DE3045004C2 - Rahmenwerke für Sitze - Google Patents
Rahmenwerke für SitzeInfo
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
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- A47C7/02—Seat parts
- A47C7/28—Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type
- A47C7/282—Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type with mesh-like supports, e.g. elastomeric membranes
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rahmenwerk für Sitze, bei dem Sitzkissen und Rückenlehne aus steifen Umfangsrahmen
bestehen, an denen ein elastisches, von einer Schaumstoffpolsterung mit Überzug umschlossenes
Rahmenwerk befestigt ist das wenigstens zwei ausreichend steife Flügelpaare umfaßt, die je an einer Längsseite
des Umfangsrahmens des Sitzkissens und der Rükkenlehne befestigt sind, wobei jeder Flügel in Längsrichtung
umgekantet ist, um zwei einen spitzen Winkel bildenden Stirnflächen zu gestalten, und an seiner Umkantung
in Längsrichtung die Enden von elastischen Elementen trägt, die ihn mit dem benachbarten Flügel
verbinden.
Ein derartiges Rahmenwerk ist aus der DE-PS 6 72 752 bekannt Bei diesem bekannten Rahmenwerk
sind entlang eines Umfangsrahmens eine Anzahl von-Spreizfedern angeordnet, die einen vom Umfangsrahmen
federnd abstehenden Schenkel aufweisen und in ihrer Lage durch elastische Elemente gehalten werden,
die die einzelnen Spreizfedern miteinander verbinden. Die Spreizfedern dienen zur Polsterung des Umfangsrahmens,
wobei die nach oben abstehenden Schenkel bei Belastung federnd niedergedrückt werden.
ίο Aus der DE-OS 22 16 667 ist ein Sitz- oder Liegemöbel
bekannt, bei dem die Spannung von elastischen Elementen mittels einer Zugeinrichtung verändert werden
kann, die in feste Buchsen eingeschraubte Schraubbolzen aufweist, wobei das eine Ende des Schraubbolzens
mit dem elastischen Element verbunden und das andere Ende außerhalb des Überzuges mittels Werkzeug von
Hand zu drehen ist
In der DE-OS 30 31 617 ist bereits ein Sitz mit einstellbarer Seitenstützvorrichtung vorgeschlagen worden,
bei dem die Rückenlehne aus einem steifen Umfangsrahmen besteht, an dem ein elastisches, von einer
Schaumstoffpolsterung mit Überzug umschlossenes Rahmenwerk befestigt ist, das wenigstens zwei ausreichend
steife Flügelpaare umfaßt, die je an einer Längsseite des Umfangsrahmens der Rückenlehne befestigt
sind, wobei jeder Flügel in Längsrichtung umgekantet ist, um zwei einen spitzen Winkel bildende Stirnflächen
zu gestalten, und sich auf jeder Längsseite ein vollflächiger Flügel erstreckt und daß sich die Schrägstellung
jedes Flügels durch eine an der einen der beiden Stirnflächen angeordnete Zugeinrichtung abändern läßt, die
in feste Buchsen eingeschraubte Schraubbolzen aufweist, wobei das eine Ende des Schraubbolzens mit dem
Flügel verbunden und das andere Ende außerhalb des
Überzuges von Hand zu drehen ist
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Rahmenwerk für Sitze zu schaffen, das insbesondere für Personenkraftwagen
geeignet ist und einer darauf sitzenden Person einen von dieser einstellbaren belastungsabhängigcn
Seitenhalt gibt
Diese Aufgabe wird durch ein Rahmenwerk der eingangs beschriebenen Art gelöst das erfindungsgemiiß
dadurch gekennzeichnet ist daß sich auf jeder Längsseite ein vollflächiger Flügel über im wesentlichen die ganze
Länge der Rückenlehne oder des Sitzkissens erstreckt und daß sich der von den beiden Stirnseiten
jedes Flügels gebildete Winkel durch eine an der einen der beiden Stirnflächen angeordnete Zugeinrichtung
abändern läßt, die in feste Buchsen eingeschraubte Schraubbolzen aufweist wobei das eine Ende des
Schraubbolzens mit dem elastischen Element des gegenüberliegenden Flügels verbunden und das andere
Ende außerhalb des Überzuges von Hand zu drehen ist. Im folgenden wird die Erfindung anhand von bevorzugten
Ausführungsformen im Zusammenhang mit den in der Zeichnung dargestellten Figuren beschrieben.
Von den Figuren zeigen
F i g. 1 und 2 perspektivische Ansichten von zwei Siizen,
und zwar des Vorder- und des Rücksitzes;
Fig.3 und 4 Schnittansichten nach den Linie Hl-III
bzw. IV-IV von F i g. 1;
Fig. 5 und 6 schematische Darstellungen einiger Varianten
des Rahmenwerkes nach den vorhergehenden Figuren;
F i g. 7 die Ansicht einer möglichen Anwendung des. Rahmenwerkes;
F i g. 8 die Ansicht einer an das Rahmenwerk anzubringenden Verstellvorrichtung;
Fig.9, 10 und 11 weitere Ausführangsformen des
Rahmenwerkes in Schnittansichten nach der Linie III-IIIvon
Fig. 1;
Fig 12 und 13 perspektivische Ansichten von zwei
Sitzen, und zwar des Vorder- und des Rücksitzes, die mit dem Rahmenwerk nach weiteren, möglichen Ausführungsformen
versehen sind;
Fig. 14,15,16 und 17 einige weitete, mögliche, schematisch
dargestellte Varianten des Rahmenwerkes, und
Fig. 18 die perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des neuerungsgemäßen Rahmenwerkes.
F i g. 1 stellt einen Sitz ohne Polsterung und Überzug dar, der einen Sitzkissenrahmen 10 des Sitzkissens aufweist,
an dem der Rückenlehnenrahmen 11 der Rückenlehne auf beliebige Weise angelenkt ist Stets auf bekannte
Weise besteht der Rückenlehnenrahmen 11 aus
einem Grundtei! aus gepreßtem Blech oder aus einem Umfangsrohhrahmen, dessen freie Enden auf beliebige
Längsstrecke der Flügelumkantung, sondern an ihre
Vorderseite im Bereich der Auflage des Rumpfes an der Rückenlehne befestigt werden. Aus F i g. 9 ist mit Bezug
auf dir; Ruhestellung (Volumen) und auf die Stellung
unter Belastung (Strichlinien) der Flügel 12 ersichtlich, wie bei Zunahme der Belastung der Rumpf des Fahrers
besser gehalten wird, weil die Gummibänder 15 nachgiebiger als die Flügel 12 sind, so daß die Rückenlehne,
besonders bei Kurvenfahrt des Fahrzeuges, mittig (Pfeil
ίο C) und seitlich (Pfeil D) mehr oder weniger weich, fest
und elastisch ist
Durch diese Lösung läßt sich nicht nur das Geknister der Metallfederung aufheben, sondern es wird der Polyurethanpolsterung
die erforderliche, differenzierte Streife verliehen.
Unter den Varianten ist bei derjenigen nach Fig.7
die Rückseite 18 der Rückenlehnenflügel oben verlängert und waagerecht umgekantet, um zwischen den beiden
Flügeln 12 einen Raum zum Einsatz der Kopflehne
Weise am Sitzkissenrahmen 10 angelenkt sind. An je- 20 19 (mit Strichlinien dargestellt) nach Überziehen der
dem der beiden Rahmen 10 und 11 sind zwei Flügel 12 Rückenlehne zu bilden. Sind die den Rückenlehnenrahbcfestigt
Jeder Flügel 12 besteht aus einem relativ ela- men 11 (Fi g. 3 und 5) umgreifenden Enden der Flügel
siischen Spritzgußteil aus Kunststoff, der in Längsrich- 12 mit elastischem Material gepolstert, so tragen sie bei
lung umgekantet ist, um einen Winkel von weniger als Stoßen gegen die Vordersitze zum Schutz der hinten
90° zu bilden. Das eine Ende der Flügel 12 wird auf 25 sitzenden Fahrgäste bei. Außerdem ist es — wie in
verschiedene Weisen an den betreffenden Rahmen 10, F i g. 8 dargestellt — möglich, den Winkel der beiden
11 befestigt Stirnseiten jedes Flügels 12 und daher die Schalenform
F i g. 3 und 5 zeigen, daß der Flügel 12 mit einem des Sitzes abzuändern, und zwar hakt man dazu das
krummen Ansatz 13 versehen sein kann, der den Rük- Gummiband bzw. die Gummibänder i5 in Nietenhöhe
kenlehnenrahmen 11 der Rückenlehne umgreifen soll, 30 εη einen Schraubbolzen 22 ein, der in einer am Flügel 12
während Fig.4, 6 und 10 zeigen, daß ein Ende jedes befestigten Gewindebüchse 23 eingeschraubt ist Der
Flügels 12 mit Haken 14 versehen sein kann, um in Schraubbolzen 22 verlängert sich über die Büchse 23
durch den Überzug 17a hinaus und endet außerhalb desselben mit einem Griff 24. Die Vorrichtung arbeitet
folgendermaßen: wenn man den Griff 24 aufdreht, zieht und spannt der Schraubbolzen 22 das Gummiband 15,
während bei Zudrehen des Griffes 24 das Gummiband 15 schlaff wird. Dadurch läßt sich die N achgiebigkeit des
Gummibandes 15 oder der Gummibänder 15 und daher
Gummibandes 15 oder der Gummibänder 15 und daher
sprechende Bohrungen des Rückenlehnenrahmens 11 40 das seitliche Haltevermcgen der Rückenlehne abäneinspannen
oder direkt an den Enden der Flügel 12 dem, und zwar kann jeder Fahrgast die Härte der Fede-
Bolzen des Sitzrahmens 10 des Sitzkissens (F i g. 4) oder des Rückenlehnenrahmens 11 (F i g. 6 und 10) eingehakt
zu werden.
In F i g. 9,11,12,14 und 17 ist dagegen der Fall dargestellt,
in dem die Flügel 12 am Rückenlehnenrahmen 11 vernietet sind, und zwar durch an Haken 14 der Flügel
12 befestigte Nieten 25 (Fig.9 und 11), die sich in entbefestigt
sind (Fig. 12,14 und 17). Anzahl und Abstand
der Vernietungen hängen von den Umständen ab. Diese sind selbstverständlich nur einige Ausführungsformen
der Befestigung, die auf verschiedene andere Arten erfolgen kann, die nicht beschrieben werden, weil sie den
gleichen Zweck erfüllen. Jeder Flügel 12 ist durch elastische Elemente 15 in Form von Gummibändern zum
Beispiel an der Rückenlehne (Fig. 1-3, 5-14 und 16)
rung, die Flügel 12 und daher den Überzug 17a nach
Belieben regeln, um so bequem wie möglich und erwünscht zu sitzen.
Belieben regeln, um so bequem wie möglich und erwünscht zu sitzen.
Bei der Montage kann man außerdem nach Anbringen des Überzuges 17a hinter die Rückenlehne eine
Verkleidung 26 (Fig. 10 und 11) mit Druckknöpfen 27
anbringen, die an die Flügel 12 im Bereich ihrer Umkantung an dazu vorgesehene Anschiußelemente befestigt
Verkleidung 26 (Fig. 10 und 11) mit Druckknöpfen 27
anbringen, die an die Flügel 12 im Bereich ihrer Umkantung an dazu vorgesehene Anschiußelemente befestigt
oder durch eine Hülle 16 am Sitzkissen (Fig. 1,2,4, 12 50 werden. Diese Verkleidung wird für Taschen für die
und 15) mit dem benachbarten Flügel 12 verbunden. hinten sitzenden Fahrgäste vorgesehen. Wie aus den
Diese Elemente (Gummibänder 15, Hülle 16) haben drei Zeichnungen ersichtlich, ermöglichen außerdem diese
Aufgaben, und zwar: zwei benachbarte Flügel 12 zu Verkleidungen, den hinteren Raumbedarf der Rückenverbinden
und dabei mit der Polsterung 17, auf die der lehne auf ein Mindestmaß zu beschränken und daher
Überzug 17a aufgezogen wird, einen einzigen Körper 55 den hinten sitzenden Fahrgästen mehr Raumzugewähzu
bilden; die Flügel 12 ständig unter Spannung in der ren.
dargestellten Stellung zu halten und ein zufälliges Lösen Dadurch wird die Rückenlehne dünner, ohne härter
derselben zu verhindern; und schließlich, die erforderli- und daher unbequemer zu werden. Eine weitere, mögliche
Elastizität und daher Bequemlichkeit zu gewähren, ehe Variante besteht darin, die Flügel 12 mit Rippen 28
wenn der Sitz mit dem entsprechenden Überzug 17a 60 gemäß Fig. 12 im Bereich der Fahrernieren zu verseversehen
ist hen, um seinen seitlichen Komfort beim Fahren zu erhö-Mit Ausnahme von F i g. 15 und 17, zeigen die ande- hen. Anstelle der Rippen 28 können auch aus der Flügelren
Zeichnungen, daß sowohl die Gummibänder 15 als ebene hervorstehende, angeschweißte oder aufgepreßauch
die Hülle 16 bei 9 einfach in Bohrungen der Flügel te Keile vorgesehen werden, mit denen sich die gleichen
12 eingehakt sind, um die Montage zu erleichtern. Damit 65 Zwecke und Vorteile erzielen lassen.
die Rückenlehne noch bequemer wird, können zwei Reihen von Gummibändern 15 (siehe Fig.5) angebracht
werden, wobei die zweite Reihe nicht mehr an die
F i g. 11 zeigt, daß sich die Rückenlehne durch die
Regelbarkeit der Spannweite der Flügel 12 (links in der
Figur) von Stellung A auf Stellung B weicher (Stellung
Regelbarkeit der Spannweite der Flügel 12 (links in der
Figur) von Stellung A auf Stellung B weicher (Stellung
A)bzw. elastischer (Stellung ßj gestalten läßt.
Stets in F i g. 11 ist mit 29 eine Klammer bezeichnet,
die an den Flügeln 12 befestigt ist und an die das hintere Ende der Polsterung 17 äußerst einfach und praktisch
angebracht wird, so daß das Anbringen des Überzuges 17a und der Verkleidung 26 mit Tasche die Montage der
Rückenlehne beendigt, die somit funktionsgerecht und ästhetisch sehr angenehm ist.
Mit Bezug auf F i g. 13,16 und 17 ist der Fall geschildert,
in dem die Flügel 12 mit einer doppelten Umkantung versehen sind und damit drei und nicht mehr zwei
Stirnseiten wie in den vorhergehenden Fällen aufweisen. Zweck dieser Ausführung ist es nur, das Anbringen
der Flügel 12 nicht mehr auf als Gerippe ausgebildete Sitzkissenrahmen 10 (Fig. 1 und 2), sondern auf aus
einfachen Rohren ausgebildete Rückeniehnenrahmen 11 zu ermöglichen, so daß die Flügel 12 das Gerippe
ersetzen und sich zwei Reihen von Gummibändern 15 auch auf verschiedene Ebenen und versetzt anordnen
lassen, um den Komfort weiter zu erhöhen.
Schließlich sind gemäß F i g. 15 in einer Stirnseite der
Flügel 12 Klammern 29 als Führung für die zwischen den Hüllen 16 und den Befestigungen der Flügel 12 am
Sitzkissenrahmen 10 gespannten Gummibänder 15 vorgesehen. Die Gummibänder 15 des vorhergehenden
Falles können auch im Fall einer Rückenlehne (F i g. 17)
zwischen den Flügeln 12 und den Hüllen 16 gespannt werden, um den Komfort zu regeln, ohne die gewünschte
Elastizität und Festigkeit zu beeinträchtigen. Diese Ausführungsform ist in F i g. 18 schematisch dargestellt,
wo die auf eine beliebige der vorhergehend beschriebenen Arten an den Flügeln 12 befestigten Gummibänder
15 in verschiedenen Reihen auf zwei oder mehreren unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind; selbstverständlich
deckt die Polsterung in diesem Fall jedes Gummiband 15 vollständig, so daß Elastizität und Federung
des Sitzes an den erforderlichen Stellen veränderbar sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
45
50
55
60
65
Claims (6)
1. Rahmenwerk für Sitze, bei dem Sitzkissen und Rückenlehne aus steifen Umfangsrahmen bestehen,
an denen ein elastisches, von einer Schaumstoffpolsterung mit Überzug umschlossenes Rahmenwerk
befestigt ist, das wenigstens zwei ausreichend steife Flügelpaare umfaßt, die je an einer Längsseite des
Umfangsrahmens des Sitzkissens und der Rückenlehne befestigt sind, wobei jeder Flügel in Längsrichtung
umgekantet ist, um zwei einen spitzen Winkel bildende Stirnflächen zu gestalten, unu an seiner
Umkantung in Längsrichtung die Enden von elastischen Elementen trägt, die ihn mit dem benachbarten
Flügel verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf jeder Längsseite ein vollflächiger
Flügel (12) über im wesentlichen die ganze Länge der Rückenlehne oder des Sitzkissens erstreckt und
daß sich der von den beiden Stirnseiten jedes Flügels (12) gebildete Winkel durch eine an der einen der
beiden Stirnflächen angeordnete Zugeinrichtung (21, 22, 23, 24) abändern läßt, die in feste Buchsen
(23) eingeschraubte Schraubbolzen (21) aufweist, wobei das eine Ende des Schraubbolzens (21) mit
dem elastischen Element (15) des gegenüberliegenden Flügels (12) verbunden und das andere Ende
außerhalb des Überzuges (t7a) von Hand zu drehen ist
2. Rahmenwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Elemente (15)
Gummibänder sind, die sich der ganzen Flügellänge nach erstrecken.
3. Rahmenwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Elemente (15) in
verschiedenen, parallelen Reihen angeordnet und an den Flügeln (12) im Bereich der Längsumkantung
und einer der umgekanteten Stirnflächen je nach der betreffenden Reihe angehakt Sind.
4. Rahmenwerk mach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für einen Doppelsitz
zwei Rahmenwerke vorgesehen sind.
5. Rahmenwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Flügel (12) im
Bereich der Nieren der darauf sitzenden Person Rippen (28) aufweist.
6. Rahmenwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (12) mit einer
doppelten Umkantung zur Bildung von drei Stirnflächen versehen sind.
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