DE880357C - Einrichtung zur Daempfung von Brummgeraeuschen an Elektrizitaetszaehlern - Google Patents

Einrichtung zur Daempfung von Brummgeraeuschen an Elektrizitaetszaehlern

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Publication number
DE880357C
DE880357C DEL3621D DEL0003621D DE880357C DE 880357 C DE880357 C DE 880357C DE L3621 D DEL3621 D DE L3621D DE L0003621 D DEL0003621 D DE L0003621D DE 880357 C DE880357 C DE 880357C
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DE
Germany
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dampening
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humming noises
humming
track
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Expired
Application number
DEL3621D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Indergand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/12Arrangements of bearings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Dämpfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern Die Bestrebungen, Brummgeräusche an Elel;trizitätszählern zu dämpfen, haben zu verschiedenen AusgestaltuIagen, inshesondere zu eigenartigenAufbauweisen des Ltnterlagers geführt. Bekannt sind Turnterlager, deren Spurteil mit Spiel im festen Lagerteil federnd gehalten wird. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der Sperrteil nach allen Richtungen frei schwingbeweglich ist. Erreicht wird dies durch besonders gestaltete Federglieder, deren Herstellung einen großen Aufwand erfordert.
  • Zähler mit derartigen Unterlagern sind daher teuer, zumal auch die nlontage solcher Unterlager schwierig ist. Der umständliche Aufbau ist bewirkt worden, um Stöße aufzufangen, die auf das drehbewegliclle Zählersystem treffen. Der Spurstein dieser IJnterlager soll bei Belastung durch die ÄVelle des drehbeweglichen Zählersystems schwebend gehalten werden.
  • Brummgeräusche an Elektrizitätszählern sind die Folge von meist periodischen Erschütterungen des drehbeweglichen Systems. Obwohl solche Erschütterungen schwachen Stößen gleichgesetzt werden können, hat sich in der Praxis gezeigt, daß die vorerwähnte Unterlageranordnung keine hefriedigende Dämpfung von Brummgeräuschen ergibt.
  • Das hat Veranlassung zu systematischen Unter suchungen ergeben, die gezeigt haben, daß es nicht zum Ziel führt, wenn man eine freie Schwingbeweglichkeit des drehbeweglichen Systems nach allen Richtungen sicherstellt, daß man vielmehr nach zwei Richtungen hin Bewegungen und damit auch Schwingbewegungen unmöglich zu machen hat. Das umlaufende Zählersystem darf weder in seiner Achsrichtung, noch parallel zur Ebene des Triebeisens, es darf vielmehr nur senkrecht zu dieser Ebene schwingen können.
  • Die Erfindung betrifft einen nach diesen im Versuchsweg erarbeiteten Erkenntnissen beschaffenen Zähler. Das bei ihr verwendete Unterlager, in dessen festem Teil der Spurteil mit Spiel federnd gehalten wird, ist nach der Erfindung so aufgebaut, daß sein Spurteil von einer in der Verlängerung der Achse aufrecht stehenden Blattfeder getragen wird, deren Fläche parallel zur Ebene der Triebeisenbleche steht. Auf diese Weise entsteht ein brummgeräuschfreier Zähler mit einem außerordentlich einfach gestalteten Unterlager, das noch dazu die Zentrierung des Spurteils dadurch wesentlich erleichtert, daß dieser nur in einer Ebene beweglich ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. I veranschaulicht einen Aufriß mit Teilen im Schnitt und Fig. 2 einen Aufriß, um go0 gegenüber der Fig. I gedreht; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach derLinieA-A der Fig. 1.
  • Der Deutlichkeit wegen sind in der Zeichnung die für die Erfindung wichtigen Teile in größerem Maßstab dargestellt als Teile, die nur zur Erkenntnis der Lage der wichtigen Teile im Zähler dienen.
  • Mit I ist das Spannungseisen, mit 2 das Stromeisen und mit 3 die Triebscheibe eines Elektrizitätszählers bezeichnet. 4 ist ein im Gehäuse des Zählers fester Träger. Dieser weist ein Loch 5 auf, das mit Abflachungen 5' versehen ist. In dieses Loch 5 ist von unten her eine außen mit Gewinde versehene Büchse 6 eingeschoben, deren Gewinde an zwei einander gegenüberliegenden Stellen abgeflacht ist.
  • Die Abflachungen des Gewindes der Büchse 6 passen in die Abflachungen 5', so daß die Büchse 6 im Träger 4 wohl verschoben, nicht aber gedreht werden kann. Zur Ein- und Feststellung der Büchse 6 im Zähler dienen zwei Schraubenmuttern 7, 8, die von oben bzw. unten an den Träger 4 angezogen werden.
  • In die Büchse 6 ist von unten ein Kopf g eingeschoben, der sich mit einem Flansch 10 gegen die Stirnkante der Büchse 6 legt und durch eine überwurfmutter II in der Büchse 6 gehalten ist. In den Kopf g ist das untere Ende einer Blattfeder 12 ein gesetzt und durch einen Bolzen I3 darin gesichert.
  • Der Bolzen I3 ragt mit beiden Enden aus dem Kopf g heraus und in Schlitze 14 der Büchse 6 hinein. Dadurch ist im Zusammenhang mit der Unverdrehbarkeit der Büchse 6 die Winkellage der Blattfeder 12 zum Triebeisen I, 2 bestimmt, und zwar so, daß die Ebene der Blattfeder parallel zur Ebene des Triebeisens liegt.
  • Das obere Ende der Blattfeder 12 ist in den Spurteil 15 des Unterlagers eingesetzt, welcher Spurteil die Spitze der Achse 16 der Triebscheibe 3 aufnimmt und innerhalb der den festen Teil des Unterlagers darstellenden Büchse mit Spiel liegt.
  • Durch die beschriebene Anordnung kann der Spurteil 15 des Unterlagers in Richtung senkrecht zum Triebeisen schwingen, und dadurch werden Vibrationen dieses Spurteils, wie sie durch die die Triebscheibe 3 induzierenden Ströme vom Triebeisen aus auf den Spurteil entstehen, aufgefangen und ausgeglichen, so daß sie sich nicht auf die Wandung des festen Unterlagerteils, d. h. der Büchse 6, übertragen können. Auch Vibrationen, wie sie vom Bremsfluß von bei solchen Zählern zur Verwendung gelangenden permanenten Magneten bei entsprechender Anordnung in Wirkungsverbindung mit den in der Triebscheibe induzierten Strömen erzeugt werden könnten, werden durch diese Anordnung des Spurteils 15 aufgefangen und ausgeglichen.
  • Durch die erwähnte Wirkung wird das lästige Brummgeräusch, das bei fester Rührung des Spurteils im Unterlager leicht eintritt, vermieden oder zum mindesten so gedämpft, daß es praktisch nicht bemerkenswert ist. Die Blattfeder verhindert aber ein Federn des Spurteils 15 in Richtung parallel zum Triebeisen I, 2, d. h. in Richtung des Drehmoments, so daß eine Vibration in dieser Richtung, die sich auf den Gang des Antriebes des Zählwerkes in einem Geräusch geltend machen könnte, ebenfalls nach Möglichkeit vermieden wird. Zu letzterem trägt die Anordnung des Spurteils mit Spiel im festen Teil des Unterlagers auch bei, da hierdurch auch Schwingungskomponenten des Spurteils in Richtung des Drehmoments nicht auf die Wandung der Büchse, d. h. auf den festen Unterlagerteil übertragen werden können.
  • Die Verwendung einer Blattfeder erleichtert durch das Federn nur in einer Bahn oder Richtung die Zentrierung des Spurteils im Zähler.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Dämpfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern unter Verwendung eines Unterlagers, dessen Spurteil mit Spiel im festen Teil des Unterlagers federnd gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spurteil (I5) des Unterlagers von einer in der Verlängerung der Achse aufrecht stehenden Blattfeder (12) getragen wird, deren Fläche parallel zur Ebene der Triebeisenbleche (I, 2) steht.
DEL3621D 1937-12-21 1938-09-04 Einrichtung zur Daempfung von Brummgeraeuschen an Elektrizitaetszaehlern Expired DE880357C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH880357X 1937-12-21

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DE880357C true DE880357C (de) 1953-06-22

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DEL3621D Expired DE880357C (de) 1937-12-21 1938-09-04 Einrichtung zur Daempfung von Brummgeraeuschen an Elektrizitaetszaehlern

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