DE8805977U1 - Sicherheitszylinderschloß - Google Patents
SicherheitszylinderschloßInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B19/00—Keys; Accessories therefor
- E05B19/18—Keys adjustable before use
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
4. Mai 1988
Shih-Hsien Hsiao
Taipei Hsien, Taiwan
Sicherheitszylinderschloß
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf ein Sicherheitszylinderschloß nach dem Oberbegriff des
Schutzanspruchs 1. Schlösser dieser Art haben fest eingebaute Schiebestifte und Sperrstifte und der
zugehörige Schlüssel hat ein unveränderliches Schlüsselprofil aus ausgefrästen Zähnen.
Wenn ein Schlüssel zu einem solchen Schloß verloren geht, ist die Sicherheit gefährdet, weil der Finder
des Schlüssels unvermeidlich das Schloß aufschließen kann. Es bleibt in solchen Fällen meist nur das
Auswechseln des Schlosses übrig. Dies gilt erst recht, wenn ein Schlüssel gestohlen wird.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist die Schaffung eines Sicherheitszylinderschlosses, dessen Sicherhext
auch dann gewährleistet werden kann, wenn ein Schlüssel in unrechtmäßige Hände kommt.
Ausgehend von einem Sicherheitszylinderschloß der Oberbegriff lieh vorausgesetzten Art wird diese Aufgabe
neuerungsgemäß gelöst durch die im kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1 genannten Merkmale.
Bei einer solchen Ausbildung gehört zu jedem Schlüsselzahn ein bestimmter Schiebestift, und da
beide leicht austauschbar sind, kann die Reihenfol-
ge der einander zugehörigen Paare aus Schlüsselzahn und Schiebestift in Axialrichtung leicht verändert
werden, so daß eine neue Schließkombination entsteht, für die der verlorene Schlüssel nicht
mehr paßt. Dabei sind die sich bietenden Möglichkeiten nach dem Permutationsgesetz so vielzählig,
dsS ein urircchtiriäßi"sr Besitzer sines Schluss1? 1 s
kaum eine Chance hat, die neue Kombination durch Probieren herauszufinden. Somit bleibt die Sicherheit
des Schlüssels auf einfache Weise gewährleistet.
Neuerungsgemäße Weiterbildungen des Erfindungsgedankens
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Neuerung wird nachfolgend durch die Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der beigegebenen Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den Axialschnitt eines neuerungsgemäßen
Schlosses;
Fig. 2 den Querschnitt gemäß Linie 2-2 aus Fig-1; Fig. 3 den Axialschnitt des zugehörigen Schlüssels;
Fig. 4 den Querschnitt gemäß Linie 4-4 aus
Fig. 3;
Fig. 5 die Zuordnung der Schiebestifte und Schlüsselzähne;
Fig. 6 das Schloß mit eingeschobenem Schlüssel im
Fig. 6 das Schloß mit eingeschobenem Schlüssel im
Axialschnitt;
Fig. 7 den Querschnitt gemäß Linie 7-7 aus
Fig. 7 den Querschnitt gemäß Linie 7-7 aus
Fig. 6;
Fig. 8 den Querschnitt gemäß Fig. 7 bei gedrehtem Schließzylinder.
Das Schloß 2 besitzt ein Gehäuse 21, das einen unteren zylindrischen Gehäuseraum 215 und einen
oberen Gehäuseraum 214 bildet. Diese Räume sind durch eine Zwischenwand voneinander getrennt, in
der in Axialrichtung hintereinander Öffnungen ausgeführt sind. Im unteren Gehäuseraum 215 ist
ein Schi i<?ßiy 1 i nder 22 einaesetzt.
Der Schließzylinder 22 hat einen in Axialrichtung verlaufenden Schlüsselkanal 25, oberhalb dessen
ein Schiebestiftgehäuse 23 in einen ebenfalls in Axialrichtung verlaufenden Kanal 222 eingesetzt
ist. Oberhalb hiervon sind im Schließzylinder
. Öffnungen 221 ausgeführt, die in der Ausgangsstel
lung des Schließzylinders mit den Öffnungen 211
S 20 des Gehäuses fluchten.
[ Im Schiebestiftgehäuse 23 sitzen Schiebestifte 24,
die oben durch Öffnungen 231 ragen,welche mit den Öffnungen 221 des Schließzylinders 22 fluchten
und die unten zu einem Schlüsselschlitz 232 weisen, der sich in Axialrichtung erstreckt und dessen
Breite kleiner als der Durchmesser der Schiebestifte 24 ist, so daß deren unteres Ende sich auf
die Ränder stützt, welche den Schlüsselschlitz beranden.
Im oberen Gehäuseraum 214 sitzen durch Druckfedern 212 beaufschlagte Sperrstifte 213, die durch die
Öffnungen 211 des Gehäuses 21 in die Öffnungen des Schließzylinders 22 greifen. Deren untere
Stirnflächen stützen sich auf die oberen Stirnflächen der Schiebestifte 24. Die Sperrstifte
sind von gleicher Länge,und die Schiebestifte
sind unterschiedlich lang.
Das Schiebestiftgehäuse 23 kann aus dem Schließzylinder
22 herausgezogen werden, und die Schiebestifte 24 können aus ihm entnommen werden.
Der zu dem beschriebenen Schloß gehörende Schlüssel 3 besteht aus einem Schlüsselgriff 33 mit
einem Gewindeansatz 331 und einem von diesem aufragenden
Vorsprung 332 sowie einem mittels einer überwurfmutter 34 am Gewindeansatz befestigten
Zahnbehälter 31 mit einer Zahnnut 311, in der in Axialrichtung aufeinanderfolgende Zähne 32 sitzen.
Diese sind mit ihren Füßen in der Zahnnut 311 verspannt und ragen mit ihren Zahnaußenteilen 321
nach außen. Diese sind von verschiedener Länge und bilden das Schlüsselprofil. In der Seitenansicht
gemäß Fig. 3 sind sie keilförmig ausgebildet, und ihre Enden 322 sind unter Bildung einer
Trapezform im Querschnitt (Fig. 4) verjüngt. Die Keilflächen sind besonders glatt bearbeitet, vorzugsweise
poliert. Durch Lösen der Überwurfmutter 34 können die Zähne 32 aus dem Zahnbehälter 31
herausgenommen werden.
Zu jedem Zahn 32 gehört e;u bestimmter Schiebestift 24, wobei sich, wie in Fig. 5 gezeigt, die
Länge des jeweiligen Zahnaußenteils 321 und die
Länge des zugehörigen Schiebestifts 24 zu einer gleichbleibenden Gesamtlänge ergänzen. Die Zähne
32 und die Schiebestifte 24 sind numerier_. -■
daß die paarweise Zusammengehörigkeit leicht ersichtlich ist. In Fig. 5 sind zehn Paare gezeigt,
und zu jedem Zahn 32 und jeder Schiebestift 24 ist
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eine Ordnungszahl von 0 bis 9 angeschrieben.
In Fig. 1 und 2 ist das Schloß ohne Schlüssel gezeigt, wobei es sich deswegen in der Sperrstellung
befindet, weil alle Schiebestifte 24 unten aufsitzen und alle Sperrstifte 213 durch die Trennfläche
zwischen dem Gehäuse 21 und dem Schließzylinder 22 um eine gewisse Erstreckung in dessen
Öffnungen 221 ragen. Dadurch ist der Schließzylinder 22 an einer Drehung gehindert.
Wenn der Schlüssel 3 in den Schlüsselkanal 25 des Schließzylinders 22 eingeschoben wird, werden die
Schiebestifte 24 von den Schlüsselzähnen 32 hochgeschoben.
In der voll eingeschobenen Endlage des Schlüssels gemäß Fig. 5 hat jeder Schlüsselzahn
seinen Schiebestift genau so weit angehoben, daß dessen obere Stirnfläche in der Ebene der Trennfläche
zwischen Gehäuse 21 und Schließzylinder 22 liegt. Dadurch kann, wie aus Fig. 8 ersichtlich,
der Schließzylinder 22 gedreht und das Schloß betätigt werden.
Wenn nun, insbesondere um einen abhanden gekommenen Schlüss2l unbrauchbar zu machen, die Schließkombination
geändert werden soll, wird das Schiebestiftgehäuse
23 aus dem Schließzylinder 22 gezogen, und die Reihenfolge der Schiebestifte wird geändert.
Die Zähne des weiterzuverwendenden Schlüssels werden nach Lösen der überwurfmutter 34 in die gleiche
Reihenfolge gebracht, so daß der verbliebene Schlüssel und das Schloß wieder wie zuvor funktionieren,
während der verlorene Schlüssel nicht mehr paßt und auch ohne Kenntnis der neuen Kombination nicht
auf einfache Viei.se passend gemacht werden kann.
Claims (1)
- f · ·
• t ·4. Mai 1988Schutzanspruche1. Sicherheitszylindeischloß mit einem Gehäuse (21) und einem in diesem drehbaren Schließzylinder (22), in welchem Schiebestifte (24) verschiedener Länge beim Einschieben eines Schlüssels in einen Schlüsselkanal (25) des Schließzylinders (22) zugehörige Sperrstifte (213) entgegen der Wirkung von Federn (212) um entsprechend dem Schlüsselprofil verschiedene Beträge anheben,dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebestifte (24) in eine™ im Schließzylinder (22) einsetzbaren Schiebestiftgehäuse (23) entnehmbar untergebracht sindund daß das Schlüsselprofil von einzelnen Schlüsselzähnen (32) gebildet ist, deren Anzahl der Zahl der Schiebestifte (24) entspricht und die in einem Zahnbehälter (31) des Schlüssels (3) entnehmbar untergebracht sind.2. Sicherheitszylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß das Schiebestiftegehäuse in einen oberhalb des Schlüsselkanals (25) gelegenen Schiebestiftgehausekanal (222) einschiebbar istund .in seinem oberen Bereich Öffnungen (231) für die Schiebestifte (24) aufweist, die mit den Öffnungen (221) des Schließzylinders (22) zum Einfallen der Sperrstifte (213) fluchtenund in seinem unteren Bereich einen Schlitz (232) zum Durchtritt des Schlüsselprofils aufweist, dessen Breite geringer ist als der Durchmesser der Schiebe-* I I I I I Itit)stifte (24).3. Sicherheitszylinderschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnbehälter (31) des Schlüssels (3) eine Zahnnut (311) aufweist, in der die Füße der Schlüsselzähnr: (32) verspannbar sind.4. Sicherheitszylinderschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen+.eile (321) der Schlüsselzähne (32) in der Seitenansicht keilförmig mit glatten Keilflächen ausgebildet sind und die mit diesen zusammenwirkenden unteren Enden der Schiebestifte (24) als glatte Kegelstümpfe ausgebildet sind.5. Sicherheitszylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (322) der Zahnaußenteile (321) im Querschnitt eine trapezförmige Breitenverringerung aufweisen.6. Sicherheitszylinder nach Ansprüchen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Flächen der Schlüsselzähne (32)und der Schiebestifte (24) poliert sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8810105A GB2217771A (en) | 1988-05-05 | 1988-04-28 | A manually rearrangable permutation lock set |
| DE8805977U DE8805977U1 (de) | 1988-05-05 | 1988-05-05 | Sicherheitszylinderschloß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805977U DE8805977U1 (de) | 1988-05-05 | 1988-05-05 | Sicherheitszylinderschloß |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805977U1 true DE8805977U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6823742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805977U Expired DE8805977U1 (de) | 1988-05-05 | 1988-05-05 | Sicherheitszylinderschloß |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805977U1 (de) |
| GB (1) | GB2217771A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1582663A2 (de) | 2004-03-31 | 2005-10-05 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Schlüssel für einen Schliesszylinder |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
| CN101787822B (zh) * | 2009-04-30 | 2013-06-05 | 金安合盟(天津)仿生汽车锁技术有限公司 | 仿生锁 |
| US20130291361A1 (en) * | 2012-03-19 | 2013-11-07 | Avital Frumkin | Modular key system |
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-
1988
- 1988-04-28 GB GB8810105A patent/GB2217771A/en not_active Withdrawn
- 1988-05-05 DE DE8805977U patent/DE8805977U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1582663A2 (de) | 2004-03-31 | 2005-10-05 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Schlüssel für einen Schliesszylinder |
| DE102004015634A1 (de) * | 2004-03-31 | 2005-10-20 | Winkhaus Fa August | Schlüssel für einen Schließzylinder |
| EP1582663A3 (de) * | 2004-03-31 | 2009-10-21 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Schlüssel für einen Schliesszylinder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB8810105D0 (en) | 1988-06-02 |
| GB2217771A (en) | 1989-11-01 |
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