DE89250C - - Google Patents

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DE89250C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D3/00Chemical treatment of the metal surfaces prior to coating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Unterlegen farbiger Emaillen mit Silberblatt , um deren Leuchtkraft zu erhöhen, ist bis jetzt nur im Kleinen bei figürlichen oder ornamentalen Darstellungen in einzelnen Ornament- bezw. Gewandtheilen ausgeführt worden. In gröfseren Flächen war dies bisher nicht möglich, da das zum Auflegen der Silberfolie auf die Unterlage dienende Bindemittel bei dem Verglühen im Muffelofen das Silberblatt, wenn es in gröfserer Fläche gelegt wurde, in die Höhe trieb, Beulen und Falten bildend, die zwar in kleinen Gewandstücken etc. eine sehr lebendige und malerische Farbenwirkung erzeugten , ein Herstellen gleichmäfsiger Flächen aber, wie sie zu grofsen decorativen Malereien nothwendig sind, unmöglich machten. Es konnten ferner gröfsere Flächen mit jenen Emaillen nicht bekleidet werden, weil das als Unterlage für dieselben dienende äufserst dünne Kupferblech bei dem nothwendigen öfteren Brennen sich stark wirft " und Beulen bildet, so dafs einigermafsen ebene, zu Flächen an einander fügbare Platten nicht zu erzielen sind.
Gänzlich ausgeschlossen sind dicke Kupferplatten, da dieselben bei ihrer starken Ausdehnung in der Hitze die aufgeschmolzene Emaille gänzlich zerreifsen und schon bei gewöhnlicher Temperatur ein Reifsen und Abspringen der Emaille veranlassen.
Das im Nachfolgenden beschriebene Verfahren bezweckt nun die Herstellung eines gleichmäfsigen Silberüberzuges als Unterlage für Emaillen auf Platten, welche in der zum Aufschmelzen der Emaille nothwendigen Temperatur sich nicht ziehen und krümmen und deren Ausdehnung in dieser Temperatur eine so geringe ist, dafs ein Zerreifsen der Emailleschicht ausgeschlossen ist.
Hierzu eignet sich in erster Linie Gufseisen.
Gufseisenplatten werden mit Emaillegrund versehen, sodann mit einem Bindemittel (Gummi, sogenanntem Dicköl etc.) bestrichen und nach dem »Anziehen« desselben das in der weiterhin beschriebenen Art präparirte Silberblatt aufgedrückt. - :
Das Silberblatt wird auf einem feinen Drahte geflechte unter Auflage eines Tuches und einer dicken Kautschukplatte in einer Presse einem starken Drucke unterworfen. Hierbei drückt die Kautschukplatte das Silberblatt in die Zwischenräume des Drahtnetzes und zerreifst es hier in unzähligen feinen Rissen. Wird nun das Silberblatt nach dem Auflegen auf die mit Bindemittel versehene Platte aufgeschmolzen, so können die Zersetzungsproducte des Bindemittels durch die feinen Risse entweichen. Hierdurch schmilzt das Silberblatt ohne Beulen und Blasen gleichmäfsig in fein (dem Drahtgeflecht entsprechend) gekörnter Fläche auf.
Die Körnung zeigt einen hohen Glanz und. eignet sich vorzüglich zum Auflegen der Emaillen. '
Das Gufseisen verändert selbst bei wiederholtem Brennen seine Form in keiner Weise, dehnt sich so wenig bei der Erhitzung und so langsam, dafs die aufgeschmolzenen Emaillen niemals reifsen, und kühlt sich so langsam ab, dafs den Emaillen hierdurch eine besondere Widerstands-
kraft gegen Springen, wie bei gut gekühltem Glase, gegeben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines gleichmäfsigen Silbergrundes in gröfserer Fläche als Untergrund für Emaillen, auch für Reliefs und plastische Gegenstände, auf einer in hoher Temperatur sich nicht werfenden und nur sehr wenig sich dehnenden Unterlage, darin bestehend, dafs ein Silberblatt auf einem Drahtnetze oder sonstiger netzartiger oder gekörnter Unterlage durch Pressen durchlöchert, auf emaillirter Gufseisenunterlage aufgeschmolzen wird.
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