DE89515C - - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M4/00—Electrodes
- H01M4/02—Electrodes composed of, or comprising, active material
- H01M4/14—Electrodes for lead-acid accumulators
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/10—Energy storage using batteries
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- Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung hat den Zweck, aufserordentlich
leichte Elektroden herzustellen, und besteht ihrem Grundwesen nach in Abänderungen
bezw. Verbesser-lingen an ■ den durch
das Patent Nr. 84371 geschützten Doppelelektroden aus zwei mittelst säurebeständigen
Materials zusammengegossenen Trägerplatten aus nichtleitendem, ebenfalls säurebeständigem
Material, wobei nach innen gekrümmte und von Widerlagern umrahmte Hohlräume zur Aufnahme der wirksamen Masse vorgesehen
sind.
Die Elektrodenplatten bestehen aus Trägerplatten aus Celluloid, welche nach Zwischenfügung
einer ebenen Bleiplatte mittelst einer Celluloidlösung verbunden werden, wobei die
Celluloidplatten so geprefst oder gestanzt sind, dafs sie durch die Celluloidlösung an geeigneten
Stellen unmittelbar verbunden sind. Hierbei umschliefsen die Celluloidplatten die genannte
. Bleiplatte und sind mit einer Anzahl von Oeffnungen versehen, deren Ränder die Widerlager
für die wirksame Masse bilden.
Fig. ι zeigt die neue Elektrode in der Ansicht.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie u-u in Fig. i.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie v-v in • Fig. i. _ .
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie x-x in Fig. i.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie y-y in Fig. i.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie ^ in Fig. i.
Fig. 7 veranschaulicht die beiden zu einer Elektrode gehörigen Celluloidplatten im Schnitt
nach deren Verbindung durch die Celluloidlösung.
Fig. 8 veranschaulicht einen Theil der zwischen die Celluloidplatten gelegten Bleiplatte.
Um den erforderlichen Abstand der einzelnen Elektroden zu erhalten und denselben gleichzeitig
die nöthige Stabilität zu geben, verwendet man einen Holzrahmen α mit den drei aufrecht
stehenden Ständern a1 a2 as. Dieser Holzrahmen
wird in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zwischen die beiden Celluloidplatten b
und c gelegt. Aufserdem aber wird noch die Bleiplatte d zwischen die Celluloidplatten gebracht,
welche aus zwei oberhalb des Mittelständers a2 durch einen Steg e (Fig. 8) verbundenen
Theilen besteht und mit einer Fahney zur Zu- und Ableitung des elektrischen Stromes
versehen ist.
Die Bleiplatte d ist mit einer Anzahl von Bohrungen i versehen, durch welche die Einbiegungen
g und h der Celluloidplatten b und c einander berühren können. Aufserdem berühren
die Celluloidplatten einander rings um die Bleiplatte d herum bis an den Rand des Holzrahmens
a. Oberhalb der Bleiplatten d berühren die Platten b und c einander in der
aus .der Zeichnung ersichtlichen Weise, wobei man verschiedene Ausbiegungen so anordnet,
dafs hinreichende Verbindungsfugen vorhanden sind und die Fahne f zur Zu- und Ableitung
des Stromes nach aufsen treten kann.
Die Berührungsflächen der Celluloidplatten b und c werden nun mit einer Lösung aus
Celluloid in Aceton bestrichen und dann das Ganze unter Druck zusammengeprefst.
Das Aceton verfliegt, nachdem es die zu verbindenden
Flächen etwas gelöst hat, sehr schnell, wodurch die beiden Celluloidplatten derart
fest mit einander verbunden werden, als ob sie aus einem und demselben Stück beständen.
Gerade hierin ist der grofse Vortheil vorliegender Erfindung begründet. Denn die beiden
Celluloidplatten sind so fest mit einander verbunden, dafs beim gewaltsamen Zerreifsen das
Celluloid eher neben der Schlufsfuge als in derselben zerstört wird. Der Holzrahmen,
welcher mit dem Elektrolyten gar nicht in Berührung kommt, wird zweckmäfsig in Paraffin
ausgekocht oder auf geeignete Weise imprägnirt. Die Bleiplatten d können in der aus Fig. 8
ersichtlichen oder auch in sonst beliebiger Weise durchbrochen werden.
Das aus dem Holzrahmen a, der Bleiplatte d und den beiden durch die genannte Lösung
verbundenen Celluloidplatten b und c bestehende System besitzt nun zu beiden Seiten
der Bleiplatte d eine Anzahl von Oeffnungen, die von den in der aus den Fig. 3 und 6 ersichtlichen
Weise aufgebogenen Celluloidrändern umrahmt sind. In diese Oeffnungen wird die
wirksame Masse k eingestrichen und durch abgerundete Stempel so eingeprefst, dafs die
Masse in Form eines Gewölbes angeordnet ist, als dessen Widerlager die aufgebogenen Ränder
der Celluloidplatten dienen.
Die Celluloidplatten b und c bilden ein weitmaschiges Gitter mit den OefFnungen b1
und c1. Die Ränder der Gitteröffhungen sind in der aus den Fig. 3 und 6 ersichtlichen
Weise aufgebogen und dienen gewissermafsen als Widerlager für die nach Art eines Gewölbes
in die Gitteröffnungen b1 und c1 eingestrichene
Füllmasse k.
Claims (2)
1. Elektrodenplatte für elektrische Sammler, gekennzeichnet durch zwei, einen Rahmen (a)
und eine Bleiplatte (d) umschliefsende Celluloidplatten (b und c), welche mittelst
einer Celluloidlösung unter Druck verbunden sind und eine Reihe von Oeffnungen
besitzen, deren aufgebogene Ränder die Widerlager für die mit entsprechender Krümmung angeordnete Füllmasse bilden.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Elektrodenplatte die Anordnung von Bohrungen (i)
in den Bleiplatten, durch welche die Ausbauchungen (g und h) der Celluloidplatten
einander berühren, so dafs letztere ein durch die Bleiplatte hindurch verbundenes
Ganzes bilden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89515C true DE89515C (de) |
Family
ID=361325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89515D Active DE89515C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89515C (de) |
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