DE88244C - Feuerung für locomotivkessel - Google Patents

Feuerung für locomotivkessel

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DE88244C
DE88244C DE189588244D DE88244DA DE88244C DE 88244 C DE88244 C DE 88244C DE 189588244 D DE189588244 D DE 189588244D DE 88244D A DE88244D A DE 88244DA DE 88244 C DE88244 C DE 88244C
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Germany
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boiler
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DE189588244D
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Wilhelm Lönholdt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23B1/02Combustion apparatus using only lump fuel for indirect heating of a medium in a vessel, e.g. for boiling water
    • F23B1/08Internal furnaces, i.e. with furnaces inside the vessel
    • F23B1/10Internal furnaces, i.e. with furnaces inside the vessel for heating locomotive boilers
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Vorliegende. Erfindung soll die Verbrennung der durch die Patente Nr. 71897 und 84265 geschützten Kesselfeuerung verbessern, so dafs sie geruchlos, ohne wesentliche Rückstände und mit geringerer Luftmenge als bisher vor sich geht.
Der Schirm G H, welcher die Verlängerung des Feuerschirmes c bildet, ist, wie Fig. 1 zeigt, schräg gegen die Feuerthür zu geneigt; dies hat den Zweck, die mitgerissenen Aschentheile möglichst zurückzuhalten und das Eindringen derselben in die Verbrennungskammer zu verhüten .
Ferner wird verhindert, dafs beim Feuern Kohlen auf den Feuerschirm fallen; auch wird die Feuerkammer wesentlich vergröfsert, die Flammen selbst zerrissen und durch den hochglühenden Schirm die Rauchverzehrung bereits im Feuerraum bewirkt.
Um in der Verbrennungskammer eine möglichst vollkommene und intensive Verbrennung zu erzielen, ist die folgende Anordnung getroffen :
In den Ecken der Feuerbüchse führen Metallrohre e von aufsen nach dem Schirm EF hinauf. Derselbe ist innen hohl und bildet einen.Luftbehälter, welcher die durch die Metallrohre e kommende und bereits vorgewärmte Luft aufnimmt. In diesem Behälter wird die Luft erhitzt und tritt aus demselben durch schmale, schlitzartige Oeffnungen f und g, von denen die Schlitze f schräg nach der Feuerthür zu, die anderen g senkrecht nach unten gerichtet sind, so dafs die heraustretende Luft einen Luftschleier bildet, der die ganze Feuerbüchsbreite einnimmt; mithin kann kein Theil der Heizgase, ohne diesen Luftschleier zu kreuzen, nach den Seitenrohren gelangen. Die ,Regelung der Luftzufuhr durch die Rohre e läfst sich vermöge geeigneter Zwischenglieder vom Locomotivführerstand aus bewirken.
Durch diese Anordnung wird die ganze Feuerbüchse in vier verschiedene Räume zerlegt, in welchen die allmälige, sich stetig steigernde Ausnutzung des Brennstoffes erfolgt; diese vier Räume sind die Generatorkammer, welche unter dem Feuerschirm liegt, die danebenliegende Feuerkammer, die aus den Schlitzen f und g mit heifser Secundärluft gespeiste Verbrennungskammer und die Flammensammelkammer U.
Da der Verbrennungsvorgang sich bis ins Innere der Siederohre erstreckt, so werden die dem Kesselmaterial besonders schädlichen flüchtigen Kohlenwasserstoffe, die sonst mit den anderen Rückständen feste Krusten in den Siederohren u. s. w. bilden, verbrannt.
In dem Feuerschirm werden noch an seiner tiefsten Stelle Querschlitze h angeordnet, welche etwaige Aschenrückstände in die Generatorkammer zurückführen können, wobei der Eintritt der Feuergase durch diese Schlitze wegen
ihres Abstandes von der Rohrwand keine Undichtigkeit der Siederohre herbeiführen wird.
Bei der vorliegenden Construction kann man den Revisionsstein entbehren, welcher, falls gewünscht, dennoch in der üblichen Weise in Asbest eingesetzt werden kann. Man hat zum Zweck der Revision nur nöthig, einzelne Steine des Schirmes G H oder diesen Schirm ganz zu entfernen, wonach man bequem zu den Siederohren gelangt.
Sämmtliche Theile können entweder aus Metall oder Chamotte hergestellt sein.
Zweckmäfsiger Weise läfst sich die Construction dahin abändern, dafs die Secundärluftkammer aus dem an der Decke befindlichen Schirm in die Glocke c verlegt wird (Fig. 5 bis 7). Aus den Schlitzen tritt dann die vorgewärmte Secundärverbrennungsluft seitlich und nach oben zu aus. Durch den Druck, welcher bei der Fahrt in dem Luftfänger entsteht, wird die Luft kräftig aus der Secundärluftkammer herausgedrückt. In diesem Falle stellt man . den dementsprechend verschmälerten Körper EF praktisch aus Eisen her und schraubt ihn an der Decke der Feuerbüchse fest.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Abänderung der durch Patent Nr. 71897 geschützten Locomotivkesselfeuerung dahin, dafs die Verbrennungskammer der Heizgase unter den die Gase zu einem U-förmigen Wege zwingenden verbreiterten Körper EF verlegt ist, aus dessen Schlitzen/ und g die durch Rohre e eingeführte heifse Secundärluft herabstürzt und zwei die ganze Breite der Feuerbüchse einnehmende Luft-. schleier bildet.
    Die Anordnung von Querschlitzen h in dem Feuerschirm c an seiner tiefsten Stelle, zum Zweck, die Aschenrückstände in die Generatorkammer zurückzuführen, wobei jedoch die Schlitze einen Stein von der Kesselwand abliegen, um Beschädigungen der Siederohre zu vermeiden.
    Die unter 1. geschützte Locomotivkesselfeuerung dahin abgeändert, dafs die mit vorderen und oberen Austrittsschlitzen versehene Secundärluftkammer unmittelbar auf den Feuerschirm c verlegt ist und statt ihrer ein abnehmbarer massiver Körper E F die Feuergase nach unten drückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189588244D 1893-03-18 1895-12-07 Feuerung für locomotivkessel Expired DE88244C (de)

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DE189371897D Expired DE71897C (de) 1893-03-18 1893-03-18 Feuerung für lokomotivkessel
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DE189691459D Expired DE91459C (de) 1893-03-18 1896-01-08 Feuerung für lokomotivkessel

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DE91459C (de) 1897-04-23
DE71897C (de) 1893-11-20

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