DE88674C - - Google Patents

Info

Publication number
DE88674C
DE88674C DENDAT88674D DE88674DA DE88674C DE 88674 C DE88674 C DE 88674C DE NDAT88674 D DENDAT88674 D DE NDAT88674D DE 88674D A DE88674D A DE 88674DA DE 88674 C DE88674 C DE 88674C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
gas
balance
liquid
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT88674D
Other languages
English (en)
Publication of DE88674C publication Critical patent/DE88674C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/10Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials
    • G01N9/12Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials by observing the depth of immersion of the bodies, e.g. hydrometers
    • G01N9/16Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by observing bodies wholly or partially immersed in fluid materials by observing the depth of immersion of the bodies, e.g. hydrometers the body being pivoted

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
MAX ARNDT in AACHEN. Gaswaage.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 9. August 1894 ab.
In dem durch eine oder mehrere Glasscheiben dicht verschlossenen Gehäuse α steht eine beliebige Waage b, an der die beliebig gestalteten Wägekörper c und d in beliebiger Weise angeordnet sind. Von denselben schwingt der einerseits der Waagenschneide s hängende Körper c im Luftraum e der Gaswaage, der andererseits der Schneide hängende Körper d dagegen in dem zu wägenden Gas, welches in beliebiger Weise durch den Gasbehälter f geleitet wird, der den Wägekörper d umgiebt.
Zum Zwecke der Erreichung eines genauen Verdrängungsvolumens kann sich an einem der Wägekörper c oder d ein Adjustirkörper befinden. Der Gasbehälter f wird entweder innerhalb des Gehäuses α oder aufserhalb des Gehäuses α angeordnet.
Die schwingenden Theile der Gaswaage werden, mittelst der Schalen g und Gewichtskörperchen h ausbalancirt, und zwar so, dafs der Wägezeiger \ auf den Nullstrich der Scala m einspielt, wenn sich allerorts in der Waage, also auch in dem Gasbehälter f, Luft befindet. Um dieses Ausbalanciren leicht erfolgen zu lassen, befinden sich in der Gehäusewand die Verschlüsse i. Die behufs Zurückhaltung von Staub etc. mit Watte gefüllten Düsen k ferner dienen zum Einlafs der frischen Luft in den Luftraum e des Gehäuses a.
Gelangen nun in den Gasbehälter f Gase, deren specifisches Gewicht gröfser ist als dasjenige der Luft, so erhält der Wägekörper d Auftrieb und der Zeiger \ dadurch einen Ausschlag von rechts nach links, der an der Scala m unmittelbar abgelesen werden kann. Ein gegentheiliger Zeigerausschlag findet statt, wenn leichtere Gase durch den Behälter f geleitet werden.
Gewöhnlich werden die zu wägenden Gase mittelst eines Aspirators in den Pfeilrichtungen 1 und 2 durch den Behälter / gesaugt. Damit nun die Gase, welche die Waage passiren, nicht diffundiren und sich mit den übrigen Gasen in der Waage vermischen, ist ein gasdichter Apparat geschaffen, welcher das Wiegen nicht erschwert und kein Gas aus dem Wägeraum nach dem die Gaswaage umgebenden Raum zuläfst.
Fig. ι zeigt eine Gaswaage, bei welcher der Gasbehälter f durch eine solche Vorrichtung von dem Luftraum e des Gehäuses α abgedichtet wird, und zwar zu dem Zwecke, jede Diffusion zwischen Gas und Luft zu verhindern. Der Gasbehälter/ trägt hierbei einen Stutzen /, welcher von einem Behälter 0 umgeben ist, der die Sperrflüssigkeit ρ aufnimmt, in welchen die über den Stutzen / gestülpte Glocke q eintaucht und so die zu wägenden Gase von dem Luftraum e der Gaswaage völlig abgeschlossen sind. Die Auftriebsschwankungen des Wiegekörpers d werden mittelst der den letzteren tragenden U-förmigen Tauchgehänge u auf die Waage b übertragen.
Um die bei den Auf- und Abbewegungen der Tauchgehänge u u infolge der verschiedenen Mengen verdrängter Flüssigkeit ρ eintretenden Einwirkungen auf die Wägung zu compensiren, können auf der anderen Seite der Waagenschneide s, z. B. unterhalb des Wägekörpers c, Tauchgefäfse o1 angeordnet sein, die ebensowohl unter sich, als auch in beliebiger Weise, z. B. durch Schlauch tv com-
municiren und die dieselbe Flüssigkeit ρ enthalten , in welche die mit dem Wägekörper c verbundenen Tauchkörper χ eintauchen.
Die Gesammtquerschnitte dieser Tauchkörper χ sind bei gleicharmiger Waage b gleich denjenigen der Tauchgehänge u, so dafs die letzteren bei den Schwingungen der Waage b in dem Behälter ο ebenso viel Flüssigkeit ρ verdrängen, wie die Körper χ in den Tauchgefäfsen o1 freigeben, oder umgekehrt, die Spiegel der Flüssigkeit ρ aber stets in gleicher Höhe einspielen. Bei ungleicharmiger Waage b ist der Gesammtquerschnitt der Tauchgehänge u (also auch die Flüssigkeitsverdrängung) verschieden von demjenigen des oder der Tauchkörper x, und zwar im Verhältnifs der Armlängen der Waage b.
Fig. 2 zeigt die Anwendung nur eines Tauchkörpers χ in einem Tauchgefäfs O1.
Damit die Gase in dem Stutzen / und in der Glocke q (Fig. 2) nicht stagniren können, erhält diese einen Stutzen v. Derselbe wird durch Schlauch t3 mit dem in der Wand des Gehäuses α befindlichen Stutzen n> und dieser wie auch der Stutzen r.2 am Gasbehälter f entweder mit der Gasableitung oder mit der Gaszuleitung verbunden. Es können somit bei der Gaswaage nach Fig. 1 die Gase ebensowohl, wie gezeichnet, den Gasbehälter f, den Stutzen / und die Glocke q in den Pfeilrichtungen ι und 2 von unten nach oben, als auch in umgekehrter Richtung von oben nach unten durchziehen.
Der Luftstutzen U1 ist stets mit der Abzugsleitung verbunden, so dafs in allen Theilen der Gaswaage gleichmäfsiger Druck vorwaltet und Druckschwankungen die Wägung der Gase nicht beeinflussen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei einer Gaswaage zur Vermeidung der Diffusion der zu wägenden Gase die Anordnung eines Flüssigkeitsverschlusses zwischen den Gasbehältern und dem Luftraum, dadurch gekennzeichnet, dafs der Gasbehälter einen offenen Stutzen / trägt, der von einem Behälter 0 zur Aufnahme der Sperrflüssigkeit umgeben ist, in der sich die den Wägekörper tragenden U-förmig gebogenen Tauchgehänge u bewegen und in die die Glocke q eintaucht, wobei ein ' Stutzen ν zur Vermeidung stagnirender Gase durch einen Schlauch mit der Gaszu- oder Ableitung verbunden sein kann.
    Bei dem unter 1. gekennzeichneten Flüssigkeitsverschlufs die Anordnung der den Wä'gekörper tragenden U-förmig gebogenen, einestheils in dem Behälter 0 absteigenden, anderentheils in der .Glocke q aufsteigenden Tauchgehänge u, sowie die Anordnung des oder der an der Waage hängenden Tauchkörper x, welche in die mit dem Behälter 0 communicirenden, die Flüssigkeit enthaltenden Behälter O1 eintauchen und deren Gesammtquerschnitt so bemessen ist, dafs die durch das Armlängenverhärtnifs der Waage, sowie durch die bei den Schwingungen der Waage verschiedenen Flüssigkeitsverdrängungen bedingten Auftriebsänderungen der Tauchgehänge u durch die Tauchkörper χ compensirt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT88674D Active DE88674C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE88674C true DE88674C (de)

Family

ID=360546

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT88674D Active DE88674C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE88674C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE193667C (de)
CN220207504U (zh) 一种粉尘爆炸极限测试装置
DE84690C (de)
DE11214C (de) Apparat, welcher die Geschwindigkeit eines Gas- oder Flüssigkeitsstromes anzeigt, genannt "Vaporimeter"
DE190831C (de)
DE385258C (de) Fuellstelle fuer Fluessigkeiten, verbunden mit einer Waage
DE345639C (de) Waage zur fortlaufenden Bestimmung und Aufzeichnung des spezifischen Gewichtes von Fluessigkeiten
DE163671C (de)
DE594182C (de) Stroemungsmesser
DE525626C (de) Verfahren zum Dosieren von Fluessigkeiten und Gasen
DE1767397A1 (de) An einem Gaertank anzuordnende Gaerarmatur
DE131885C (de)
DE88033C (de)
DE103304C (de)
DE189517C (de)
DE255843C (de)
DE1506335A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Heben von unterhalb des Wasserspiegels liegenden Koerpern
DE80040C (de)
DE59064C (de) Einrichtung zum Einlassen von Desinfectionsflüssigkeit in Spülwasser
DE277169C (de)
DE91747C (de)
DE269382C (de)
DE148194C (de)
DE101750C (de)
AT33034B (de) Verfahren und Apparat zur Entwicklung von Gasen.