DE892277C - Vorrichtung zur Herstellung huelsenloser Bandeisenverschluesse - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung huelsenloser Bandeisenverschluesse

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DE892277C
DE892277C DET4120A DET0004120A DE892277C DE 892277 C DE892277 C DE 892277C DE T4120 A DET4120 A DE T4120A DE T0004120 A DET0004120 A DE T0004120A DE 892277 C DE892277 C DE 892277C
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DE
Germany
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lever
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locking
punch
iron
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Application number
DET4120A
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English (en)
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Erich Timmerbeil
Hugo Timmerbeil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
    • B65B13/305Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschlüsse Es sind hüllenlose Bandeisenverschlüsse bekannt, bei welchen die einander überlappenden Bandeisenenden mit paarigenW.inkeleinschnitten versehen, die zwischen diesen Einschnitten liegenden Stege aus der Bandefsenebene herausgedrückt und danach die beiden Bandeisenenden bis zum gegenseitigen Anschlag der schulterartigen Einschnittkanten gegeneinander verschoben sind. Derartige Verschlüsse sind wegen ihrer geringen Herste-llungskosten sowie wegen ihrer zuverlässigen Verbindung der Bandeisenenden beliebt und bewährt. Sie genügen auch allen Anforderungen, solange es sich darum handelt, feste Packstüclçe, z. B. Kisten, zu umreifen, da man in diesem Falle die Umreifung so scharf spannen kann, daß die miteinander verhakten Verschlüsse sich allein durch die Bandspannung gegen unbeabsichtigtes Lösen sichern. Bei weichen Packstücken dagegen, bei denen die Bandspannuug nicht beliebig groß gewählt werden kann, kann es vorkommen, daß sich durch Rückwärtsschieben der Bandeisenenden der Verschluß aushakt.
  • Um diesen Mangel zu vermeilden, benutzt die Erfindung einen Bandeisenverschluß, bei dem außer den eigentlichen Winkeleinschmttverschlüssen eine zusätzliche Verriegelung vorgesehen ist, derart, daß nach der zum Zwecke der Verhakung erfolgenden Verschiebung der beiden Bandeisenenden zusätzlicbc Verriegelungen vorgesehen werden, die die gegeneinander verschobenen und damit verhakten Verschlüsse in ihrer Verschluß stellung sichern.
  • Diese zusätzlichen Verriegelungen können aus Einprägungen, Ausschnitten od. dgl. bestehen, die sich gegenseitig so abstützen, daß die beiden verhakten Bandeisenenden nicht mehr in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar und zweckmäßig auch nicht mehr voneinander abhebbar sind. Hierzu eignet sicli am besten eine aus Zungen gebildete Verriegelung, bei der die Zungen gemeinsam und sich aneinander abstützend nach der gleichen Seite aus dem Band herausgedrückt und vorzugsweise etwas widerhakenförmig abgebogen sind. Dabei empfiehlt es sich, die beiden mit den Bandeisenenden in Werkstoffverbindung bleibenden Zungen in einer in Längsrichtung der Bandeisenumreifung verlaufenden Ebene anzuordnen.
  • Zur Erzeugung derartiger zusätzlich gesicherter Bandeisenverschlüsse wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung benutzt, die außer dem Werkzeug für die Erzeugung der Winkelschlitzverschlüsse ein Werkzeug für die Herstellung der Zusatzverriegelung aufweist. Zweckmäßig sind diese beiden Werlczeuge an ein und derselben Grundplatte angeordnet und in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander bedienbar. Es empfiehlt sich nämlich, die beiden Werkzeuge in der Weise miteinander zu verblocken, daß das die Verriegelung erzeugende Werkzeug erst dann bedient werden kann, nachdem die zur Herstellung der Verschlußeinschnitte erforderliche Bandklemmung in der Vorrichtung aufgehoben und die Bandeisenenden gegeneinander verschoben und die eigentlichen Verschlüsse verhakt worden sind.
  • Dabei ist es an sich gleichgültig, ob die Verhakung ausschließlich durch die Eigenspannung des Bandes-oder aber durch zwangsläufige Verschiebung der beiden Bandeisenenden hervorgerufen wird. Man kann nämlich die Zusatzverriegelung auch bei festen Packstücken vorstehen, um auch hier eine absolute Zuverlässigkeit des Verschlusses zu gewährleisten.
  • Weitere kennzeichnende Merkmale und Vorteile si*d aus den Ansprüchen sowie aus der an Hand der Zeichnung erläuterten Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung zu ersehen.
  • In der Zeichnung i.st der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Und zwar zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Bandeisenverschluß für Packstücke aller Art, in Ansicht von unten, Seitenansicht und Stirnansicht, Fig. 2 eine zur Herstellung des Verschlusses bestimmte Vorrichtung in Ansicht von der Bedzienungsseite, Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung der Vorrichtung, teilweise geschnitten und in einer anderen Arbeitsstellung, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Einzelheit, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig 3 und Fig. 6 bis 10 die Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen, und zwar in rein schematischer Darstellung ihrer wirksamen Teile.
  • Der in Fig. I beispielsweise dargestellte Bandeisenverschluß sieht an den beiden einander überlappenden Enden 11, 12 des Bandes zwei Verschlsse 13 vor, die dadurch gebildet sind, daß in bei de Bandeisen jeweils zwei nebeneinanderliegende Winkelschnitte eingedrückt sind, wobei der dazwischenliegende Bankteil aufgewölbt ist. Nach dem Stanzen und Aufwölben werden die beiden Bandteile I-I, I2 gegeneinander -um ein kurzes Stück verschoben und dadurch~ die Wiukelschlitze ineinander verhakt. Diese gegenseitige Verschiebung kann dadurch erreicht werden, daß bei festen Packstücken, wie Kisten od. dgl., das- Band so fest um diese herumgezogen wird, daß nach dem Herstellen der Verschlußeinschnitte und nach dem Abschneiden des iiberschüssigen Bandendes das Band unter seiner eigenen Spannung die Bandenden gegeneinander bewegt, oder aber dadurch, daß insbesondere bei weichen Packstücken die Bandenden II, 12 zwangsläufig gegeneinander verschoben werden.
  • Um nach dem Verschieben der beiden miteinander verhakten Bandeisenenden ein Lösen des Verschlusses 13 auszuschließen, ist zusätzlich zu den eigentlichen Verschlüssen eine Verriegelung vorgesehen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Lappen I4, 15 gebildet ist, die beide nach der gleichen Seite aus den Bandenden II, I2 herausgedrückt sind. Die Lappen 14, 15 stehen dabei in Längsrichtung des Bandes und sind etwas nach rückwärts geneigt, um ein Abheben der beiden Bandenden voneinander zu verhindern. Durch diese Lappen 14, 15 werden die beiden Bandeisenenden II, 12 nach ihrer glegenseitirgen Verschiebung fest miteinander verriegelt, so daß ein Rückwärtsverschieben durch äußere Einflüsse zuverlässig vermieden wird. -Der dargestellte Verschluß zeigt nur eine der möglichen Ausführungsformen der zusätzlichen Verriegelung. So braucht diese nicht auf der Längsmittellinie der Bandeisen angeordnet zu sein, sondern könnte auch mehr seitlich liegen. Statt aus beiden Bändern Lappen herauszudrücken, könnte man auch nur.Eindrücke vorsehen, die sich aneinander abstützen, beispielsweise in Form von Körnerschlätgen, Halbmondeindrücken und viele andere mehr. Man könnte auch die Verriegelung unmittelbar an das Ende eines der Bandeisenenden legen und aus einem Ende eine Zunge herausdrücken, die das Ende des darunterliegenden Bandeisens erfaßt.
  • Die zur Herstellung des Verschlusses und der Verriegelung dienende Vorrichtung ist in den Fig. 2 bis 5 dargestellt. Diese Vorrichtung weist an einer Grundplatte 21 ein Untergesenk 22 mit einem seitlich davon angeordneten Messer 23 auf, über das die beiden zu verbindenden Bandeisenenden II, 12 einander überlappend gelegt werden. Durch eine mit einem Sperrhelbel 24 verbundene Exzenterrolle 25 werden dann diese Bandenden II, 12 fest gegen eine Widerlagerplatte 26 gedrückt und -so festgehalten. Dabei weist die Exzenterrolle 25 Zähne auf.
  • Durch Bewegen eines diese gezahnte Druckrolle 25 über Klinke 28 und Sperrzahnrad 29 drehenden Transporthebels 27 wird dann das obere Bandende II SO weit gegen das untenliegende Bandende I2 verschoben, bis das Bandeisen das-Packstück strafe umgreift (Fig. 7).
  • Nachdem die Umgreifung in dieser Weise gespannt ist, wird ein Stanzhebel 30 verschwenkt, der über ein Pleuel 3I mit dem Stanzstempel 32 verbunden ist. Durch Verschwenken dieses Hebels 30 wird das Obergesenk 32 für den Verschluß I3 ab-1 gesenkt und dabei in beide Bandeisenenden die Winkelschhtze eingestanzt und dabei zugleich die zwischen den Schlitzen liegenden Bandteile aufgewölbt (Fig. 8). Bei dieser Bewegung des Stanzhebels 30 gebt dieser an einer am Sperrhebel 24 vorgesehenen Falle 33 vorbei, die federnd ausweicht und nach dem Vorbeigang des Stanzhebels sich wieder vor diesen legt (Fig. 3 und 5). Dadurch ist der Stanzhebel 30 gegenüber dem Sperrhebel 24 derart verriegelt, daß der Stanzhebel 30 nicht zurückverschwenkt werden kann, solange der Sperrhebel 24 den Exzenter 25 am Bandeisen in Anlage hält.
  • Es muß also nun zunächst der Sperrhebel 24. wieder zurückverschwenkt und dadurch der Exzenter 25 abgehoben werden (Fig. 9). Erst dann kann der Stanzbebel 30 zurückbewegt werden. Hierbei werden die Bandeisenenden II 12 So weit freigegeben, daß sie sich unter der Bandspannung gegeneinander verschieben, wobei sich die Winkelschlitze des Verschlusses ineinander verhaken und so eigentliche Verschluß I3 vollendet wird.
  • Wie aus dem Getriebleplan der Fig. 6 bis 10 ersichtlich, werden der Sperrhebel 24 und der Stanzhebel 30 nach verschiedenen Seiten, d. h. gegenläufig verschwenkt. Um in diesem Falle die durch die federbelastete Falle erfolgte Blockierung des Stanzhebels 30 aufzuheben, ist dieser in seinem neben der Falle liegenden Teil etwas verkröpft. Wird nun der Sperrhebel 24 ordnungsgemäß zuerst verschwenkt, so geht die Falle 33 an dem verkröpften Teil des Stanzhehels vorbei. Ein Rückführen der Falle ist dadurch vollkommen entbehrlich.
  • Seitlich neben dem Stanzwerkzeug 22, 32 für den oder die Verschlüsse I3 ist ein weiterer Stempel 34 vorgesehen, d.r mit einem in der Grundplatte 21 vorgesehenen Gesenk 35 zusammenwirkt. Der Stempel 34 ist im Gestell der Vorrichtung verschiebbar gelagert und steht über ein Gelenk 41 mit einem Bügel 36 in Verbindung, der oberhalb des Kl!emmexzenters 25 im Gestell bei 37 schwenkbar lagert.
  • Der Bügel 36 besteht aus zwei parallel verlaufenden gekrümmten Platten. die an ihrem freien Ende durch einen Querbolzen 38 miteinander verbunden sind. Bei der Verschwenkung des Stanzhebels 30 aus der Stanzstellung (Fig. 8 und 9) in eine um 1800 versetzte Stellung (Fig. Io) drückt dieser auf den Bolzen 38, - wodurch der Lochstempel 34 mit nach unten geht und in die Bandeisenenden II, 12 eindringt. Der Lochstempel 34 ist dabei so ausgebildet, daß er aus den beiden Bandeisenenden zwei einander entsprechende Zungen 14, 15 nach unten herausdrückt, die am Boden des Gesenkes 35 schwach nach hinten abgebogen werden und dadurch widerhakenförmige Gestalt erhalten, so daß sie durch gegenseitige Anlage die beiden Bandeisenenden II, 12 aneinander halten und zudem jegliche weitere Verschiebung in Längsrichtung des Bandeisens unterbinden.
  • Damit ist der eigentliche Verschluß I3 und die zusätzliche Verriegelung 14, 15 hergestellt. Es braucht nur noch der im Bandeisen sitzende Lochstempel 34 herausgezogen zu werden. Zu diesem Zweck ist an dem Stanzhebel 30 ein Haken 39 vorgesehen, der sich heim Herunterdrücken des Bügels 36 hinter dessen Bolzen 38 verhakt, so daß der Haken 39 beim Wiederarhehen des Stanzhebels 30 diesen Bolzen 38 und damit Bügel 36 und Lochstempel 34 anhebt, so daß letzterer aus dem Bande freikommt. Beim weiteren Anheben des Stanzhebels 30 geht der Haken 39 von dem Bolzen frei, weil Stanzhebel 30 und Lochbügel 36 um zwei verschiedene Drehpunkte 40 bzw. 37 verschwenkt werden.
  • Damit ist der Verschluß fertig, und die Vorrichtung kann nach hinten vom Packstück und Ban;d ahgezogen werden bzw. das Packstück mit der Umreifung kann nach vorn aus dem Gerät herausgezogen werden. Um hierbei ein Hängenbleiben der Zungen 14, 15 zu vermeiden, ist das dem Lochstempel 34 zugeordnete Gesenk 35 nach vornhin offen ausgebildet (Fig. 4).
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich, insbesondere hinsichtlich Form und Zahl der den Verschluß bildenden Winkelschlitze und der Form und Anordnung der zusätzlichen Verriegelung. So könnte diese bei Anordnung mehrerer Verschlußpaare auch zwischen diesen liegen. Jedoch ist einer neben diesen Verschlüssen liegenden Verriegelung der Vorzug zu geben, da dann für Iden Lochstempel 3+ mehr Platz verbleibt, als wenn dieser im Bereich des Stanzstempels für den Hauptverschluß liegen müßte.
  • Ferner könnte an der Vorrichtung eine Einrichtung vorgesehen sein, die es gestattet, die beilden Bandeisenenden nach der Erzeugung des Verschlusses zwangsläufig auseinanderzubewegen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Herstellung von hülsenlosen Bandeisenverschlüssen, bei welchen die Bandeisenenden mit paarigen Winkeleinschuitten versehen, die zwischen diesen Einschnitten liegenden Stege aus der Bandeisenebene herausgedrückt und die beiden Bandeisenenden bis zum gegenseitigen Anschlag der schulterartigen Einschnittkanten gegeneinander verschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Werkzeug (22, 32) zur Erzeugung des Winkelschlitzverschlusses (13) ein Werkzeug (34, 35) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe in die gegeneinander verschobenen Bandeisenenden (I I, I2) eine zusätzliche, die Bandverschiebung sichernde Verriegelung (14, I5) erzeugbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (22, 32) zur Verschlußerzeugung und das Werkzeug (34, 35) zur Herstellung der Verriegelung (14, I5) an einer gemeinsamen Grundplatte (21) angeordnet sind.
  3. 3. Vofichtung -nach Anspruch 2, dadurch gelçennzeichnet, daß das Werkzeug (34, 35) zur Erzeugung der Bandverriegelung (14, I5) aus einem Gesenk (35) und einem damit zusammenwirlçenden Preßstempel (34) gebildet ist, der in wenigstens einem der beiden Bandenden einen oder mehrere Eindrücke oder Ausschnitte (14, I5) erzeugt, durch die die beiden Bandeisenenden (11, I2) gegen Verschiebung in der Längsrichtung und gegebenenfafls auch gegen Abheben gesichert werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel als Lochstempel (34) ausgebildet ist und im Zusammenwirken mit dem Untergesenk (35) einseitig in Werkstoffverbindung mit den B andeisenenden (II, I2) verbleibende Zungen (I4, I5) ausschneidet, die in gegenseitiger Anlage' nach einer Seite aus den Bändern herausgedrückt und schwach widerhakenförmig abgebogen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstempel (34) eine mit den Kanten des Untergesenlçes (35) zusammenwirkende Schneide und eine die dadurch ausgeschnittenen Zungen oder Lappen (I4, I5) herausdrückende und um die Knickkante der Zungen auswärts biegende Rückenfläche aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Verriegelungslochstempel (34) zugeordnete Gesenk (35) einen zur Bedienungsseite hin offenen, das Herausziehen der Verriegelungsmittel (I4, I5) erleichternden Schlitz aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten des Lochwerkzeuges (34) so in bezug auf die Laufrichtung des Bandeisens (11, I2) angeordnet sind, daß die die Zungen (I4, I5) mit den Bandeisen in Werkstoffverbindung erhaltende Knickkante etwa in Längsrichtung des Bandes verläuft.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Bandeisenenden (I I, I2) während der Erzeugung der Winkeleinschnitte (13) in gespannter Stellung festhaltendes Klemmwerkzeug (24, 25) mit dem Werkzeug (34,35) zur Erzeugung der Bandverriegelung (14, I5) verblockt ist derart, daß das Verriegelungswerkzeug erst nach dem Lösen der Bandlçlemmung bedienbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bandklemmung bewirkende Sperrhebel (24) mit dem das Verriegelungswerkzeug (34) betätigenden Stanzhebel (30) durch eine Falle (33) verblockt ist, die sich beim Erzeugen der Winkeleinschuitte (I3) vor den Stanzhebel legt und diesen so lange blockiert, bis der Sperrhebel zum Zweck der Freigabe des Bandes gelüftet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (33) aus einem am Sperrhebel (24) angeordneten, federbelasteten und in den Bewegungsbereich des Stanzhebels (30) eingreifenden, an seiner Arheitskante abgeschrägten Zapfen gebildet ist.
  11. II. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei gegenläufig zu verschweukendem Sperrhebel (24) und Stanzhebel (30) der Stanzhebel (30) in seinem seitlich neben der Falle (33) liegenden Teil in der Weise verkröpft ist, daß bei der Freigabebewegung des Sperrhebels der Faljenkopf ohne Rückbewegung der Falle am Stanzhebel vorbeibewegbar ist.
  12. I2. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis II, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungswerkzeug (34) und das Schnittwerkzeug (32) für die Winkeleinschnitte (I3) voneinander getrennt im Sockel der Vorrichtung geführt sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungswerkzeug (34, 35) auf der Mittellinie des Bandeisens (11, I2) angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Drück- oder Lochstempel (34) des Verriegelungswerkzeuges (34, 35) ein bügelartiger Hebel (36, 38) gekuppelt ist, der durch Mitnahme durch den Stanzhebel (30) bedienbar ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der bügelartige Hebel aus zwei am freien Ende durch einen Bolzen (38) miteinander verbundenen Laschen (36) gebildet ist, zwischen denen der Starzhebel (30) schwenkbar lagert.
    I6. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Stanzhebel (30) exzentrisch zum Bügel (36, 38) gelagert und mit einem Haken (39) versehen ist, der sich beim Erzeugen der Verriegelung (I4, I5) hinter dem Bolzen (38) verhakt und diesen beim Wiederanhebendes Stanzhebels infolge der exzentrischen Lagerung erst freigibt, nachdem der Drück- oder Lochstempel (34) aus den Bandeisenenden (11, I2) herausgezogen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102643B (de) * 1954-11-06 1961-03-16 Lennart Reinhold Kalb Huelsenloser Bandverschluss
EP1043231A3 (de) * 1999-04-09 2001-12-19 Illinois Tool Works Inc. Werkzeug und Verfahren zum verschlusslosen Umreifen

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