DE8806665U1 - Europäischer Reitsattel - Google Patents

Europäischer Reitsattel

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DE8806665U1
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saddle
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riding
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Georg Kieffer Sattlerwarenfabrik 8000 Muenchen De GmbH
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Georg Kieffer Sattlerwarenfabrik 8000 Muenchen De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/02Saddles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

Europäischer Reitsattel
Die Erfindung betrifft einen europäischen Reitsattel mit Kunststoff -Sattelbaum.
Derartige Reitsattel schließen üblicherweise vorderseitig über dem Widerrist mit einer sogenannten Zubuße ab, die den Übergang vom Satteloberleder zu dem Kammerleder bzw. den dieses an der nämlichen Stelle überspannenden Kissenleder kaschiert und zugleich der Befestigung der beiden letzteren an dem Sattelbaum dient. Wegen der dabei fortlaufend vorzunehmenden Verformung des anzuheftenden Materials - dieses muß nach unten um den betreffenden Rand des Sattelbaumes herumgezogen und dabei zweidimensional verformt werden - erfordert die Anbringung von Oberleder und Zubuße ein hohes Maß an Geschicklichkeit neben einem verhältnismäßig hohen Kraft- und Zeitaufwand. Dennoch kann es vorkommen, daß vor allem die Zubuße letztlich unpräzise angebracht ist oder, nach teilwaiser Ablösung, nach ober; oder unten über den Rand des Sattelbaumes hinweggleitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen, d.h. einen Reitsattel der eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß eine präzise und dauerhafte Anbringung von Zubuße und Oberleder an der nämlichen Stella erleichtert, wird.
Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die 'Jnteransprüche geben darüber hinausgehende vorteilhafte Ausgestaltungsmöplichkeiten an.
Die den betreffenden Schenkelteil der Zubuße passend in sich
-2-
I ( KfI
aufnehmende nutförmige Aussparung ermöglicht es selbst für UngeUbte, die Zubuße samt darunter anzubringendem Rand des Oberleders durch einfaches Einlegen ordnungsgemäß zu positionieren und in der so vorgegebenen Lage sicher zu fixieren. Dabei erübrigt sich eine zweidimensionale Verformung insbes. dann, wenn zugleich von dem Merkmal des Anspruchs 2 Gebrauch gemacht wird. Ungeachtet dessen Kann die Zubuße im wesentlichen in der üblichen Weise ausaebildet sein.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines durch die Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen vergrößerten Ausschnitt eines vertikalen Mittellängsschnitts durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Reitsattel im Bereich der Zubuße.
Der dargestellte Kunststoff-Sattelbaum 2 weist an der nämlichen Stelle eine nutförmige Aussparung 4 auf, die von einer in der Gebrauchslage annähernd vertikalen Wandfläche 6 und einer in der gebrauchslage annähernd horizontalen Wandfläche 8 begrenzt wird derart, daß sie eine Schulter bildet. In dieser Aussparung 4 kommt der betreffende Rand 10 des Oberleders 12 ebenso wie der nach unten weisende Schenkelteil 14 der Zubuße 16 zu liegen, die beide miteinander durch in das Sattelbaummaterial eingeschossene Heftklammern 18 an der vertikalen Wandfläche 6 befestigt sind. Genauer gesagt, besteht die Zubuße 16 aus einer von verhältnismäßig starkem Leder gebildeten Stützst»*eifen 20, einer etwa dreieckförmig profilierten KedP?- leiste 22 aus Kunststoffmaterial sowie einem beide überspannenden Lederstreifen 24, die miteinander verklebt und/oder vernäht sind. Dabei wird der Schenkelteil 14 von dem Lederstreifen 24 ebenso wie dem Stützstreifen 20 gebildet, die beide, unterseitig im wesentlichen bündig miteinander abschließend, auf der horizontalen Wandfläche 8 aufsitzen. Ebenso kann man den Rand 10 des Oberleders auf der horizontalen Wandfläche 8 aufsitzen lassen.
-3-
Vor allem wird durch das Aufsitzen auf der horizontalen Wandfläche 8 die Zubuße 16 in einer ganz bestimmten, vorgesehenen Position gehalten, während die Befestigung an der nur eindimensional gekrümmten Wandfläche 6 keinerlei Schwierigkeiten bereitet.
An der einmal angebrachten Zubuße 16 lassen sich in der üblichen Weise mittels Naht 26 das Kammerleder 28 samt dem dieses in diesem Bereich überspannenden Kissenleder 30 anbringen, wobei das erstere in gleichfalls üblicher Weise wiederum um eine Kederleiste, 32, herumgezogen sein kann. Durch den sich hierdurch bildenden Wulst 34, der auf den benachbarten Randbereichen 36 und 38 aufsitzt, finden auch die Teile 16, 28 und 30 eine vorgesehene bestimmte Zuordnung.

Claims (3)

K-5103 Schutzansprüche:
1. Europäischer Reitsattet-mit Kunststoff sattelbaum, dadurch gekennzeichnet , daß der Sattelbaum (2) im Bereich der Zubuße (16) eine den der Befestigung am Sattelbaum dienenden Schenkelteil (14) der Zubuße passend in sich aufnehmende, nach vorne und oben offene nutförmige Aussparung (4) aufweist, in der dieser Schenkelteil zusammen mit dem Oberleder (12) festgelegt ist.
2. Reitsattel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (4) mit einer in der Gebrauchslage annähernd vertikalen Wandfläche (6) und einer in der Gebrauchslage annähernd horizontalen Wandfläche (8) eine Schulter bildet und daß der betreffende Schenkelteil (14) der Zubuße (16), auf der horizontalen Wandfläche (8) aufsitzend und zusammen mit dem Oberleder (12) an der vertikalen Wandfläche (6) anliegend am Sattelbaum (2) befestigt ist.
3. Reitsattel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Zubuße (16) in an sich bekannter Weise einen sich bis in den betreffenden Schenkelteil (14) erstreckenden Stützstreifen (20) aufweist, und dieser Stützstreifen mit dem Außenmaterial (24) der Zubuße nach unten etwa blindig abschließt.
DE8806665U 1988-05-20 1988-05-20 Europäischer Reitsattel Expired DE8806665U1 (de)

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