DE550150C - Verfahren zum Praegen von Platten aus Hartpapier u. dgl. unter Druck und Hitze - Google Patents

Verfahren zum Praegen von Platten aus Hartpapier u. dgl. unter Druck und Hitze

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DE550150C
DE550150C DEM110272D DEM0110272D DE550150C DE 550150 C DE550150 C DE 550150C DE M110272 D DEM110272 D DE M110272D DE M0110272 D DEM0110272 D DE M0110272D DE 550150 C DE550150 C DE 550150C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/24Pressing or stamping ornamental designs on surfaces

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Prägen von Platten aus Hartpapier u. dgl. unter Druck und Hitze Bei dem bisherigen Verfahren zum Beprägen von Isolationshartpapierplatten benutzt man etwa 5 bis i o mm starke, einseitig gravierte Metallprägeplatten, welche in einem Format von beispielsweise 6oo X i ooo mm pro Stück etwa 35o bis ¢0o RM kosten. Die praktischen Bedürfnisse ermöglichen es dem Hersteller nicht, sich nur auf ein Prägemuster festzulegen; er muß vielmehr verschiedene Prägungen herstellen können. Abgesehen hiervon bedingt eine wirtschaftlich arbeitende Isolationsplattenfabrikation die Anschaffung von wenigstens zehn Prägeplatten, damit die gebräuchlichen Etagenpressen ausgenutzt werden können. Es ist also ein erhebliches Anlagekapital für die Prägeplatten erforderlich.
  • Die Verwendung von doppelseitig gravierten Prägeplatten ist möglich; man gebraucht aber nur solche mit einseitiger Prägung hauptsächLch deshalb, um ein Beschädigen der Gravüren bei der Handhabung und Reinigen der Platten zu vermeiden.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Platten besteht darin, daß fast die Hälfte des Preßfüllraums durch die starken gravierten Prägeplatten eingenommen wird und als nutzbarer Preßraum verlorengeht.
  • Da das Preßmaterial in der Presse gebacken werden muß bei gleichzeitig stattfindendem Prägevorgang, ist eine große Wärmemenge erforderlich, um die starken Prägeplatten mit zu erwärmen. Die Prägung der Hartpapierplatten wird, der Abnutzurig der gravierten Prägeplatten entsprechend, mit der Zeit schlechter. Durch das zeitweise Festbacken des Preßgutes an den Prägeplatten wird eine Verunreinigung der Prägeplatten verursacht. Die schwierige Reinigung der gravierten Prägeplatten erfordert einen großen Zeitaufwand und bringt infolgedessen oft eine Produktionsstockung hervor.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung prägt man mit einem z. B. o,o6 mm starken geprägten Aluminiumblech in einem Preßgang gleichzeitig zwei Hartpapierplatten einseitig. Das Altuniniumblech kann man mindestens zweimal zum Prägen benutzen, also kann man mit einem Blech wenigstens vier Hartpapierplatten einseitig beprägen. Ein geprägtes Aluminiumblech in dem Format von etwa ioooX6oo mm und o, o6 mm stark kostet beispielsweise etwa 0,45 RM, unter Berücksichtigung seines Altmetallwertes nur etwa 0,33 RM. Danach beträgt der Werkzeugkostenanteil für eine geprägte Hartpapierplatte etwa o,o9 RM. Infolge der geringen Stärke der Metallbleche kann man fast den ganzen Füllraum der Presse ausnutzen im Gegensatz zum bisherigen Verfahren, so daß auch eine entsprechende Wärmeersparnis eintritt.
  • Die geprägten Aluminiumbleche in den Stärken von o,o6 mm kann man in beliebig großen Mengen in den verschiedensten Mustern fertig beziehen, und so laufend den Bedarf weit wirtschaftlicher decken als bei dem bisherigen Verfahren. Weiterhin ist man nicfit an ein größeres Lager von Prägeplatten gebunden.- -Der Vorteil des neuen Verfahrens gegenüber dem alten besteht in der bedeutenden Fabrikationsverbilligung, der großen Produktionssteigerung und der schnellen Liefermöglichlzeit.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, gleichzeitig zwei Platten einseitig durch Zwischenlegen einer doppelseitig gemusterten Prägeplatte mit Musterungen zu versehen. Jedoch ist dieses Verfahren nicht zum Prägen von Hartpapierplatten unter Wärme und Druck vorgesehen. Vor allem ist es auch nicht bekannt, derartige Prägeplatten aus geprägtem Metallblech von nur o,o2 bis o,5mni Stärke herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Prägen von Plattenunter Druck und Hitze aus Hartpapier, Holz, Leinen, Preßspan sowie geschichtetem und homogenem Plattenmaterial durch mit Musterungen versehene Metallpreßplatten, die zwischen zwei zu bemusternde Platten gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Prägeplatten beiderseitig gemusterte, durch Prägen hergestellte Metallbleche von etwa o,o2 bis o,5 mm Stärke verwendet werden.
DEM110272D 1929-05-25 1929-05-25 Verfahren zum Praegen von Platten aus Hartpapier u. dgl. unter Druck und Hitze Expired DE550150C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767115C (de) * 1936-03-07 1951-10-31 Auto Union A G Verfahren zur Herstellung von Wagenkaesten fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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