DE877804C - Elektrische Illuminationseinrichtung, insbesondere Christbaumkette - Google Patents

Elektrische Illuminationseinrichtung, insbesondere Christbaumkette

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DE877804C
DE877804C DEP4690A DE0004690A DE877804C DE 877804 C DE877804 C DE 877804C DE P4690 A DEP4690 A DE P4690A DE 0004690 A DE0004690 A DE 0004690A DE 877804 C DE877804 C DE 877804C
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DE
Germany
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auxiliary resistor
incandescent lamp
resistance
switch
resistor
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Expired
Application number
DEP4690A
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English (en)
Inventor
Georg Patzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/62One or more circuit elements structurally associated with the lamp
    • H01K1/625Flashing incandescent lamps

Landscapes

  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Elektrische Illuminationseinrichtung, insbesondere Christbaumkette Bei elektrischen Lampen für Reihenschaltung, die für Illuminationszwecke, insbesondere auch für Christbaumbeleuchtung, verwendet werden, tritt häufig der Wunsch auf, die meist in Kerzenform gehaltenen Lampen in möglichst unregelmäßigem Rhythmus in ihrer Lichtstärke zu ändern, so daß das Flackern von Wachskerzen nachgeahmt wird. Schaltet man vor den ganzen Kreis eine Einrichtung, die den Strom sämtlicher Lampen gleichzeitig steuert, so wirkt dies nicht natürlich genug. Wollte man jedoch von einer zentralen Schalteinrichtung jede einzelne Lampe gesondert steuern, so würde der Aufwand durch die Vielzahl der erforderlichen Leitungen viel zu groß und unwirtschaftlich gegenüber einer einfachen Reihenschaltung werden. Nach der Erfindung ist mit mindestens einer Lampe des Reihenschaltungskreises oder mit deren Fassung ein Blinkschalter mit Vorschalthilfswiderstand baulich vereinigt und zur Lichtquelle parallel geschaltet. Vorzugsweise werden ein in der Ruhestellung geschlossener Bimetallschalter und ein als Heizkörper ausgebildeter Hilfswiderstand benutzt, der den Bimetallschalter durch Wärmewirkung zu intermittierender Tätigkeit bringt.
  • Bei Christbaumketten mit einer erheblichen Anzahl von gereihten Glühlampen wird der Hilfswiderstand zweckmäßig so bemessen, daß seine Strom-. aufnahme etwa 3 bis 2o °/o des Nennstromes des Lampenleuchtkörpers beträgt. Eine solche Einrichtung ist einfach und billig herzustellen, insbesondere dann, wenn man den Hilfswiderstand als Massewiderstand ausbildet und selbst als Träger des Bimetallstreifens benutzt. Diese Anordnung kann dann leicht an den Stromzuführungsdrähten innerhalb der Glühlampe oder ihres Sockels oder auch in der zugehörigen Fassung untergebracht werden. In den Rahmen der Erfindung fällt es auch, wenn die Anordnung nicht bei sämtlichen Glühlampen einer Reihenschaltung vorgesehen wird, sondern nur bei einem Teil derselben. Auch kann ein Blinkschalter mit seinem Widerstand die Leuchtkörper mehrerer Glühlampen überbrücken. Die restlichenGlühlampen brennen .dann entweder ohne zu flackern oder flackern in geringerem Maße mit, da durch das Zuschalten des Heizwiderstandes an einer Lampe der ganze Kreis eine geringe Stromerhöhung erfährt.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Serienschaltungsilluminationsglühlampe in Fig. i im Längsschnitt dargestellt, -bei der die Schalteinrichtung im Lampensockel untergebracht ist; Fig. 2 zeigt ein abweichendes Ausführungsbeispiel mit der Schalteinrichtung im Laniperigefäß ; Fig.3 zeigt schematisch eine Illuminätionseinrichtung aus mehreren Glühlampen der in Fig. z dargestellten Form.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i enthält das Lampengefäß 4. von beliebiger Form den üblichen Leuchtkörper 5, der an den Stromzuführungsdrähten 6 und 7 befestigt ist. Die Stromzuführungsdrähte 6 und 7 führen durch den La.mpenfüß 8' zu den Sockelleitungen 9 und io, die an der Sockelhülse ii bzw. der Sockelbodenplätte 1ä--enden.--Nach der" Erfindung ist an der Sockelleitung 9 ein Heizwiderstand 13, vorzugsweise ein Massewiderstand, beispielsweise aus einem Magnesium-Titan-Spinell von geeigneter Oxydationsstufe befestigt, der einen sich mit der Temperatur nur verhältnismäßig wenig ändernden Widerstandswert besitzt. Über ein kurzes Drahtstück ia, ist "an diesem Widerstand 13 ein Binietallstreifen 15 befestigt, derart, daß er von dem Widerstandskörper 13 aufgeheizt werden kann. Im Ruhezustand liegt der Bimetallstreifen 15 mit seinem freien Ende an der Sockelleitung io,- gegebenenfalls unter Zwischenschaltung besonderer Kontaktmetalle.
  • Wird eine solche Lampe in Reihe mit anderen Stromverbrauchern, also Festwiderständen oder anderen Glühlampen, an eine Spannung gelegt, so fließt außer dem Strom durch den Leuchtkörper 5 noch ein Teilstrom durch den Widerstandskörper 13 und heizt diesen und zugleich den timetallstreifen 15 auf. Der Widerstandskörper 13 wird in seinem Wert zweckmäßig so bemessen, daß der ihn durchfließende Teilstrom etwa io bi"s 15 % des durch den Leuchtkörper 5 fließenden Stromes beträgt. Der Leüchtkörperstrom wird um den entsprechenden Anteil geschwächt, so däß er etwas dunkler als normal brennt, solange der Bimetallstreifen 15 am Sockelleitungsdraht zo anliegt. Infolge der Heizwirkung des Widerstandskörpers 13 hebt sich nun der Bimetallstreifen 15 vom Sockelleitungsdraht io ab, den Strom durch den Widerstandskörper 13 unterbrechend, Der Leuchtkörper 5 erhält den vollen Strom und leuchtet mit normaler. Helligkeit. Jetzt kühlen sich der Widerstandskörper 13 und der Bimetallstreifen 15 wieder ab, bis dieser sich so weit gestreckt hat, daß er den Sockelleitungsdraht io wiederberührt und das Spiel wieder von vorn beginnt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. -> ist eine Kerzenformglühlampe einer Christbaumkette gezeigt, bei der die Schalteinrichtung in das Lampengefäß .4 mit eingebaut ist und im übrigen wie im Beispiel nach Fig. i aus dem Widerstandskörper 13 besteht der am Stromzuführungsdraht 6 befestigt ist und an seinem anderen Ende über einen Zwischendraht 1.4 den Bimetallstreifen 15 trägt. Das freie Ende desselben legt sich in kaltem Zustande gegen den Stromzuführungsdraht 7. Die aus dem Widerstandskörper 13, dem Bimetallstreifen 15 und den gegebenenfalls an diesem und dem Stromzuführungsdraht 7 angebrachten Kontaktmetallen bestehende Schalteinrichtung liegt also wie im Beispiel nach Fig. i parallel zum Leuchtkörper 5.
  • Von einer Reihenschaltung aus einer beliebigen Anzahl von Glühlampen, wie beispielsweise in Fig. 3 angedeutet, können nun sämtliche Lampen oder auch nur eine oder mehrere Gruppen von Lampen durch eine solche Schalteinrichtung- überbrückt werden. Da die einzelnen Schalteinrichtungen unabhängig voneinander arbeiten und infolge Herstellungstoleranzen oder willkürlich verschiedene Schaltzeiten besitzen, flackern die verschiedenen Lampen unregelmäßig, wodurch das Kerzenflackern äußerst natürlich nachgeahmt wird. Während der Schließzeit des Bimetallschälters fließt durch den Widerstandskörper 13 ein Nebenschlußstrom, der den Gesamtstrom. der Kette um ein geringes Maß erhöht. Hierdurch werden die übrigen Lampen der Kette nicht nennenswert überlastet. Der erhöhte Strom hat aber zur Folge, daß die Schalteinrichtungen an den verschiedenen Lampen in ihrer Schaltzeit und Abhebegeschwindigkeit beeinflußt werden. Hierdurch ist der Rhythmus des Flackerns einer einzelnen Kerze nicht periodisch, sondern schwankt in weiten Grenzen vollkommen unregelmäßig. Man kann diesen Effekt noch begünstigen durch Verwendung eines Nebenwiderstandes 13 mit einer gewissen Wärmeträgheit oder mit einem vorzugsweise negativen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes. Bei solchen Widerständen ist die Anlaufzeit in hohem Grade abhängig von den elektrischen Verhältnissen im Gesamtstromkreis.
  • Es ist auch möglich, einen Teil der Netzspannung statt durch Glühlampen durch einen festen Vorschaltwiderstand oder andere Stromverbraucher aufzunehmen. Die Anordnung des Blinkschalters im Innern der einzelnen Glühlampen bzw. ihrer Sockel istbei einer solchenReihenschaltungskettebesonders bequem, weil es der Benutzer in der Hand hat, in beliebiger Anzahl und Reihenfolge Glühlampen mit oder ohne Blinkschalter zu verwenden bzw. gegeneinander auszutauschen.
  • Die Befestigung des Bimetallstreifens 15 an dem Widerstandskörper 13 ergibt eine sehr einfache Anordnung, so daß der Herstellungspreis solcher Glühlampen bzw. Glühlampenketten nicht wesentlich höher als der von Lampen ohne diese Blinkeinrichtung wird.
  • Es kann aber auch eine besondere Befestigungseinrichtung, etwa ein im Quetschfuß 8 eingeschmolzener Stützdraht, für die Schalteinrichtung vorgesehen sein. Auch kann umgekehrt der Bimetallstreifen 15 unmittelbar an einem Stromzuführungsdraht befestigt und an seinem freien Ende der Widerstandskörper angebracht sein, der dann bei der Erwärmung vom Bimetallstreifen mitbewegt wird. Der Unterbrechungskontakt ist dann an dem freien Ende des Widerstandskörpers anzubringen. Ferner kann auch der Widerstandskörper 13 an einem der Stromzuführungsdrähte 6, der Bimetallstreifen 15 dagegen an dem anderen Stromzuführungsdraht 7 befestigt sein.
  • Da Reihenschaltungslampen den Nachteil zeigen, daß bei Versagen einer einzigen Lampe die ganze Kette erlischt, wird zweckmäßig ein Schaltelement vorgesehen, das bei Versagen des Leuchtkörpers den Stromkreis aufrechterhält. Bei Glühlampen nach der Erfindung ist nun zwar nach Durchbrennen des Leuchtkörpers die Blinkeinrichtung noch immer betriebsbereit, jedoch würde durch ihr Schalten nunmehr der ganze Kreis gleichzeitig vollständig unterbrochen und wieder eingeschaltet werden. Es ist daher zweckmäßig, hierbei auch eine sogenannte Strombrücke vorzusehen, die an Stelle des Leuchtkörpers die Stromübertragung aufrechterhält. Zweckmäßig besteht sie aus einem besonderen Widerstandskörper 16 (Fig.2) mit hohem negativem Temperaturkoeffizienten, etwa einem Magnesium-Titan-Spinell von entsprechendem Oxydationszustand. Der Kaltwiderstandswert dieses Widerstandskörpers 16 ist so hoch, daß er bei intaktem Leuchtkörper 5 nur einen vernachlässigbar kleinen Strom aufnimmt, unter dessen Wirkung er sich selbst nicht erwärmt. Nach Durchbrennen des Leuchtkörpers 5 liegt aber, sobald die Schalteinrichtung 13, 14., 15 den Stromkreis unterbrochen hat, die volle Spannung an diesem Widerstandskörper 16, so daß durch ihn ein ausreichender Strom fließt, um ihn zu erwärmen. Zufolge seines hohen negativen Temperaturkoeffizienten nimmt dann der Widerstandswert rasch ab unter gleichzeitigem Anwachsen des Stromes bis zu einem Endwert, der zweckmäßig so bemessen ist, daß der Spannungsabfall an dem Widerstandskörper 16 dem Spannungsabfall an dem Leuchtkörper 5 entspricht, so daß die Blinkeinrichtung weiterhin arbeitet.
  • Als Strombrücke könnte aber auch ein die Stromzuführungsdrähte unter Zwischenschaltung einer bei höherer Spannung durchschlagenden dünnen Isolierschicht überbrückender Metallstreifen, beispielsweise ein eloxierter Aluminiumstreifen, dienen. StattGlühlampenkönnen auch irgendwelche anderen elektrischen Lichtquellen, insbesondere Entladungslampen, verwendet werden, vor allein bei Anschluß der ganzen Kette an höhere Netzspannungen. Auch könnten die Lichtquellen zur Erzielung besonderer Licht- oder Farbeffekte mit Leuchtstoff kombiniert sein.

Claims (6)

  1. PATENTAaiSPRLCHIE: i. Elektrische Illuminationseinrichtung, insbesondere Christbaumkette, bei der in Reihe geschaltete elektrische Lampen mit wechselnden Stromstärken betrieben werden, z. B. um Kerzenflackern nachzuahmen, dadurch gekennzeichnet, daß mit mindestens einer Lampe oder mit deren Fassung ein Blinkschalter mit Vorschalthilfswiderstand baulich vereinigt und zur Lichtquelle parallel geschaltet ist, vorzugsweise ein in der Ruhestellung geschlossener Bimetallschalter und ein als Heizkörper ausgebildeter Hilfswiderstand, der den Bimetallschalter durch Wärmewirkung zu intermittierender Tätigkeit bringt.
  2. 2. Glühlampe für die Illuminationseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der selbsttätige Schalter und der damit in Reihe geschaltete Hilfswiderstand im Lampengefäß bzw. -sockel untergebracht sind.
  3. 3. Glühlampe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfswiderstand einen negativen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes besitzt. .
  4. 4. Glühlampe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfswiderstand (13) mit einem Ende an einem Stromzuführungsdraht (6) bzw. Sockelleitungsdraht (9) befestigt ist und an seinem anderenEndedenBimetallstreifen (15) trägt, der sich mit seinem freien Ende auf den zweiten Stromzuführungsdraht (7) bzw. Sockelleitungsdraht (io) auflegt und bei Erwärmung davon abhebt.
  5. 5. Glühlampe nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert des Hilfswiderstandes (13) so bemessen ist, daß seine Stromaufnahme 3 bis 2o olo der des Leuchtkörpers beträgt.
  6. 6. Glühlampe nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Leuchtkörper und zur Blinkeinrichtung noch eine Strombrücke angeordnet ist, etwa eine beim Auftreten einer Überspannung durchschlagende Oxydschicht oder ein im kalten Zustande hochohmiger Widerstandskörper mit hohem negativem Temperaturkoeffizienten.
DEP4690A 1950-11-30 1950-11-30 Elektrische Illuminationseinrichtung, insbesondere Christbaumkette Expired DE877804C (de)

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DE (1) DE877804C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160946B (de) * 1959-04-16 1964-01-09 Rene Klotz Elektrische Kerze
DE1266880B (de) * 1966-01-04 1968-04-25 Franz Fuehrer Dr Ing Vorrichtung zur Steuerung einer unregelmaessigen Lichtausstrahlung elektrischer Gluehlampen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160946B (de) * 1959-04-16 1964-01-09 Rene Klotz Elektrische Kerze
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