DE890924C - Rollbare Milch-Transportkanne - Google Patents

Rollbare Milch-Transportkanne

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Publication number
DE890924C
DE890924C DEP15312A DEP0015312A DE890924C DE 890924 C DE890924 C DE 890924C DE P15312 A DEP15312 A DE P15312A DE P0015312 A DEP0015312 A DE P0015312A DE 890924 C DE890924 C DE 890924C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jug
rollable
milk transport
emptying
milk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP15312A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Broeer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mueller & Co Schwelmer Eisen
Original Assignee
Mueller & Co Schwelmer Eisen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller & Co Schwelmer Eisen filed Critical Mueller & Co Schwelmer Eisen
Priority to DEP15312A priority Critical patent/DE890924C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE890924C publication Critical patent/DE890924C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/20External fittings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

  • Rollbare Milch -Transportkanne Zusatz zum P.atent 882528 Gegenstand des Patents 882 528 ist eine rollbare Milch-Transportkanne mit einem die bisher üblichen 20- und 40SLiterqKannen um ein Vielfaches übersteigenden Fassungsvermögen, welche zur Erleichterung des Wechselns von der Sollage in die aufrechte Stellung und umgekehrt unten am Boden einen Stehring von kleinerem Durchmesser als die Kanne aufweist; an den Boden schließt sich der stark abgerundete Kannenboden an, auf dem sich beim Umlegen oder Aufrichten das Gewicht der Kanne bis zu einer bestimmten Neigung abrollt, während der obere Kannenhals so weit verengt ist, daß er in der Kannenrollage nicht verschmutzen kann.
  • Die Zusatzerfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung der Kanne nach dem Patent 882 528, derart, daß das mitunter erforderliche Umfüllen oder Ausgießen der Transportkanne, inslbesondere die Entleerung des bei der Reinigung der Kanne anfallenden Reinigungs- und Nachspritzwassers ganz wesentlich vereinfacht und erleichtert wird.
  • Bei der mit dem Patent 882 528 vorgeschlagenen Ausführung hatte die Milch-Transportkanne noch den Nachteil, daß es infolge der ungünstigen Schwerpunktslage einer großen Kraftanspannung bedurfte, um die Kanne durch Kippen au.s der Rolllage in die Entleerungslage zu bringen. Auch mußte die Kanne in der Entleerungslage durch den Bedienungsmann bis zu ihrer vollständigen Entleerung festgehalten werden, um ein Zurückfallen der Kanne in die Rollage zu verhindern. Auch diese Handhabung der Kanne war sehr lästig, anstrengen und zeitraubend, da ein Bedienungsmann die Kanne ständig in der Kipplage halten mußte und deshalb in dieser Zeit keine andere Arbeit leisten konnte, während ein zweiter Bedienungsmann erforderlich war, der das Umfüllen überwachte, das Reinigungs- und Nachspritzwasser in die Kanne einbrachte und die restlose Entleerung und gegebenenfalls das Ausnutzen der Kanne besorgte.
  • Diese Nachteile und Schwierigkeiten werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Kanne so geformt ist, daß in der Entleerungsstellung der Schwerpunkt der Kanne sowohl im gefüllten als auch lim entleerten Zustande lotrecht über dem mit der Aibstützfläche in Berührung kommenden kegelstumpfförmigen Kannenoberteil liegt, an welchem beidseits der Mantelauflagelinie oder -fläche je ein Knaggen zum Abstützen der Kanne gegen die Abstützfläche angebracht ist.
  • Durch diese Ausführung der Kanne werden eine Reihe von Vorteilen erzielt, die darin Ibestehen, daß einmal das Kippen der Kanne aus der Rollbare in die Entleerungsstellung infolge der günstigen Gewichtsverteilung wesentlich erleichtert wird und bequem von einem einzigen Bedienungsmann ausgeführt werden kann. Sodann wird durch die günstige Lage des Schwerpunktes ,die Kanne durch ihr Eigengewicht in der durch Kippen herbeigeführten Entleerungsstellung festgehalten, so daß das Wiederz,urückfallen der Kanne in ihre Rolllage mitSicherheit verhindert wird, während durch die beiden Abstützknaggen die Kanne gegen Drehen gesichert wird. Infolgedessen ist der Bedienungsmann nach dem Kippen der Kanne in die Entleerungsstellung entlastet und für andere-Verriohtungen frei.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen enthalten.
  • Der Gegenstantd der Erfindung wird in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, und zwar zeigt Abb. I eine gemäß der Erfindung ausgebildete Milch-Transportkanne in ihrer Entleerungsstellung, Abb. 2 einen Schnitt durch den lKannenhals in Höhe der Abstützungsknaggen und Abb. 3 und 4 eine Teilansicht der Abb. I und 2, bei welcher die Abstützknaggen als Handgriffe ausgebildet sind.
  • Die Kanne ist mit einem kegelstumpfförrnigen Oberteil 6 versehen, der durch einen abnehmbaren, mit einer Entleerungsöffnung 4 versehenen, vollständig dicht abschließenden Deckel I3 verschlossen wird. Infolge der kegelstumpfförmigen Ausbildung des Kannenobetteiles 6 kann der Deckelrand beim Rollen der Kanne nicht beschmutzt werden.
  • An den Oberteil der Kanne schließt sich ein kurzer zylindrischer, mit Rollwulsten 12 versehener Mittelteil II an, welcher nach unten in einen ebenfalls kegelstumpfförmigen Unterteil IO übergeht.
  • In der Mitte des Bodens ist eine nach innen gewölbte Einbuchtung g vorhanden; diese weist an ihrer tiefsten Stelle einen Handgriff 2 auf, durch welchen das Aufkippen der Kanne aus der Rollage in die in Abb. 1 dargestellte Entleerungsstellung wesentlich erleichtert wird. Der sich zwischen dem sich verjüngenden Unterteil IO und der mittleren Einbuchtung g befindliche abgerundete Bodenringteil bildet den Stehring 8, auf welchem die Milch-Transportkanne in ihrer aufrechten -Stellung aufruht.
  • Zur Entleerung wird die Kanne von den Rollwulsten 12 abgehoben und auf den kegelstumpfförmigen Oberteil gelegt (s. Abb. I). Damit sie in der Entleerungsstellung auf der Abstützfläche I liegenbleibt, ist das Mittelteil kurz gehalten und das Gewicht so verteilt, daß die Schwerpunkte S und Sl der gefüllten als auch der leeren Kanne lotrecht über der Mantelaufllagellsinlie oder -fläche 7 liegen und über dieser Linie oder Fläche auch beim Leerlaufen verbleiben, ohne tdaß eine weitere Bedienun,g wider Kanne oder eine Stützung mit der Hand erforderllich list.
  • Das Aufkippen der Kanne in die Entleerungsstellung erfolgt mit Hilfe des unter dem nach innen gewölbten fußringfreien Boden angebrachten Handgriffes 2.
  • Urn ein Rollen auf dem kegelstumpfförmigen Oberteil 6 zu verhindern, sind wenigstens zwei Knaggen 3 an der Kanne vorgesehen, die, wie Abb. 3 und 4 erkennen lassen, mit besonderem Vorteil auch als Handgriffe 3' ausgebildet sein können, wodurch das Hantieren mit der Kanne wesentlich erleichtert wird.
  • Bei der Entleerung in der Kannenlage nach Ab,b. I bleibt der diohtschließende Kannendeclkel I3 geschlossen, an der tiefsten Stelle ist im Deckel eine besondere Entleerungsöffnung 4 vorgesehen; sie kann ruckartig schnell geöffnet werden. Ein spritzfreies und beschleunigtes Leerlaufen wird erreicht durch Öffnen einer Luftschraube 5 an höchster Stelle der aufgekippten Kanne.
  • Als Anlieferungsgefäß für den Milchhandel ist die Kanne insofern vorteilhaft, als dieselbe aufgerichtet als Staadgefäß im baden wie auch im Kleinhandel nach Abnehmen des Deckels I3 durch den genügend weiten Kannenhals mit dem Meßgefäß durch Ausschöpfen geleert werden kann unter Vermeidung des nachteiligen Umgießens in besondere Verkaufsbehälter; auch ist die Gefahr des Sauerwerdens der Milch im Sommer und des Ein frierens im Winter durch das große Fassungsvermögen vermindert.
  • Sofern die Rollkanne mr Lieferung an die Molkereien benutzt wird, ist auch mit einer erhöhten Fettausbeute zu rechnen, weil das Heranrollen unmitteLbar vor dem Entleeren eine Durchmischung der Milch und ein Abspülen des Rahmes von der inneren Kannenwand erfolgt, wogegen bei den vielen immer stehenden kleinen Transportkannen durch Aufrahmen ein erheblicher Anteil des Milohfettes im Deckel und Kannenhals zurückbleibt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Rollbare Milch-Transportkanne, deren mittlerer zylindrischer, mit Rollwulsten ver- sehener Teil nach ollen in einen durch einen Deckel verschließbaren, sich verjüngenden Hals und nach unten in einen bis zum Stehning abgerundeten Boden übergeht, nach Patent &82 528, dadurch gekennzeichnet, daß in der Entleerungsstellung der Schwerpunkt (S, S1) der Kanne sowohl im gefüllten als auch im entleerten Zustand lotrecht über dem mit der Abstützfläche (I) in Berührung kommenden kegelstumpfförmigen Kannenoberteil,(6) liegt, z. B. Durch Anordnung eines kurzen zylindnischen Mittelteiles (I I) zwischen den kegelstumpfförmigen Oberteil (6) und Unterteil (10), wobei am Oberteil (6) beiderseits der Mantelauflagelinie oder -fläche (7) je ein Knaggen (3) zum Abstützen der Kanne gegen die Abstützfläche (I) angebracht ist.
  2. 2. Rollbare Milch-Transportkanne nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Knaggen (3) als Handgriffe (3') ausgebildet sind.
  3. 3. Rollbare Milch-Transportkanne nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehring (8) durch eine Einbuchtung (g) am Kannenboden gebildet ist.
  4. 4. Rollbare Milch-Transportkanne nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der tiefsten Stelle der Einbuchtung (g) ein Handgriff (2) angeordnet ist.
  5. 5. Rollbare Milch-Transportkanne nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kannenboden gegenüber der Mantelauflagelinie oder -fläche (7), d. h an der höchsten Stelle der in die Entleerungs.stellung gekippten Kanne ein von Hand verschließbares Schnüffelventil (5) eingebaut ist.
  6. 6. Rollbare Milch-Transportkanne nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (13) eine in der Verlängerung der Mantelauflagelinie oder -fläche (7) liegende, zusätzliche Entleerungsöffnung (4) aufweist.
DEP15312A 1948-10-02 1948-10-02 Rollbare Milch-Transportkanne Expired DE890924C (de)

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DEP15312A DE890924C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Rollbare Milch-Transportkanne

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DE890924C true DE890924C (de) 1953-09-24

Family

ID=7365574

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DEP15312A Expired DE890924C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Rollbare Milch-Transportkanne

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DE (1) DE890924C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024871B (de) * 1955-04-19 1958-02-20 Otto Heigl Milchkanne
EP0459120A3 (en) * 1990-05-31 1993-02-03 Mauser-Werke Gmbh Adapter for inclinated positioning of a barrel in order to empty it completely

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024871B (de) * 1955-04-19 1958-02-20 Otto Heigl Milchkanne
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