DE87673C - - Google Patents

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DE87673C
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Description

HES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 39: Horn, Elfenbein und plastische Massen.
Zusatz zum Patente JVi 84065 vom 24. Juli 1894.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1895 ab. Längste Dauer: 23. Juli 190g.
Bei der Anwendung des im Haupt-Patent beschriebenen Verfahrens tritt eine erhebliche Erhöhung der Kostenpreise dadurch ein, dafs sämmtliche härtere Copalsorten nur in theuren Lösungsmitteln, wie Chloroform, Cajeputöl oder Schwefeläther, ohne Weiteres löslich sind. Versuche, welche angestellt wurden, um die Mehrkosten dieser ätherischen Lösungsmittel gegenüber Alkohol zu vermeiden, ergaben insofern ein günstiges Resultat, als es sich einestheils erwies, dafs eine scharfe Trocknung des gemahlenen Copales, sowie auch eine längere (etwa sechsmonatliche) vollkommen trockene Lagerung in fein gemahlenem Zustande die meisten in Frage stehenden harten Copalsorten derart ändert, dafs sie sodann in 90gradigem Alkohol ohne Schwierigkeit bis auf mehr oder weniger minimale Rückstände löslich werden.
Es sind dann nur noch diese Rückstände mit den erwähnten theuren Lösungsmitteln zu behandeln, wodurch eine nicht unerhebliche Ersparnifs erzielt wird.
Das neue Verfahren gestaltet sich hiernach wie folgt:
Zuerst werden die Copale oberflächlich sortirt, gereinigt und gemahlen, sodann die härteren Sorten eventuell trocken gelagert oder aber geröstet, wobei der Röstprocefs so weit geführt werden mufs, dafs der Copal zu erweichen beginnt. Hierauf werden härtere und weiche Copale mit einander vermischt, mit Alkohol versetzt und langsam erwärmt; nach ein bis zwei Stunden wird die Lösung abgeschüttet, der Rückstand mit Chloroform, Aether oder dergleichen ebenfalls zur Lösung gebracht und sodann beide Lösungen gemischt.
Die Mischung mit der Faser, Trocknung, Schmelzung, Pressung u. s. w. bleibt ganz wie im Haupt-Patent beschrieben.
Sofern es sich um Herstellung eines säurefesten Materials handelt, wird die Lösung dünnflüssiger hergestellt, damit die Fasern besser von ihr durchdrungen werden können. Ein Verhältniis der Lösungsmittel zum Copal von etwa 2 : 1 erwies sich hierbei günstig, auch empfiehlt es sich, die Mischung einige Stunden feucht stehen zu lassen, um sicher zu sein, dafs sie sich gut durchzieht. Die vegetabilische Faser wird hierbei je nach der Verwendungsweise ganz oder theilweise durch Asbestfaser ersetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Das Verfahren des Patentes Nr. 84065 dahin abgeändert, dafs behufs Ersparnifs an ätherischen Lösungsmitteln die gemahlenen Copalsorten, direct oder nach vorheriger scharfer Trocknung, mit Alkohol behandelt und nur die bei dieser Behandlung verbleibenden Rückstände in ätherischen Lösungsmitteln gelöst werden, worauf man die erhaltenen alkoholischen und ätherischen Lösungen mit einander mischt.
2. Behufs Herstellung eines säurefesten Materials das Verfahren des Patentes Nr. 84065 und des Anspruchs 1 dahin abgeändert, dafs die vegetabilische Faser ganz oder theilweise durch Asbestfaser ersetzt wird.
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