DE87787C - - Google Patents

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DE87787C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/20Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of noble metals

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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. August 1895 ab.
Bei dem elektrolytischen Ausfällen von Gold aus seinen Cyanidlösungen ist es für eine vollständige Goldausbeute von gröfster Wichtigkeit, dafs jedes Partikelchen der Goldlösung mit der Elektrode in directe Berührung komme. Die Erkenntnifs dieser Thatsache hat dazu geführt,, die meist aus Eisen bestehende Elektrode aus Blechen von sehr grofsem Umfange herzustellen und die Flüssigkeit in möglichst dünner Schicht an denselben vorbeifliefsen zu lassen. Eine solche Anordnung ist aber nicht allein unbequem, sondern auch wegen des grofsen Umfanges, den die Behälter haben müssen, sehr kostspielig.
Dem Erfinder ist esi gelungen, diesem Mifsstande wirksam abzuhelfen und die erschöpfende Ausfällung des Goldes in elektrolytischen Behältern auszuführen, deren Umfang nicht über das Mafs der für andere elektrolytische Zwecke benutzten elektrolytischen Zellen hinausgeht.
Zu diesem Zwecke unterwirft er die Goldlösung einer Art Filtration, so zwar, dafs er die Elektrode zu einem Filter ausbildet, welches von der gesammten Lösung zu passiren ist. Dieses Filter stellt er aus einer Anzahl neben einander gestellter Eisensiebe oder Drahtgewebe von circa 1 bis 3 mm Maschenweite her und zwingt die elektrolytische Flüssigkeit, diese Siebe zu passiren. Auf diese Weise ist ein inniger Contact der Flüssigkeit mit der Elektrode und hierdurch eine völlige Erschöpfung der Lösung gesichert.
Die Siebbündel (von welchen jeder 8 bis 10 Siebe hat) werden in den eisernen Rahmen ,aufgehängt und zwischen jedem Bündel befindet sich die Gegenelektrode.
Die Goldlösung passirt nun den Behälter, in welchem die Siebbündel aufgehängt sind.
Vortheilhaft schliefst man die Siebbündel in poröse Zellen ein, durch welche sie von der Gegenelektrode und dem diese umgebenden Elektrolyten geschieden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum elektrolytischen Ausfällen von Gold aus Cyanidlösung, dadurch gekennzeichnet, dafs der Elektrolyt durch filterartige, aus Sieben oder Drahtgeweben hergestellte Elektroden hindurchgeführt wird.
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