DE893477C - Maschine zum Vorformen von Schuhsohlen und Auftragen von Klebstoff auf diese - Google Patents

Maschine zum Vorformen von Schuhsohlen und Auftragen von Klebstoff auf diese

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DE893477C
DE893477C DEU844D DEU0000844D DE893477C DE 893477 C DE893477 C DE 893477C DE U844 D DEU844 D DE U844D DE U0000844 D DEU0000844 D DE U0000844D DE 893477 C DE893477 C DE 893477C
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DE
Germany
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sole
edge
edge part
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Application number
DEU844D
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English (en)
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Walter William Prue
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D27/00Machines for trimming as an intermediate operation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/18Devices for applying adhesives to shoe parts
    • A43D25/183Devices for applying adhesives to shoe parts by nozzles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D29/00Machines for making soles from strips of material

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum Vorformen von Schuhsohlen und Auftragen von Klebstoff auf diese Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Formen von Sohlenrandteilen und gleichzeitigen Auftragen von Klebstoff auf dieselben.
  • Das Vorformen von Schuhsohlen, insbesondere das Aufbiegen des Sohlenrandteiles, und das Auftragen von Klebstoff bzw. Klebstofflösungsmittel auf den aufgebogenen Sohlenrandteil @ in ein und derselben Maschine ist bereits bekannt. Diese Maschinen haben Vorschubrollen, die .den Vorschub der von Hand durch die Maschine hindurchgeführten Sohlen unterstützen. Um nun den Sohlenvorschub vollständig automatisch durchzuführen und dabei ebenfalls den Sohlenrandteil aufzubiegen, wirken die den Sohlenrandteil zwischen sich erfassenden und aufbiegenden Vorschubrollen der erfindungsgemäßen Maschine mit Kantenführungen für die Sohle derart zusammen, daß der Vorschub der Sohle -vollkommen automatisch, d. h. ohne Mithilfe des die Maschine bedienenden Arbeiters, vonstatten geht. Insbesondere sind erfindungsgemäß zwei Kantenführungen vorhanden, deren gedachte Verbindungslinie in einem Winkel zu der von beiden Vorschubrollen ausgeführten Kraft steht, so daß die Sohle bei ihrem Vorschub gleichzeitig gegen die Kantenführungen angehalten wird und somit nicht nur selbsttätig längs ihrer beiden Seiten vorgeschoben wird, sondern auch selbsttätig um das Spitzenende herumgeschwungen wird. Erfindungsgemäß liegt weiterhin die eine Kantenführung in der Kräftelinie der beiden Vorschubteile, so daß der bereits zwischen den Vorschubteilen aufgebogene Sohlenrandteil gegen diese zu diesem Zweck besonders geformte Kantenführung kräftig angeschoben wird und das Aufbiegen des Sohlenrandteiles fortgesetzt wird.
  • Das Aufbiegen des Sohlenrandteiles erfolgt erfindungsgemäß gewissermaßen in vier Stadien, indem der Sohlenrandteil, ehe er sich zwischen die Vorschubrollen einbewegt, von einem zwischen der ersten Kantenführung und den Vorschubteilen angreifenden Bieger bereits aufgebogen wird, worauf der Sohlenrandteil zwischen den beiden Vorschubrollen weiter gebogen wird. Die dritte Formung oder Biegung erfolgt durch einen zwischen den Vorschubteilen einerseits und der - Kantenführung andererseits angeordneten Bieger, und die vierte und endgültige Biegung wird dann von der obenerwähnten Kantenführung vorgenommen, gegen die der Sohlenrandteil angeschoben wird.
  • Die Ausstattung einer solchen Maschine mit einem selbsttätigen Werkstücktransport hat natürlich besondere Schwierigkeiten in bezug auf das Auftragen von Klebstoff bzw. Lösungsmittel auf den aufgebogenen Sohlenrandteil zur Folge. Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Begleitprobleme eine den Klebstoff bzw. das Lösungsmittel auf den aufgebogenen Sohlenrandteil auftragende Düse verwendet, die in .der Nähe des zweiten Biegers und der zweiten Kantenführung angeordnet ist und die mit einer Anzahl von einzelnen beweglichen und nachgiebigen Auftragfingern versehen ist, die an Länge gleichmäßig abnehmen und deren Unterenden etwas seitlich abgebogen sind, wobei die Vorschubrichtung des Werkstückes in einem spitzen Winkel zu den Fingern steht und parallel zu den abgebogenen Unterenden ist. Diese Ausbildung und Anordnung der Düse hat sich als besonders zweckdienlich erwiesen. In der Zeichnung ist Fig. i eine Seitenansicht einer die Erfindung veranschaulichenden Maschine, Fig. 2 ein Schaubild der Düse, Fig.3 eine Seitenansicht der Arbeitsstelle der Maschine, Fig.4 -ein Grundriß- der Arbeitsstelle der Maschine, Fig. 5 eine Vorderansicht der Arbeitsstelle der Maschine, Fig. 6 eine Seitenansicht eines Auftragfingers der Düse.
  • Das Gestell io (Fig. i) der in den Zeichnungen abgebildeten Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Schuhsohlen hat zwei Lager ii und 13 für zwei Wellen 12 und 14, die über Zahnräder 16 und i 8 von einem nicht dargestellten Vorgelege angetrieben werden. Die untere Welle 14 und ihr Lager 13 sind bei 2o an dem Gestell io drehbar befestigt, so daß die Welle 14 gegenüber der Welle 12 verstellt werden kann. Die Verstellung oder Bewegung der unteren Welle 14 gegenüber der oberen Welle 12 erfolgt mittels eines Hebels 22, der bei 24 an einem mit dem Lager i i verbolzten Träger 26 drehbar ist. Das Lager i i ist durch Schrauben 30 an dem Maschinengestell io befestigt. Das eine Ende des Hebels 22 lagert gegen eine Schraube 32, die in das' Lager 13 eingeschraubt ist, und das andere Ende des Hebels 22 ist mit einer senkrechten _ Stange 38 verzapft, auf .die eine Feder 4o aufgeschoben ist. Ein Arm 42, durch den am einen Ende die Stange 38 hindurchgesteckt ist, trägt eine Scheibe 44, gegen die sich die Feder 4o abstützt. Der Arm 42 ist auf einer hin und her gedrehten Welle 46 befestigt, die mit einer nicht dargestellten Trethebelstange in Verbindung steht. Die Feder 40 wird auf der Stange 38 durch eine Scheibe 48 und Flügelmutter 50 festgehalten, wobei die Vorspannung der Feder durch die Flügelmutter verstellt werden kann. Beim Herabdrücken des Trethebels wird der Arm 42 abwärts geschwungen, wobei die Feder 4o zusammengeschoben wird und somit die Welle 14 durch den Hebel 22 hochgeschwungen wird.
  • Auf :dem Außenende der Welle 14 ist eine das Werkstück vorschiebende Rolle 52 befestigt, deren Außenende ungefähr zylinderförmig ist und deren Innenende kegelstumpfförmig ausgeschweift ist (s. Fig. i und 3). Wenn somit eine Sohle gegen diese Rolle angedrückt wird, wird der Randteil der Sohle aufgebogen. Auf dem Vorderende der oberen Welle 12 ist eine Vorschubscheibe 54 befestigt, die mit Zähnen 56 versehen ist. Beim Herabdrücken des Trethebels werden somit beide Vorschubteile 52 und 54 zusammengebracht, wobei die obere Vorschubscheibe 54 ungefähr über der S teile ,der Rolle 52 eingestellt ist, woihr kegelstumpfförmig abgebogener Teil beginnt. Somit wird die Sohle von der Scheibe 54 gegen die Rolle 52 angedrüclct (Fig. 3), wobei ihr Ranidteil hochgebogen wird.
  • Beim Durchlaufen der Maschine wird die Sohle von zwei Kantenführungen 6o und 62 (Fig. 5) geführt. Die eine Kantenführung 6o ist auf einem Träger 66 befestigt, der auf das Lager i i der oberen Welle -i2 aufgeschraubt ist und auf diesem verstellt werden kann. Die zweite Kantenführung 62 ist ebenfalls auf dem Lager i1 befestigt und auf diesem verstellbar und hat eine senkrechte Führungsfläche 72 (Fig, i und 3) und einen waagerechten Fortsatz auf der Vorderseite, der das genaue Einstellen der Sohle beim Einsetzen in ' die Maschine erleichtert.
  • Die Kantenführungen 6o und 62 sind so gegenüber den Vorschubteilen 52, 54 bzw. gegenüber deren Drehachsen eingestellt, daß die Vorschubkraft in einem Winkel zu der Vorschublinie, d. h. der Verbindungslinie zwischen den beiden Kantenführungen, steht. Somit wird die Sohle nicht nur vorgeschoben, sondern auch jederzeit gegen die Führungen 6o und 62 angehalten. Folglich ist der Sohlenvorschub vollkommen automatisch, und der Arbeiter hat nur die Sohle in die Maschine einzusetzen und nach deren Bearbeitung diese wieder aus der Maschine herauszunehmen.
  • Wie bereits erwähnt, wirken Scheibe 54 und Rolle 52 so zusammen, daß der Randteil der Sohle zwischen ihnen hochgebogen wird. Um das Hochbiegen oder Aufrollen des Randteiles der Sohle weiterhin zu fördern, hat die Maschine zwei pflugscharartige Bieger 76 und 78 (Fig. i und 5), die durch Schrauben 8o bzw. 82 auf .dem Lager 13 der Welle 14 befestigt sind. Der Bieger 76, der an der Sohle angreift, ehe diese zwischen die Vorschubteile 52 und 54. einläuft, erteilt deren Randteil eine vorläufige Biegung, während der zweite Bioger 78, der zwischen den Vorschubteilen einerseits und der Kantenführung 6o andererseits an der Sohle angreift, den Randteil der Sohle noch weiter aufbiegt.
  • Die Vorschubtätigkeit der Rolle 52 und der Scheibe 54. wird weiterhin noch dazu ausgenutzt, das Aufbiegen oder Aufrollen des Sohlenrandes zu vollenden. Wie insbesondere F i.-. q. erläutert, ist die Vorschubkraft der beiden Vorschubteile auf die Kantenführung 6o hin gerichtet. Somit wird der bereits vorgebogene Randteil der Sohle kräftig gegen die Kantenführung 6o angedrückt und somit noch um ein weiteres aufgebogen. Die Stärke der Biegung ist durch Verstellung der Kantenführung 6o entsprechend verstellbar.
  • Gegebenenfalls wird der Randteil dei- Sohle übergeformt, um dem Bestreben des Leders, seine ursprüngliche Form wieder einzunehmen, entsprechend entgegenzuwirken: Dieses Bestreben des Leders, zurückzuschnellen, wird insbesondere dadurch verringert, daß das Aufbiegen des Sohlenrandteiles in der dargestellten Maschine gewissermaßen in vier Stadien erfolgt, so daß die Fasern des Leders anstatt einmal viermal gestreckt werden und somit letzten Endes ihre Elastizität bzw. ihr Zurückfederungsbestreben wesentlich einbüßen.
  • Da die Vorschubkraft der beiden Vorschubteile auch teilweise zum Aufrollen des Sohlenrandteiles dient, muß diese ziemlich groß sein, da beim Aufrollen des Sohlenrandteiles durch die Kantenführung 6o ein gewisser Widerstand der Vorschubbewegung der Sohle selbst entgegengesetzt wird. Um somit gegebenenfalls ein Steckenbleiben der Sohle in der Maschine zu verhindern, hat die Vorschubscheibe 5.I die bereits erwähnten Zähne 56, die in gewissen gleichmäßigen Abständen voneinander über den Scheibenumfang verteilt sind. Die Zähne 56 ermöglichen es nicht nur, daß die Scheibe 54. mit wesentlicher Kraft an der Sohle angreift, sondern schneiden auch etwas in die Sohlenoberfläche ein und dann wieder aus dieser heraus, wodurch die Sohlenoberfläche zu einem gewissen Grade aufgerauht wird und somit die Stärke der späteren Klebeverbindung erhöht wird.
  • Wenn die Sohle sich zwischen den beiden Vorschubteilen 52 und 5.1. herausbewegt und während ihr Randteil von der Kantenführung 6o noch weiter aufgebogen wird, wird auf den aufgebogenen Randteil der Sohle ein Klebstoff oder ein Lösungsmittel zum Auflösen von gegebenenfalls bereits auf der Sohle befindlichem eingetrocknetem Klebstoff aufgetragen. Die Vorrichtung zum Auftragen des Klebstoffs bzw. des Lösungsmittels sitzt auf einem Träger 86, der durch Schrauben 88 an dem Lager i i der Welle 12 drehbar befestigt ist. Auf dem Träger 86 ist ein eine Düse tragender Block 9o ,durch eine Schraube 92 befestigt. Eine Feder 94 zieht den Träger 86 nach unten, wobei eine Stellschraube 96 auf dem Träger 86 sich auf das Lager i i aufsetzt. Die Düse selbst besteht aus einem Block 98 (Fig. 2), der durch eine Schwalbenschwanzführung 102 (Fig. i) od. dgl. an dem Block 9o festgehalten und durch einen Bolzen 104 in eingestellter Lage festgeklemmt wird.
  • Der Klebstoff bzw. das Lösungsmittel wird durch eine Anzahl von Fingern io8 (Fig. 2 und 6) aufgetragen, die zu diesem Zweck mit -Leitungen i io im Innern versehen sind. Die Oberenden 112 der Finger sind kugelförmig und stecken in runden Bohrungen i il. in einem nach unten abgebogenen Teil 116 des Blockes 98, mit denen sie dicht abschließen. Jeder Finger wird von einer Feder 120 im Eingriff mit der entsprechenden Bohrung 114 gehalten, wobei ebenfalls die Feder eine Bewegung ihres Fingers io8 in Anpassung an .den Oberflächenverlauf der Sohle ermöglicht. Die Abwärtsdrehbewegung der schräg gestellten Finger um ihre Oberenden 112 wird-von einem U-Eisen 124 (Fig.2) begrenzt, das durch eine Schraube 126 (Fig. 2) an dem Block 98 befestigt ist. Jeder Finger hat einen Absatz 12,9, der auf dem Querstück 130 des U-Eisens 124 sitzt. Auf der Innenseite des Querstückes 130 ist gegebenenfalls ein Keil 132 befestigt, durch den die Finger in verschiedenen waagerechten Ebenen, dem Oberflächenverlauf des Werkstückes entsprechend, eingestellt werden können. Die Finger liegen parallel zueinander, und ihre Längen nehmen gleichmäßig ab, wobei der innere Finger i34., der der Vorschubscheibe 54. am nächsten ist, am längsten und somit der Finger 136 auf der Außenseite am kleinsten ist. Die Unterenden 138 (Fig. 6) der in einem Winkel zur Vorschubrichtung stehenden Finger sind ungefähr parallel zur Vorschubrichtung abgebogen und schleifen beim Vorschieben des Werkstückes durch die Maschine auf der Werkstückoberfläche entlang, wobei sie den Klebstoff auf diese auftragen (s. Fig. d.). Der Block 98 ist selbst teilweise hohl, und sein hohles Innere 140 (Fig. 6) steht mit den Bohrungen 114 einerseits und mit einer Klebstoffquelle andererseits in Verbindung. Vorzugsweise wird der Klebstoff, wie in bekannten Maschinen dieser Art, in den Block eingepumpt und somit unter Druck aufgetragen. In die Klebstoffleitung ist gegebenenfalls ein Ventil i-8 (Fig. i) eingeschaltet, das von dem die untere Vorschubrolle 52 in Arbeitslage bewegenden Trethebel mitgesteuert wird.
  • Bei der Betätigung der Maschine wird eine Sohle zwischen den beiden Vorschubrollen eingeschoben, und zwar vorzugsweise mit dem Fersenende zuvorderst, so daß die Vorschubteile ungefähr an der Absatzfrontlinie auf der einen Sohlenseite anfassen. Durch das Herabdrücken des Trethebels wird die Vorschubrolle 52 hochbewegt, wobei der Sohlenrand zwischen den beiden Vorschubteilen eingeklemmt wird und gleichzeitig durch die Maschine vorgeschoben wird. Durch die Schrägstellung der Vorschubkraft bezüglich der Vorschubrichtung wird die Sohle gegen die Kantenführungen 62 und 6o angehalten, so daß der Vorschub der Sohle automatisch erfolgt. Der Sohlenrandteil wird zunächst von dem Binger 76 etwas hochgebogen, wobei diese Hochbiegung durch die beiden Vorschubteile von dem Bieger 78 fortgesetzt und schließlich durch das Anschieben der Sohle gegen die Kantenführung 6o vollendet wird. Gleichzeitig wird in der Nähe der Kantenführung 6o auf den Randteil der Sohle Klebstoff bzw. Klebstofflösungsmittel von den Fingern 1o8 der Düse aufgetragen, die sich einzeln der Oberfläche der Sohle anpassen und somit auf diese ein gleichförmig dickes Klebstoffband auftragen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Formen von Sohlenrandteilen und gleichzeitigen Auftragen von Klebstoff auf dieselben, welche zwei den Sohlenrandteil zwischen sich fassende und diesen vom Sohlenhauptteil abbiegende Vorschubteile aufweist, gekennzeichnet durch zwei in einem Abstand zueinander stehende Kantenführungen (62, 6o) für die Sohle, deren gedachte Verbindungslinie in einem Winkel zu der von beiden Vorschubteilen-(52, 54) ausgeübten Kraft steht, so daß die Sohle bei ihrem Vorschub gleichzeitig gegen die Kantenführungen angehalten und der zwischen den beiden Vorschubteilen (52, 54) abgebogene Sohlenrandteil durch Andrücken der Sohle gegen die Kantenführungen weiterhin abgebogen wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -die eine Kantenführung (6o) in der Kräftelinie der beiden'Vorschubteile (52,54) liegt und somit der bereits zwischen den Vorschubteilen aufgebogene Sohlenrandteil durch kräftiges Anschieben gegen diese Kantenführung (6o) weiter aufgebogen wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zwischen der ersten Kantenführung (62) und den Vorschubteilen (52, 54) an dem Sohlenrandteil angreifenden Biegers (76), der das Aufbiegen des Sohlenrandteiles beginnt, und eines zwischen den Vorschubteilen und der zweiten Kantenführung (6o) an dem Sohlenrandteil angreifenden Biegers (76), der das Aufbiegen des Sohlenrandteiles durch den ersterwähnten Bieger (76) und die Vorschubteile fortsetzt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auftragen des Klebstoffes auf .den aufgebogenen Sohlenrandteil eine mit mehreren einzeln beweglichen und nachgiebigen Auftragfingern (1o8) versehene Düse verwendet wird, die in der Nähe des zweiten Biegers (78) und der zweiten Kantenführung (6o) angeordnet ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @daß die mit kugelförmigen Oberenden (z12) versehenen Auftragfinger (1o8) durch Federn-(12o) im Eingriff mit Bohrungen (114) in dem Düsenhauptteil (g8) gehalten wer-.den und somit einzeln frei beweglich sind.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Auftragfinger (1o8) an Länge gleichmäßig abnehmen und daß ihre Unterenden (138) etwas seitlich abgebogen sind, wobei die Vorschubrichtung einen spitzen Winkel mit den Fingern bildet und parallel zu den abgebogenen Unterenden ist.
DEU844D 1940-05-02 1941-02-06 Maschine zum Vorformen von Schuhsohlen und Auftragen von Klebstoff auf diese Expired DE893477C (de)

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DE (1) DE893477C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145517B (de) * 1959-04-14 1963-03-14 Schuhmaschinen Ges Hanke & Co Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf lose Schuhsohlen
EP0471504A3 (en) * 1990-08-14 1992-11-25 British United Shoe Machinery Limited Adhesive-applying machine

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