DE885488C - Vorlasthaertepruefer mit optischer Tiefenmesseinrichtung - Google Patents

Vorlasthaertepruefer mit optischer Tiefenmesseinrichtung

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DE885488C
DE885488C DER2870D DER0002870D DE885488C DE 885488 C DE885488 C DE 885488C DE R2870 D DER2870 D DE R2870D DE R0002870 D DER0002870 D DE R0002870D DE 885488 C DE885488 C DE 885488C
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DER2870D
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Georg Reicherter
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GEORG REICHERTER FA
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GEORG REICHERTER FA
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
    • G01N3/44Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid the indentors being put under a minor load and a subsequent major load, i.e. Rockwell system

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Description

  • Vorlasthärteprüfer mit optischer Tiefenmeßeinrichtung Die bekannten Vorlasthärteprüfer arbeiten nach folgendem Verfahren: Ein sehr harter Eindringkörper, z. B. eine gehärtete Stahlkugel oder ein Diamant, wird mit einem gewissen meist kleinen und als Vorlast bezeichneten Druck gegen das zu prüfende Stück gedrüclit. Hierauf wird dieser Druck gesteigert, so daß der Eindringkörper mit einem wesentlich größeren als Gesamtlast bezeichneten Druck gegen das zu prüfende Stück gedrückt wird; sodann wird der Prüfdruck wieder auf den Betrag der Vorlast verringert. Parallel mit dieser Steigerung des Prüfdruckes von Vorlast auf Gesamtlast und anschließender B'iederentlastung auf Vorlast geht die Ntessung der Eindringtiefe des Eindringkörpers.
  • Dabei wird festgestellt, um welchen Betrag die Tiefe der Eindringung des Eindringkörpers bei Steigerung des Prüfdruckes von Vorlast auf Gesamtlast und anschließender Wiederentlastung auf Vorlast sich vergrößert hat. Diese Messung wurde bisher allgemein mit Meßgeräten mit Fühlhebeln und Fühlstiften, z. B. mit Meßuhren, ausgeführt. Hauptnachteil dieser Meßgeräte ist, daß ihr Meßdruck nicht konstant ist und insbesondere dann nicht konstant bleibt, wenn bei längerem Gebrauch eine Verschmutzung ihrer inneren Teile auftritt. Da die Fühlhebelmeßgeräte mit der Belastungseinrichtung der Härteprüfmaschinen irgendwie in Berührung stehen müssen, so ist der Prüfdruck von dem Meßdruck der Meßgeräte abhängig, kann also nicht genau konstant bleiben, wenn letzterer sich ändert. Dieser Nachteil ist bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Meßeinrichtung ausgeschaltet, die von dem Gedanken ausgeht, die Eindringtiefen des Eindringkörpers durch mikroskopische Beobachtung der Stellung des Belastungshebels relativ zum Maschinenständer festzustellen.
  • Ein Asführungsbeispiel zu diesem Enrindungsgedanken ist im folgenden beispielsweise beschrieben und in der Abbildung beispielswelse und schematisch dargestellt.
  • In der Zeichnung bedeutet c den Belastungshebel des Härteprüfers und b die feste Schneide, um die der Belastungshebel sich bei Prüfvorgang dreht.
  • Mit m ist das Druckstück bezeichnet, -an dessen unterem Ende der Eindringkörper p befestigt ist.
  • Mit n sind die Gewichte bezeichnet, die heim Aufhringen der Gesamtlast in an sich bekannter Weise am l : Hebel angehängt werden können und beim Wiederentlasten auf Vorlast von diesem abgehängr werden. In entsprechend großem Abstand von der festen Schneide b ist am Belastungshebel c gelenkig ein Maßstäbcben e angeordnet. Auf letzterem ist eine feine Teilung angebracht, die sich beim Spiel des Belastungshebels vor der Objektivlinse d des Mikroskops auf und ab bewegt, so daß ein entsprechend vergrößertes Bild dieser Skala über die Mattscheibe f hinzieht. An der Mattscheibe f ist in an sich bekannter Weise ein mit einem Ablesestrich versehener Schieber angeordnet.
  • Der Meßvorgang schließt sich anden an sich bekannten Be- und Entlastungsvorgang an und spielt sich z. B. bei einem Vorlasthärteprüfer, der mit t Einspannung arbeitet, wie folgt ab: Wenn der Prüfling i am Anschlag k, wie bekannt, zur Anlage gekommen ist und das Druckstück m mit der Vorlast, die vom Eigengewicht des Hebels herrührt, gegen den Prüfling gedrückt wird, dann wird der mit einem Ablesestrich versehene, an der Mattscheibe f angeordnete Schieber so eingestellt, daß er mit dem obersten Strich der auf die Mattscheibe projizierten Skala des Maßstäbchens e zusammenfällt. Bei der mit Diamantkegel, 10 kg Vorlast und 150 kg Gesamtlast auszuführenfden Rockwellprüfung ist an diesem Strich aus bekannten Gründen die Zahl 100 angeschrieben. Nachdem der mit einem Ablesestrich versehene, an der Mattscheibe f angeordnete Schieber, wie soeben beschrieben, eingestellt wurde, wird durch Anhängen der Gewichte n an den Belastungshebel c die Gesamtlast aufgebracht. Nach der vorgeschriebenen Belastungsdauer wird durch Anheben der Gewichten wieder auf Vorlast entlastet und festgestellt, auf welchem Teilstrich der auf die Mattscheibe projizierten Skala des Maßstäbchens der mehrfach erwähnte Ahlesestrich steht.
  • Diese Ablesung gibt den Wert der Vorlasthärte des geprüften Stückes.
  • Mit dem vorstehend beschriebenen Beispiel sind die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung natürlich nicht erschöpft. Es ist zum Beispiel auch ohne weiteres möglich und zweckmäßig, das Mikroskop ci so in die Härteprüfmaschine einzubauen, daß seine optische Achse die durch die feste Schneide b gegebene Drehachse des Belastungshebels schneiden würde. Das Maßstäbchen e würde dann mit dem Belastungshebel zweckmäßigerweise fest verbunden und nach einem Kreisbogen gekrümmt, dessen Mittelpunkt in die feste Schneide b fiele. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß die optische Beobachtung der Lagenveränderung des Belastungshebels relativ zur Härteprüfmaschine auch in der Weise erfolgen könnte, daß an ihm nur ein feiner Riß angebracht würde, dessen Lagenveränderung durch ein mittels Mikrometerschraube verstellbares Mikroskop mit monokularem Einblick beobachtet würde.
  • PATENTANSPROCHE: I. Vorlasthärteprüfer mit optischer Tiefenmeßeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß am Maschinenständer ein Mikroskop angebracht ist, mit dem die Bewegung des Belastungshebels relativ zum Maschinenständer und damit die Eindringung des Eindringkörpers in den Prüfling als Maß der Härte gemessen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorlasthärteprüfer mit optischer Tiefenmeßeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Belastungshebel (c) ein Maßstäbchen (e) angeordnet ist, dessen Skala durch-das Mikroskop vergrößert auf eine Mattscheibe projiziert wind, so daß an der Mattscheibe die Stellung des Belastungshebels relativ zum Maschinenständer und damit die Eindringung des Eindringkörpers in den Prüfling und damit die Härte des letzteren ablesbar ist.
DER2870D 1941-04-13 1941-04-13 Vorlasthaertepruefer mit optischer Tiefenmesseinrichtung Expired DE885488C (de)

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