DE644688C - Verfahren zum Herstellen von Stereotypiematern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Stereotypiematern

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DE644688C
DE644688C DE1930644688D DE644688DD DE644688C DE 644688 C DE644688 C DE 644688C DE 1930644688 D DE1930644688 D DE 1930644688D DE 644688D D DE644688D D DE 644688DD DE 644688 C DE644688 C DE 644688C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C3/00Reproduction or duplicating of printing formes
    • B41C3/02Stereotyping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellep. von Stereotypiematern Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von Stercotypiematern mit ebener Rückseite aus Maternpappe. Die Herstellung solcher Matern erfolgte bisher so, daß die Maternpappe auf den Schriftsatz und darüber eine nachgiebige Auflage aus Filz gelegt wurde, auf die dann dic starre. Prägeplatte der Maternpresse einwirkte. Infolge der nachgiebigen Zwischenlage drangen hierbei die Stellen geringerer Oberfläche, z. B. der Buchtabe i, tiefer in die Maternpappe ein als Stellen mit größerer Oberfläche, so daß die Wandstärke der Mater in der Schrifttiefe verschieden wurde.
  • Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, um diesen -Nachteil zu vermeiden, eine mit einer oder mehreren Schichten eines kompressiblen Materials, z. B. Löschpapier, versehene Materntafel von größerer Stärke zu verwenden. Es kann dann die Filzauflage in Fortfall kommen, und es kann eine gleichmäßige Bildtiefe erzielt werden, wenn der Preßvorgang in bekannter Weise durch Anschläge begrenzt wird.
  • Die Erfindung geht deshalb einen anderen Weg. Es werden unter Ausschaltung des besonderen auf die Maternpappe aufzubringenden kompressiblen Materials und unter Ausschaltung des Filzes Maternpappen einheitlicher Zusammensetzung verwendet. Die Pappen sind dicker als i,2 mm, und es läßt sich mit solchen Maternpappen einheitlicher Zusammensetzung, die billiger und einfacher herzustellen sind, ebenfalls durch unmittelbare Prägung infolge der Dicke der Pappen eine ebene Rückseite und eine gleichmäßige Schrifttiefe erzielen, sofern man in bekannter Weise die Preßtiefe durch Anschläge begrenzt.
  • Bei der Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird das Maternmaterial so stark gewählt, daß es um einen höchstens der gewünschten Punzentiefe entsprechenden Betrag über die Oberfläche des Schließrahmens herausragt; diese Stärke beträgt über 1,2 mm, z. B. 1.8 bis 2,5 mm. Es wird gegen Anschläge geprägt, deren Einstellung so gewählt wird, daß nach erfolgtem Prägevorgang die Wandstärke in der Schrifttiefe der üblichen Maternstärke entspricht. Unter der Preßwirkung der Prägeplatte dringen die Erhöhungen des Drucksatzes gleichmäßig in das Malbernmaterial ein, und da das Maternmaterial an den Stellen, an denen sich die Vertiefungien des Satzes befinden, infolge der starren ebenen Prägeplatte nicht durchgebeult werden kann, bleibt die Rückseite der fertigen Mater vollkommen eben. Infolge der beim Prägevorgang stattfindenden Komprimierung des Maternmaterials besitzt die fertige Mabex eine größere Festigkeit als die bisherigen Matern, und sie ist daher auch für den Gießvorgang geeigneter.
  • Da bei dem Verfahren nach der Erfindung die Prägeplatte der Presse gegen Anschläge arbeitet, kann für alle Arbeiten ein und dieselbe Presse Verwendung finden. Die Druckkraft der Presse braucht lediglich so gewählt zu werden, daß sie dem größten vorkommenden Format des Arbeitsstückes genügt. Bei kleineren Formaten fangen die Anschläge die Druckkraft ab, so daß eine Beschädigung eines kleineren Drucksatzes durch zu starken Prägedruck verhindert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen von Stereotypiematern durch unmittelbare Prägung von Maternpappen ohne Anwendung von Filzzwischenlager mittels ebener Preßplatben unter Begrenzung des Preßvorganges durch Anschläge, dadurch gekennzeichnet, daß eine Maternpappe .einheitlicher Zusammensetzung von über 1,2 mm Dicke verwendet wird.
DE1930644688D 1930-11-27 1930-11-27 Verfahren zum Herstellen von Stereotypiematern Expired DE644688C (de)

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