DE890732C - Zeitregistrierapparat - Google Patents

Zeitregistrierapparat

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DE890732C
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Angelholm Carl Erik Jean Nilson (Schweden)
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Description

AUSGEGEBEN AM 21. SEPTEMBER 1953
N 1663 IXb/43a
Zeitregistrierapparat
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Zeitregistrierung. Bei Registrierung der für einen bestimmten Zweck verbrauchten Zeit, beispielsweise der zur Ausführung einer Arbeit in einer Fabrik verwendeten Zeit, bedient man sich gewöhnlich einer mit einem Zeitstempel verbundenen Uhr, durch die auf einer Karte od. dgl. die Zeitpunkte des Anfangs und der Beendigung der Arbeit abgedruckt werden. Die abgelaufene Arbeitszeit wird danach auf Grund der auf der Karte verzeichneten Beginn- und Schlußzeiten berechnet. Diese Zeitnachrechnung erfordert große Aufmerksamkeit und ist sehr zeitraubend. Sie kann nur von geschultem Personal ausgeführt werden, da Rücksicht auf etwaige Unterbrechungen der Arbeitszeit infolge Arbeitspausen, Abwesenheit oder anderer Zeitversäumnis genommen wenden muß, die von der regelmäßigen Arbeitszeit abgerechnet werden müssen, um die wirkliche Arbeitszeit für eine bestimmte Arbeit zu erhalten.
Die Erfindung bezweckt, einen Zeitstempelapparat zu schaffen, in welchem die Gesamtgröße der für einen bestimmten Zweck verwendeten Wirkarbeitszeit unmittelbar auf eine Karte od. dgl. aufgestempeilt wird. Erfindungsgemäß wird dies in erster Linie durch Verwendung einer Anzahl von Zählwerken erzielt, die mit einem Stempelwerk verbunden sind und von denen jedes Zählwerk einzeln auf eine Zeitzeichengabevorrichtung geschaltet und von dieser so getrieben werden kann, daß für beispielsweise verschiedene Arbeiten, Arbeiter oder Maschinen die Zeit je in ein entsprechendes Zähl-
werk eingerechnet werden kann, wo die gesamte Zeit in Stunden und Stundenteilen angegeben wird. Am Ende der Arbeit wird jenes Zählwerk, worin die Zeit für die fragliche Arbeit festgestellt worden ist, mit dem Stempelwerk zusammengeschaltet, an welches die gesamte Zeitzahl übertragen wird. Diese Zahl läßt sich auf eine Karte od. dgl. stempeln, wobei gleichzeitig das Zählwerk auf Null gestellt wird. Mit einem Apparat dieser Art werden ίο genaue und'zuverlässige Zeitangaben erhalten, und außerdem erübrigt sich die erwähnte lästige Zeitberechnung.
Eine Anordnung nach der Erfindung kann für die gleichzeitige Zeitregistrierung einer Mehrzahl verschiedenartiger Arbeiten dienen, wobei die Anordnung so getroffen wird, daß die Gesamtzahl der für jede einzelne Arbeit verbrauchten. Wirkzeit auf· eine Karte od. dgl. gestempelt werden kann.
Die Erfindung sei an Hand der sie beispielsweise darstellenden Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. ι gibt eine schematische Seitenansicht eines Zeitregistrierapparates nach der Erfindung;
Fig. 2 zeigt die Unterbringung des Zählwerks nebst Übertragungsstreifen zwischen Zählwerk und Stempel werk;
Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine Erzeugung für Zeitstromstoßschaltung mit Schlüssel;
Fig. 5 veranschaulicht eine Ausführung für Zeitstromstoßschaltung mit Kippschalter; Fig. 6 bis 12 zeigen Einzelheiten, die hauptsächlich bei einer Ausführung für Zeitstempelschaltung mittels Stempelkarte zur Verwendung kommen;
Fig. 13 bis 18 zeigen Einzelheiten der Konstruktion laut Fig. 3 bis 12;
Fig. 19 zeigt eine Einzelheit im Zusammenhang mit den Ziffernrädern;
Fig. 20 bis 22 veranschaulichen eine Kupplung zwischen Motorwelle und verschiedenen Wellen im Apparat;
Fig. 23 bis 25 zeigen den Kartentrichter des Apparates und Vorrichtungen in bezug hierauf; Fig. 26 ist das Beispiel einer Karte, und Fig. 27 zeigt einen Apparat mit Handstempelung. Das Gerät enthält Zählwerke 3 bis 5 (Fig. 1) in beliebiger Anzahl. Beispielsweise werden sie für ein in einer Fabrik verwendetes Gerät einzeln oder in Mehrzahl je Arbeiter vorgesehen sein. Sie sind mit Anordnung zur Zeitschaltung versehen, die z. B. nach einer Minute oder je einer Zehntelstunde, einer halben Stunde usw. erfolgen kann. Die Zeitschaltung kann unmittelibar von einem im Apparat eingebauten Uhrwerk erfolgen oder elektrisch von einer Hauptuhr übertragen werden. Das Zählwerk wird für jeden festgelegten Zeitabschnitt um einen Schritt vorwärts gestellt. Der Apparat enthält außerdem eine Einrichtung, die bewirkt, daß die Stromstoßgeber für jedes Zählwerk einzeln und unabhängig von den anderen Zählwerken bei Beginn und Schluß der zeitüberwachten Arbeit ein- und abgeschaltet werden können. Dies ermöglicht das Zählen und Speichern der Anzahl Zeitstromstöße bzw. Zeiteinheiten, die zur Ausführung einer gewissen Arbeit verbraucht werden. Die Zeit wird durch die Zählwerke in Stunden und Teilen davon angegeben. Der Apparat kann so ausgeführt werden, daß man zu irgendwelcher Zeit durch ein Fenster 2 ablesen kann, wie lange Zeit eine Arbeit gedauert hat.
Die Zählwerke können von beliebiger Bauart sein. Sie bestehen z. B. in üblicher Weise aus einer Anzahl von Ziffernrädern 3 (Fig. 1 und 2) auf einer gemeinsamen Welle 4 mit zwischen den Rädern angebrachter Zehnerübertragung 5. Das erste Rad (Fig. 3) trägt ein Steigrad 6, das durch eine auf einem Streifen 7 mittels eines Zapfens 8 gelagerte Stoßkliinke 9 geschaltet wird, wenn der Streifen 7 eine auf- und abwärts gehende Bewegung ausführt. Für jede Hinundnerbewegung der Schiene führt das Zählwerk also einen Schritt aus.
Jeder Streifen 7 trägt eine Vielzahl von Stoßklinken 9, kann also gleichzeitig die sämtlichen diesem Streifen zugeordneten Zählwerke betätigen. Der Streifen 7 ist das Glied, das bei dieser Ausführungsform die Zeitstromstöße an die Zählwerke übermittelt. Er kann mechanisch (mit Uhrwerk) oder elektrisch (mit Elektromagnet oder Elektromotor) getrieben und von einer Zeitauslösevorrichtung gesteuert werden.
Die Zeitzeichenabgabe kann für jedes Zählwerk ein- oder abgeschaltet werden.
Hat z. B. in einer Fabrikabteilung das Gerät ein Zählwerk je Arbeiter, so gibt dieser bei der Ankunft in seiner Abteilung an, daß er anwesend ist, und zwar durch 'Einschalten der Stromstoßgabe an sein Zählwerk; entsprechend gibt er beim Verlassen der Abteilung durch Abschalten der Stromstoßgabe an, daß er abwesend ist.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform, bei der die Einschaltung bzw. Abschaltung der Zeit-Stromstöße mit Hilfe eines Schlüssels 10 erfolgt. Jedes Zählwerk hat dabei seinen eigenen Schlüssel, der vom Arbeiter bei seinem Eintreten in die Abteilung in das seine Nummer tragende Zählwerk eingeschoben und wieder herausgezogen wird, wenn er sich entfernt. Wenn der Schlüssel eingeführt ist, empfängt das Zählwerk die Zeitstromstöße und speichert sie. Ist der Schlüssel heraus, sind die Stromstöße vom Zählwerk abgeschaltet. In dieser Art geht die Zeitschaltung nur in das Zählwerk hinein, wenn der Arbeiter sich in seiner Abteilung 'befindet.
Es dürfen ausschließlich volle Zeitperioden im Zählwerk gesammelt werden. Wenn der Schlüssel beim Arbeitsbeginn eingesteckt wird, soll also die Zeit erst von dem nächstfolgenden Zeitabschnitt berechnet werden, während beim Entfernen des Schlüssels nach Arbeitsschluß die Zeit nur bis zu und einschließlich dem nächst vorhergehenden Zeitabschnitt berechnet wird.
Der Schlüssel 10 (Fig. 3 mittlere Anordnung) betätigt beim Einstecken ein Segment 11, das durch eine im Gestell gelagerte Welle 12 mit einer Scheibe 13 fest verbunden ist. In dieser Scheibe ist ein Einschnitt 14 angebracht. Ein Arm 15 mit einer in diesen Einschnitt 14 passenden Erhöhung ist um
eine in einem nicht dargestellten Gestell gelagerte Welle 16 schwenkbar und wird durch eine Feder 17 gegen die Scheibe 13 gedruckt. Die Stoßklinke 9 wird durch eine Feder 18 mit einem im Streifen 7 befestigten Stift 19 in derselben Lage gehalten, die sie einnahm, ehe der Arm 15 umgestellt wurde, kann somit nicht in das Steigrad 6 eingreifen. Ein am Arm 15 vorhandener Ansatz 20 befindet sich bei dieser Lage des Armes 15 oberhalb einer Nase 21 der Stoßklinke 9.
Der Streifen 7 ist so angeordnet, daß er sich, nachdem er durch das Zeitzeichen in Bewegung gesetzt ist, zuerst genügend nach unten bewegt, um das Zählwerk einen Schritt weiter schalten zu können, danach aufwärts an seiner Ausgangslage vorbei bis zur Oberlage und wieder nach unten in die Ausgangslage.
Bei Bewegung des Streifens nach unten (Fig. 3 mittlere Anordnung), gerät also die Stoßklinke9 nicht in Eingriff mit dem Steigrad, und der Stromstoß wirkt nicht auf das Zählwerk. Hiernach bewegt sich der Streifen aufwärts. Die Nase 21 der Stoßklinke trifft gegen den Ansatz 20 des Armes 15 und schiebt die Stoßklinke 9 während des letzten Teils der Aufwärtsbewegung des Streifens 7 in Eingriffslage vor (Fig. 3 oberste Anordnung), in der sie durch die Feder 18 im Anschlag gegen Stift 19 gehalten wird. Der nächste und sämtliche folgenden Stromstöße wirken jetzt auf das Zählwerk, solange der Schlüssel nicht entfernt ist.
Wenn der Arbeiter beim Verlassen seiner Abteilung den Schlüssel 10 (Fig. 4) herauszieht, wixd die Scheibe 13 so betätigt, daß sie den Arm 15 nach unten dreht, bis ein zweiter Einschnitt 22 der Scheibe 13 gegen die Erhöhung auf dem Arm'15 zu liegen kommt. Ein auf dem Arm 15 befindlicher Ansatz 23 bringt dabei die Stoßklinke 9 außer Eingriff mit dem Steigrad 6 in eine Lage, in der sie durch die Feder 18 gehalten wird. Bei der Bewegnung des Streifen« 7 wird also das Zählwerk nicht geschaltet, ehe der Schlüssel aufs neue eingesteckt wird usw.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Ein- bzw. Abschaltung der Zeitstromstöße durch ein jedem Zählwerk zugeordnetes Schaltglied 24 in Gestalt eines Kipphebels erfolgt, dessen Ober- und Unterseite verschiedenfarbig sein können, beispielsweise oben blau und unten rot. Der Arbeiter . bezeichnet anwesend durch Umlegen des Hebels nach unten, so daß die blaue Farbe zum Vorschein kommt, und abwesend durch Umlegen des Hebels nach oben, wobei die rote Farbe erscheint. Die Hebel 24 sind auf einer Welle 25 gelagert. Mittels eines um eine Welle 27 beweglichen Zahnsegments 26, auf das der Kipphebel wirkt, werden Segment 11 und Scheibe 13 in gleicher Art betätigt wie vorher durch den Schlüssel.
Einschaltung bzw. Abschaltung der Zeitstromstöße können auch von der Stempelkarte des betreffenden Arbeiters so abhängig gemacht werden, daß die Zeitstromstöße von dem Zeitpunkt ab an sein Zählwerk gelangen, wenn der Arbeiter seine Ankunftszeit aufstempelt, während die Zeitstromstöße abgeschaltet sind, nachdem er seinen Weggang aufstempelte.
Bei dieser Ausführung ist das Zeitzählwerk mit einem Zeitstempel für Karten ausgerüstet. Die Zeitstempelkarte 28 (Fig. 6 und 7) weist in ihrer linken unteren Ecke eine oder mehrere Reihen eingestanzter Löcher 29 auf, die einer dem Arbeiter bzw. der Arbeit zugeteilten Zahl entsprechen. Die erste Reihe entspricht z. B. den Zehnern und die zweite Reihe den Einem dieser Zahl. Wenn also dem Arbeiter z. B. die Zahl 57 zugeteilt ist, so enthält die erste Reihe seiner Karte fünf Löcher und die zweite sieben Löcher. Hat er die Nummer 99, so werden die Reihen je neun Löcher enthalten usw. Fig. 6 und 7 zeigen die Karte teilweise bzw. vollständig in einen Kartentrichter 30 eingeführt.
Am Kartentrichter 30 des Zeitzählwerks ist ein Stirnrad 31 angeordnet. Es ist durch eine Welle 32 (Fig. 8) mit einem Zahnrad 33 verbunden, das in ein Zahnsegment 34 eingreift, das durch einen Lenker 36 mit einem Stufensegment 37 mit Stufen 43 (Fi&· 9) verbunden ist. Diese Stufen 43 entsprechen den Löchern 29 der Stempelkarte 28. Die Zahl der Stufen entspricht der größten Lochzahl einer Reihe der Stempelkarte. Das Sternrad 31 · und Zahnrad 33 sind in einem um eine am Gerät gelagerte Welle 35 beweglichen Rahmen 38 an- go gebracht, für den am Gestell ein Anschlag 39 vorhanden ist. Eine Feder 40 sucht den Rahmen 38 gegen den Kartentrichter zu drücken und damit das Sternrad 31 in die Löcher 29 der Stempelkarte 28 eingreifen zu lassen. Eine auf das Stufensegment 37 wirkende Feder 41 sucht nach einem bestimmten Arbeitsverlauf das Sternrad. 31, das Segment 34 und das S-tufensegment 37 in die Ausgangslage zurückzustellen und in Anlage mit einem im Gestell befestigten Anschlag 42 zu halten.
Für jede Reihe von Löchern 29 in der Stempelkarte 28 ist je eine der hier beschriebenen Einrichtungen am Kartentrichter vorgesehen.
Beim Einführen der Stempelkarte 28 in den Kartentrichter 30 greifen die Zähne des Sternrades 31 in die Nummernlöcher 29 der Karte ein, so daß die Karte das Sternrad 31 dreht und über das Zahnrad 33 und das Segment 34 das Stufensegment 37 nach Maßgabe der Anzahl Löcher 29 mehr oder weniger verschwenkt (s. Fig. 7). Für jedes Loch 29, das am Sternrad 31 vorbeigeht, rückt das Stufensegment um einen Schritt entsprechend einer Stufe vorwärts, also für fünf Löcher der entsprechenden Lochreihe der Stempelkarte 28 um fünf Schritte entsprechend der Teilung für fünf Abstufungen 43. Wenn die Zähne des Sternrades nach Vorbeiführung der ganzen Lochreihe der Karte auf diese aufgleiten, wird der Rahmen 38 gegen den Anschlag 39 gedrückt, und es werden dadurch Sternrad 31 und Segmente 34 und 37 in der erreichten Lage festgehalten.
Zur Übertragung der Bewegung an die Zählwerke ist eine Welle 44 (Fig. 10) hinter jeder senkrechten Reihe von Zählern angebracht. Diese Wellen 44 sind gerade vor jedem Zählwerk mit einer Nase45 (Fig. 10 und 11) ausgestattet; bei
Schrittschaltung· der Welle kommt bei jedem Schritt immer nur eine dieser Nasen 45 in Verbindung mit einem Zählwerk. Sind zehn Zähler übereinander angebracht, sind somit zehn Nasen in Wendelanordnung verteilt vorhanden, so daß bei zehn Drehschritten der Welle die zehn Nasen 45 der Reihe nach in ihre bezüglichen Zählwerke eingreifen.
Die Wellen tragen ferner unten ein festes Zahnrad 46 und ein auf ihr frei laufendes Zahnrad 47, das in seiner Lage durch einen Bund 48 gehalten wird. Jedes Zahnrad 47 ist ferner mit einem festen Arm 49 versehen. Vor den Armen 49 ist ein waagerechter, aii sämtlichen Wellen 44 vor'beigeführter Streifen 50 mit je einem vorspringenden geschlitzten Finger 51 für jede Welle 44 vorgesehen, der durch eine im Gestell gelagerte Welle 52 befestigt ist, um deren Mittelpunkt er schwenken kann. Die Arme 49 sind so angeordnet, daß bei gleichzeitiger Schrittdrehung der Zahnräder 47 (Fig. 1) immer nur je ein Arm 49 in den ihm entsprechenden Finger 51 des Streifens 501 eingreifen kann.
Die gegenseitige Lage der Zahnräder 46 bzw. der Wellen 44 wird durch eine Zahnstange 53 und die
25. der Zahnräder 47 durch eine Zahnstange 54 bestimmt.
Die Stufensegmente 37 (Fig. 9 und 10) werden nach 'dem oben Gesagten eingestellt, wenn die Stempelkarte 28 in den Kartentrichter 30 eingeschoben wird, wobei die Nummernlöcher 29 jeder Lochreihe für sich durch Sternräder 31 und Segmente 34 je ein Stufensegment 37 betätigen, z. B. eines für Zehner und eines für Einer, wodurch die auf der Stempelkarte angegebene Nummer des Arbeiters die Einstellung auf das entsprechende Zählwerk bewirkt.
Wenn die Zahnstange 53 gegen das vor ihr angeordnete Segment 37 geschoben'wird, so wird ihr Vorschub beim Anschlag gegen die ihr bei derEinstellung durch die Stempelkarte gegenübergestellte Stufe 43 begrenzt. Die Bewegung der Zahnstange S3 wird durch die Zahnräder 46 auf sämtliche Wellen 44 übertragen, die eine der Bewegung der Zahnstange entsprechende Teilumdrehung ausführen. Die Zahl der Stufen 43 des Stufensegments 37 entspricht der der Nasen 45 jeder Welle, und die Abstände zwischen den Stufen entsprechen somit der Bewegung der Zahnstange in der Weise, daß für jede Stufe die Nasen 45 der Reihe nach in Eingriffslage mit den übereinander bei der bezüglichen Welle befindlichen Zählwerken kommen. Durch die Bewegung der Zahnstange 53 gegen den eingestellten Absatz des Stufensegments 37 werden somit sämtliche Wellen 44 so eingestellt, daß von ihren Nasen 45 eine bestimmte in Eingriff mit dem entsprechenden Zählwerk gelangt. Die Anordnung wird vorzugsweise so ausgeführt, daß alle diese Nasen in einer Linie liegen, so daß z. B. die siebenten Nasen aller Wellen gleichzeitig für den Eingriff in ihr bezügliches Zählwerk eingestellt werden.
Die Zahnstange 54, die auf die losen Zahnräder
47 wirkt, arbeitet entsprechend mit dem durch die Stempelkarte eingestellten Absatz der ihr zugeordneten Stufenscheibe 37 zusammen. Dabei kommt der Arm 49 des Zahnrades 47 einer gewissen festgestellten Welle 44 gerade in den entsprechenden Finger 51 des Streifens 50.
Der um die Welle 52 bewegliche Streifen 50 wird nun aufwärts bewegt, wobei der Finger 51 (Fig. ir) gegen den Arm49 drückt, der in Eingriffslage. mit ihm gestellt ist; die betreffende Welle 44 wird dabei etwas gehoben. Die in Eingriff mit dem Zählwerk gebrachte Nase dieser Welle betätigt nun das Stoßempfangsgetriebe nur dieses Zählers, während alle anderen _ Zählwerke nicht betätigt werden. Wenn der Streifen 50 in seine Ausgangslage zurückkehrt, wird die Welle 44 durch eine Feder 102 (Fig. 1) wieder in ihre Ruhelage gebracht.
Der obere Teil der Fig. 12 veranschaulicht, wie diese Bewegung die Ein- bzw. Abschaltung der Zeitstromstöße der Zählwerke ausführt.
Das Zählwerk hat eine auf einer Welle 55 gelagerte Scheibe 56, die mittels eines Steigrades 57 schrittweise getrieben werden kann. Das Steigrad wird von einer Stoßklinke 58 betätigt, die an einem Arm 59 befestigt ist, der hin und her um die Welle 55 schwenkbar ist. Der Arm 59 hat einen Finger 60, den eine Feder 74 (Fig. 13) nach unten zu bringen sucht. Hinter dem Zählwerk liegt die vor- ' her beschriebene Welle 44 mit den Nasen 45. Wenn die Welle in der beschriebenen Art so eingestellt worden ist, daß sie unter den Finger 60 der Welle gelangte, und die Welle in Aufwärtsbewegung gesetzt worden ist, nimmt sie dabei den Finger 60 auf dem Arm 59 mit sich und schaltet dadurch das Rad 57 um einen Schritt weiter; dabei wird auch die Scheibe 56 gedreht. Auch der Arm 15, welcher die Stoßklinke 9 betätigt, .stellt sich um (β. Fig. 12 mittleren Teil), so daß die Zeitstromstoßgabe in der schon bei Verwendung eines Schlüssels vorher beschriebenen Weise ein- oder abgeschaltet wird.
Um idie Einstellung des Zählwerks zur Zeitstromstoßgabe anzugeben, ist der Arm 15 mit einem Schauzeichen 170 ausgerüstet, das durch ein Fenster 171 auf der Vorderseite des Apparates bei den bezüglichen Zählwerken mit verschiedenen Farben die Stellung auf Ein oder Aus der Zeitstromstoßkupplung angibt.
Wird die Stempelkarte wieder aus dem Karten- no trichter herausgenommen, so fällt das Sternrad 31 wieder in die Lochreihe ein, wird zurückgedreht und bringt auch die Segmente 34 und 37 in ihre Ausgangslage zurück, in der sie durch die drückende Feder 41 das Stufensegment 37 gegen u5 den Anschlag 42 halten. Diese Ausgangslage ist strichpunktiert in Fig. 6 und 7 dargestellt. Das ausgewählte Zählwerk bleibt jedoch empf angsbereit für die Zeitstöße.
In der Regel arbeitet jedes Unternehmen mit sogenannter regelmäßiger Arbeitszeit. Die Arbeit fängt am Morgen zu einem bestimmten Zeitpunkt an und endet nachmittags an einem bestimmten Zeitpunkt, und diese Zeit ist unterbrochen durch etwaige Arbeitspausen. Die in den Zählwerken angerechnete Zeit darf in der Regel nur die regel-
mäßige Arbeitszeit umfassen. Der Arbeiter kann jedoch etwas vor Beginn der Arbeit eintreffen und seine Ankunft unmittelbar in dem Apparat festlegen. Er kann auch in seiner Abteilung nach beendeter Arbeit weilen und später seinen Abgang anzeigen.
zu verhindern, daß Zeitstromstöße außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit in die Zählwerke hineinfließen, ist in jeder senkrechten Reihe
ίο von Zählern je e'in Streifen Si (Fig. 3 mittlerer Teil) vorgesehen, der an sämtlichen in einer Linie übereinander angebrachten Zählern vorbeiläuft. Der Streifen 61 ist bei jedem Zähler mit einem um einen Zapfen 62 beweglichen Sperrhaken 63 versehen, der in den Arm 15. eingreifen kann. Der Sperrhaken 63 wird mittels einer Feder 65 in seiner richtigen Lage gegen einen im Streifen 61 befestigten Anschlag 64 gehalten. Am 'Ende der regelmäßigen Arbeitszeit wird der Streifen 611 abwärts bewegt, wobei die Sperrhaken 63 auf die Arme 15 treffen und sie abwärts schwenken. Die Stoßklinken 9 der Zählwerke werden damit abgeschaltet, so daß keine Zeitstromstöße mehr aufgenommen werden (s. Fig. 3 unten). Streifen 61 bleibt nun in dieser unteren Lage, bis die Arbeit zur regelmäßigen Zeit wieder anfangen soll. Die Streifen 6i werden dann gehoben und1 geben, die Arme 15 frei, die sich gegen ihre Anschläge auf den Scheiben 13 legen. Wo diese durch Schlüssel, Hebel oder Karte in die Innenlage gebracht sind, wird der Sperrhaken 9 losgelassen, und die Zeitstromstöße können auf die entsprechenden Zähl werke, wirken.
Die Lage des Streifens 61 beeinflußt nicht die Möglichkeit für den Arbeiter, irgendwann auf dem Apparat zu verzeichnen, daß er anwesend oder abwesend ist, d. h. die Stromstoßgabe für sein Zählwerk ein- bzw. abzuschalten. Jedoch werden die Stromstöße nur für den Fall verzeichnet, daß der Streifen 61 sich in Oberlage befindet, d.h. während der regelmäßigen Arbeitszeit.
Während der nicht regelmäßigen Arbeitszeit, wenn die Zeitstromstöße normalerweise nicht auf die Zählwerke wirken, soll für Arbeiter, die Überzeitarbeit ausführen, die Möglichkeit bestehen, Zeitstromstöße auf ihre Zählwerke wirken zu lassen. In diesem Fall wird ein Schlüssel 66 (Fig. 3 Mitte) beim Zählwerk der Arbeiter eingeführt, die Auftrag haben, in nicht regelmäßiger Zeit zu arbeiten. Dieser Schlüssel 66 schiebt den Sperrhaken 63 zurück, so daß er beim Niedergang des Streifens 61 nicht auf den Arm 15 trifft, der somit in derselben Lage bleibt, die er hatte, ehe der Streifen 61 in Bewegung gesetzt wurde. Steht nun die Scheibe 13 auf Ein, so werden die Zeitstromstöße in das Zählwerk hineingelangen.
Befindet sich der Arm 15 beim Einsetzen des Schlüssels 66 in seiner unteren Lage (Fig. 3 unten), wo ihn der heruntergezogene Streifen 61 durch den Sperrhaken 63 sperrt, wobei also die Zeitstromstöße abgeschaltet sind, so· wird der Sperrhaken 63 durch den Schlüssel 66 gleichfalls zurückgeschoben und der Arm 15 frei gemacht. Falls die Scheibe 13 (56 in Fig. 12) in Ein-Lage gestellt ist, wind der Arm durch die Feder 17 gegen seinen Anschlag an der Scheibe gezogen. Der Sperrhaken 9 wird freigegeben, so daß die Zeitstromstöße in das Zählwerk hineingelangen (Fig. 3 Mitte).
Wenn die Arbeit unterbrochen wird und der Arbeiter den Arbeitsplatz am Ende der regelmäßigen Arbeitszeit verläßt, gibt er das durch Entfernen des Schlüssels 10 (Fig. 3) oder Umlegen seines Hebels 24 (Fig. 5) an und hebt die Zeitstromstoßgabe an sein Zählwerk auf. Sollte er dies unterlassen, gehen zwar keine Zeiitstromstöße in das Zählwerk hinein, weil der Streifen 61 es am Ende der regelmäßigen Arbeitszeit abschaltet, wie oben beschrieben. Sollte er seinen Schlüssel nicht wegnehmen bzw. seine Hebel nicht umlegen, so bleibt die Scheibe 13 in der Ein-Lage, so daß, wenn der Streifen am Anfang der regelmäßigen Arbeitszeit in seine obere Lage zurückkehrt und der Arm 15 frei gemacht wird, der Arm 15 in eine solche Lage geht, daß der Sperrhaken 9 in Arbeitslage kommt. Es könnten dann Zeitstromstöße in das Zählwerk einfließen, auch wenn der Arbeiter sich nicht auf seinem Arbeitsplatz befindet.
Dies verhindert ein Arm 72 (Fig. 3 und 4), der durch die Welle 12 mit der Scheibe 13 fest verbunden ist. Hinter dem Arm J2 liegt eine Stange 67, die an sämtlichen Armen. 72 senkrecht vorbeiläuft, welche übereinanderliegen. Auf der Stange ist für jeden Arm 72 ein in durch Stifte 69 und Langlöcher 70 begrenztem Maß auf und ab verschiebbarer, aber undrehbarer Mitnehmer 68 angebracht, den eine Feder 71 nach unten zu treiben sucht.
Zu beliebiger Zeit während der Arbeitspause oder außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit, wenn normalerweise die Abteilung unbesetzt ist, wird die Stange (Fig. 5) nach unten geführt. Die Mitnehmer 68 drücken dann auch die Arme 72 nach unten, die dabei die Scheibe 13 auf die Aus-Lage umstellen· und auch die Segmente 11 verschwenken, die nicht in Ruhestellung sind, so daß die Schlüssel 10 (Fig. 3) herausgeschoben oder die Hebel 24 (Fig. 5) in Aus-Lage umgelegt werden. Die Stange 67 kehrt danach in ihre obere Lage zurück. Zeitstromstöße können daraufhin nicht an die Zählwerke gelangen, bis diese wieder durch Schlüssel 10 oder Hebel 24 empfangsbereit gemacht werden.
Zählwerke für Arbeiter, die Überzeitarbeiten ausführen und somit einen Überzeitschlüssel 66 eingesteckt haben, dürfen natürlicherweise nicht vom Zeitstromstoßempfang abgeschaltet werden, wenn die Stange 67 sich nach unten bewegt. Das Segment 11 (Fig. 3 mittlere Anordnung) ist deshalb mit einem Anschlag 73 für den Überzeitschlüssel 66 versehen, so daß Segment 111, Scheibe 13 und Arm 72 sich nicht um ihre Welle 12 drehen können. Wenn die Stange 67 nach unten gebracht wird, drückt der Mitnehmer 68 gegen, den Arm 72 und strebt, ihn zu drehen. Infolge der Sperrung durch den Überzekschlüssel 65 ist dies jedoch nicht möglich. Der betreffende Mitnehmer 68 gleitet dann unter Zusammendrücken der Feder 71 auf der Stange. Wenn die Stange 67 in ihre obere Lage
zurückkehrt, geht der Mitnehmer 68 unter Wirkung der Feder 71 wieder in die Ausgangslage auf der Stange 67 zurück.
Bei Anordnung für Ein- bzw. Aus-Schaltung der Zeitstromstöße mittels der Zeitstempelkarte des Arbeiters kann auch die Anordnung so getroffen werden, daß bei unterlassener Stempelung die Scheibe 56 (Fig. 12) selbsttätig in die Aus-Lage umgelegt wird.
Fig. 13 zeigt eine entsprechende Anordnung. Die im Zusammenhang mit Fig. 12 beschriebene Anordnung ist mit einer Scheibe 56 versehen, die mit einem fest mit ihr verbundenen Steigrad 57 auf einer Welle 55 gelagert ist. Mit dem Steigrad 57 ist ein zweites Steigrad 75 (Fig. 15 und 16) fest verbunden, bei dem aber jede zweite Zahnlücke bei 76 ausgefüllt ist. Das Steigrad 75 wird von einem auf derselben Welle 55 gelagerten, mit einer Stoßklinke 78 ausgerüsteten Arm 77 (Fig. 14 und 15) betätigt. Wenn das Steigrad 57 (Fig. 15) sich in solcher Lage befindet, daß die ausgefüllte Zahnlücke sich gerade vor der Stoßklinke 78 befindet, so kann diese nicht einfallen, also nicht das Steigrad vorwärts treiben. Die ausgefüllten Zahn-Kicken 76 sind im Verhältnis zur Scheibe 56 so angebracht, daß sie der Aus-Lage entsprechen. Hat der Arbeiter am Ende der regelmäßigen Arbeitszeit Aus gestempelt, so befindet sich das Steigrad 57 in der in Fig. 16 gezeigten Lage, und der Sperrhaben78 ist außer Eingriff. Sollte hingegen der Arbeiter nicht Aus gestempelt haben, so befindet sich das Steigrad 57 in der in Fig. 15 gezeigten . Lage, und die Stoßklinke ist im Eingriff mit dem Sperrad. Wird daher die Stange 44 in auf und nieder gehende Bewegung versetzt, so treibt der Arm 45 den Arm yy und der Sperrhaken. 78 (Fig. 15) das Steigrad 57 um einen Schritt weiter, und die Scheibe 56 wird auf die Aus-Lage eingestellt. Steht die Scheibe 56 schon auf Aus-Lage, so betätigt die Stoßklinke 78 das Steigrad 57 (Fig. 16) nicht; es verbleibt in derselben Lage wie vorher.
In dieser Art kann also die Einstellung der Scheibe 56 auf sämtlichen Zählwerken, die die Speichereinrichtung enthält, so berichtigt werden, daß trotz eines Unterlassens des Aus-Stempelns durch irgendeinen Arbeiter doch die Scheibe 56 auf seinem Zählwerk in die Aus-Lage gelangt, so daß zu Beginn der regelmäßigen Arbeitszeit nirgends "Zeitstromstöße einfließen können, ehe eine neue Ein-Stempeliung für das betreffende Zählwerk stattgefunden hat.
Die Zeitstromstöße an Zählwerken für Arbeiter, die Überzeitarbeit leisten sollen, dürfen nicht abgeschaltet werden. Deshalb ist neben dem Steigrad 75 (Fig· !4) ein auf der Welle 55 befestigtes Segment 79 von solcher Form angebracht, daß es eine Zahnlücke im Steigraid 57 (Fig. 17 und 18) decken kann. Auf der Welle 55 (Fig. 13 und 14) sitzt eine Daumenscheiibe 80, die in vorwärts gedrehter Lage (s. Fig. 13 unterer Teil) durch eine am anderen Ende der Welle 55 angebrachte Federanordnung 81 (Fig. 14) gehalten wird. Beim Einstecken des Uberzeitschlüssels 66 (Fig. 13 oben) wird die Scheibe 80 betätigt, und· die Welle 55 und somit auch, das Segment 79 werden so gedreht, daß die Zahnlücke im Steigrad 75 gerade vor der Eingriffsstelle der Stoßklinke 78 im Segment 79 ausgefüllt wird, so daß die Klinke 78 nicht in das Steigrad 75 eingreifen kann. Sollte somit bei eingesetztem Überzeitschlüssel 66 die Klinke 78 bewegt werden, so bleiben Steigrad 75 und Scheibe 56 in ihrer Stellung. Ist jedoch der Überzeitschlüssel 66 nicht eingesteckt, so befindet sich das Segment 79 in seiner vorderen Lage (Fig. 17). Die Klinke 78 greift in das Steigrad 75 ein und kann es drehen.
Die Zählwerke der Fig. 1 sind in einem Bügel 82 befestigt, der um eine im Gestell befestigte Welle 83 drehbar ist. Auf jedem Ziffernrad in den Zählwerken ist eine Anschlagnase 84 (Fig. 19) so angebracht, daß das Ziffernrad sich in Nullage befindet, wenn sie beim Rückstellen des Zählwerks und Drehen des Ziffernrades einen Anschlag 85 trifft. Die Ziffernräder sind mit einem Zahnrad 86 ausgestattet, das mit einer Zahnstange 87 in Eingriff gebracht werden kann, normal aber außer Eingriff ist. Die Zahnstangen 87 dienen zur Kupplung eines beliebigen Zählwerks mit dem Stempelwerk und erstrecken sich über sämtliche übereinanderliegenden Zählwerke hinaus (Fig. 1 und 2). Besitzt ein Zählwerk mehrere Ziffernräder, so ist eine entsprechende Zahl von Zahnstangen vorhanden, also bei einem Zählwerk aus vier Ziffernrädern vier Zahnstangen, die sämtlichen übereinander angebrachten, z. B. je zehn Zählwerken gemeinsam sind.
Sind mehr Zählwerke unterzubringen, als sich zweckmäßig übereinander unterbringen lassen, so können mehrere senkrechte Gruppen nebeneinanderliegen, und jede Gruppe erhält ihre Zahnstangen. Hierbei sind die Zahnstangen so zu verbinden, daß sämtliche Stangen für die Einerräder gemeinsam bewegt werden, ebenso sämtliche Stangen für die Zehnerräder usw. Vorzugsweise werden die Stangen durch Wellen 88 mit Zahnrädern 89 gemäß Fig. 2 so gekuppelt, daß eine Welle auf sämtliche Einerstangen bzw. Einerräder wirkt, eine zweite Welle auf sämtliche Zehnerstangen bzw. Zehnerräder usw. ' Sämtliche Stangen für beispielsweise die Einerräder müssen also gleichzeitig gleiche Bewegungen ausführen, ebenso die Zehner-, Hunderterstangen usw.
Das Stempelwerk besteht aus einem Satz von Drucktypenrädern 90 (Fig. 1) von der Anzahl der Ziffernräder der einzelnen Zählwerke entsprechender Zahl und Anordnung, die nur an der einen Hälfte des Umfangs mit Drucktypen 91 entsprechend den Ziffern der Ziffernräder 3 besetzt, an der anderen Hälfte mit einem Zahnkranz 92 ausgerüstet sind. Dieser ist durch eine Zahnstange mit einem gezahnten Doppelsegment 94 verbunden, dessen andere Seite in die Zahnstange 87 eingreift. Die Typenräder 90, Zahnstange 93 und das gezahnte Segment 94 sowie die Zahnstange 87 sind entsprechend der Zahl der Ziffernräder in einem Zählwerk vorhanden. Bei mehreren neben-
einanderiiegenden Zählwerksgruppen braucht natürlich nur ein Satz von Zahnstangen 87 mit Zahnsegmenten 94 und Drucktypenrädern verbunden zu sein. Die Zahnstangen dieses Satzes sind, wie Fig. 2 zeigt, entsprechend verlängert.
Zum Stempelwerk gehört neben dem Kartentrichter 30 ein Stempelhammer 95, der auf einer Welle 96 gelagert ist und dazu dient, die Karte gegen die Stempelräder zu drücken, wenn die Stempelung erfolgen soll. Die gezahnten Segmente sind mit je einer Feder 97 elastisch mit einem Hebelarm 98 verbunden, der sich um die Welle 96 drehen kann und eine Rolle 99 trägt, die von einer Nockenscheibe 100 einer Welle 101 betätigt werden kann.
Wenn der in einem Zählwerk verzeichnete Wert auf das Stempelwerk übertragen werden soll, wird dieses mit einer Zahnstange 87 oder einem Satz von Zahnstangen gekuppelt, die durch Segmente 94 und Zahnstangen 93 mit den Stempelrädern 90 in Verbindung stehen.
Dazu kann das Zählwerk mit einer Drucktaste versehen sein, durch die es von Hand gegen die Zahnstange geführt wird. Es kann aber auch selbsttätig in Eingriff mit der Zahnstange 87 gebracht werden, wenn die Stempelkarte in den Kartentrichter eingeführt wird.
In diesem Fall wird beim Einführen der Stempelkarte 28 (Fig. 6 und 7) mit LochreJheti 29 beim Senken der Welle 44 durch die Nase 45 auch der das Zählwerk tragende Bügel 82 um Zapfen 83 so verschwenkt, daß die Zählwerksräder sich von den Zehnerübertragungszahnrädern 5 abheben und daß ihre Zahnkränze 86 in die Zahnstangen 87 eingreifen.
Bei Motorantrieb des Gebildes sind Wellen vorhanden, die durch Nockenscheiben die Streifen 7 für die Stromstoßgabe treiben, ferner solche für die bei der Stempelung erforderlichen Bewegungen usw. Der Motor wird mit diesen Wellen so gekuppelt, daß immer nur eine Welle angetrieben wird und immer nur eine Umdrehung machen kann. Fig. 20 bis 22 zeigen eine Ausfuhrungsform einer solchen Kupplung. Auf einer Motorwelle 103 sitzen zu beiden Seiten eines Zahnrades 104 Scheiben 105, in denen zwei in das Rad 104 eingreifende Zahnräder 106 gelagert sind. Die Nockenscheibenwelle 101 des Zeitwerks trägt ein Zahnrad 107, das durch ein Zahnrad 106 angetrieben werden kann. Die Scheiben 105 sind gerade vor den Wellen der Zahnräder 106 mit eingeschnittenen Kerben 1051 versehen. Auf der Welle 101 bzw. ιοί1 ist eine Scheibe 108 mit Nut 109 befestigt, durch welche die Scheibe in einer bestimmten Lage durch Eingriff eines Ansatzes in eines Hakens 110 gesperrt werden kann. Der Haken 110 ist an einer am Gestell gelagerten Welle 112 befestigt und wird von einer Federanordnung betätigt, die den Haken rio in die Nut 109 einzulegen und die zweite Kante des Ansatzes 111 in die Kerbe 1051 in der Scheibe 105 einzutreiben sucht. Die Scheibe 108 trägt ferner einen Stift 113, der nach einer Umdrehung der Scheibe 108 die Spitze des Hakens 110 trifft und sie seitwärts führt. Der Haken dreht sich, so daß der Ansatz in in die Nut 109 einfällt und die Scheibe 108 und somit auch die Welle 101 sperrt. Ist die Scheibe 108 dadurch gesperrt, daß der Ansatz in sich in der Nut 109 befindet, so ruht der Ansatz in mit seiner anderen Seite am Umkreis· der Scheibe 105 und kann sich nicht frei machen, bevor der Einschnitt 1051 in der Scheibe 105 sich gerade vor dem Absatz in auf dem Haken 110 befindet.
Am anderen Ende der Welle 112 ist ein Arm 114 befestigt (Fig. 23), der durch eine Feder 115 mit einem Arm 116 verbunden ist, der auf derselben Welle 112 beweglich gelagert ist. Durch die Feder 115 wird der Arm 114 gegen den Arm 116 gedrückt, so daß er sich gegen einen im Arm 114 eingesetzten Stift 117 legt. Der Arm 116 ist an seinem oberen Ende mit einem Stift 118 ausgestattet, der in eine Nut 121 eines Streifens 119 eingreift, der Kontaktfedern 120 zu betätigen hat, welche den Strom für den Motor des Gebildes ein- bzw. ausschalten. Die Kontaktfedern 120 sind bestrebt, sich zu trennen und somit den Streifen 119 nach rechts zu bringen und den Streifen in dieser Lage festzuhalten. Dabei drückt der Streifen 119 gegen in Langlöchern 121, 1211 laufende Stifte 118, 1181 auf Armen 116, 1161, welche hierdurch in einer solchen Lage gehalten werden, daß die Haken 110, 1101 (Fig. 21) mit ihren Ansätzen in die Nuten 109, 1091 der Scheiben 108, 1081 eingreifen und dadurch die beiden Wellen ιοί, ιοί1 sperren.
Ein unter Wirkung einer Feder 122 stehender drehbarer Sperrhaken 125 (Fig. 23) fällt, wenn der Arm 116 nach links gebracht ist, gegen einen Finger 123 auf dem Arm 116 und hält ihn fest. Der Arm 116 ist mit dem Sperrhaken 125 in dieser Sperrlage gezeigt, der Arm 1161 mit seinem Sperrhaken 1251 dagegen in freier Lage. Über dem Sperrhaken 125 ist auf der Welle 101 fest eine Scheibe 124 so angeordnet, daß sie nach einer Drehung der Welle 101 den Sperrhaken 125 wegschiebt, wobei der Arm 116 und somit auch der. Haken 110 (Fig. 20) frei gemacht wird. Sollte der Haken danach vom Stift 113 betätigt werden, so wird die Scheibe 108 festgestellt.
Das elektrisch getriebene Zeitwerk ist so angeordnet, daß nach Einführen der Stempelkarte in den Trichter zur Stempelung der Elektromotor des Apparates selbsttätig gleichzeitig angetrieben wird, wie die zu betätigende Speicherwerkswelle. Es wird dabei die Anzeige dies betreffenden Zählwerks an das ,Stempelwerk übertragen, das Zählwerk wird auf Null gestellt und seine Anzeige auf die Stempelkarte gedruckt.
Nach Einführen der zu bedruckenden Karte in den Trichter und nach Abstempelung wird ein Loch 1-43 gleichzeitig eingestanzt, das bei der nächsten Stempelung die Lage der Karte im Stempel'werk so feststellt, daß die Abdrucke der Reihe nach mit gleichen Abständen untereinander erfolgen. Bei jeder neuen Stempelung wird ein neues Loch 143 gestanzt.
Das Stempelwerk druckt ferner gleichzeitig mit den Angaben der Zählwerke den Zeitpunkt, insbesondere das Datum der Stempelung. Dadurch wird die genaue Angabe der Zeit des Arbeitsanfangs- und -endes erhalten.
Am Kartenrichter 30 (Fig. 23 und 24) ist ein Streifen 126 auf einem Stuhl 127 des Gestells gelagert, an dem ein zweiter Streifen 128 durch Stifte 129 und Langlöcher 130 beweglich angebracht ist-.
Ein auf einem festen Zapfen 133 gelagerter Hebelarm 132 umgreift mit seinem geschlitzten Ende 1134 einen Stift 131 des Streifens 128, während sein anderes· Ende durch einen Lenker 135 mit einem Winkeme'bel 136 verbunden -ist, der am Gestell bei
1S τ37 gelagert ist. An den. zweiten- Arm des Winkelhebels-136 ist bei 138 ein Haken 139 angelenkt.
Die Arbeitsweise des Apparates bei der Stempelung der aufgespeicherten Zeit ist folgende: Beim Einführen der Stempelkarte 28 in den Kartentrichter 30 (Fig. 1 und 6) werden durch die Nummernlöcher 29 die Sternräder 31 entsprechend der Nummer des Arbeiters betätigt und ein Zählwerk ausgewählt. Beim weiteren Einschieben der Karte wind der Haken 148 (Fig. 23) weggeschoben, weleher in Ruhelage durch die Fader 14Ό uiid den Finger 141 den Streifen 1.26 von dem Kartentrichter 30 (Fig. 23 und 25) wegdrückt, so- daß nun ufer Streifen 126 um seinen Zapfen 127 herumschwingt und sich der Streifen 128 dem Kartentrichter so nähert, daß.der Stift 142 sich gegen die Stempelkarte legt. Ist diese nicht früher gestempelt worden, geht sie so weit nach unten, daß sie gegen einen Anschlag trifft, den das abgebogene untere Ende des Streifens 128 darstellt. So fällt der Stift 142 in das bei der letzten Stempelung gestanzte Loch 143 (Fig. 23) ein. Beim Hineindrücken der Stempelkarte wird also in jenem Fall der Streifen 128 so weit mitgenommen, wie es die Stifte 129 in den Langlöchern 130 gestatten. Diese Bewegung wirkt über 131, 135 und 136 auf den Haken 139, der nach links geht und den Arm 116 mitnimmt. Ist dieser ausreichend nach links gebracht worden, so ergreift der Sperrhaken 125 den Finger 123 des Armes 116 und sperrt ihn. Gleichzeitig wird der Streifen 119 auch nach links geführt, wobei durch die Kontaktfedern 120 der Stromkreis für den Motor geschlossen wird, der zu arbeiten anfängt. Wenn der Streifen seine linke Lage erreicht, trifft die Spitze 144 des Hakens. 139 eine Rolle 145, und 'der Haken 139 kommt außer Eingriff mit dem Arm 116. Weil der Stift 118 am Arm 116 in einer Nut im Streifen 119 läuft, werden keine anderen mit dem Streifen zusammengeschalteten Arme durch die Bewegung des Streifens beeinflußt.
Beim Linksgang des Armes 116 wird die Feder 115 gespannt, der Arm 114 wird vom Druck des Armes 116 gegen die Stifte 117 entlastet, und die Kraft der Feder 115 wirkt auf den Haken 110 (Fig. 20), welcher dadurch in die Nut 109 auf Scheibe 108 einzugreifen sucht, aber nicht eingreifen kann, solange der Ansatz 111 am Umkreis der Scheibe 105 liegt. Der Motor läuft und dreht die Scheibe 105. Sobald ein Einschnitt ID5.1 (Fig. 21 und 22) den Ansatz ι π erreicht hat, fällt dieser in den Einschnitt 1051 ein und sperrt die Scheibe in dieser Lage; zugleich wind die Scheibe 108 frei gemacht und somit auch die Welle 101. Gleichzeitig mit dem Anhalten der Scheibe 105 kam auch das Zahnrad 106 in Eingriff mit dem Zahnrad 107, das nun die Welle 101 antreibt.
Die Nockenscheiben auf der Welle 101 (Fig. 1) sind so angeordnet, daß sie erst die Zahnstangen 53 und 54 betätigen, welche die Zahnräder 46 und 47 so einstellen, daß, wenn die Welle 44 durch den Arm 50 nach unten geführt wird, eine Nase 45 den Bügel 82 an dem Zählwerk verschwenkt und niedergedrückt hält (s. Fig. ι unten), dessen Nummer mittels der Stempelkarte eingestellt wurde. Hierbei wenden die Ziffernräder von der Zehnerübertraguing frei gemacht, und ihre Zahnkränze 816 (Fig. 19) greifen in die Zahnstangen 87 ein. Bei der fortdauernden Bewegung der Welle 101 wird der Arm 98 um seinen Zapfen 96 verschwenkt. Diese Bewegung wird durch die Federn 97 auf die gezahnten Segmente 94 übertragen, die die Streifen 87 nach unten ziehen. Dabei werden auch die Zahnkränze 86 (Fig. 19) der Ziffernräder mitgenommen, bis die Nase 84 auf den Anschlag 85 gelangt und die Bewegung der Räder und der Zahnstreifen 87 begrenzt. Die Ziffernräder des Zählwerks gelangen dabei in die Nullage. Die Drehwinkel der Ziffernräder entsprechen den Ziffern, welche die Zählwerke bei der Ausgängslage hatten. Die Bewegung des Armes 98 (Fig. 1) kann sich noch etwas fortsetzen, ohne daß die Segmente sich bewegen, jedoch unter Streckung der Feder 97. Die von der Stellung der betreffenden Ziffernräder abhängige Bewegung der entsprechenden Zahnstange wird durch Segment 94 und die Zahnstange 93 auf das Stempelrad 90 übertragen, welches sich um ein Maß dreht, das dem der Drehung des entsprechenden Ziffernrades im Zählwerk entspricht. Das Typenrad wird also so eingestellt, daß dieselbe Ziffer, die das Ziffernrad des Zählwerks, vor der Umstellung des Typennades zeigte, nun An Abdmicksitellung ist. Während des Gangs der Welle 101 ist auch durch Betätigung der Nockenscheibe 146, die auf den Haken 147 wirkt, der Hammer 95 von den Typenrädern 90 entfernt und die Feder 149 gespannt worden. Wenn die uo Welle 101 fast eine 'Umdrehung gemacht hat und die Stempelräder 90 eingestellt worden sind, wird der Hammer ausgelöst und durch die gespannte Feder 149 vorgeschnellt, wobei die Karte gegen die Stempelräder geschlagen wird.
Das Zählwerk ist jetzt auf Null gestellt und wird durch Heben der Welle 44 in seine Ausgangslage zurückgeführt, da die Nase 45 den Bügel 82 freigibt, welcher durch die Feder 150 aufwärts gezogen wird. Dabei findet kein Eingriff der Zählwerksräder in die Stangen 87 statt. Das Zählwerk ist nun für neue Zeitstromstöße empfangsbereit.
Bei der fortgesetzten Bewegung der Nockenscheibe 100 wird der Arm 98 frei gemacht und von der Feder 151 zurückgebracht, wobei die am
anderen Ende des Armes befestigte Stange 152 gegen die gezahnten Segmente 94 gedrückt wird und diese und somit auch die Zahnstange 87 und die Zahnstange 93 nebst den Stempelrädern 90 in die Ausgangslage zurückbringt.
Die Welle 101 macht nur eine Umdrehung, weil die Scheibe 124 den Sperrhaken 125 kurz vor vollendeter Umdrehung fortschiebt und den Arm 116 frei macht. Die Stifte 113 (Fig. 22) gehen gleichzeitig an der Spitze des Hakens 110 vorbei, der dabei mit seinem Absatz in in die Nut 109 hineingeführt wird und die Scheibe 108 und die Welle 101 sperrt. Nun wird die Scheibe 105 frei gemacht und durch Reibungswirkung von der Motorwelle mitgenommen, so daß das Zahnrad 106 (Fig. 21) außer Eingriff mit dem Zahnrad 107 gelangt. Wenn der Arm 116 (Fig. 25) freigegeben wird, wird daher auch der Streifen 119 freigegeben, der durch die Kontaktfeder nach rechts geschoben wird, wobei der Stromkreis des Motors unterbrochen, der Motor also angehalten wird.
Darauf wird die Stempelkarte herausgezogen, und der Streifen 128 und der Haken 139 nebst Zubehör sowie auch die Zahnsegmente 34 und die Stufensegmente 37 gehen in die"Ausgangslage. Der Apparat ist nun für die nächste Stempelung bereit. Wenn die Zeitstromstöße durch von einer Hauptuhr zu bestimmten Zeiten, beispielsweise nach jeder Minute, jeder Zehntelstunde odier jeder halben Stunde ausgesandte elektrische Stromstöße . veranlaßt werden, betätigen sie einen im Zeitwerk befindlichen Elektromagnet 153 (Fig. 25), dessen Anker 154 beim Anzug den Arm 1161 verschwenkt, der dabei die Sperrklinke 1251 in Sperrstellung bringt, während der Stift 1181 des Armes den Streifen 119 verschiebt, so daß die Kontakte 120 sich schließen und der Motor angetrieben wird. Darauf erfolgt in schon beschriebener Art die Einschaltung der Welle ιοί1, die ihrerseits die Streifen 87 (Fig. 2) betätigt, und zwar für Stromstoßgabe an die Zählwerke usw. Nachdem die Welle ιοί1 (Fig. 23) eine Umdrehung gemacht hat, wird sie wieder gesperrt und der Streifen 119 frei gemacht, so daß er in seine Ausgangslage zurückkehren kann, wobei der Strom über die Kontakte 120 unterbrochen und der Motor stillgesetzt wird.
Die beschriebene Motorkupplung ist so angeordnet, daß sie jedesmal nur eine Welle anschalten kann. Dies wird dadurch erzielt, daß der Absatz in (Fig. 22) auf dem Haken 110 nicht aus der Sperrlage mit der Scheibe 108 gelangen kann, ehe einer der Einschnitte 1051 gerade vor dem Absatz in eintrifft. Wenn der Arm 116 (Fig. 23) zurückgebracht wird, wird er vom Sperrhaken 125 verriegelt und kann nicht wieder frei gemacht werden, ehe die Welle 101 sich für eine Umdrehung in Bewegung setzt, wobei er dadurch frei gemacht wird, daß die Nockenscheibe 124 den Sperrhaken 125 zur Seite schiebt. Sollten beideArme 116, 1161 gleichzeitig für Einschaltung ihrer Wellen betätigt werden, wird jene Welle, deren Zahnrad 107, 1071 (Fig. 21) zuerst von dem Zahnrad 106 erreicht wird, eingeschaltet, und erst nachdem diese Welle nach einer Umdrehung verriegelt worden ist, wird die nächste Welle eingeschaltet usw. In dieser Art können gleichzeitig oder während des Arbeitens anderer Wellen mehrere Wellen eingeschaltet werden; die Kupplung für die bezügliche Welle bleibt bestehen, bis sie ihre Umdrehung gemacht hat. Solange irgendeiner der Arme 116, 1161 seine Schaltungslage hat, wird der Streifen 119 in einer solchen Lage gehalten, daß die elektrischen Kontakte 120 geschlossen bleiben, und der Motor läuft.
Der Elektromotor zum Treiben des Zeitwerks kann selbstverständlich durch Elektromagnete, ein Uhrwerk oder eine sonstige Triebvorrichtung ersetzt werden.
Statt der beschriebenen selbsttätigen Vorrichtung zur Überführung der Zählwerksanzeigen an das Stempelwerk kann eine Drucktaste 155 (Fig. 27) bei jedem Zählwerk angeordnet werden, an deren Statt jedoch auch ein für jedes Zäihlwerk verschiedener loser Schlüssel verwendet werden kann. Die Drucktaste 155 ist mit einem um 157 drehbaren Hebelarm 156 verbunden. Wenn Stempelung erfolgen soll, wird die Stempelkarte in den Kartentrichter 30 eingesetzt, worauf die Drucktaste 155 des betreffenden Zählwerks gedrückt wird. Dabei werden die Zählräder von der Zehnerübertragung frei gemacht und greifen in die Zahnstangen 87 ein. Zugleich wird das Zählwerk in dieser Lage durch den Sperrhaken 158 verriegelt. Danach wird ein Handgriff 159 des Hebelarmes 160 niedergedrückt, welcher um einen Stift 169 beweglich ist. Die abwärts gehende Bewegung des Hebelarmes wird durch die Federn 1.611 auf die gezahnten Segmente 162 übertragen, die die Zahnstangen 87 beeinflussen und die Ziffern des Zählwerks auf das Stempel werk 90 überführen. Gleichzeitig mit dem Abwärtsdrücken des Armes 160 durch den Handgriff 159 wirkt der Haken 163 gegen eine Fläche 164 und betätigt den Hammer 95 so, daß dieser rückwärts geht und die Hammerfeder 149 gespannt wird. Wenn der Haken 163 an der Schrägfläche 164 vorbeigegangen ist, wird der Hammer ausgelöst, und die Stempelung erfolgt. Der Arm 160 setzt aber seine Bewegung noch etwas nach unten fort, bis der Streifen 165, der bei 168 mit dem Arm 160 beweglich verbunden ist, eine Lage erreicht hat, in der der Einschnitt 166 den Arm 167 auf dem Sperrhaken 158 trifft, der dabei rückwärts gebracht wird und den Arm 156 losmacht, wobei das Zählwerk in seine bisherige Lage zurückkehrt. Das Zählwerk bat nun Nullstellung, und neue Zählung der Zeitstromstöße kann sofort vor sich gehen.
Beim Freimachen des Handgriffes 159 wird die Zahnstange 87 durch eine Feder 179 in ihre Ausgangslage zurückgebracht; ihre Bewegung wird durch das Zahnsegment 162 auf die Zahnstange 93 und das Stempelrad 90 übergeführt, das auf Null gestellt wird, worauf der Apparat für die nächste Stempelung bereit ist.
Die in den Fig. 3, 5 und 12 gezeigten Ausführungsformen veranschaulichen, wie die Zeit-Stromstoßgabe an die Zählwerke durch einen
Schlüssel, einen Handhebel bzw. eine Stempelkarte mechanisch ein- bzw. abgeschaltet werden. Wünscht man die Einschaltung der Zeitstromstöße von einem anderen Platz aus statt vom Aufstellungsort der Zählwerke, so kann dies leicht durch elektrische Übertragung herbeigeführt werden.

Claims (20)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Apparat für gleichzeitiges Festlegen der für einen oder mehrere Vorgänge, beispielsweise Arbeiten, verwendeten Zeit, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Einzelzählwerken, die die der Dauer des Vorgangs entsprechenden Zeitstromstöße zu empfangen geeignet und an ein gemeinsames, die Zählwerksanzeigen drukkendes Stempelwerk anschalt'bar sind.
2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählwerke so angeordnet sind, daß sie je für sich für den Empfang von Zeitstromstößen einschaltbar sind.
3. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stromstoßgabeeinrichtung an die Zählwerke elektrisch oder mechanisch ein- bzw. abschaltbar ist.
4. Apparat nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Schlüssel für Ein- bzw. Abschaltung der Stromstoßgabevorrichtung.
5. Apparat nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Handhebelanordnung zur Ein- bzw. Abschaltung der Stromstoßgabevorrichtung.
6. Apparat nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Stempelkarte zur Ein- bzw. Abschaltung der Stromstoßgabevorrichtung.
7. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählwerke so angeordnet sind, daß sie nur ganze Zeitabschnitte zählen.
8. Apparat nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählwerke so angeordnet sind, daß ihre Anzeige durch ein Fenster od. dgl. am Apparat ablesbar ist.
9. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stempelwerk außer der für einen bestimmten Vorgang verwendeten Zeit auch die Kalenderzeit abdruckt.
10. Apparat nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß (die Zählwerke so ausgeführt sind, daß sie auf Nuil gestellt werden, wenn ihre Anzeige auf die Abdruckvorrichtung übertragen ist,
πι. Apparat nach Anspruch 1 oder 6, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung, die für jeden Arbeiter, dessen Zeit zu vermerken ist, angibt, ob er anwesend ist oder nicht.
12. Apparat nach Ansprüchen 1, 2 oder 6, ■dadurch gekennzeichnet, daß die Zählwerke außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit von. der Zeitstromstoßgabevorrichtung abgeschaltet sind.
13. Apparat nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen besonderen Schlüssel, der die Stromstoßgabevorrichtung während nicht regelmäßiger Arbeitszeit einzuschalten gestattet.
14. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempelkarte mit einer Anzahl von Löchern versehen ist, die der Nummer des zugeordneten Zählwerks oder Arbeiters entspricht.
15. Apparat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempelkarte so ausgebildet ist, daß das der Karte entsprechende Zählwerk bei Einführung der Karte in einen Kartentrichter selbsttätig ausgewählt wird.
16. Apparat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgewählte Zählwerk mit dem Stempelwerk derart zusammenschaltbar ist, daß beim Verbinden die Zählwerkseinstellung auf das Stempelwerk übertragen wird.
17. Apparat nach Ansprüchen 1 und 12, gekennzeichnet durch eine Anordnung, die selbsttätig die Zeitstromstoßgabevorrichtung der Zählwerke in die der nicht regelmäßigen Arbeitszeit entsprechende Lage vor Beginn der regelmäßigen Arbeitszeit einstellt.
18. Apparat nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Drucktaste, bei deren Betätigung das Stempelwerk und das zur Taste gehörende Zählwerk zusammengeschaltet werden.
19. Apparat nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen besonderen Schlüssel, der die Zusammenschaltung des Stempelwerks mit dem Zählwerk, dessen Anzeige gestempelt werden soll, veranlaßt.
20. Apparat nach Ansprüchen 1 und 6 mit elektrisch angetriebenen Speichervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempelkarte auf ein Glied wirkt, welches den Antriebsstromkreis eines Motors schließt, der seinerseits die Übertragung der Anzeige des erwählten Zählwerk« auf die Abdruckvorrichtuaig und deren Einwirkung auf die Karte bewirkt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
5427 9.
DENDAT890732D Zeitregistrierapparat Expired DE890732C (de)

Publications (1)

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DE890732C true DE890732C (de) 1953-08-13

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ID=580875

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DE (1) DE890732C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134231B (de) * 1958-04-11 1962-08-02 Concordia Elek Zitaets Ag Kontrollgeraet
DE1204435B (de) * 1960-01-12 1965-11-04 Anders & Co Geb Kontrollgeraet fuer die Arbeitszeit

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