DE883288C - Feuchtwerk fuer Offsetdruckmaschinen - Google Patents
Feuchtwerk fuer OffsetdruckmaschinenInfo
- Publication number
- DE883288C DE883288C DEL925D DEL0000925D DE883288C DE 883288 C DE883288 C DE 883288C DE L925 D DEL925 D DE L925D DE L0000925 D DEL0000925 D DE L0000925D DE 883288 C DE883288 C DE 883288C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- moisture
- roller
- dampening
- unit according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007645 offset printing Methods 0.000 title claims description 4
- 238000007639 printing Methods 0.000 claims description 17
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 9
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
- 241000238634 Libellulidae Species 0.000 description 2
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000036571 hydration Effects 0.000 description 1
- 238000006703 hydration reaction Methods 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41N—PRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
- B41N7/00—Shells for rollers of printing machines
- B41N7/04—Shells for rollers of printing machines for damping rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F7/00—Rotary lithographic machines
- B41F7/20—Details
- B41F7/24—Damping devices
- B41F7/26—Damping devices using transfer rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41N—PRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
- B41N2207/00—Location or type of the layers in shells for rollers of printing machines
- B41N2207/02—Top layers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rotary Presses (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 16. JULI 1953
L925XII j I5 d
Die bei Offsetdruckmaschinen und anderen Druckmaschinen angewendeten Feuchtwerke, bei
welchen während des Drückens Wasser oder andere Feuchtmittel zugeführt werden, sind im allgemeinen
so eingerichtet, daß das Feuchtmittel der Druckform mittels einer oder mehrerer Feuchtigkeitsförderwalzen,
die einerseits mit der Druckform, andererseits mit einer Flüssigkeitsoberfläche und
gegebenenfalls miteinander in ständiger oder zeitweiliger Berührung sind, zugeführt wird.
Indessen ist auch ein Druckverfahren für Offsetdrucken bekannt, bei welchem <iie Feuchtigkeit
nicht unmittelbar auf die Druckform übergeführt wird, sondern mittelbar durch das Farbwerk, indem
die Feuchtigkeit, die also an einer Stelle im Farbwerk zugeführt wird, sich wie eine Haut über die
Farbe legt und der Druckform mit dieser zugeführt wird. In diesem Fall wird die erwähnte- Feuchtigkeitsförderwalze
oder -walzen also einerseits mit einer Flüssigkeitsoberfläche, andererseits mit einer
der Walzen des Farbwerks in Berührung sein.
In Feuchtwerken der beiden erwähnten Arten wird oft als eine der Förderwalzen eine Heberwalze
benutzt, die während des Betriebs eine hin und her gehende Schwingbewegung ausführt, wodurch
die betreffende Walze nur zeitweilig mit der angrenzenden Walze in Berührung kommt und an
dieser einen mehr oder minder breiten Streifen Feuchtigkeit absetzt. Durch die ausgleichende Wirkung
der folgenden Walzen im Feucht- oder Farb-
werk' wird die Feuchtigkeit nach und nach gleichmäßig verteilt.
Ferner ist bekannt, sowohl in Feucht- als auch
in Farbwerken eine oder mehrere Walzen vorzusehen, die gleichzeitig mit ihrer Drehung eine hin
und her gehende Bewegung in axialer Richtung ausführen.
Bei den bekannten Feuchtwerken kann die Menge des zugeführten Feuchtmittels in verschiedener
ίο Weise geregelt.werden, z. B. durch Änderung der
Umdrehungsgeschwindigkeit einer in das Feuchtmittel tauchenden Walze. Die folgenden Walzen
haben dann eine von der Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Walze unabhängige Drehgeschwindigkeit,
indem z.B. eine hin und her schwingende Heberwalze zwischen der Walze, deren Umdrehungsgeschwindigkeit
regelbar ist, und den übrigen Walzen eingeschaltet ist. Man kann auch die Feuchtigkeitszufuhr durch "Veränderung der
Berührungszeit einer hin und her schwingenden Heberwalze mit den übrigen Walzen oder durch
Aufbringung der Flüssigkeit durch Aufspritzen oder Aufbrausen einer regelbaren Menge des
Feuchtmittels regeln.
Bei "diesen bekannten Feuchtwerken kann die Feuchtigkeitszufuhr jedoch nicht in der Längsrichtung
der Feuchtwalzen in einer solchen Weise geregelt werden, daß in den einzelnen Zonen der
Druckform oder den Farbwerkswalzen verschiedene Feuchtigkeitsmengen zugeführt werden.
Eine solche Regelung kann gemäß einem bekannten Vorschlag in der Weise erfolgen, daß die
Feuchtigkeit mittels Dochte, die von verschiedener Dicke oder von verschiedenem Saugvermögen sein
können, an verschiedenen Stellen der Feuchtwerkbreite zugeführt werden.
Ferner ist es bekannt, Abstreichbleche oder Abstreichwalzen gegen eine in die Feuchtflüssigkeit
eintauchende, stoffbekleidete Walze anliegen zu lassen, um einen größeren oder kleineren Teil des
von dieser aufgenommenen Feuchtmittels abzupressen.
Schließlich ist es bekannt, zwischen zwei der
Feuchtwerkswalzen eine Blechplatte mit Ausschnitten verschiedener Form und Breite einzuschalten,
um dadurch eine Berührung zwischen den betreffenden Stellen der Walzen, wo keine Feuchtigkeitsüberführung
gewünscht wird, zu verhindern. Diese bekannten Mittel zur Regelung der
Feuchtigkeitszufuhr in der Längsrichtung des Feuchtwerks sind jedoch in ihrer Wirkung äußerst
unsicher.
Es sind auch Feuchtwerke für Druckmaschinen bekanntgeworden, bei denen die Förderwalze für
die Feuchtigkeit schraubenförmig gestaltet ist, also ebenfalls schraubenförmige Rillen in ihrer Oberfläche
hat. Diese Rillen können durch eine auswechselbare Einlage ausgefüllt werden. Diese
Förderwalzen haben somit Zonen verschiedener Feuchtigkeitsüberführung, die jedoch in ungünstiger
Weise wirken. Dort, wo sich die Einlagen befinden, bilden sich nämlich Taschen, aus denen durch eine
Art Pumpwirkung große Feuchtigkeitsmengen hinaufgezogen werden, ohne daß man die Möglichkeit
einer Regelung hätte. Vor allem bei schnell laufenden Maschinen kann man daher solche
Walzen nicht für die Zuführung der Feuchtigkeit direkt zum Farbwerk verwenden. Außerdem lassen
sich mit den bekannten schraubenförmigen Walzen überhaupt keine Zonen ganz ohne Feuchtigkeitszufuhr
erhalten, was in gewissen Fällen von großer Bedeutung sein kann.
Nach der Erfindung kann das angestrebte Ziel dagegen dadurch erreicht werden, daß das Feuchtwerk
aus einer Feuchtigkeitsförderwalze besteht, deren feuehtigkeitsübertragende Oberfläche in ringförmige
Zonen geteilt ist, die entweder verschiedene Feuchtigkeitsüberführungen haben oder durch nicht
feuehtigkeitsübertragende Zwischenräume voneinander getrennt sind.
Da die Feuchtigkeit hierdurch in Zonen übergeführt wird, die in' den meisten Fällen von keine
Feuchtigkeit zuführenden Zonen getrennt sind, wird es im allgemeinen notwendig sein, eine Verteilung
der Feuchtigkeit in der Längsrichtung der Walzen zu bewirken, was in der Weise geschehen
kann, daß entweder in das Feuchtwerk oder, wenn die Feuchtigkeitszufuhr durch das Farbwerk geschieht, in dem Farbwerk Walzen eingeschaltet
sind, die gleichzeitig mit ihrer Rotation eine hin und her gehende Bewegung in axialer Richtung
ausführen.
Die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuehtigkeitsübertragende
Oberfläche in ringförmige Zonen geteilt ist, kann durch eine Reihe gegenseitig unabhängiger,
beweglicher oder auswechselbarer Walzen oder Rollen ersetzt sein; die Regelung der
Feuchtigkeitszufuhr kann dann entweder dadurch geschehen, daß diese Walzen oder Rollen versetzt
werden, so daß sie an einigen Stellen einen geringeren, an anderen Stellen einen größeren Abstand
voneinander haben. Eine andere Möglichkeit der Regelung besteht in der Auswechselung der Walzen
oder Rollen gegen solche mit größerer oder kleinerer Breite oder in der Änderung ihrer Anzahl. Es
lassen sich auch alle diese Mittel gleichzeitig anwenden. Oder man lagert die Walzen oder Rollen
in schwingbaren Haltern, deren Bewegung derart regelbar ist, daß sie je für sich während kürzerer
oder längerer Zeit in Berührung mit einer anderen feuchtigkeitsüberführenden Walze oder mit einer
Walze oder mit einer Walze im Feuchtwerk kommen. Die Regelung kann auch dadurch geschehen,
daß die Walzen gegen Walzen anderen Materials ausgewechselt werden.
Die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuehtigkeitsübertragende Oberfläche in Zonen geteilt ist,
kann auch aus einer Anzahl mehr oder weniger dicker, kreisrunder Scheiben oder kurzer Zylinder
bestehen, die in axialer Richtung verschiebbar und gegebenenfalls abnehmbar sind, oder sie kann aus
einer Walze bestehen, um welche verschiebbare oder abnehmbare. Ringe gelegt sind. Sie kann auch aus
einer Walze bestehen, in deren Oberfläche ringförmige Rillen vorgesehen sind, wodurch die
Feuchtigkeitsüberführung geringer wird, als wenn
die Walze eine glatte Oberfläche hätte. Gegebenenfalls
kann man auch mehrere Überführungswalzen mit Rillen von verschiedener Breite und verschiedener
Verteilung zur Verfügung haben.
Das zum Verständnis der Erfindung Notwendige geht aus der Zeichnung hervor.
Das zum Verständnis der Erfindung Notwendige geht aus der Zeichnung hervor.
Fig. ι zeigt schematisch eine Druckform mit zwei auf verschiedene Weisen angebrachten Feuchtwerken,
während
ίο Fig. 2 schematisch im Schnitt eine Ausführungsform der Förderwalze mit verschiebbaren Scheiben
zeigt,
Fig. 3 schemalisch im Schnitt eine Ausführungsform einer Förderwalze mit Rillen,
Fig. 4 schematisch und perspektivisch eine Ausführungsform mit losen Walzen oder Rollen,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Ausführungsform mit Haltern,
Fig. 6 und 7 im Schnitt bzw. in Draufsicht eine Ausführungsform mit schwingenden Förderrollen,
Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Halters, der während
des Betriebs eine schwingende Bewegung ausführt, und
Fig. 9 in senkrechtem Schnitt eine dritte Ausführungsform mit schwingenden Förderrollen.
In Fig. ι ist 1 bis 6 ein Feuchtwerk, das für
unmittelbare Zufuhr von Feuchtigkeit zur Oberfläche einer Druckform 7 bestimmt ist. Die Bauart
des Feuchtwerks kann in den Einzelheiten sehr verschiedenartig sein, hier ist jedoch eine typische
Form gezeigt. 1 ist ein Wasserbehälter, 2 eine Tauchwalze, die vorzugsweise mit Stoff überzogen
oder mit einer Eisenoberfläche und im allgemeinen in drei Geschwindigkeitsstufen beweglich ist. 3 ist
eine oszillierende, meistens stoffüberzogene Förderwalze, 4 eine axial hin und her bewegte Walze,
meistens aus Eisen, und 5 und 6 zwei stoffüberzogene Walzen, die unmittelbar auf der Druckform
rollen. Nach der Erfindung wird die feuchtigkeitsüberführende Oberfläche der Förderwalze 3 in der
ganzen oder in einem Teil der Walzenlänge in ringförmige Zonen mit einem gegenseitigen Abstand,
der dem Feuchtigkeitsverbrauch angepaßt werden kann oder angepaßt ist, geteilt. Zweckmäßig
ist die Walze dann nicht mit Stoff bekleidet, sondern z. B. mit Eisen oder Metall, und, da die hin
und her bewegte Walze 4 ja am besten aus Eisen sein soll, kann. zwischen die Walzen 3 und 4 in
diesem Fall zweckmäßig noch eine Walze eingeschaltet werden, die z. B. mit Stoff überzogen
sein kann.
8 bis 12 ist ein Feuchtwerk, das Feuchtigkeit über ein Farbwerk zuführt, von welchem einige
Walzen, mit 13 bezeichnet, gezeigt sind. In einem Wasserbehälter 8 befindet sich eine Tauchwalze 9
z. B. aus Kautschuk; zwischen dieser und einer Walze 11, die auch aus Kautschuk sein kann, ist
eine oszillierende Walze, die Förderwalze 10, eingeschaltet. Die Verbindung mit dem Feuchtwerk
und dem Farbwerk wird in der gezeigten Ausführungsform durch eine hin und her bewegte
Walze 12, beispielsweise aus Eisen, bewerkstelligt.
Diese Walze kann geätzt sein, so daß sie nicht farbaufnehmend ist, wodurch man die Walzen 9 bis 11
farbfrei hält. Die Förderwalze 10 wird nach der Erfindung mit ringförmig getrennten, feuchtigkeitsüberführenden
Zonen ausgeführt.
Fig. 2 zeigt einen axialen Schnitt durch eine Ausführungsform der Transportwalze, die aus auf
einer Welle 15 gelagerten und auf dieser verschiebbaren Scheiben 14 besteht. Diese können in ihrer
Stellung mittels Federn 16, die in eine Nut 17 in der Welle eingreifen, festgehalten werden. An
Stelle der Feder 16 kann auch z. B. eine Stellschraube verwendet werden; überdies kann die
rein mechanische Gestaltung auf viele Weisen ausgeführt werden.
Nach Fig. 3 wird der Abstand zwischen den feuchtigkeitsüberführenden Zonen 18 an der Oberfläche
der Förderwalze durch Rillen 19 in der Walzenoberfläche hervorgerufen.
In Fig. 4 sind 26, 27 und 28 drei Förderwalzen im Feuchtwerk. Die Walze 26 ist derart gelagert,
daß ihre Oberfläche in einen Behälter 24 mit dem Feuchtmittel eintaucht. Die Walze 28 hat in an sich
bekannter Weise eine hin und her gehende Bewegung in axialer Richtung. Zwischen den Walzen 26
und 2"j besteht die feuchtigkeitsüberführende Verbindung
nur aus einer Reihe von Rollen 20, die im Zwischenraum zwischen den beiden Walzen ruhen
und diese berühren, so daß sie durch die Drehung der Walzen 26 und 2J ebenfalls gedreht werden.
Die Rollen 20 können leicht gegen eine andere Anzahl Rollen oder durch Rollen einer anderen
Breite ausgetauscht werden. Um sie während der Drehung an ihrem Platz zu halten, können an einen
geeigneten Teil der Maschine Greifer angebracht sein, die einstellbar sind und zwischen'die Rollen
ragen können und so verhindern, daß sie sich seitwärts verschieben.
In Fig. 5 sind 26 und 27 zwei Walzen im Feuchtwerk. Diese Walzen drehen sich in gleicher Richtung
und haben eine feuchtigkeitsüberführende Verbindung nur durch eine Anzahl Rollen 20, von
denen nur eine in Fig. 5 gezeigt ist. Die Rollen 20 sind je für sich in Haltern 21 mit Greifmitteln 29
angebracht, mit welchen sie über eine an der Maschine montierte Tragstange 22 gesetzt werden
können. Um zn sichern, daß die Rollen 20 mit einem geeigneten Druck gegen die Walzen 26 und 2"] anliegen,
können ihre Lager verschiebbar sein und unter Federdruck stehen, wie es in der Figur angedeutet
ist.
In Fig. 6 und 7 tragen die Halter 21 außer einer Rolle 20 eine andere Rolle 23, die in beständiger
Berührung mit dieser ist. Die Rolle 23 taucht in einen Behälter 24 mit der Feuchtflüssigkeit. Der
Halter 21 ist mittels Greifmittel 29 über eine Tragstange 22 gesetzt und kann daran mit einer Spannschraube
30 festgeschraubt werden. Die Tragstange 22 ist um eine Längsachse drehbar und kann während
des Gangs der Maschine eine hin und her gehende Drehbewegung um die erwähnte Achse ausführen.
Der Halter besteht aus zwei mit einem Gelenk 25 verbundenen Teilen. Diese sind mittels einer
Stellschraube 31 gegeneinander einstellbar, die in den
die Rollen tragenden Teil des Halters eingeschraubt ist und sich frei in einer Öffnung in dem an der
Tragstange 22 angebrachten Teil bewegt. Dieser letztere Teil des Halters wird von einer Feder 32
gegen einen Anschlag an der Stellschraube gedruckt.
Wenn sich die Tragstange 22 hin und her dreht,
führt der Halter 21 eine schwingende Bewegung
aus. Hierbei bleibt die Rolle 23 ständig in der Flüssigkeit im Behälter 24 eingetaucht. Die Rolle
20 wird während eines Teils der Bewegung gegen eine zum Feuchtwerk oder zum Farbwerk gehörende
Walze 27 gedrückt. Während der weiteren Bewegung der Tragstange 22 in gleicher Richtung
bleibt der die Rollen 20 und 23 tragende Teil des Halters vermöge des Freigangs der Schraube 31
stehen, indem die Walze 20 gegen die Walze 27 mit einem Druck gedrückt wird, der von der Spannung
der Feder 32 abhängig ist. Während der Rückbewegung der Tragstange 22 wird die Rolle 20 aufs
neue von der Walze 27 abgehoben. Die Zeit, während welcher die Rolle 20 in Berührung mit der
Walze 27 steht, ist von der Einstellung der Schraube 31 abhängig.
Im Feuchtwerk ist eine Anzahl dieser Halter nebeneinander angebracht, und die einzelnen Halter
- können je nach Wunsch von der Tragstange 22 abgenommen
und näher zueinander oder weiter voneinander versetzt werden.
In Fig. 8 sind die Rollen 23 und die Halter 21 auf einer durchgehenden Welle 33 verschiebbar angeordnet.
Die Welle 33 hat an den Enden Wipparme 34, von denen einer gezeigt ist und die mittels
einer Exzenterscheibe 35 oder in anderer Weise eine wippende Bewegung erhalten. Die Wipparme
34 ruhen auf einem gemeinsamen Träger 36, in den je ein Gleitklotz 37 für jeden Haltersatz montiert
ist. Eine Stellschraube 31 ist in den Gleitklotz eingeschraubt
und ragt durch eine öffnung in einem Arm 38 des Halters, wobei dieser Arm von einer
Feder 32 gegen einen Anschlag der Stellschraube 31 gedrückt wird.
Die Rollen 20 wirken somit in ganz ähnlicher Weise wie in Fig. 6; sie sind zusammen mit den
Haltern und den Rollen 23 auf der Welle 33 frei verschiebbar und können mittels der Stellschraube
31 eingestellt werden.
Statt die Rollen 23 in einen Flüssigkeitsbehälter tauchen zu lassen, können sie in Berührung mit
einer der Walzen des Feuchtwerks sein, dem
Feuchtigkeit durch unmittelbares Eintauchen oder in anderer Weise zugeführt wird. Man kann auch
die Rollen 20 zeitweilig in Berührung mit der feuchtigkeitszuführenden Walze kommen lassen,
während die Rollen 23 eine Walze berühren, auf die die Feuchtigkeit übergeführt werden soll.
Einzelheiten der gezeigten Konstruktionen können in mannigfaltiger Weise verändert werden,
ohne daß der der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Gedanke verlassen wird.
In Fig. 9 bestehen die Halter 21, ebenso wie in
Fig. 6, aus zwei mit einem Gelenk 25 untereinander verbundenen Teilen. Jedoch trägt jedes Halterpaar
nur eine Walze oder Rolle 20, die in den Behälter taucht. Die beiden Teile des Halters sind in der
gezeigten Ausführungsform untereinander, ferner mittels einer Stellschraube 31 und einer Feder 32
verbunden; der nicht die Rolle tragende Teil des Halters 21 ist über eine durchgehende Tragstange
gesetzt oder gegebenenfalls an ihr befestigt. Die Stange 22 führt während des Gangs der Maschine
eine Bewegung, wie bei Erläuterung der Fig. 6 und 7 geschildert, aus. Gegen die Walze 20 liegt
ein Abstreifer 39. Bei Bewegung der Tragstange 22 kommt die Walze 20 zeitweilig und während einer
von der Einstellung der Stellschraube 31 abhängigen Zeit mit einer Walze 27 im Feucht- oder
Farbwerk in Berührung. Eine Anzahl solcher Halter kann nebeneinander längs der Tragstange
angebracht werden.
Claims (7)
1. Feuchtwerk für Offsetdruckmaschinen und
für andere Druckmaschinen, bei denen während des Drückens Wasser oder eine andere Flüssigkeit
zur Druckform zugeführt wird, entweder unmittelbar oder durch das Farbwerk mittels
einer oder mehrerer Feuchtigkeitsförderwalzen, die einerseits mit der Druckform oder einer der
Farbwerkswalzen, andererseits mit einer Flüssigkeitsoberfläche und gegebenenfalls miteinander
in ständiger oder zeitweiliger Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Feuchtwerk
mindestens eine Feuchtigkeitsförderwalze enthält, deren feuchtigkeitsübertragende Oberfläche
in ringförmige Zonen geteilt ist, die entweder verschiedene Feuchtigkeitsüberführung haben
oder durch nicht feuchtigkeitsübertragende Zwischenräume getrennt sind.
2. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuchtigkeitsübertragende Oberfläche geteilt
ist, aus einer Anzahl voneinander unabhängig beweglicher oder auswechselbarer Walzen
oder Rollen (20) besteht.
3. Feuchtwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen oder Rollen (20)
lose an anderen Walzen liegen, mit welchen sie umlaufen. iw
4. Feuchtwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen-oder die Rollen (20) an Haltern (21) montiert sind, die an der
Druckmaschine versetzbar oder gegebenenfalls auswechselbar befestigt sind. ·
5. Feuchtwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (21) schwingbar
sind und je für sich eine Regelung enthalten, durch welche die Schwingbewegung verlegt
oder in anderer Weise geregelt werden kann, so daß die Berührungszeit zwischen den Walzen
oder den Rollen (20) und einer Walze (27) im Feucht- oder Farbwerk verändert werden kann.
6. Feuchtwerk nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feuchtigkeitsförderwalzen, deren feuchtigkeitsübertragende Ober-
fläche geteilt ist, aus einer Anzahl auf einer Welle (15) verschiebbarer Scheiben oder Rollen
(14) gebildet wird.
7. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuchtigkeitsübertragende Oberfläche
geteilt ist, aus einer Walze besteht, in deren Oberfläche ringförmige Rillen (19) vorgesehen
oder auf deren Oberfläche Ringe angeordnet sind, die gegebenenfalls verschoben oder ausgewechselt werden können.
Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 35 452.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
©5266 7.53
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK601883X | 1941-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE883288C true DE883288C (de) | 1953-07-16 |
Family
ID=8151553
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL925D Expired DE883288C (de) | 1941-09-27 | 1942-05-02 | Feuchtwerk fuer Offsetdruckmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883288C (de) |
| GB (1) | GB601883A (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082275B (de) * | 1959-03-05 | 1960-05-25 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Feuchtwerk fuer Offset-Druckmaschinen |
| DE1090682B (de) * | 1958-09-04 | 1960-10-13 | Erich Gericke | Offset-Druckmaschine mit Feucht- und Farbwerk |
| DE1121625B (de) * | 1958-01-21 | 1962-01-11 | Maurice Charles Clare | Feuchtvorrichtung fuer Rotationsgummidruckmaschinen |
| DE1127369B (de) * | 1956-04-26 | 1962-04-12 | Dick Co Ab | Feuchtwerk fuer lithographische Druckmaschinen |
| DE1132152B (de) * | 1960-10-26 | 1962-06-28 | Planeta Veb Druckmasch Werke | Feuchtwerk fuer Rotationsflachdruck-maschinen |
| DE1274591B (de) * | 1966-04-20 | 1968-08-08 | Agfa Gevaert Ag | Einrichtung an einem Feuchtwerk fuer Rotationsflachdruckmaschinen zur kontinuierlichen Veraenderung der Beruehrzeit der Heberwalze mit der Verteilwalze |
| DE1761949B1 (de) * | 1968-07-26 | 1971-08-26 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Feuchtwerk fuer Rotationsoffsetdruckmaschinen |
| EP0023251A1 (de) * | 1979-07-26 | 1981-02-04 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Farbzuführvorrichtung eines Walzenfarbwerkes für Rotationsdruckmaschinen |
| DE3344777C1 (de) * | 1983-12-10 | 1985-06-13 | M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach | Feuchtmitteldosiervorrichtung für das Feuchtwerk einer Druckmaschine |
| DE3519325C1 (en) * | 1983-12-10 | 1987-02-26 | Roland Man Druckmasch | Damping-medium metering device for the damping unit of a printing machine |
| DE19503275A1 (de) * | 1995-02-02 | 1996-08-08 | Roland Man Druckmasch | Druckmaschinenwalze, vorzugsweise zum Dosieren flüssiger Medien in Feuchtwerken oder Lackierwerken |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2584380A (en) * | 1949-06-30 | 1952-02-05 | Raymond C Delaplane | Water control roller for offset presses |
| US2693755A (en) * | 1949-09-15 | 1954-11-09 | F X Hooper Company Inc | Divided ductor roll |
| US3261287A (en) * | 1964-02-03 | 1966-07-19 | John C Motter Printing Press C | Liquid distributing apparatus |
| DE2849096C2 (de) * | 1978-11-11 | 1983-12-08 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8900 Augsburg | Feuchtwerk |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH35452A (de) * | 1905-12-06 | 1906-08-31 | Arnold Gerhard | Feuchtapparat |
-
1942
- 1942-05-02 DE DEL925D patent/DE883288C/de not_active Expired
-
1945
- 1945-10-10 GB GB26397/45A patent/GB601883A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH35452A (de) * | 1905-12-06 | 1906-08-31 | Arnold Gerhard | Feuchtapparat |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1127369B (de) * | 1956-04-26 | 1962-04-12 | Dick Co Ab | Feuchtwerk fuer lithographische Druckmaschinen |
| DE1121625B (de) * | 1958-01-21 | 1962-01-11 | Maurice Charles Clare | Feuchtvorrichtung fuer Rotationsgummidruckmaschinen |
| DE1090682B (de) * | 1958-09-04 | 1960-10-13 | Erich Gericke | Offset-Druckmaschine mit Feucht- und Farbwerk |
| DE1082275B (de) * | 1959-03-05 | 1960-05-25 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Feuchtwerk fuer Offset-Druckmaschinen |
| DE1132152B (de) * | 1960-10-26 | 1962-06-28 | Planeta Veb Druckmasch Werke | Feuchtwerk fuer Rotationsflachdruck-maschinen |
| DE1274591B (de) * | 1966-04-20 | 1968-08-08 | Agfa Gevaert Ag | Einrichtung an einem Feuchtwerk fuer Rotationsflachdruckmaschinen zur kontinuierlichen Veraenderung der Beruehrzeit der Heberwalze mit der Verteilwalze |
| DE1761949B1 (de) * | 1968-07-26 | 1971-08-26 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Feuchtwerk fuer Rotationsoffsetdruckmaschinen |
| EP0023251A1 (de) * | 1979-07-26 | 1981-02-04 | Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Farbzuführvorrichtung eines Walzenfarbwerkes für Rotationsdruckmaschinen |
| DE2930303A1 (de) * | 1979-07-26 | 1981-02-12 | Heidelberger Druckmasch Ag | Farbzufuehrvorrichtung eines walzenfarbwerkes fuer rotationsdruckmaschinen |
| DE3344777C1 (de) * | 1983-12-10 | 1985-06-13 | M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach | Feuchtmitteldosiervorrichtung für das Feuchtwerk einer Druckmaschine |
| DE3519325C1 (en) * | 1983-12-10 | 1987-02-26 | Roland Man Druckmasch | Damping-medium metering device for the damping unit of a printing machine |
| EP0145904A3 (de) * | 1983-12-10 | 1987-07-29 | M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen Aktiengesellschaft | Feuchtmitteldosiervorrichtung für das Feuchtwerk einer Druckmaschine |
| DE19503275A1 (de) * | 1995-02-02 | 1996-08-08 | Roland Man Druckmasch | Druckmaschinenwalze, vorzugsweise zum Dosieren flüssiger Medien in Feuchtwerken oder Lackierwerken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB601883A (en) | 1948-05-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE883288C (de) | Feuchtwerk fuer Offsetdruckmaschinen | |
| DE1176674B (de) | Farbwerk fuer Rotationsdruckmaschinen | |
| DE2224970A1 (de) | Vorrichtung zum bewegen einer bahn in einer rotationsdruckmaschine zum drucken wechselnder formate | |
| DE1611210B2 (de) | Vorrichtung zum Übertragen zweier Reihen von Aufdrucken auf Oberflachen von Flaschen oder ähnlichen Gegenstanden | |
| EP0028420A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren von Druckfarbe sowie umsetzbares Farbreservoir | |
| EP0327832B1 (de) | Filmfarbwerk für Rotationsdruckmaschinen | |
| DE219802C (de) | ||
| CH665803A5 (de) | Papierbearbeitungswerk in einer rotationsdruckmaschine fuer geschaeftspapier. | |
| DE2902047C2 (de) | Klein-Offset-Druckmaschine | |
| DE8401569U1 (de) | Farbwerk zur Einfärbung der Platte eines Plattenzylinders von Rotationsdruckmashinen | |
| DE2942733C2 (de) | Farbwerk für Offset-Rotationsdruckmaschinen | |
| DE876234C (de) | Maschine zum Krumpfen von Geweben in laufenden Bahne | |
| DE1107248B (de) | Rakel fuer eine Sieb- oder Schablonendruckmaschine | |
| DE913056C (de) | Zweizylinder-Bogendruckmaschine zur wahlweisen Benutzung fuer Offset- und direkten Druck | |
| DE2105558B2 (de) | Vorrichtung zum paraffinieren von garn | |
| DE835868C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Dekoren auf keramischen Erzeugnissen | |
| DE3032401A1 (de) | Druckwerk einer siebdruckmaschine mit zylindrischer schablone | |
| DE434124C (de) | Vorrichtung zum Waschen der Plattenzylinder bei Rotationsdruckmaschinen, beispielsweise Rotationsgummidruckmaschinen | |
| DE77755C (de) | Centralschmiervorrichtung mit einer im Oelbade rotirenden Trommel | |
| DE706017C (de) | Farbwerk fuer Zylinderschnellpressen | |
| DE1610316A1 (de) | Schablonendruckmaschine | |
| DE1485908C3 (de) | Schuh Wendemaschine | |
| DE1411118C (de) | Befeuchtungseinrichtung fur die Druckplatte einer Offset Druckmaschine | |
| DE973869C (de) | Maschine zum Bedrucken von Gewebe mit mehreren Farben | |
| AT69463B (de) | Liniiermaschine. |