DE85408C - - Google Patents

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DE85408C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 55 ^Papierfabrikation.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Knotenfänger, bei welchem die Siebe in zwei Reihen gegen die Mitte zu geneigt sind und unten an der tiefsten Stelle eine Rinne D freilassen, welche zur Aufnahme der Verunreinigungen dient. Letztere werden von den Sieben C zurückgehalten und fallen dann von den schrägen Flächen in die Rinnen D herab. Auf diese Weise kann der Knotenfänger längere Zeit im Betriebe bleiben, ohne dafs eine Reinigung der Siebplatten erforderlich wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Knotenfänger.
Die Fig. 4 und 5 bringen einzelne Constructionen zur Darstellung, und zwar zeigt Fig. 4 die Verstellvorrichtungen, Fig. 5 die Anordnung der Siebe.
In einem trogartigen Gestell A ist ein muldenförmiges Gefäis B gelagert, bestehend aus einem rahmenförmigen Gestell, dessen Seitenwände fest geschlossen sind. Die Rahmen der Längswände dienen zur Aufnahme der Siebe C.
Die- Befestigung der Siebe C in den Rahmen B geschieht dadurch, dafs dieselben am unteren Ende in eine Nuth E eingreifen und an den anderen Seiten durch Keile F, welche sich gegen Ansätze F1 an dem Rahmen stützen, in ihrer Lage gesichert werden.
Das Siebgefäfs B ruht mittels vier Zapfen auf Querarmen der Schüttelstützen H, welch letztere durch Räder G in eine auf- und abgehende Bewegung versetzt werden.
folgender
Die Schüttelstützen H sind central angeordnet , ihre Verstellung erfolgt von einem Punkt aus, was bei den bisherigen Constructionen nicht der Fall war. Zu diesem Zweck sind die Schüttelstützen in
Weise an dem Gestell gelagert:
Von einer am Gestell befestigten, geschlossenen Büchse N (Fig. 4) werden Kegelräder M in der Weise gefangen gehalten, dafs sie sich wohl drehen, nicht aber in ihrer Längsrichtung verschieben können. Die innere Bohrung derselben ist mit Muttergewinde ausgestattet, welches in das Aufsengewinde einer Hülse L eingreift. Letztere ist lose auf den Schüttelstützen H gelagert und gegen Drehung gesichert; auf dem oberen Ende der Hülsen L liegen die elastischen Buffer K, die aus Gummifedern oder dergl. bestehen können und zwischen Ansätze an den Schüttelstützen eingeschaltet sind.
Wird nun die Mutter M in Drehung versetzt, so- müssen sich infolge des Gewindes die Hülsen H heben oder senken; durch Vermittelung der Bufferstücke K heben oder senken sich dann auch die Schüttelstützen H, so dafs sie mehr oder weniger dem Einflufs der Hebedaumenräder G ausgesetzt sind. Durch entsprechend hohes Heben können sie auch vollständig aufser Berührung mit den Rädern G gebracht werden.
Die Drehung der Muttern M erfolgt durch Einschaltung von Kegelrädern derart, dafs durch Verstellung des Handrades P die Lage der Schüttelstützen H auf beiden Seiten des Knotenfängers gleichzeitig verändert wird. Durch die Büchsenform der Halter N ist. die
innere Construction der Verstellvorrichtung vollständig gegen Verunreinigung geschützt.
Zum Heben und Wenden des Siebrahmens dient folgende Einrichtung: Oberhalb des Siebrahmens ist eine Welle gelagert, auf der Räder S aufgekeilt sind, welche mittels Schnecke und Schneckenrad T bethätigt werden. Auf die Räder S wickeln sich Ketten oder Seile bezw. Gurte auf, deren unteres Ende mit dem Siebrahmen B verbunden werden kann; je nachdem nun die eine oder andere Seite des letzteren gehoben werden soll, wird das Ende der Aufzugvorrichtung an ihr befestigt und dann durch Drehen der Schnecke das Aufwinden bewerkstelligt. Auf diese Weise kann der schwere Siebrahmen mit leichter Mühe gehoben werden, was insbesondere dann nothwendig ist, wenn die Siebe C zum Zweck der Reinigung aus ihren Lagern herausgenommen werden sollen.
Bei dieser aufgehobenen Stellung des Siebrahmens ist Raum genug vorhanden, um den Siebkasten A selbst gehörig reinigen zu können.
Um die Siebrahmen in bequemer Weise auswaschen zu können, sind Waschstutzen u vorgesehen, während zur Entleerung des Knotensiebkastens A ein oder mehrere Waschstutzen W dienen, an deren Stelle auch einfache Waschhähne angeordnet werden können.
Werden bei dem vorstehend beschriebenen doppelreihigen Knotenfang an dem Siebrahmen B die bei Katzenfängern (Knotensiebe mit Stoffbewegung von unten nach oben) üblichen Auslauföffnungen und an der entsprechenden Knotensiebkastenwand die ebenfalls bekannten Auslauf- bezw. Ueberlaufrinnen angebracht, so kann derselbe auch als Katzenfang dienen, wobei natürlich die Siebplatten der veränderten Stoffdurchgangsrichtung entsprechend angelegt werden müssen.
Verwendet wird der oben beschriebene Knotenfang mit Stoffsortirer für Papier-, Cellulose- und andere Stoffe der Papier- und Cartonfabrikation.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Knotenfänger und Stoffsortirer für Papier, Cellulose und andere Stoffe der Papier- und Cartonfabrikation, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem auf centralen Schüttelstützen (H) gelagerten Siebrahmen(B) zwei Reihen gegen die Mitte zu geneigter Siebplatten (C) angebracht sind und in der Mitte eine Rinne (D) frei bleibt, die zur Aufnahme der abgesonderten Verunreinigungen dient.
    Ein Knotenfänger der durch Anspruch ι geschützten Art, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Verstellbarkeit der centralen Schüttelstützen (H) auch während des Betriebes in der Weise, dafs mittels eines Handrades (P) unter Anwendung von durch Wellen (O und R) mit einander verbundenen konischen Getrieben zwei konische, mit Innengewinde versehene Räder (M) in Umdrehung versetzt werden, welche in den seitlichen Büchsen (N) unverschiebbar gelagert sind, und auf die als Führung bezw. Auflager für die Schüttelstützen bestimmten, nur in verticaler Richtung beweglichen Gewindebüchsen (L) einwirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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