15 1958-05-20 Bernard S Weaver Circular saw blade
DE1115909B (de) * 1955-11-12 1961-10-26 Festo Maschf Stoll G Fraeskopf, insbesondere Profilfraeskopf zum Bearbeiten von Hoelzern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115909B (de) * 1955-11-12 1961-10-26 Festo Maschf Stoll G Fraeskopf, insbesondere Profilfraeskopf zum Bearbeiten von Hoelzern
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