DE892940C - Im Anlaufstromgebiet arbeitender gittergesteuerter Sekundaerelektronenvervielfacher - Google Patents

Im Anlaufstromgebiet arbeitender gittergesteuerter Sekundaerelektronenvervielfacher

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DE892940C
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grid
cathode
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Expired
Application number
DES14861D
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English (en)
Inventor
Herbert Dr Schnitger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J43/00Secondary-emission tubes; Electron-multiplier tubes
    • H01J43/04Electron multipliers
    • H01J43/06Electrode arrangements
    • H01J43/08Cathode arrangements

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, gittergesteuerteElektronenvervielfacher im Anlaufstromgebiet zu betreiben, um ein günstiges Verhältnis der Steilheit -der Charakteristik zum Ruhestrom zu bekommen. Unter normalen Bedingungen sind -die Stromstärken im Anlaufstromgebiet aber .so -klein, @daß die Vervielfacherröhren stark rauschen und außerdem eine verhältnismäßig hohe Vervielfachung erfordern. Theoretisch kann man das Anlaufstromgebiet dadurch nach höheren Stromstärken zu ausdehnen, .daß man den Gitterkathodenabstand sehr klein macht. Dieser Weg bringt aber außer technischen Schwierigkeiten noch den Nachteil mit sich, .daß die G.itterkathodenkapazität vergrößert wird.
  • Bei gittergesteuerten Sekundärelektronenvervielfachern, die im Anlaufstromgebiet arbeiten, gelingt es, .das Anlaufstromgebiet nach höheren Stromstärken zu auszudehnen, ohne -daß die erwähnten Nachteile in Kauf genommen werden müssen, wenn nach der Erfindung zwischen dem Steuergitter und der Kathode ein gegenüber der Kathode positiv vorgespanntes Hilfsgitter angeordnet ist und dessen Abstand vom Steuergitter und dessen Vorspannung derart gewählt .sind, .daß zwischen dem Hilfsgitter und dem Steuergitter unmittelbar vor dem Steuergitter eine virtuelle Kathode entsteht, .deren Ergiebigkeit vom Steuergitter beeinflußt wird.
  • Es sind zwar gittergesteuerte Elektronenvervielfacher bekannt, bei denen zwischen Steuergitter und Kathode ein auf positivem Potential gehaltenes Hilfsgitter angeordnet wird. Hierbei handelt e$ sich jedoch nicht um im Anlaufstromgebiet arbeitende Elektronenvervielfacher. Das positive Hilfsgitter hat 'hier die Aufgabe, die Vergrößerung .des Abstandes zwischen Gitter und Kathode zu ermöglichen, um eine thermische Gitteremission zu vermeiden.
  • An Hand der einzigen Figur,der Zeichnung wird die Erfindung noch näher erläutert. Die Zeichnung zeigt beispielsweise die Elektrodenanordnung einer Vervielfacherröhre nach der Erfindung. Das Elektrodensystem besteht aus der Kathode i, dem Steuergitter 2, der Auffangelektrode (Anode) 3, den Prallelektroden q. und !den Hilfselektroden 5. Zwischen d°r Kathode i und dem Steuergitter 2 ist gemäß der Erfindung ein Hilfsgitter 6 vorgesehen, das auf einer Spannung von etwa 2o bis ioä Volt gehalten ist.
  • Die .aus .der Kathode austretenden Elektronen werden zunächst durch das Hilfsgitter beschleunigt. Durch ,das Steuergitter werden die Elektronen wieder so stark abgebremst, daß ihre Voltgeschwindigkeit etwa nur mehr o,i Volt beträgt. Ist das Potential .des Steuergitters gegenüber der Kathode s 'hwach negativ, so ist -dicht vor dem Steuer ttzr c bi , eine Niveaufläche mit Kathodenpotential vorhanden. Die Elektronen, welche diese Niveaufläche durch-.setzen, haben dieselbe Geschwindigkeit, die sie beim Austritt aus,der Kathode gehabt haben. Die Anordnung wirkt also so, als ob die Elektronen aus einer .dieser Niveaufläche entsprechenden (virtuellen) Kathode austreten. Dadurch wird eine scheinbare Verkleinerung des Gitterkathodenäbstandes hervorgerufen; dies bedeutet eine Verlegung des Anlaufstromgebietes nach höheren Stromstärken zu. Gegenüber ,dem Steuergitter wirkt das Hilfsgitter 6 ebenso wie eine Kathode, :die rasch fliegende Elektronen emittiert. Es wirkt sich für die Erfindung ferner als vorteilhaft aus, daß es keine besonderen technischen Schwierigkeiten macht, den Abstand zwischen dem Steuergitter 2 und dem Hilfsgitter 6 sehr klein zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Im Anlaufstromgebiet arbeitender gittergesteuerter Sekundärelektronenvervielfacher, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuergitter und der Kathode ein gegenüber der Kathode positiv vorgespanntes Hilfsgitter angeordnet ist, dessen Abstand vom Steuergitter und dessen Vorspannung derart gewählt sind, daß zwischen dem Hilfsgitter und dem Steuergitter unmittelbar vor dem Steuergitter eine virtuelle Kathode entsteht, deren. Ergiebigkeit vom Steuergiter beeinflüßt wird.
DES14861D 1940-06-14 1940-06-14 Im Anlaufstromgebiet arbeitender gittergesteuerter Sekundaerelektronenvervielfacher Expired DE892940C (de)

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