DE899583C - Verfahren und Druckplatte zum Herstellen von Plakaten aus Pappe - Google Patents
Verfahren und Druckplatte zum Herstellen von Plakaten aus PappeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/38—Cutting-out; Stamping-out
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Description
- Verfahren und Druckplatte zum Herstellen von Plakaten aus Pappe Die Erfindung betrifft die Herste'llu'ng von Plakaten aus Pappe, .die auf einer Seite mit den Rand der Einlage umgreifendem, gedrucktem und lackiertem Papier überzogen ,sind, auf .dem durch starkes Warmpressen ein Hochglanz erzielt wird. Dabei kommt es insbesondere beim Verarbeiten gewisser hochglänzender Lacke bisweilen vor, daß in der Glanzschicht Stellen mit punktförmigen Vertiefungen auftreten, ,die die Glanzwirkung stören. Dies ist vermutlich auf nicht entweichbare feine Lufteinschlüsse zurückzuführen.
- Dieser Mangel läßt sich gemäß der Erfindung dadurch beheben, d;aß der Druck nicht gleichzeitig und gleichmäßig auf die ganze zu überziehende Pappfläche zur Wirkung gelangt, sondern in der Mitte .der Pappfläche beginnend nach den Rändern zu fortschreitet. Dies kann gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden"daß vorzugsweise .auf der das Plakat von der Rückseite her belastenden Druckplatte Erhöhungen vorgesehen sind, deren Formen,dem Umriß: der Pappe ähnlich, aber kleiner als diese sind und deren Höhe von der Mitte nach dem Rande zu abnimmt. Eine derartige Erhöhung kann z. B. dadurch gebildet werden, daß zusätzliche Auflagen aus Papier, Pappe, Preßspan, Blech o:d. dgl., welche der zu pressenden Pappform ähnlich, jedoch von Auflage zu Auflage stufenweise immer kleiner sind, auf die Druckplatte aufgeklebt oder aufgelegt werden, bevor diese zur Anlage gegen die zu pressende Pappe kommt.
- Die gleiche Wirkung kann erfindiungsgemäß auch dadurch erreicht werden, daß an Stelle der aufeinanderliegenden Papierblätter eine von der Mitte nach den Rändern in ihrer Dicke allmählich abnehmeide Auflage Verwendung findet oder endlich dadurch, daß die Oberfläche der Druckplatte selbst von der Mitte nach den Rändern hin gleichmäßig abfällt. Beim Arbeiten mit einer solchen Druckplatte gelangen zuerst die erhabensten Stellen in der Mitte der Platte auf die Pappe zur Einwirkung, so daß etwa vorhandene Luftblasen nach den weniger stark gepreßten Teilen entweichen können.
- Durch den von innen nachdem Rande der Pappe zu fortschreitenden, in seiner @Größe nach außen abnehmenden Preß:druck erhält die Pappe eine von,der ebenen Fläche abweichende Verformung der Rückfläche, wodurch die tTafel gegen Verziehen oder Werfen widerstandsfähiger wird und auch das Hängen der Tafel an der Wand verbessert wird. Das ganze Plakat wird hierdurch steifer und gegen unbeabsichtigte Formänderung widerstandsfähiger.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Formgebung einer nach .dem Verfahren gemäß der Erfindung gepreßten Papptafel sowie die zu ihrer Verformung dienende Druckplatte, und zwar zeigt Fig. i ein Papplakat, von der Rückseite gesehen, Fig. 2 einen Schnitt durch das Plakat nach Linie II-II,der Fig. i und: Fig.3 die zum Hochglanzpressen des Plakates dienende Druckplatte im Schnitt.
- Auf die Druckplatte q. mit ebener Druckfläche 5 sind Auflagen 6, 7, 8 usw. (gelegt und befestigt, welche aus Papier, dünner Pappe, Preßspan, Blech od. dgl. bestehen und in ihren Flächenabmessungen der Form der zu pressenden Pappe entsprechen, jedoch von Lage zu Lage kleiner werden als die jeweils darunterliegende Lage. Die Zahl der Lagen sowie die Dicke :der einzelnen Auflagen .hängt von der Größe der zu pressenden Pappe und deren Dicke ab. Eine mitderartigen Auflagen versehene Druckplatte zeigt Fig. 3. Wird nun auf die mit der gedruckten, lackierten Papierschicht 9 überzogene Papptafel io mit einer derart ausgerüsteten Druckplatte von der Rückseite her ein kräftiger Druck ausgeübt, während die Pappe mit ihrer überzogenen Vorderseite gegen eine vollkommen ebene, hochglänzend polierte Gegendruckplatte anliegt, so gelangt zuerst die durch die Auflage 8 gebildete Druckfläche gegen die Rückseite der Papptafel io zur Anlage. Alle dort etwa vorhandenen Lufteinschlüsse können daher nach dem Rande zu entweichen, da die Auflage 7 erst zu einem späteren Zeitpunkt, die Auflage 6 noch später und zuletzt erst die Druckplatte 5 selbst zur Druckwirkung kommt, wodurch solche Lufteinschlüsse jeweils in die Zone geringerer Druckwirkung entweichen können. Dadurch, daß die Vereinigung von Papier und Pappe in der Mitte der Tafel beginnt und sich allmählich nach dem Rande zu ausbreitet, ist ein Verschieben oder ein Verzerren des Papieres gegenüber der Pappe ausgeschlossen. Wie der Querschnitt nach Fig. 2 erkennen läßt, erhält die Papptafel durch die stufenweise Pressung zugleich eine Profilierung, "velche das Widerstandsmoment der Papptafel gegen Biegen, Werfen und Verziehen erhöht. Da ferner die Papptafel beim Aifhängen an der Wand diese nur am Rande, also linienmäßig berührt, können Unebenheiten der Wandfläche innerhalb der von der Tafel bedeckten Fläche nicht mehr störend auf die Tafel einwirken, so :daß auch ein verbessertes Anliegen der Papptafel an der Wand erzielt ist.
- Wie bereits erwähnt, ist das Verfahren gemäß der Erfindung nicht auf die Verwendung stufenweiser Auflagen auf, einer ebenen: Druckplatte- beschränkt. Das Verfahren kann vielmehr mit einer anderen, insbesondere gleichförmigen konvexen Gestaltung der Druckpltattenoberfläche durchgeführt werden, ganz gleich, ob eine zusätzliche Auflage Verwendung findet oder die Oberfläche der Druckplatte selbst von einer ebenen Fläche abweichend gestaltet ist, sofern nur erreicht wird, daß der Preß-:druck in. .der Mitte alles. Pappplakates beginnt und sich allmählich fortschreitend nach den Rändern ausbreitet. Dementsprechend: könnte voraussichtlich der erfindungs:mäße Erfolg auch erzielt werden, wenn statt einer der Druckplatten,das Plakat selbst bzw. seine Einlage wenigstens auf einer Seite konvex oder stufenförmig nach der Mitte zu anwachsend gestaltet wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Plakaten aus Pappe, die auf einer Seite mit bedrucktem und lackiertem Papier bezogen sind, auf dem durch starkes Warmpressen ein Hochglanz erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Preß:druck, in der Mitte der Papptafel beginnend, sieh fortschreitend nach dem Rande: zu fortpflanzt.
- 2. Druckplatte zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, :daß ihre wirksame Oberfläche mit nach innen zunehmender Erhöhung versehen ist.
- 3. Druckplatte nach Anspruch 2, -dadurch gekennzeichnet, daß auf die ebene Fläche der Druckplatte Auflagen aus Papier, P.reßspan, Blech od. dgl. aufgelegt-sind, welche in ihren Abmessungen der Form der zu pressenden Papptafel ähnlich sind und von Lage zu Lage abnehmen. q.. Druckplatte nach Anspruch 2, dadurch ge-'kennzenchnet, daß auf einer ebenen Druckplatte eine Auflage angeordnet ist, deren Stärke von der Mitte nach den Rändern der. Platte hin gleichmäßig abnimmt. 5. Druckplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der DrucJkplatte selbst konvex gestaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV3074A DE899583C (de) | 1951-01-26 | 1951-01-26 | Verfahren und Druckplatte zum Herstellen von Plakaten aus Pappe |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEV3074A DE899583C (de) | 1951-01-26 | 1951-01-26 | Verfahren und Druckplatte zum Herstellen von Plakaten aus Pappe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE899583C true DE899583C (de) | 1953-12-14 |
Family
ID=7570279
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEV3074A Expired DE899583C (de) | 1951-01-26 | 1951-01-26 | Verfahren und Druckplatte zum Herstellen von Plakaten aus Pappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE899583C (de) |
-
1951
- 1951-01-26 DE DEV3074A patent/DE899583C/de not_active Expired
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