DE190831C - - Google Patents

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DE190831C
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swimmer
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/18Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges
    • G01L7/22Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges involving floats, e.g. floating bells

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Differential-Gasdruckrnesser mit einem von einer Schwimmflüssigkeit getragenen Schwimmer und einer mit letzterem verbundenen Tauchglocke, welche in einer von der Schwimmflüssigkeit vollständig getrennten Absperrflüssigkeit angeordnet ist. Der neue Gasdruckmesser unterscheidet sich von den bisher bekannten mit Flüssigkeitsständen arbeitenden Gasdruckmessern dadurch, daß der Durchmesser des Schwimmflüssigkeitsbehälters nur wenig größer ist als der des Schwimmers. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß bei einer kleinen Bewegung des Schwimmers eine verhältnismäßig große Veränderung des Flüssigkeitsstandes hervorgebracht wird.
Die Zeichnung stellt die Vorrichtung im Schnitt dar. Beschickt man den Behälter B mit einer Flüssigkeit, setzt den Schwimmer hinein, sperrt die Glocke durch Flüssigkeit, die man durch Röhrchen O .in den Raum C füllt, von unten her ab, verschließt den ganzen Behälter mit dem luftdicht aufgesetzten Deckel A und verbindet Stutzen S mit einer Druck- bzw. Unterdruckleitung, so führt der Schwimmer entsprechende Bewegungen aus, da durch das Rohr L die Luft von unten gegen die Glocke drücken kann. Verhältnismäßig kleine Bewegungen des Schwimmers verursachen große Veränderungen des Flüssigkeitsstandes.
Die Druck- oder Zugstärke wird an einem Maßstabe abgelesen, der entweder die Eintauchtiefen des Schwimmers oder die Flüssigkeitsstände im Gefäß B vergleicht. Im ersteren Falle muß der Mantel durchsichtig und der Maßstab am Schwimmer sein.
Im letzteren Falle ist der Maßstab am Behälter B bzw. im F"alle der Undurchsichtigkeit an einem durchsichtigen Flüssigkeitsstandrohr.
. Der Schwimmer ist aus sehr leichtem Material hergestellt und durch eine möglichst tief liegende, dem Gewicht nach bestimmte Belastung G beschwert, so daß der Schwerpunkt möglichst tief liegt, und daß das Gesamtgewicht des Schwimmers gleich ist dem Gewicht der Flüssigkeit, die er verdrängen muß, damit der Flüssigkeitsstand den Nullpunkt des Maßstabes erreicht.
Dadurch, daß erstens zwischen dem Luftkissen und den Wandungen des Behälters B nur wenig Raum ist, und dadurch, daß zweitens der Schwimmer, der mit Zinntupfen als Führungen versehen ist, nur kleine Bewegungen ausführt, arbeitet der Apparat sehr sicher.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Differential-Gasdruckmesser mit einem von einer Schwimmflüssigkeit getragenen
    Schwimmer und einer mit letzterem verbundenen Tauchglocke, welche in einer von der Schwimmflüssigkeit vollständig getrennten Absperrflüssigkeit angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Schwimmflüssigkeitsbehälters (B) nur wenig größer ist als der des Schwimmers (G), zum Zweck, bei jeder noch so kleinen Bewegung des Schwimmers eine verhältnismäßig große Veränderung des Flüssigkeitsstandes hervorzubringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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