DE375085C - Diaphragma fuer elektrolytische Zellen, insbesondere fuer die Elektrolyse von AEtzalkalilaugen - Google Patents

Diaphragma fuer elektrolytische Zellen, insbesondere fuer die Elektrolyse von AEtzalkalilaugen

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DE375085C
DE375085C DEB98551D DEB0098551D DE375085C DE 375085 C DE375085 C DE 375085C DE B98551 D DEB98551 D DE B98551D DE B0098551 D DEB0098551 D DE B0098551D DE 375085 C DE375085 C DE 375085C
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B13/00Diaphragms; Spacing elements
    • C25B13/02Diaphragms; Spacing elements characterised by shape or form

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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

Bei verschiedenen elektrolytischen Verfahren mit Diaphragma bereitet es Schwierigkeiten bzw. große Kosten, der Diaphragmasubstanz die die nötige chemische Widerstandsfähigkeit und Porosität besitzt, auch gleichzeitig eine genügende mechanische Festigkeit zu geben. Im Falle der Elektrolyse von Ätzalkalilaugen ist man bisher z. B. gezwungen, den als Diaphragma zur Zeit allein verwendbaren Asbest ίο in Form von gewebten Asbesttüchern zu benutzen. Diese lassen sich nur aus dem besten, äußerst kostspieligen, langfaserigen Asbest in ausreichender Qualität herstellen.
Nach vorliegender Erfindung wird diese Schwierigkeit umgangen, indem die Diaphragmamasse in Form zusammenhängender Schichten eines an sich geeigneten Materials, z. B. Asbestpapier, zwischen zwei durchlässigen Trägern aus Metall, z. B. Drahtnetzen oder durchlochten Blechen, eingelagert wird. An die mechanische Festigkeit der eigentlichen Diaphragmasubstanz werden dadurch fast gar keine Anforderungen mehr gestellt.
Man hat zwar schon vorgeschlagen, zwischen durchlässige, metallische Träger eine körnige Diaphragmamasse einzulagern. Aber deren Einfüllung zwischen die Träger ist umständlich, besonders wenn es sich um die Herstellung von nur wenige Millimeter dicken Diaphragmen erheblicher Ausdehnung handelt. Anderseits ist auch vorgeschlagen worden, Asbestpappe, Pergament o. dgl. zwischen nichtmetallische, gitterartige Träger, wie Glas, Porzellan, einzupressen. Diese Träger sind aber viel teurer und schwieriger herzustellen und wegen ihrer großen Zerbrechlichkeit viel weniger haltbar und weniger anpassungsfähig als metallische. Die den älteren Vorschlägen anhaftenden Schwierigkeiten und Nachteile werden also bei vorliegender Erfindung vermieden.
Die metallischen Träger können je nach den sonstigen Erfordernissen der Elektrolyse mit den Polen leitend verbunden sein, indem die Elektroden z. B. praktisch gleich als Träger der Drahtnetze dienen oder indem die Drahtnetze selbst als Elektroden dienen, bzw. es kann auch nur einer der beiden Träger mit einem der beiden Pole verbunden sein. Sind beide Träger ohne metallische Verbindungen mit den Polen, so können sie untereinander metallisch verbunden, z. B. durch über die Fläche verteilte ! Drahtklammern o. dgl. zusammengeheftet werden, falls die Zersetzungsspannung des Elektrolyten hoch genug ist, daß keine Zwischenleiterwirkung eintritt.
Die Abbildung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform für eine zylindrische Zelle in horizontalem Schnitt. Die innere Elektrode besteht hier aus mehreren (acht) radial gestellten, in der Mitte starr miteinander verbundenen BIe- 6υ chenA, um die das Drahtnetz B herumgelegi ist. Über diesem liegt eine mehrfache Asbestpapierschicht C und darüber das äußere Drahtnetz D. Die Wellenform des Diaphragmas "hat hier den Zweck, das Asbestpapier fest zwischen beiden Drahtnetzen zusammenzupressen, indem außen zwischen je zwei inneren Flächen A ein Stab E aufgelegt und das Ganze durch eine Drahtligatur F o. dgl. fest zusammengezogen wird. Ein derartiges, besonderes Zusammenpressen des Diaphragmas ist aber nicht unbedingt erforderlich. Das äußere Drahtnetz mit den daraufliegenden Stäben usw. kann evtl. gleich als zweite Elektrode dienen. Auf den flach abschließenden Rand des Diaphragmas wird der Deckel mittels einer Asbestzwischenlage isolierend und gasdicht aufgedrückt. Dieselbe Anordnung läßt sich auf flache Elektroden ohne weiteres übertragen, indem die einzelnen Bleche A parallel zueinander rostartig quergestellt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Diaphragma für elektrolytische Zellen,. 8S insbesondere für die Elektrolyse von Ätzalkalilaugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Diaphragmamasse in Form zusammenhängender Schichten eines geeigneten Materials zwischen durchlässigen Trägern aus Metall eingelagert ist.
2. Diaphragma nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer dieser Träger oder beide mit je einem Pol in metallischer Verbindung stehen, wobei sie einen Teil der Elektroden bilden oder auch allein als Elektroden dienen.
3. Diaphragma nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Träger miteinander metallisch verbunden sind, aber keine metallische Verbindung mit den Elektroden haben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB98551D Diaphragma fuer elektrolytische Zellen, insbesondere fuer die Elektrolyse von AEtzalkalilaugen Expired DE375085C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3477937A (en) * 1966-03-11 1969-11-11 Foote Mineral Co Apparatus for the electrowinning of manganese
US3989615A (en) * 1971-07-06 1976-11-02 Nippon Soda Company Limited Diaphragm process electrolytic cell

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3477937A (en) * 1966-03-11 1969-11-11 Foote Mineral Co Apparatus for the electrowinning of manganese
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