DE880962C - Periodisch wirkende Regelvorrichtung - Google Patents

Periodisch wirkende Regelvorrichtung

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DE880962C
DE880962C DET3994A DET0003994A DE880962C DE 880962 C DE880962 C DE 880962C DE T3994 A DET3994 A DE T3994A DE T0003994 A DET0003994 A DE T0003994A DE 880962 C DE880962 C DE 880962C
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DE
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organ
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spring
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DET3994A
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Klaas Frederik Dipl-Ing Tromp
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/04Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric with sensing of the position of the pointer of a measuring instrument
    • G05B1/08Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric with sensing of the position of the pointer of a measuring instrument stepwise sensing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Periodisch wirkende Regelvorrichtung Jede selbsttätige Regelvorrichtung umfaßt ein Meßwerk zur Messung der zu regelnden Größe, einen Fühler zur Abtastung des Meßergebnisses sowie ein Stellglied, welches mittels des Fühlers jedesmal betätigt wird, wenn der Nennwert der Regelgröße von dem Sollwert abweicht.
  • Die Genauigkeit, mit der die Vorrichtung den Nennwert der zu regelnden Größe zu halten in der Lage ist, wird groß, wenn der Einfluß des Fühlers auf das %Teßergebnis möglichst gering ist und die durch die Differenzen zwischen dem Soll- und den Nennwerten dieser Größe bedingten Einstellungen nicht so erheblich sind, daß sie eine Pendelung, d. h. eine Reihe von abwechselnd positiven und negativen Differenzen zwischen diesen Werten herbeiführen. Außerdem ist es wesentlich, daß das Stellglied die Einstellung schnell zu bewirken imstande ist.
  • Die vorliegende Erfindung verschafft eine Vorrichtung, welche den obigen Bedingungen entspricht. Gemäß der Erfindung wirkt der Fühler nicht kontinuierlich, sondern periodisch, und die Differenzen zwischen dem Soll- und den Nennwerten der betreffenden Größe lassen das Stellglied nur zwischen nahe aneinandergerückten Grenzen arbeiten.
  • Hierzu ist zu bemerken, daß der Ausdruck Sollwert sich nicht notwendig auf einen einzigen Wert zu beziehen braucht, sondern auch einen beschränkten Wertbereich angeben kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. r, 2 und 2a, 3, -. und -ja vier Ausführungsformen der Erfindung. Gemäß Fig. r ist am einen Ende eines Waagebalkens i ein Körper 2, am anderen Ende ein profiliertes, mit einem Gewicht 4 beschwertes Blöckchen 3 aufgehängt. Während der Schwingbewegung des Balkens z kann das Blöckchen 3 sich mit sehr geringem Spiel an einem festen Anschlag 5 vorbeibewegen.
  • Eine Leitung 61 dient zum Speisen eines Behälters 7 mit einer verhältnismäßig schweren Flüssigkeit, die mit einer verhältnismäßig leichten Flüssigkeit aus der Leitung 62 vermischt werden soll. In letzterer ist ein Ventil 8 eingebaut, mittels dessen die pro - Zeiteinheit durchströmende Flüssigkeitsmenge so geregelt werden kann, daß das spezifische Gewicht des Gemisches im Behälter 7 nach Möglichkeit auf dem Sollwert gehalten wird. Die Auslaßleitung des Behälters 7 ist mit 9 bezeichnet. Durch ein Ventil 91 kann pro Zeiteinheit eine gewisse Menge des Gemisches einem Gefäß io zugeführt werden, welches den Körper 2 umgibt, so, daß letzterer fortwährend im Gemisch eingetaucht ist, ohne die Wände des Gefäßes zu berühren. Letzteres hat einen Überlauf i i und ist im Boden einer Auslaßleitung 12 angeschlossen. Die bei i i überlaufende und die unten aus dem Gefäß io strömende Flüssigkeit wird durch die Leitung ,9 abgeführt.
  • Das Ventil 91 ist so einzustellen, daß die Flüssigkeit im Gefäß io fortwährend überläuft, so dä.ß der Flüssigkeitsspiegel in diesem Gefäß konstant erhalten wird. Weiter soll die Masse des Gewichtes 4 so gewählt sein, daß der Waagebalken i die Mittellage einnimmt, solange das ,spezifische Gewicht der Flüssigkeit im Gefäß io den Sollwert hat.
  • Die Anlage umfaßt weiter eine Nockenscheibe 13, die auf eine waagerechte, durch einen nicht dargestellten Motor angetriebene Welle gekeilt ist und mit Rollen 14a, 14b zusammenwirkt, die an den Enden der annähernd waagerechten Arme von Winkelhebeln i5 a bzw. 15b drehbar angeordnet sind. Diese Winkelhebel sind drehbar auf einem gemeinschaftlichen Zapfen 16 gelagert und durch Federn 17a bzw. 17 b belastet, welche bestrebt sind, die Rollen 14a, 14b mit demUmfang derNockenscheibe 13 in Berührung zu halten. Die etwa lotrechten Arme der Winkelhebel tragen Fühler i 8 a bzw. i 8 b zum Abtasten der denselben zugekehrten. Seiten des Blöckchens 3.
  • Solange die Rollen 14a, 14b mit dem kreisförmigen Teil des Umfanges der Nockenscheibe 13 in Berührung sind, werden die Fühler 1811, I8 b im Abstand vom Blöckchen 3 gehalten, so daß lezter es sich frei auf und ab bewegen kann. Wenn aber die Rollen den niedrigen Teil der Nockenscheibe erreichen, werden die Fühler durch die Federn 17a, 17 b in Berührung mit dem Blöckchen 3 gebracht, und letzteres wird gegen denAnschlag 5 angedrückt.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der in der Bewegungsebene des Winkelhebels 1511 liegende Teil des Blöckchens mit einem Ausschnitt gleichbleibender Tiefe versehen, der sich vom Boden bis nahe der waagerechten Mittelebene erstreckt, während der in der Bewegungsebene des Winkelhebels i5b liegende Teil einen entsprechenden Ausschnitt hat, der sich von der Oberseite bis nahe der waagerechten Mittelebene erstreckt. Der schireale mittlere Teil des Blöckchens hat somit die volle Stärke.
  • Gemäß Fig. i nehmen die Teile die Lage ein, welche einem spezifischen Gewicht der Flüssigkeit im Gefäß io entspricht, das den Sollwert übersteigt. Der Waagebalken i hat eine kleine Winkelverdrehung im Uhrzeigersinne ausgeführt, und das Blöckchen 3 nimmt eine Lage etwas unterhalb der Mittellage ein. Infolgedessen ist der Fühler 18a des Winkelhebels 15a mit einem nicht ausgeschnittenen Teil des Blöckchens 3, der Fühler 18b .des Winkelhebels i 5b mit dem Boden eines Ausschnittes in Berührung. Das heißt, der Winkelhebel 15b hat eine Drehung im Uhrzeigersinne ausgeführt, welche diejenige des Winkelhebels i5a übersteigt, so daß er einen in seiner Bahn liegenden elektrischen Kontakt igb geschlossen hat. Der in der Bahn des Winkelhebels 15" liegende Kontakt ist geöffnet. Der geschlossene Kontakt I9b hat den Stromkreis eines Elektromotors 2o geschlossen, der durch eine nicht dargestellte Reibungskupplung das Ventil 8 so einstellt, daß die dem Gefäß io pro Zeiteinheit zugeführte leichte Flüssigkeitsmenge zunimmt.
  • Wäre das spezifische Gewicht des Gemisches im Gefäß io zu niedrig gewesen, so hätte das Blockchen 3 eine Lage oberhalb der Mittellage eingenommen, und der Winkelhebel 15a wäre in der Uhrzeigerrichtung weiter ausgeschlagen als der Winkelhebel 15b, d. h. es wäre der Kontakt I9a geschlossen, so daß der Motor :2o das Ventil 8 in der Weise eingestellt hätte, daß dem Gefäß io pro Zeiteinheit eine geringere Menge leichter Flüssigkeit zugeführt worden wäre.
  • ' Nimmt der Waagebalken i die Mittellage ein und befinden sich beide Rollen 14a, i4b gegenüber dem vertieften Teil der Nockens-cheibe 13, so werden beide Fühler i8a, 186 durch ihre Federn mit dem nicht ausgeschnittenen mittleren Teil des Blockchens 3 in Berührung gehalten, so daß weder der eine noch der andere der beiden Kontakte I9a, I9b geschlossen ist.
  • Sind die Form und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Nockenscheibe 13 entsprechend gewählt und ist zwischen den Motor so und das Ventil 8 ein geeignetes Übersetzungsgetriebe geschaltet, so kehrt der Waagebalken i jedesmal frei und allmählich in die Mittellage zurück, nachdem er infolge eines zu hohen oder .eines zu niedrigen spezifischen Gewichtes der Flüssigkeit im Gefäß io in der einen oder in der anderen Richtung ausgeschlagen ist. Hierzu ist zu bemerken, daß während einer Umdrehung der Nockenscheibe 13 der Motor 2o das Ventil 8 nur während einer sehr kurzen Zeit betätigt, während der die Einstellung es Ventils sich nur wenig ändert.
  • Die Tatsache, daß das Ventil 8 absatzweise betätigt wird, hat den Vorteil, daß die Meßvorrichtung praktisch keine Energie für das Einstellorgan zu liefern hat und ihre normale Wirkung daher nicht beeinträchtigt wird. Außerdem ist eine periodische Einstellung besser als eine kontinuierliche dazu geeignet, Abweichungen vom Sollwert auf ein Mindestmaß zu beschränken. Diesbezüglich ist zu berücksichtigen, daß die Erhöhung bzw. die Erniedrigung des spezifischen Gewichtes der Flüssigkeit im Gefäß io in bezug auf die Einstellung des Ventils 8 immer etwas nacheilt, weil im Augenblick der Einstellung dieses Ventils das spezifische Gewicht der Flüssigkeit im Behälter 7 sich ändert, die Flüssigkeit im Gefäß io aber noch ein vom Sollwert abweichendes spezifisches Gewicht aufweist und letzteres sich nur allmählich ändert. Sollte während dieser Zeit der Ausschlag des Waagebalkens i dauernd auf das Ventil 8 einwirken, so würde sich im Augenblick, in dem der Waagebalken seine Mittellage erreicht, das spezifische Gewicht der Flüssigkeit im Gefäß io noch ändern, so daß nach einiger Zeit das Ventil 8 in der entgegengesetzten Richtung eingestellt werden und zu einer Änderung des spezifischen Gewichtes in umgekehrtem Sinne Anlasse geben, der Nennwert des spezifischen Gewichtes also um den Sollwert pendeln würde. Dies wird aber vermieden, wenn die Fühler i811, 18b absatzweise betätigt werden, vorausgesetzt, daß die Frequenz und die Dauer der Zusammenwirkung zwischen den Fühlern und dem Blöckchen 3 der Dauer entspricht, welche für die Einstellung des Waagebalkens i erforderlich ist.
  • Fig. 2 und Fig. -2 a veranschaulichen eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Fig.2 zeigt die Waage in der Ansicht, und Fig. 2 a läßt in der Draufsicht einen Teil der Waage mit den dadurch gesteuerten Teilen erblicken. Entsprechende Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen belegt wie in Fig. i. Das Gefäß io und die damit zusammenwirkenden Teile sind nicht dargestellt worden.
  • Während gemäß Fig. i der Zeiger des Waagebalkens fest mit diesem verbunden ist, ist der in Fig. 2 dargestellte Zeiger 21 dem Waagebalken i durch einen Zapfen 22 angelenkt, so daß er in einer rechtwinklig zur Achse des Balkens liegenden Ebene schwingen. kann. Dieser Zeiger ist zu beiden Seiten mit zwei in der Höhenrichtung versetzt zueinander angeordneten Blöckchen 311 und 3b versehen. Die Nockenscheibe 13 ist um eine lotrechte Welle drehbar und wirkt zusammen mit einer Rolle 14 am kurzen Arm eines Winkelhebels 15, der um einen lotrechten Zapfen. 16 drehbar ist. Die Feder 17 ist bestrebt, die Rolle 14 mit dem Umfang der Scheibe 13 und den langen Arm des Winkelhebels in Berührung mit dem Zeiger 21 zu bringen.
  • Solange die Rolle 14. mit dem kreisrunden Teil der Scheibe 13 in Berührung ist, wird der lange Arm des Winkelhebels 15 im Abstand vom Zeiger 21 gehalten. Der niedrige Teil der Scheibe gestattet der Feder 17 aber, diesen Arm zum Anlegen an den Zeiger 21 zu bringen und letzteren um einen kleinen Winkel um den Zapfen 22 zu verschwenken nach zwei elektrischen Kontakten iga, lgb hin, mit denen die Blöckchen 311 und. 3b zusammenwirken können. Nimmt der Waagebalken i die Mittellage ein, so wird der Ausschlag des Zeigers -21 weder den einen noch den anderen Kontakt schließen. Ist der Balken aber ausgeschlagen, so kommt entweder das Blöckchen 3 11 mit dem Kontakt iga oder das Blöckchen 3b mit dem Kontakt igb in Berührung, wodurch der Elektromotor 20 angelassen und das nicht dargestellte Regelventil (8 in Fig. i) in der einen oder der andern Richtung eingestellt wird, genau so wie unter Bezugnahme auf Fig. i beschrieben.
  • Wie aus Fig.2a hervorgeht, sind die mit den Kontakten lga, igb zusammenwirkenden Flächen der Blöckchen 311, 3b in einander entgegengesetzten Richtungen abgeschrägt in bezug auf die lotrechte Ebene durch die Achse des Waagebalkens i, und zwar so, daß die Zeit, während der der eine oder der andere Kontakt durch den Winkelhebel 15 geschlossen wird, dem Ausschlag dieses Balkens proportional ist. Es hat dies den Vorteil, daß verhältnismäßig große Differenzen zwischen dem Nennwert des spezifischen Gewichtes der Flüssigkeit im Gefäß io (Fig. i) und dem Sollwert ebenso schnell korrigiert werden wie die verhältnismäßig kleinen, ohne daß ein Pendeln des Nennwertes um den Sollwert eintritt.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungform entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. i, aber der Elektromotor zum Einstellen des nicht gezeichneten Regelventils (8 in Fig. i) ist durch ein mechanisches Getriebe ersetzt worden. Dadurch ist die Vorrichtung besonders geeignet zur Verwendung in Anlagen, wie Kohlewäschen, wo die Betriebsverhältnisse schwierig sind.
  • Wie dieser Figur zu entnehmen ist, sind die Enden der langen Arme der Winkelhebel 15a, 15b mit ihren Federn 17a bzw. 17b durch Ketten, Kettenscheiben und Arme 28a bzw. 28b verbunden, die an diesen Scheiben befestigt sind. Die Fühler 1811, i8b wirken mit dem Blöckchen 3 zusammen, welches im wesentlichen entsprechend dem Blöckchen 3 nach Fig. i ausgestaltet ist, mit der Maßgabe aber, daß die Tiefe jedes Ausschnitts von dem nicht ausgeschnittenen mittleren Teil ab nach oben bzw. nach unten zum gleichen Zwecke zunimmt, wozu die Blöckchen 311, 3b in Fig. 2 und 2 a abgeschrägt sind.
  • Der lange Arm des Winkelhebels i511 ist weiter mit -dem einen Ende einer Schnur 23a verbunden, die in der Uhrzeigerrichtung um eine Holzscheibe 27 geschlagen ist, welche zur Einstellung des Regelventils (8 in Fig. i) dient. Das zweite Ende dieser Schnur ist an einem Rahmen 2d.11 befestigt, den eine Feder 2511 mit einem Anschlag 26a in Berührung zu halten bestrebt ist. In ähnlicher Weise ist der lange Arm des Winkelhebels 15b mit der Scheibe 27 durch eine Schnur 23b verbunden, die entgegen der Uhrzeigerrichtung um diese Scheibe herumgeführt und an einem Rahmen 24b befestigt ist, der durch eine Feder 25b nach einem Anschlag 26b hin gezogen wird.
  • Die Schnüre 23a, 23b haben eine derartige Länge, daß sie lose auf der Scheibe 27 liegen, solange die Rollen 1.11.a, i:lP mit dem kreisrunden Teil der Scheibe 13 in Berührung sind. Erreichen sie aber den niedrigen Teil dieser Scheibe und nimmt das Blöckchen 3 eine Lage unterhalb seiner Mittellage ein, so wird der Winkelhebel 15b durch seine Feder 17b um einen Winkel verdreht, der dazu genügt, die Schnur 23b straff um die Scheibe 27 zu ziehen und letztere in der Uhrzeigerrichtung etwas zu drehen, wodurch die pro Zeiteinheit durch das Regelventil (8 in Fig. z) -dem- Gefäß zugeführte Flüssigkeitsmenge zunimmt, wobei die verhältnismäßig schwache Feder 25b die Schnur daran verhindert zu gleiten. Der zweite Winkelhebel 15,1 wird durch den nicht ausgeschnittenen Teil des Blöckchens 3 angehalten und kann daher die Schnur 23a nicht spannen, so daß letztere unwirksam bleibt.
  • Selbstverständlich muß jede Feder 17a; 17b stark genüg sein, das Regelventil durch Vermittlung der Scheibe 27 zu betätigen. Wie dargestellt greift jede Feder das Ende ihres Armes 2811 bzw. 28b an, der in seiner unwirksamen Lage einen kleinen Winkel, am Ende seines Arbeitshubes aber einen Winkel von etwa 9o° mit der Achse seiner Feder einschließt. Dies hat den Vorteil, daß, solange dieser Arm unwirksam ist, seine Feder der Drehung der Scheibe 13 mir einen sehr geringen Widerstand entgegensetzt; aber ein verhältnismäßig großes Moment ausübt, wenn sie der Scheibe 27 zwecks Einstellung des Regelventils eine Drehung erteilt.
  • Obgleich die Ausführungsform nach Fig.3 für verschiedene Zwecke sehr geeignet ist; hat sie infolge :des Umstandes einen gewissen Nachteil; daß im Augenblick, in dem die Rolle i4a, 14? den niedrigen Teil der Scheibe 13 erreicht, der Hebel 15a, 15b mit seinem Fühler i8a; 18b an das Blöckchen 3 schlägt. Falls kräftige Federn 17a, 17b erforderlich sind, können diese Schläge ein hinderliches Geräusch erzeugen und sogar einen raschen Verschleiß der zusammenwirkenden Teile herbeiführen.
  • Die in Fig. 4 und q.a dargestellte Ausführungsform ist zwar etwas verwickelter als die nach Fig. 3, weist aber den genannten Übelstand nicht auf. Auch nach diesen Figuren .dient die Seheibe 27 dazu, das Regelventil (8 in Fig. i) zu betätigen. Am freien Ende des Hebelarmes 15a (Fig. 4) ist ein Ende der Schnur 2311 befestigt, deren anderes Ende mit einem Hebelarm 24a verbunden ist. Der Arm 15a ist weiter durch eine Kette 35a am einen Arm 3o eines Hebels befestigt, oder um einen- ortsfesten Zapfen 33 drehbar ist und dessen zweiter Arm 31 durch eine Kette 34a -das Ende des Hebelarmes 24a angreift. Ein dritter Arm 32 des genannten Hebels ist durch eine stärke Feder 17 belastet.
  • Der Hebelarm i5a ist auf den drehbar im Gestell gelagerten Zapfen 16 gekeilt und mit einer Rolle 14a versehen, die. mit der Nockenscheibe 13 zusammenwirkt. Der Hebelarm 24a ist lose um .den Zapfen 16 drehbar und durch eine Feder 25a mit einem gleichfalls- frei drehbar um den Zapfen 16 gelagerten Hebelarm " 26a nachgiebig gekuppelt. An letzterem ist der Fühler 1811 befestigt, der zum Abtasten des Blöckchens 3 dient. Das Blöckchen hängt am einen Arm des Waagebalkens i, ,dessen anderer Arm den Körper 2, trägt: Solange die Rolle i4a mit dem kreisrunden Teil der Nockenscheibe 13 in Berührung ist, liegt die Schnur 23a lose auf der Scheibe 27, und der Hebelarm 26a wird mit seinem abgebogenen Ende 29a durch die Feder 25a mit dem Hebelärm 24a in Berührung gehalten. Im Augenblick, wo die Rolle 14a den niedrigen Teil der Scheibe 13 erreicht (angenommen, daß das spezifische Gewicht der Flüssigkeit im Gefäß io [Fig. i] entweder den Sollwert öder einen niedrigeren Wert hat), zieht die Feder 12 den Hebelarm i5a und dadurch den linken Trum der Schnur 23a in die Höhe, wodurch gleichzeitig der Arm 24" nach unten schwingt, so daß die Schnur 23a lose auf der Scheibe 27 liegenbleibt. Der Hebelarm 2:6a und der Fühler i8a folgen einfach der Abwärtsbewegung des Hebelarmes 24.a, da unter den. geschilderten Verhältnissen das Blöckchen 3 eine Lage einnimmt, in der der untere Ausschnitt dem Fühler i8a gegenüberliegt, so. daß der Fühler frei ausschlagen kann.
  • Wenn aber der Nennwert des spezifischen Gewichts der im Gefäß io befindlichen Flüssigkeit den Sollwert übersteigt und das Blöckchen 3 daher eine tiefere Lage einnimmt als gezeichnet, so wird der Ausschlag des Fühlers 1811 durch den vorspringenden Teil des Blöckchens 3 angehalten, und letzteres wird gegen den Anschlag gedrückt, wodurch auch der Hebelarm 2611 zum Stillstand kommt und durch die Feder 25a den Hebelarm 24a bremst; so daß die Kette 34.a lose zu hängen kommt und die Schnur 23a straff um die Scheibe 27 gezogen wird infolge des nach oben gerichteten Zuges des Hebelarmes 30 und des durch die Feder 2.511 bedingten aufwärts gerichteten Zuges des Hebelarmes 24.a. Dadurch wird die Scheibe 27 in der Uhrzeigerrichtung etwas gedreht durch die Feder 17, die erheblich stärker ist als die Feder 25a.
  • Wenn die Rolle 14a dann wieder den kreisförmigen Teil der Scheibe 13 erreicht und dadurch nach unten gedrückt wird, wird der Arm 15a entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wodurch die Feder 17 gespannt und der Arm 24a unterm Zuge der Kette 34a nach oben gezogen wird, während der Arm 26a reit dem Fühler i8a dieser aufwärts gerichteten Drehbewegung folgen muß, da sein Ende 29a auf dem Arm 24a ruht.
  • Ist das spezifische Gewicht der Flüssigkeit im Gefäß io niedriger als der Sollwert, so wird die Scheibe 27 durch die in Fig. 4a dargestellte Vorrichtung entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wobei zu bemerken ist, daß die Teile 1, 2, 3, 5, 16, 17, 30, 34 32, 33 dieser und der in Fig. 4 gezeichneten Einrichtung gemein sind, während die in Fig. 4 mit dem Buchstaben a versehenen Bezugsziffern denjenigen in Fg.4a entsprechen, welche mit dem Buchstaben b !belegt sind.
  • Um die Scheibe 27 herum ist eine zweite Schnur 23b geschlagen, deren Enden mit den Armen 15b bzw. 24b verbunden sind. Wie dargestellt, entsprechen die Lagen .dieser Arme denjenigen der Arme 24a bzw. 15a, und der Fühler 18b liegt dem Teil des Blöckchens 3 gegenüber, der oberhalb der Mitte einen Ausschnitt aufweist. Da der Hebelarm 15b auf den Zapfen 16 gekeilt und infolgedessen starr mit dem Arm 1511 (Fi.g. 4) verbunden ist, wird. eine dem Arm i5a durch .die Nockenscheibe 13 (Fig. 4) erteilte Bewegung dem Hebelarm 15b' übertragen.
  • Im Hinblick auf die Erklärung der Wirkung der Vorrichtung nach Fig. 4 erscheint eine Erläuterung der Wirkung der in Fig. 4a dargestellten Einrichtung überflüssig.
  • Bei der Anordnung nach Fig.,. und 4a werden die Fühler i8a, i8b lediglich durch die Schwere der Arme 2.4 und 26 mit dem Blöckchen 3 in Berührung gebracht. Dadurch, daß diese Teile ausbalanciert werden, können die Schläge der Fühler noch weiter gedämpft werden. Selbstverständlich wird der von den Fühlern auf das Blöckchen 3 ausgeübte Druck durch die Spannung der Feder 25 verstärkt, aber dieser Druck ist statisch und außerdem erheblich niedriger als der, welcher in der Vorrichtung nach Fig. 3 durch die Federn 17a, 17b ausgeübt wird.
  • Ein anderer Vorteil der Vorrichtung nach Fig. .4, .ja ist, daß der die Scheibe 13 antreibende Motor nur eine einzige Feder 17 zu spannen hat, welche die gleiche Stärke hat wie jede der beiden Federn 17a 17b nach Fig. 3.
  • In der Einrichtung nach Fig. 4., q. a wird die zur Drehung der Scheibe 27 erforderliche Energie durch die Feder 17 geliefert, welche durch den Antriebsmotor der Scheibe 13 absatzweise gespannt wird. Gegebenenfalls aber könnte diese Energie auch direkt vom Motor geliefert werden, z. B. so, daß die Scheibe 13 direkt auf den. Hebel 32 wirkt und die Arme 15a, 15b durch eine Feder belastet sind, welche dann erheblich schwächer sein kann als jede der beiden Federn 17 der Vorrichtung nach Fig. 3. Das ist ein großer Vorteil in den Fällen, wo die Drehung der Scheibe 27 viel Energie erfordert.
  • Die Erfindung verschafft daher eine einfache und zuverlässige Vorrichtung zur Regelung der Dichte von Flüssigkeiten, obgleich sie auch u. a. Anwendung finden kann zur Prüfung des Gewichtes von allerhand Gegenständen. Wie schon bemerkt, ist die Erfindung aber in erster Linie geeignet zur Aufbereitung von Kohle und folglich auch von. Erzen, d. h. zur Erhaltung einer gleichmäßigen Speisung von Schaumschwimmapparaten, zur Regelung des Mengenverhältnisses zwischen dem festen und dem flüssigen Anteil von Schlämmen in Eindickern, zur Regelung der Dichte von Erzschlämmen, als Ersatz für die üblichen selbsttätigen Regeleinrichtungen von Setzkästen, in denen die Hublänge entsprechend der Stärke der Steinschicht einzustellen ist, usw.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regeleinrichtung, gekennzeichnet durch einen Waagebalken, dessen beide Arme durch ein profiliertes Organ (3) bzw. durch einen Körper (2) belastet sind, dessen Schwere dem Wert der mittels Fühler (18) zu messenden Größe entspricht, wobei der Fühler in die Bahn des profilierten Organs hinein bewegbar ist und durch letzteres in Lagen angehalten werden kann, welche den Punkten entsprechen, in denen der Fühler das profilierte Organ berührt, während Mittel (13) zur periodischen Betätigung des Fühlers vorgesehen sind und letzterer nur während eines Bruchteiles der Periode das profilierte Organ berührt und dadurch das Stellorgan (8) betätigt.
  2. 2. Absatzweise wirkende Regeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß das profilierte Organ so ausgebildet ist, daß die Zeitdauer der jeweiligen Bewegung des Stellgliedes (8) dem Ausschlag des Waagehalkens proportional ist.
  3. 3. Absatzweise wirkende Regeleinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler durch eine Feder (17) belastet ist, die bestrebt ist, ihn mit dem profilierten Organ (3) in Berührung zu bringen. q..
  4. Absatzweise wirkende Regeleinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler durch mechanische Mittel mit dem Stellglied gekuppelt ist.
  5. 5. Absatzweise wirkende Regeleinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler durch eine Feder mit einer absatzweise betätigten mechanischen Einrichtung zur Betätigung des Stellgliedes verbunden ist.
  6. 6. Absatzweise wirkende Regeleinrichtung nach Anspruch q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Einrichtung eine Scheibe (27) zur Betätigung des Stellgliedes (8) sowie eine um diese Scheibe geschlagene Schnur od. dgl. umfaßt, welche nur in Wirkung tritt, wenn das profilierte Organ (3) die Bewegung des Fühlers verhindert.
DET3994A 1950-03-14 1951-03-11 Periodisch wirkende Regelvorrichtung Expired DE880962C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162114B (de) * 1959-05-04 1964-01-30 Peter Eduard Quintes Dichteregler fuer Fluessigkeiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1162114B (de) * 1959-05-04 1964-01-30 Peter Eduard Quintes Dichteregler fuer Fluessigkeiten

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