DE883288C - Feuchtwerk fuer Offsetdruckmaschinen - Google Patents

Feuchtwerk fuer Offsetdruckmaschinen

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DE883288C
DE883288C DEL925D DEL0000925D DE883288C DE 883288 C DE883288 C DE 883288C DE L925 D DEL925 D DE L925D DE L0000925 D DEL0000925 D DE L0000925D DE 883288 C DE883288 C DE 883288C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 16. JULI 1953
L925XII j I5 d
Die bei Offsetdruckmaschinen und anderen Druckmaschinen angewendeten Feuchtwerke, bei welchen während des Drückens Wasser oder andere Feuchtmittel zugeführt werden, sind im allgemeinen so eingerichtet, daß das Feuchtmittel der Druckform mittels einer oder mehrerer Feuchtigkeitsförderwalzen, die einerseits mit der Druckform, andererseits mit einer Flüssigkeitsoberfläche und gegebenenfalls miteinander in ständiger oder zeitweiliger Berührung sind, zugeführt wird.
Indessen ist auch ein Druckverfahren für Offsetdrucken bekannt, bei welchem <iie Feuchtigkeit nicht unmittelbar auf die Druckform übergeführt wird, sondern mittelbar durch das Farbwerk, indem die Feuchtigkeit, die also an einer Stelle im Farbwerk zugeführt wird, sich wie eine Haut über die Farbe legt und der Druckform mit dieser zugeführt wird. In diesem Fall wird die erwähnte- Feuchtigkeitsförderwalze oder -walzen also einerseits mit einer Flüssigkeitsoberfläche, andererseits mit einer der Walzen des Farbwerks in Berührung sein.
In Feuchtwerken der beiden erwähnten Arten wird oft als eine der Förderwalzen eine Heberwalze benutzt, die während des Betriebs eine hin und her gehende Schwingbewegung ausführt, wodurch die betreffende Walze nur zeitweilig mit der angrenzenden Walze in Berührung kommt und an dieser einen mehr oder minder breiten Streifen Feuchtigkeit absetzt. Durch die ausgleichende Wirkung der folgenden Walzen im Feucht- oder Farb-
werk' wird die Feuchtigkeit nach und nach gleichmäßig verteilt.
Ferner ist bekannt, sowohl in Feucht- als auch
in Farbwerken eine oder mehrere Walzen vorzusehen, die gleichzeitig mit ihrer Drehung eine hin und her gehende Bewegung in axialer Richtung ausführen.
Bei den bekannten Feuchtwerken kann die Menge des zugeführten Feuchtmittels in verschiedener ίο Weise geregelt.werden, z. B. durch Änderung der Umdrehungsgeschwindigkeit einer in das Feuchtmittel tauchenden Walze. Die folgenden Walzen haben dann eine von der Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Walze unabhängige Drehgeschwindigkeit, indem z.B. eine hin und her schwingende Heberwalze zwischen der Walze, deren Umdrehungsgeschwindigkeit regelbar ist, und den übrigen Walzen eingeschaltet ist. Man kann auch die Feuchtigkeitszufuhr durch "Veränderung der Berührungszeit einer hin und her schwingenden Heberwalze mit den übrigen Walzen oder durch Aufbringung der Flüssigkeit durch Aufspritzen oder Aufbrausen einer regelbaren Menge des Feuchtmittels regeln.
Bei "diesen bekannten Feuchtwerken kann die Feuchtigkeitszufuhr jedoch nicht in der Längsrichtung der Feuchtwalzen in einer solchen Weise geregelt werden, daß in den einzelnen Zonen der Druckform oder den Farbwerkswalzen verschiedene Feuchtigkeitsmengen zugeführt werden.
Eine solche Regelung kann gemäß einem bekannten Vorschlag in der Weise erfolgen, daß die Feuchtigkeit mittels Dochte, die von verschiedener Dicke oder von verschiedenem Saugvermögen sein können, an verschiedenen Stellen der Feuchtwerkbreite zugeführt werden.
Ferner ist es bekannt, Abstreichbleche oder Abstreichwalzen gegen eine in die Feuchtflüssigkeit eintauchende, stoffbekleidete Walze anliegen zu lassen, um einen größeren oder kleineren Teil des von dieser aufgenommenen Feuchtmittels abzupressen.
Schließlich ist es bekannt, zwischen zwei der Feuchtwerkswalzen eine Blechplatte mit Ausschnitten verschiedener Form und Breite einzuschalten, um dadurch eine Berührung zwischen den betreffenden Stellen der Walzen, wo keine Feuchtigkeitsüberführung gewünscht wird, zu verhindern. Diese bekannten Mittel zur Regelung der Feuchtigkeitszufuhr in der Längsrichtung des Feuchtwerks sind jedoch in ihrer Wirkung äußerst unsicher.
Es sind auch Feuchtwerke für Druckmaschinen bekanntgeworden, bei denen die Förderwalze für die Feuchtigkeit schraubenförmig gestaltet ist, also ebenfalls schraubenförmige Rillen in ihrer Oberfläche hat. Diese Rillen können durch eine auswechselbare Einlage ausgefüllt werden. Diese Förderwalzen haben somit Zonen verschiedener Feuchtigkeitsüberführung, die jedoch in ungünstiger Weise wirken. Dort, wo sich die Einlagen befinden, bilden sich nämlich Taschen, aus denen durch eine Art Pumpwirkung große Feuchtigkeitsmengen hinaufgezogen werden, ohne daß man die Möglichkeit einer Regelung hätte. Vor allem bei schnell laufenden Maschinen kann man daher solche Walzen nicht für die Zuführung der Feuchtigkeit direkt zum Farbwerk verwenden. Außerdem lassen sich mit den bekannten schraubenförmigen Walzen überhaupt keine Zonen ganz ohne Feuchtigkeitszufuhr erhalten, was in gewissen Fällen von großer Bedeutung sein kann.
Nach der Erfindung kann das angestrebte Ziel dagegen dadurch erreicht werden, daß das Feuchtwerk aus einer Feuchtigkeitsförderwalze besteht, deren feuehtigkeitsübertragende Oberfläche in ringförmige Zonen geteilt ist, die entweder verschiedene Feuchtigkeitsüberführungen haben oder durch nicht feuehtigkeitsübertragende Zwischenräume voneinander getrennt sind.
Da die Feuchtigkeit hierdurch in Zonen übergeführt wird, die in' den meisten Fällen von keine Feuchtigkeit zuführenden Zonen getrennt sind, wird es im allgemeinen notwendig sein, eine Verteilung der Feuchtigkeit in der Längsrichtung der Walzen zu bewirken, was in der Weise geschehen kann, daß entweder in das Feuchtwerk oder, wenn die Feuchtigkeitszufuhr durch das Farbwerk geschieht, in dem Farbwerk Walzen eingeschaltet sind, die gleichzeitig mit ihrer Rotation eine hin und her gehende Bewegung in axialer Richtung ausführen.
Die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuehtigkeitsübertragende Oberfläche in ringförmige Zonen geteilt ist, kann durch eine Reihe gegenseitig unabhängiger, beweglicher oder auswechselbarer Walzen oder Rollen ersetzt sein; die Regelung der Feuchtigkeitszufuhr kann dann entweder dadurch geschehen, daß diese Walzen oder Rollen versetzt werden, so daß sie an einigen Stellen einen geringeren, an anderen Stellen einen größeren Abstand voneinander haben. Eine andere Möglichkeit der Regelung besteht in der Auswechselung der Walzen oder Rollen gegen solche mit größerer oder kleinerer Breite oder in der Änderung ihrer Anzahl. Es lassen sich auch alle diese Mittel gleichzeitig anwenden. Oder man lagert die Walzen oder Rollen in schwingbaren Haltern, deren Bewegung derart regelbar ist, daß sie je für sich während kürzerer oder längerer Zeit in Berührung mit einer anderen feuchtigkeitsüberführenden Walze oder mit einer Walze oder mit einer Walze im Feuchtwerk kommen. Die Regelung kann auch dadurch geschehen, daß die Walzen gegen Walzen anderen Materials ausgewechselt werden.
Die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuehtigkeitsübertragende Oberfläche in Zonen geteilt ist, kann auch aus einer Anzahl mehr oder weniger dicker, kreisrunder Scheiben oder kurzer Zylinder bestehen, die in axialer Richtung verschiebbar und gegebenenfalls abnehmbar sind, oder sie kann aus einer Walze bestehen, um welche verschiebbare oder abnehmbare. Ringe gelegt sind. Sie kann auch aus einer Walze bestehen, in deren Oberfläche ringförmige Rillen vorgesehen sind, wodurch die Feuchtigkeitsüberführung geringer wird, als wenn
die Walze eine glatte Oberfläche hätte. Gegebenenfalls kann man auch mehrere Überführungswalzen mit Rillen von verschiedener Breite und verschiedener Verteilung zur Verfügung haben.
Das zum Verständnis der Erfindung Notwendige geht aus der Zeichnung hervor.
Fig. ι zeigt schematisch eine Druckform mit zwei auf verschiedene Weisen angebrachten Feuchtwerken, während
ίο Fig. 2 schematisch im Schnitt eine Ausführungsform der Förderwalze mit verschiebbaren Scheiben zeigt,
Fig. 3 schemalisch im Schnitt eine Ausführungsform einer Förderwalze mit Rillen,
Fig. 4 schematisch und perspektivisch eine Ausführungsform mit losen Walzen oder Rollen,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Ausführungsform mit Haltern,
Fig. 6 und 7 im Schnitt bzw. in Draufsicht eine Ausführungsform mit schwingenden Förderrollen, Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Halters, der während des Betriebs eine schwingende Bewegung ausführt, und
Fig. 9 in senkrechtem Schnitt eine dritte Ausführungsform mit schwingenden Förderrollen.
In Fig. ι ist 1 bis 6 ein Feuchtwerk, das für unmittelbare Zufuhr von Feuchtigkeit zur Oberfläche einer Druckform 7 bestimmt ist. Die Bauart des Feuchtwerks kann in den Einzelheiten sehr verschiedenartig sein, hier ist jedoch eine typische Form gezeigt. 1 ist ein Wasserbehälter, 2 eine Tauchwalze, die vorzugsweise mit Stoff überzogen oder mit einer Eisenoberfläche und im allgemeinen in drei Geschwindigkeitsstufen beweglich ist. 3 ist eine oszillierende, meistens stoffüberzogene Förderwalze, 4 eine axial hin und her bewegte Walze, meistens aus Eisen, und 5 und 6 zwei stoffüberzogene Walzen, die unmittelbar auf der Druckform rollen. Nach der Erfindung wird die feuchtigkeitsüberführende Oberfläche der Förderwalze 3 in der ganzen oder in einem Teil der Walzenlänge in ringförmige Zonen mit einem gegenseitigen Abstand, der dem Feuchtigkeitsverbrauch angepaßt werden kann oder angepaßt ist, geteilt. Zweckmäßig ist die Walze dann nicht mit Stoff bekleidet, sondern z. B. mit Eisen oder Metall, und, da die hin und her bewegte Walze 4 ja am besten aus Eisen sein soll, kann. zwischen die Walzen 3 und 4 in diesem Fall zweckmäßig noch eine Walze eingeschaltet werden, die z. B. mit Stoff überzogen sein kann.
8 bis 12 ist ein Feuchtwerk, das Feuchtigkeit über ein Farbwerk zuführt, von welchem einige Walzen, mit 13 bezeichnet, gezeigt sind. In einem Wasserbehälter 8 befindet sich eine Tauchwalze 9 z. B. aus Kautschuk; zwischen dieser und einer Walze 11, die auch aus Kautschuk sein kann, ist eine oszillierende Walze, die Förderwalze 10, eingeschaltet. Die Verbindung mit dem Feuchtwerk und dem Farbwerk wird in der gezeigten Ausführungsform durch eine hin und her bewegte Walze 12, beispielsweise aus Eisen, bewerkstelligt.
Diese Walze kann geätzt sein, so daß sie nicht farbaufnehmend ist, wodurch man die Walzen 9 bis 11 farbfrei hält. Die Förderwalze 10 wird nach der Erfindung mit ringförmig getrennten, feuchtigkeitsüberführenden Zonen ausgeführt.
Fig. 2 zeigt einen axialen Schnitt durch eine Ausführungsform der Transportwalze, die aus auf einer Welle 15 gelagerten und auf dieser verschiebbaren Scheiben 14 besteht. Diese können in ihrer Stellung mittels Federn 16, die in eine Nut 17 in der Welle eingreifen, festgehalten werden. An Stelle der Feder 16 kann auch z. B. eine Stellschraube verwendet werden; überdies kann die rein mechanische Gestaltung auf viele Weisen ausgeführt werden.
Nach Fig. 3 wird der Abstand zwischen den feuchtigkeitsüberführenden Zonen 18 an der Oberfläche der Förderwalze durch Rillen 19 in der Walzenoberfläche hervorgerufen.
In Fig. 4 sind 26, 27 und 28 drei Förderwalzen im Feuchtwerk. Die Walze 26 ist derart gelagert, daß ihre Oberfläche in einen Behälter 24 mit dem Feuchtmittel eintaucht. Die Walze 28 hat in an sich bekannter Weise eine hin und her gehende Bewegung in axialer Richtung. Zwischen den Walzen 26 und 2"j besteht die feuchtigkeitsüberführende Verbindung nur aus einer Reihe von Rollen 20, die im Zwischenraum zwischen den beiden Walzen ruhen und diese berühren, so daß sie durch die Drehung der Walzen 26 und 2J ebenfalls gedreht werden. Die Rollen 20 können leicht gegen eine andere Anzahl Rollen oder durch Rollen einer anderen Breite ausgetauscht werden. Um sie während der Drehung an ihrem Platz zu halten, können an einen geeigneten Teil der Maschine Greifer angebracht sein, die einstellbar sind und zwischen'die Rollen ragen können und so verhindern, daß sie sich seitwärts verschieben.
In Fig. 5 sind 26 und 27 zwei Walzen im Feuchtwerk. Diese Walzen drehen sich in gleicher Richtung und haben eine feuchtigkeitsüberführende Verbindung nur durch eine Anzahl Rollen 20, von denen nur eine in Fig. 5 gezeigt ist. Die Rollen 20 sind je für sich in Haltern 21 mit Greifmitteln 29 angebracht, mit welchen sie über eine an der Maschine montierte Tragstange 22 gesetzt werden können. Um zn sichern, daß die Rollen 20 mit einem geeigneten Druck gegen die Walzen 26 und 2"] anliegen, können ihre Lager verschiebbar sein und unter Federdruck stehen, wie es in der Figur angedeutet ist.
In Fig. 6 und 7 tragen die Halter 21 außer einer Rolle 20 eine andere Rolle 23, die in beständiger Berührung mit dieser ist. Die Rolle 23 taucht in einen Behälter 24 mit der Feuchtflüssigkeit. Der Halter 21 ist mittels Greifmittel 29 über eine Tragstange 22 gesetzt und kann daran mit einer Spannschraube 30 festgeschraubt werden. Die Tragstange 22 ist um eine Längsachse drehbar und kann während des Gangs der Maschine eine hin und her gehende Drehbewegung um die erwähnte Achse ausführen. Der Halter besteht aus zwei mit einem Gelenk 25 verbundenen Teilen. Diese sind mittels einer
Stellschraube 31 gegeneinander einstellbar, die in den
die Rollen tragenden Teil des Halters eingeschraubt ist und sich frei in einer Öffnung in dem an der Tragstange 22 angebrachten Teil bewegt. Dieser letztere Teil des Halters wird von einer Feder 32 gegen einen Anschlag an der Stellschraube gedruckt.
Wenn sich die Tragstange 22 hin und her dreht,
führt der Halter 21 eine schwingende Bewegung aus. Hierbei bleibt die Rolle 23 ständig in der Flüssigkeit im Behälter 24 eingetaucht. Die Rolle 20 wird während eines Teils der Bewegung gegen eine zum Feuchtwerk oder zum Farbwerk gehörende Walze 27 gedrückt. Während der weiteren Bewegung der Tragstange 22 in gleicher Richtung bleibt der die Rollen 20 und 23 tragende Teil des Halters vermöge des Freigangs der Schraube 31 stehen, indem die Walze 20 gegen die Walze 27 mit einem Druck gedrückt wird, der von der Spannung der Feder 32 abhängig ist. Während der Rückbewegung der Tragstange 22 wird die Rolle 20 aufs neue von der Walze 27 abgehoben. Die Zeit, während welcher die Rolle 20 in Berührung mit der Walze 27 steht, ist von der Einstellung der Schraube 31 abhängig.
Im Feuchtwerk ist eine Anzahl dieser Halter nebeneinander angebracht, und die einzelnen Halter - können je nach Wunsch von der Tragstange 22 abgenommen und näher zueinander oder weiter voneinander versetzt werden.
In Fig. 8 sind die Rollen 23 und die Halter 21 auf einer durchgehenden Welle 33 verschiebbar angeordnet. Die Welle 33 hat an den Enden Wipparme 34, von denen einer gezeigt ist und die mittels einer Exzenterscheibe 35 oder in anderer Weise eine wippende Bewegung erhalten. Die Wipparme 34 ruhen auf einem gemeinsamen Träger 36, in den je ein Gleitklotz 37 für jeden Haltersatz montiert ist. Eine Stellschraube 31 ist in den Gleitklotz eingeschraubt und ragt durch eine öffnung in einem Arm 38 des Halters, wobei dieser Arm von einer Feder 32 gegen einen Anschlag der Stellschraube 31 gedrückt wird.
Die Rollen 20 wirken somit in ganz ähnlicher Weise wie in Fig. 6; sie sind zusammen mit den Haltern und den Rollen 23 auf der Welle 33 frei verschiebbar und können mittels der Stellschraube 31 eingestellt werden.
Statt die Rollen 23 in einen Flüssigkeitsbehälter tauchen zu lassen, können sie in Berührung mit einer der Walzen des Feuchtwerks sein, dem Feuchtigkeit durch unmittelbares Eintauchen oder in anderer Weise zugeführt wird. Man kann auch die Rollen 20 zeitweilig in Berührung mit der feuchtigkeitszuführenden Walze kommen lassen, während die Rollen 23 eine Walze berühren, auf die die Feuchtigkeit übergeführt werden soll.
Einzelheiten der gezeigten Konstruktionen können in mannigfaltiger Weise verändert werden, ohne daß der der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Gedanke verlassen wird.
In Fig. 9 bestehen die Halter 21, ebenso wie in Fig. 6, aus zwei mit einem Gelenk 25 untereinander verbundenen Teilen. Jedoch trägt jedes Halterpaar nur eine Walze oder Rolle 20, die in den Behälter taucht. Die beiden Teile des Halters sind in der gezeigten Ausführungsform untereinander, ferner mittels einer Stellschraube 31 und einer Feder 32 verbunden; der nicht die Rolle tragende Teil des Halters 21 ist über eine durchgehende Tragstange gesetzt oder gegebenenfalls an ihr befestigt. Die Stange 22 führt während des Gangs der Maschine eine Bewegung, wie bei Erläuterung der Fig. 6 und 7 geschildert, aus. Gegen die Walze 20 liegt ein Abstreifer 39. Bei Bewegung der Tragstange 22 kommt die Walze 20 zeitweilig und während einer von der Einstellung der Stellschraube 31 abhängigen Zeit mit einer Walze 27 im Feucht- oder Farbwerk in Berührung. Eine Anzahl solcher Halter kann nebeneinander längs der Tragstange angebracht werden.

Claims (7)

PatentanspkOche: ·
1. Feuchtwerk für Offsetdruckmaschinen und für andere Druckmaschinen, bei denen während des Drückens Wasser oder eine andere Flüssigkeit zur Druckform zugeführt wird, entweder unmittelbar oder durch das Farbwerk mittels einer oder mehrerer Feuchtigkeitsförderwalzen, die einerseits mit der Druckform oder einer der Farbwerkswalzen, andererseits mit einer Flüssigkeitsoberfläche und gegebenenfalls miteinander in ständiger oder zeitweiliger Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Feuchtwerk mindestens eine Feuchtigkeitsförderwalze enthält, deren feuchtigkeitsübertragende Oberfläche in ringförmige Zonen geteilt ist, die entweder verschiedene Feuchtigkeitsüberführung haben oder durch nicht feuchtigkeitsübertragende Zwischenräume getrennt sind.
2. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuchtigkeitsübertragende Oberfläche geteilt ist, aus einer Anzahl voneinander unabhängig beweglicher oder auswechselbarer Walzen oder Rollen (20) besteht.
3. Feuchtwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen oder Rollen (20) lose an anderen Walzen liegen, mit welchen sie umlaufen. iw
4. Feuchtwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen-oder die Rollen (20) an Haltern (21) montiert sind, die an der Druckmaschine versetzbar oder gegebenenfalls auswechselbar befestigt sind. ·
5. Feuchtwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (21) schwingbar sind und je für sich eine Regelung enthalten, durch welche die Schwingbewegung verlegt oder in anderer Weise geregelt werden kann, so daß die Berührungszeit zwischen den Walzen oder den Rollen (20) und einer Walze (27) im Feucht- oder Farbwerk verändert werden kann.
6. Feuchtwerk nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtigkeitsförderwalzen, deren feuchtigkeitsübertragende Ober-
fläche geteilt ist, aus einer Anzahl auf einer Welle (15) verschiebbarer Scheiben oder Rollen (14) gebildet wird.
7. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtigkeitsförderwalze, deren feuchtigkeitsübertragende Oberfläche geteilt ist, aus einer Walze besteht, in deren Oberfläche ringförmige Rillen (19) vorgesehen oder auf deren Oberfläche Ringe angeordnet sind, die gegebenenfalls verschoben oder ausgewechselt werden können.
Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 35 452.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
©5266 7.53
DEL925D 1941-09-27 1942-05-02 Feuchtwerk fuer Offsetdruckmaschinen Expired DE883288C (de)

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DK601883X 1941-09-27

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