DE890158C - Verfahren zum Herstellen eines aus ineinanderliegenden Ringflaechen gebildeten nahtlosen Schwebstoffilters - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines aus ineinanderliegenden Ringflaechen gebildeten nahtlosen Schwebstoffilters

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DE890158C
DE890158C DED3720D DED0003720D DE890158C DE 890158 C DE890158 C DE 890158C DE D3720 D DED3720 D DE D3720D DE D0003720 D DED0003720 D DE D0003720D DE 890158 C DE890158 C DE 890158C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Es ist bereits ein Verfahren zum Herstellen eines Schwebstoffilters, insbesondere für Atemschutzfilter, vorgeschlagen worden, nach dem ein aus einer feinporigen oder feinfaserigen Filtermasse hergestellter, nahtloser, kegelstumpf- oder pyramidenstumpfförmiger, an seiner größeren Grundfläche offener Körper mit seiner größeren oder kleineren Grundfläche auf eine Form aufgesetzt wird, deren Oberfläche so gefältelt oder gewellt ist, daß die Wellenberge und Wellentäler gleichachsig ineinanderliegende Ringe bilden und daß dann der Mantel bzw. die Seitenwandung des Körpers durch abwechselnd erfolgendes Einstülpen über die Wellenberge und in die Wellentäler der Form gefältelt oder gewellt wird.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Herstellen eines aus eineinanderliegenden Ringflächen gebildeten nahtlosen Schwebstoffilters und besteht darin, daß ein aus der Filtermasse hergestellter und feucht gehaltener, kegelstumpf- oder pyramidenstumpfförmiger, an seiner größeren Grundfläche offener Körper auf eine Platte gestellt und über seine Spitze ein mit einem Teller versehener, sich der Form der Spitze anpassender Druckkörper geschoben wird, während an der Innen- und der Außenwandung des Körpers sich anlegende, einander angepaßte Ringe derart eingeführt werden, daß zwischen jedem Ringpaar je ein der Höhe der Ringe entsprechender Abstand verbleibt; der Kegelstumpf wird dann langsam zusammengedrückt, bis er die Form eines gleichachsig ineinanderliegende Ringe bildenden Körpers angenommen hat.
  • Das neue Verfahren ist mit einfachen Mitteln durchzuführen und für eine Serienherstellung geeignet. Die um den Filterkegel herumzulegenden Ringe müssen so dimensioniert sein, daß sie beim Hineindrücken in den kegel- oder pyramidenstumpfförmigen Filterkörper diesen nicht verletzen.
  • In der Zeichnung stellen Abb. r und 2 im Längsschnitt eine Ausführungsform einer Vorrichtung zum Herstellen eines Filters nach dem neuen Verfahren vor und nach dem Ineinanderstülpen der Ringe dar, und Abb. 3 stellt eine nach einem gleichartigen Verfahren gewonnene andere Ringfilterform im Querschnitt dar.
  • Wie die Abb. z erkennen läßt, wird zunächst ein z. B. aus Papierbrei hergestellter Kartonkegel A auf seiner Innenseite mit gleich hohen Ringen a1, a2, a3 von zunehmendem Durchmesser derart beschickt, daß zwischen den einzelnen Ringen freie Filterflächen b verbleiben. Jeder der Ringe hat einen Querschnitt, der der Neigung des Filterkegels entspricht. Dann legt man außen um die von den inneren Ringen bedeckten Flächen des Filterkegels Ringe f,., f2, f s herum, die in ihrem Querschnitt ebenfalls der Neigung des Filterkegels angepaßt sind. Über die Spitze des Kegels A stülpt man vorher oder nachher einen becherförmigen Körper c, dessen innerer Querschnitt der Spitze des Kegels angepaßt ist. Mit dem Becher c ist ein Teller d verbunden. Drückt man nun auf diesen Teller d oder gleichzeitig auf den Teller d und die Unterlage e langsam und vorsichtig, so faltet sich der Filterkegel A zu einem Ringfilter zusammen, wie in Abb. 2 angedeutet ist. Die mit dem Becher bzw. den Ringen bedeckten und die zwischen ihnen verbleibenden freien Filterflächen sind sowohl in der Abb. = wie in der Abb. 2 der Reihe nach mit @z, 2, 3, 4, 5, 6, 7 bezeichnet. Nach diesem Ausführungsbeispiel sind die einzelnen Filterringflächen im Querschnitt etwa kegelstumpfförmig.@ Man kann sie auch, wie Abb. 3 zeigt, rechteckig gestalten. Dann muß man Ringe a und f benutzen, die mit entsprechender Spannung an den Kartonkegel herangedrückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen eines aus ineinanderliegenden Ringflächen gebildeten nahtlosen Schwebstoffilters, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus der Filtermasse hergestellter und feucht gehaltener, kegelstumpf- oder pyramidenstumpfförmiger, an seiner größeren Grundfläche offener Körper (A) auf eine Platte (e) gestellt und über seine Spitze ein mit einem Teller (d) versehener, sich der Form der Spitze anpassender Druckkörper (c) geschoben wird, während an der Innen- und der Außenwandung des Körpers (a) sich anlegende, einander angepaßte Ringe (a1, a2, a3 bzw. f 1, f 2, f3) derart eingeführt werden, daß zwischen jedem Ringpaar je ein der Höhe der Ringe entsprechender Abstand verbleibt; der Kegelstumpf wird dann langsam zusammengedrückt, bis er die Form eines gleichachsig ineinanderliegende Ringe bildenden Körpers angenommen hat.
DED3720D 1938-06-01 1938-06-01 Verfahren zum Herstellen eines aus ineinanderliegenden Ringflaechen gebildeten nahtlosen Schwebstoffilters Expired DE890158C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5512076A (en) * 1990-07-14 1996-04-30 Gibson; Glenville Filter apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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