DE87739C - - Google Patents

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DE87739C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
(Michigan, V. St. A.).
Schiffchenbahn für Mehrnadel-Ringschiffchen-Nähmaschinen.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 15. November 1893 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schiffchenbahn für Mehrnadel-Ringschiffchen-Nähmaschinen mit seitlich verstellbaren Ringbahnen, um die in zwei an einander liegenden Ringbahnen laufenden Schiffchen auswechseln und den Abstand der Bahnen von einander entsprechend dem jeweiligen Nadelabstand regeln zu können.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι in Vorderansicht eine Schiffchenbahn dieser Anordnung.
Fig. 2 ist ein Hofizontalschnitt nach II - II. (Fig. 1).
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Anordnung in der Seitenansicht, jedoch ohne drehbare Segmente.
Fig. 4 ist die Vorderansicht der in Fig. 3 gezeigten Schiffchenbahn.
Die Schiffchenbahnen sind hier in den zwei Ringen A und B enthalten, deren Zahl beliebig vermehrt werden kann. Der Ring A ist fest an der Platte der Maschine befestigt. Seitlich stehen die beiden Führungsstifte α und α1 hervor, auf denen der zweite Ring B verschoben bezw. eingestellt werden kann, indem sie durch Löcher im Ringe B hindurchtreten. Einer der Stifte, z. B. al ist am freien Ende mit einem Kopf α2 versehen, um die Verschiebung des Ringes B zu begrenzen. Das Feststellen nach der Verschiebung oder richtigen Einstellung erfolgt durch Druckschrauben α3 im Rande des Ringes -B, wie ohne weitere Erläuterung leicht zu verstehen ist. Jeder Ring hat zwei Schiffchenbahnen b und b1, und an der Aufsenseite der Ringe sind Scheiben £>2 aufgesetzt, welche die Schiffchen am Herausfallen nach der Seite verhindern.
Die inneren Bahnen b1 b1 sind zweitheilig gemacht, und zwar ist ein Segment D an den Ringen A und B derartig um Stifte oder Niete d drehbar angebracht, dafs eine in die innere Fläche eingearbeitete Nuth d1 bei geschlossener Stellung der Segmente die Fortsetzung der Nuthen bl bildet und den Schiffchen eine geschlossene glatte Bahn bietet. Bei der offenen Stellung der genannten Segmente, in welche sie vermittelst eines Griffes oder Knopfes d2 gebracht werden können (siehe die punktirten Linien Fig. 1 und 2), ist es leicht, die Schiffchen aus den Bahnen b1 bl in radialer Richtung herauszunehmen und durch andere zu ersetzen.
Die Schlufsstellung der Segmente D wird durch die Federbolzen e gesichert, welche in Löcher d3 der Segmente einspringen. Diese Bolzen ruhen in Büchsen e1, die aus den Ringen A und B seitlich heraustreten. Eine Feder, e2 prefst jeden der Bolzen in die Locher d3. Ein Zahn e3 an jeder der Büchsen e1 tritt in der Ruhestellung in einen Einschnitt e4 des Bolzenkopfes e5 hinein. Wird letzterer der Wirkung der Feder entgegen zurückgezogen und etwas verdreht, so kommt, wie leicht verständlich, der Einschnitt e4 vom Zahn e3 frei, welcher sich gegen einen vollen Theil des Kopfes legt und so das Zurückspringen des Bolzens in die Schlufsstellung verhindert. Dieselbe kann er erst wieder einnehmen, wenn der Kopf so gedreht wird, dafs
der Einschnitt e4 über den Zahn e3 der Büchse e1 fafst.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Anordnung von Schiffchenbahnen ohne Segmente.
Die Ringe sind hier mit A1 und B1 bezeichnet. B1 bezw. eine gröfsere Anzahl von solchen Ringen gleiten 'auf den Stiften a a1 des festen Ringes A1, auf welchen sie durch Schrauben a3 a3 beliebig festgestellt werden. Um die Nadeln den jeweilig benutzten Schiffchenbahnen entsprechend einzustellen, können verschiedene Ausführungen benutzt werden. Hier ist der Nadelträger C1 seitlich verlängert (C2J, und zwar einseitig abgesetzt (Fig. 1 und 3). Auf die Verlängerung C- können Bügel C3 aufgeschoben werden, die man mittelst der Schrauben c3 an beliebiger Stelle festsetzt. Diese Bügel tragen in der stärkeren Seitenwange die Futter für die Nadeln, so dafs alle in einer Linie liegen. Die Nadeln 'können in ihren Futtern in beliebiger Weise, am besten durch Schrauben festgeklemmt werden.
Die vollen Linien Fig. 3 zeigen die Ringe A1B1 von einander getrennt, so dafs die Bahn b1 des festen Ringes A1 seitlich offen ist. Nachdem man hier ein Schiffchen eingelegt hat, wird der Nachbarring J31, wie die punktirten Linien zeigen, herangeschoben und dadurch die Schiffchenbahn b1 geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schiffchenbahn für Mehrnadel - Ringschiffchen-Nähmaschinen, deren einzelne Ringbahnen A B seitlich verstellbar gegen einander angeordnet sind, zu dem Zweck, ihren Abstand dem jeweiligen Nadelabstand entsprechend einstellen, beziehentlich die in zwei an einander liegenden Ringbahnen laufenden Schiffchen auswechseln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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