DE87919C - - Google Patents

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DE87919C
DE87919C DENDAT87919D DE87919DA DE87919C DE 87919 C DE87919 C DE 87919C DE NDAT87919 D DENDAT87919 D DE NDAT87919D DE 87919D A DE87919D A DE 87919DA DE 87919 C DE87919 C DE 87919C
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sieves
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B2201/00Details applicable to machines for screening using sieves or gratings
    • B07B2201/04Multiple deck screening devices comprising one or more superimposed screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März 1895 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Siebvorrichtung zum Sortiren von Steinkohle, Erzen und anderen Materialien, bestehend aus rechteckigen oder trapezförmigen Sieben, die treppenartig um die Antriebsachse gruppirt sind, in der Weise, dafs der Gesammtapparat in der Draufsicht eine kreisförmige oder polygonale Figur darstellt. Solche Siebe sind durch die Patentschrift Nr. 21321 bereits bekannt geworden. Von diesen unterscheidet sich die vorliegende Siebvorrichtung dadurch, dafs jedes Sieb länger ist als das vorausgehende von gröfserer. Lochung. Durch diese Anordnung bei zugleich centralem Antrieb wird erreicht, dafs die Siebe allseitig zugänglich sind, die ganze Einrichtung geringe Bauhöhe, wenige Lagerungen, minimales Eigengewicht, geringen Raum erfordert und keiner besonders kostspieligen Fundirung bedarf.
Dieser Zweck wird erreicht, wenn man die aus Rechtecken oder Trapezen bestehenden einzelnen Siebe so anordnet,, dafs dieselben zu einem einer mehrmals gebrochenen Treppe ähnlichem System vereinigt ein Vieleck bilden, durch dessen geometrischen Mittelpunkt die Antriebsachse geht. Durch Verlegung dieser Antriebsachse in den Schwerpunkt des polygonalen Siebsystemes entstehen symmetrische Achsenabstände, durch welche die Ausbalancirung ungleicher Abstände fortfällt und diese nur in Bezug auf die Fliehkraft berücksichtigt zu werden braucht.
Statt der polygonförmigen Siebvorrichtung kann auch eine kreisförmige, treppenförmig angeordnete und mit vollkommen gleichen Achsenabständen versehene gebildet werden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Vorrichtung von oben mit vier Sieben,
Fig. 2 einen Verticalschnitt in der Richtung A-B der Fig. 1,
Fig. 3 desgl. in der Richtung C-D,
Fig. 4 desgl. in der Richtung E-F,
Fig. 5 eine Siebvorrichtung mit kreisrunden, spiralförmig angeordneten Sieben in der Seitenansicht,
Fig. 6 dieselbe in der Draufsicht,
Fig. 7 die aufgewickelten Siebe dieser kreis- oder spiralförmigen Anordnung und
Fig. 8 eine Siebvorrichtung mit trapezförmigen Sieben und Vorsieb in der Draufsicht.
Die einzelnen Siebe a CL1 a2 as sind mittels Schrauben an den Winkeleisen d (Fig. 2 bis 4) befestigt und ebenso die Vorführungsbleche b, welche das durch das vorhergehende Sieb gefallene Gut dem nächsten Siebe zuführen. Durch Lösung der Verbindung, bei e können die Siebe und Vorführungsbleche zum Zweck der Auswechselung herausgezogen werden. Der Trichter ^1 (Fig. 3 und 4) führt den Staub ab. Der centrale, im Querschnitte quadratische oder runde Kasten g (Fig. 1, 3 und 4) dient sowohl zur Aufnahme des Excenterringes t oder dergleichen, wie auch dazu, der ganzen Vorrichtung die nöthige Festigkeit zu geben. Bei entsprechender Gröfse dieses Kastens g wird darin auch die Ausbalancirung gegen die Fliehkraft des Apparates angebracht, und zwar gilt
dies hauptsächlich bei ringförmiger und polygonaler Anordnung der Siebe (Fig. 5, 6 und 7 bezw. Fig. 8).
Die Aufhängung / (Fig. 4 und 5) der Siebe geschieht mittels Hängeeisen, Ketten oder Drahtseile und befinden sich die unteren Aufhängepunkte bei i (Fig. 1 und 4) am Winkeleisenrahmen h; die obere Aufhängung erfolgt auf Eisenträgern oder dergleichen, die auf einem Gerüst oder in einem Gebäude gelagert sind.
Das Gegengewicht ρ (Fig. 4) zum Ausgleich des centrifugalen Bewegungsmomentes ist im Kasten g oberhalb des Excenters befestigt. Auf der Welle η ist der Gleitkeil ο aufgeschraubt oder aufgenietet, auf dem sich je nach der Höhenlage des Apparates, welche durch die Verlängerung oder Verkürzung der Hängeseile eintritt, die Excenterscheibe selbstthätig verschieben kann.
Um das gesiebte Gut nun auch in darunter gestellte Behälter getrennt sammeln zu können, müssen die Siebe so angeordnet sein, dafs die Enden derselben, von denen das Gut herabfällt, nach verschiedenen Richtungen hin gewendet sind.
Dies geschieht nun dadurch, dafs die Siebe entweder winklig zu einander liegen oder selbst winklige oder gebogene Gestalt besitzen und treppenförmig über einander gelagert sind. Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung sind die Siebe a CL1 a.2 a3 gerade, liegen aber rechtwinklig über einander, so dafs bei Anwendung von vier Sieben das Herabfallen des gesiebten Gutes auch nach vier Richtungen hin stattfindet. Um die durch ein Sieb fallenden Stücke in das zunächst darunterliegende gelangen zu lassen, sind Vorführungsbleche b angebracht, auf die das Gut fällt. Sind die Siebe von trapezförmiger Gestalt (wie Fig. 8 zeigt), so erhält die ganze Vorrichtung einen polygonalen Grundrifs und können die Siebe gleich lang sein; sind dieselben aber spiralförmig angeordnet, wie Fig. 5 und 6 zeigen, so können sie entweder von winkliger oder kreisförmig gebogener Gestalt sein. Hierbei fallen dann die Vorführungsbleche fort, die Siebe selbst müssen aber, wie Fig. 7 zeigt, verschieden lang sein, damit auch hier wieder die Enden nach verschiedenen Richtungen zeigen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Siebvorrichtung mit wendeltreppenartigem Aufbau der einzelnen Siebe, dadurch gekennzeichnet, dafs jedes Sieb länger ist, als das vorausgehende von gröfserer Lochung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT87919D Active DE87919C (de)

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DE (1) DE87919C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001880B (de) * 1953-08-21 1957-01-31 Heinz Behrens Verfahren und Vorrichtung zum Absieben von Stoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1001880B (de) * 1953-08-21 1957-01-31 Heinz Behrens Verfahren und Vorrichtung zum Absieben von Stoffen

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