DE8803554U1 - Verankerungselement, insbesondere zur Befestigung von Gasbeton-Wandplatten an Stahlstützen - Google Patents
Verankerungselement, insbesondere zur Befestigung von Gasbeton-Wandplatten an StahlstützenInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Description
ff*·* ** * t tt ft
Kremo Werke Hermanns GmbH & Co. Kommanditgesellschaft,
Blumentaistraße 141/145, 4150 Krefeid
Verankerungselement, insbesondere zur Befestigung von Gasbeton-Wandplatten an Stahlstützen
Die Erfindung betrifft ein Verankerungselement, insbesondere zur Befestigung von Gasbeton-Wandplatten an
Stahl stützen, mit einem Nagelblech und einem darauf wenigstens teilweise flächig aufliegenden und befestigten
Ankerteil aus einem Blechzuschnitt.
Derartige Verankerungselemente sind in verschiedenen Formen bekannt, z. B. als Stützenanker, als Hakenlasche,
als Zuglasche oder dgl. Das Ankerteil hintergreift eine Stahlstutze oder greift in eine Ankerschiene
ein, die an einen Bauwerk befestigt ist. Das mit dem
Ankerteil verbundene Nagelblech wird auf die obere Schmalseite einer Wandplatte aus Gasbeton gelegt und
dort mit Nägeln befestigt. Bei den bekannten Ausführungen sind Nagelblech und Ankerteil durch Nieten verbunden.
Das erfordert eine verhältnismäßig aufwendige Herstellung, weil zunächst sowohl in das Ankerteil als auch in
das Nagelblech Locher gestanzt werden müssen und an-
schließend beide Teile durch Nieten miteinander verbunden werden müssen.
Aufgabe der Erfindung 1st es, die Verbindung und Befestigung
von zweiflächig aufeinanderliegender! Bauteilen
zu vereinfachten.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Nagelblech oder das Ankerteil im gemeinsamen Befestigungsbereich
bis in ein im unteren Bauteil befindliches Loch eingesenkt 1st. Das läßt sich auch einfachweise erreichen,
wenn das Loch im unteren Bauteil und der eingesenkte Bereich im oberen Bauteil in einem einzigen Stanzvorgang
erzeugt :;ind. Der eingesenkte Bereich des oberen Bauteils ist nach wie vor materialschiüssig mit d?m
oberen Bauteil verbunden und greift außerdem in das ausgestanzte Loch im unteren Bauteil oder durchgreift
dieses Loch, so daß eine form- und kraftschlüssige
Verbindung und Befestigung zwischen den beiden Bauteilen entsteht.
Besonders günstig werden die Verhältnisse dann, wenn die Wandstärk« des Ankerteils größer ist als die Wandstärke
des Nagelblechs. Dann kann nämlich der eingesenkte Bereich des Ankerteils bis über die freie Seite
des Nagelblechs vorstehen und dort unter Bildung eines das Nagelblech überfassenden Randwulstes verstemmt
werden, so daß form- und KraftschluB noch verbessert
werden.
Bei einer anderen Ausführung kann das Bauteil mit der größeren Wandstärke vorgestanzte Löcher aufweisen,
in die kragenförmige Ausbiegungen des Bauteils einfassen.
Diese kragenförmigen Ausbiegungen können mit einem Press- oder Stanzvorgang hergestellt werden. Zusätzlich
können die vorgestanzten Löcher auf Ihrer freien Seite
eingesenkt sein und zusätzlich die kragenförmigen
Ausbiegungen gegen die Einsenkungen verstemmt sein.
Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes
Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert; es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Draufsicht auf ein Verankerungselement in Form einer Zuglasche zur Befestigung
von Gasbeton-Wandplatten an Ankerschienen,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung 11 — 11 durch das Verankerungselement
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine verbesserte Ausführung des Gegenstandes nach Fig. 2.
Fig. 4 eine andere Ausführung des Gegenstandes nach Fig. 1.
Das in Fig. 1 dargestellte Verankerungselement 1 (Zuglasche)
besteht aus einem Ankerteil 2 und einem dav.iit verbundenen Nagelblech 3. Das Ankerteil 2 besitzt
•inen Ankerkopf 4, der in eine Ankerschiene 5 eingreift, die in ein Bauwerk 6 eingelassen ist. Das Nagelblech
3 liegt auf der oberen Schmalseite 7 einer Wandplatte &bgr; aus Gasbeton auf und ist daran mit nicht dargestellten
Nägeln befestigt, die winkelförmige Durchgangslöcher 9 des Nagelblechs 3 durchgreifen.
Die Verbindung und Befestigung zwischen dem Ankerteil 2 und dem Nagelblech 3 ist in den Figuren 2 und 3
dargestellt. Man erkennt, daß das Ankerteil 2 eine größere Wandstärke besitzt als das Nagelblech 3. Hit
einem nicht dargestellten Stanzwerkzeug sind kreisförmige Bereiche 10, 11 des flächig auf dem Nagelblech aufliegenden
Ankerteils 2 bei gleichzeitigem Ausstanzen
entsprechender Löcher 12, 13 1m Nagelblech 3 soweit eingesenkt, daß die eingesenkten Bereiche 10, 12 zwar
noch materialschlUss1g mit dem Ankerteil 2 verbunden
Und, gleichzeitig aber bis über die freie untere Seite des Nagelblechs 3 vorstehen. Damit 1st bereits
•ine form- und kraftschlüssige Verbindung zwischen
Ankerteil 2 und Nagelblech 3 hiergestellt.
SHe verbindung kann noch verbessert werden, wenn die
•ingesenkten Bereiche 10, 11 an der unteren freien Seite unter Bildung eines das Nagelblech 3 überfaßenden
Randwulstes 14 verstemmt werden.
lei der in Fig. 4 dargestellten Ausführung weist das
Ankertfc'.l mit der größeren Wandstärke vorgestanzte
löcher 15 mit Einsenkungen 16 auf der freien Seite • uf. In diese Löcher sind kragienförmige Abbiegungen
17 des Nagelblechs 3 mit der dünneren Wandstärke einge-0reEt
oder bei einem Stanzvorgang so eingesenkt, daß iie kragenförmigen Abbiegungen 17 fest an der Innenseite
ier Löcher 15 anliegen. Die freien Ränder der kragenförmigen
Abbiegungen 17 sind gegen die Einsenkungen 16 verstemmt.
Claims (5)
1. Verankerungselement, Insbesondere zur Befestigung
von Gasbeton-Wandplatten an Stahlstützen mit einem Nagelblech und einem darauf wenigstens teilweise
flächig aufliegenden und befestigten Ankerteil aus einem Blechzuschnitt, dadurch gekennzeichnet,
dab das, Nagelblech (3) oder das Ankerteil (2) im gemeinsten Befestigungsbereich (10, 11) bis in
ein im unteren Bauteil befindliches Loch (12, 13) eingesenkt ist.
2. Verankerungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnt, daß das Loch (12, 13) im unteren Bauteil
(3) und der eingesenkte Bereich (10, 11) im oberen Bauteil (2) 1n einem einzigen Stanzvorgang erzeugt
sind.
3. Verankerungselement nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Wandstärke des Ankerteils (2) größer 1st als
die Wandstärke des Nagelblechs (3), dadurch gekennzeichnet, daß der eingesenkte Bereich (10, 11)
des Ankerteils (2) bis Über die freie Seite des
Nagelblechs (3) vorsteht und dort unter Bildung eines das Nagelblech (3) überfassenden Randwulstes
(14) verstemmt 1st.
4. Verankerungselement nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
TANWALT DR. STARK · MOERJ5ER, ^TRASSE 14Q*· 0**100*KPEFELD · ® (02151)28222u.20469
zeichnet, daß das Bauteil (2) mit der größeren Wandstärke vorgestanzte Löcher (15) aufweist, in
die kragenförmige Ausbiegungen (17) des Bauteils
(3) einfassen.
5. Verankerungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgestainzten Löcher (15) auf
ihrer freien Seite eingesenkt sind und daß die kragenförmioen Ausbiegungem (17) gegen die Finsenkungen
(16) verstemmt sind.
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