DE69701130T2 - Abstreifer für wässrige, polymere fussboden pflegemittel - Google Patents

Abstreifer für wässrige, polymere fussboden pflegemittel

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Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Ablösemittel bzw. Trennmittel bzw. Abstreifer und insbesondere ein solches Ablösemittel, welcher in höchstem Maße zum vollständigen Entfernen eines aufgezehrten oder verbrauchten Films von einer Fußbodenoberfläche, welche mit einem wässerigen Fußbodenpflegemittel bzw. einer wässerigen Fußbodenpolitur vom Polymertyp bzw. einer Fußbodenpolitur vom wässerigen Polymertyp beschichtet ist, zu entfernen.
  • Technischer Hintergrund
  • Im allgemeinen wurden wässerige Bodenpolituren vom Polymertyp, welche ein synthetisches Harz als eine wirksame Komponente bzw. einen wirksamen Bestandteil enthalten, als Bodenpolituren für Gebäude- bzw. Baustrukturen verwendet.
  • Bodenoberflächen sind glänzend und ästhetisch, wenn sie gerade mit einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp beschichtet bzw. überzogen wurden. Eine so behandelte Bodenoberfläche wird jedoch mit der Zeit unansehnlich, da der Fußbodenpoliturfilm Kratzspuren und Schmutzablagerungen durch die Benutzer ausgesetzt ist, und dies bringt das häufige Waschen bzw. Putzen der Bodenoberfläche mit sich. Das Putzen der Bodenoberfläche wird im allgemeinen so durchgeführt, daß eine Oberflächenfilmschicht der wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp entfernt oder auf sonstige Weise zusammen mit den Trittspuren und Schmutzablagerungen abgekratzt wird. So werden solche Anteile des Films, welche aufgrund der Schmutzentfernung matt bzw. glanzlos geworden sind, durch Beschichten mit einer frischen Matrix einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp repariert bzw. wiederhergestellt. Dieses Putzen der Oberfläche und anschließendes Wiederherstellungsbeschichten werden üblicherweise in einem Intervall von einmal oder zweimal pro Monat bewirkt und über beispielsweise ein oder zwei Jahre fortgeführt. Meistens wird Schmutz während dieser ausgedehnten Zeitspanne fortschreitend auf dem Oberflächenfilm abgelagert, der durch jedes Putzen nicht vollständig entfernt werden konnte. Diese Schmutzablagerung macht schließlich die Bodenoberfläche auch trotz wiederholten Putzens weniger ästhetisch. Wenn festgestellt wurde, daß Putzen nicht länger wirksam ist, ist es erforderlich, daß nach dem vollständigen Entfernen des auf diese Weise aufgebrauchten Films einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp von der beteiligten Bodenoberfläche eine wässerige Bodenpolitur vom Polymertyp frisch auf die Bodenoberfläche beschichtet bzw. aufgetragen werden sollte.
  • Um einen aufgebrauchten Bodenpoliturfilm von einer Bodenoberfläche vollständig zu entfernen, wird ein Ablösemittel bzw. Trennmittel bzw. Abstreifer auf den Film aufgetragen, gefolgt vom Bearbeiten mit einem Poliergerät, welcher mit einem Bodenkissen ausgerüstet ist. Als Ablösemittel wurden zu diesem Zweck im allgemeinen Zusammensetzungen angewandt, welche durch Beimischen bzw. Durchmischen eines grenzflächenaktiven Mittels, wie eines der nichtionischen oder anionischen Klasse, einer basischen bzw. alkalischen Substanz, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumsilicat, Ammoniak, einem Alkanolamin oder dergleichen, und einem Lösungsmittel vom wasserlöslichen Ethylenglycol-Typ, wie Ethylenglycolmonobutylether, Ethylenglycolmonoethylether oder dergleichen, und daran anschließendes Lösen der resultierenden Mischung mit Wasser abgeleited wurden.
  • Um die neuerdings bestehende Nachfrage hinsichtlich einer arbeitssparenden Bodenreinigung zu befriedigen, wurde eine wässerige Bodenpolitur vom Polymertyp entwickelt, welche so ersonnen wurde, daß sie eine hohe Dauerhaftigkeit zeigt, und es daher schwierig wurde, diese bei Beschichten als ein Film über eine Bodenoberfläche zu entfernen. Dieser Typ Bodenpolitur löst nicht das Problem, daß der resultierende Film, wenn er aufgebraucht ist, nicht vollständig mit nur einem Mal von der Bodenoberfläche entfernt werden kann und daß fleißiges Spülen und Wischen mit Wasser notwendig ist. Ein weiterer Anreiz entstand daher, ein Ablösemittel zu entwickeln, welches die vollständige Entfernung eines aufgebrauchten Bodenpoliturfilms von einer Bodenoberfläche in einer verkürzten Zeitspanne ermöglicht.
  • Lösungsmittel vom Typ wasserlösliches Ethylenglycol wurden bisher als Ablösemittel zum vorstehend beschriebenen Zweck verwendet. Jedoch ist ein solches Lösungsmittel von Natur aus flüchtig und darüber hinaus anfällig, einen schlechten Geruch auszuströmen und sich auch auf die Gesundheit von Arbeitern, welche mit der Bodenreinigung beschäftigt sind, nachteilig auszuwirken. Hinsichtlich dieser Klasse von Lösungsmitteln wurden bestimmte Einschränkungen hinsichtlich der Anwendung auferlegt, wie durch das Japan Labor Safety Hygiene Law, und die Lösungsmittel wurden in letzter Zeit weit strengeren akzeptablen Anteilsniveaus bzw. -mengen unterworfen. Insbesondere in den U. S. A. entstand vom Standpunkt der Umweltverschmutzung her eine Bewegung zum Verringern von organischen Verbindungen mit flüchtiger Natur. In der Tat warnte das California Air Resources Board, C. A., vor diesen und kategorisierte solche Verbindungen mit einem Dampfdruck von nicht weniger als 0,1 mmHg bei einer Temperatur von 20ºC als flüchtige organische Verbindungen. Da ihre Dampfdrücke bei 20ºC 0,1 mmHg übersteigen, fallen die meisten der vorstehenden Lösungsmittel vom Ethylenglycoltyp in diese Kategorie und lassen somit einige Probleme entstehen. Es besteht daher ein dringender Bedarf zum Entwickeln eines Ablösemittels mit verminderter Flüchtigkeit und verbesserter Leistung.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Mit besonderem Blick auf den gegenwärtigen Stand der Technik stellt die vorliegende Erfindung ein Ablösemittel zum Verwenden beim Entfernen einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp bereit, welches (1) einfaches Entfernen eines wässerigen Politurfilms vom Polymertyp, (2) einfaches Spülen mit Wasser und (3) minimierte Verwendung von flüchtigen organischen Verbindungen, Immunität von agressiven Gerüchen und Sicherheit bietet.
  • Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung ein Ablösemittel zur Verwendung beim Entfernen eines aufgebrauchten Films einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp bereit, welches als wesentliche Bestandteile bzw. Komponenten
  • (A) 5 bis 75 Gew.-% eines wasserlöslichen organischen Lösungsmittels, welches durch die folgende Formel
  • C&sub4;H&sub9;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)nH,
  • wobei n eine ganze Zahl von 2 oder 3 ist,
  • (B) 15 bis 40 Gew.-% Benzylalkohol und
  • (C) 10 bis 20 Gew.-% einer Aminverbindung bzw. Aminoverbindung umfaßt.
  • Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Wasserlösliche organische Lösungsmittel, welche zur Verwendung als erfindungsgemäßer Bestandteil A geeignet sind und welche die folgende Formel
  • C&sub4;H&sub9;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)nH
  • aufweisen, wobei n eine ganze Zahl von 2 oder 3 ist, werden geeigneterweise aus Diethylenglycolmono-n-butylether, Diethylenglycolmono-iso-butylether, Diethylenglycolmono-t-butylether, Triethylenglycolmono-n-butylether und Triethylenglycolmono-t-butylether ausgewählt. Besonders bevorzugt unter diesen Lösungsmitteln sind Diethylenglycol-mono-n-butylether und Triethylenglycol-mono-n-butylether, welche einfach im Handel erhältlich sind, sehr zum Lösen von wässerigen Bodenpoliturfilmen des Polymertyps befähigt sind, einen eher geringen Dampfdruck aufweisen und im wesentlichen geruchlos sind. Es muß hier angemerkt werden, daß Diethylenglycol-mono-n-butylether einen Dampfdruck von 0,01 mmHg bei 20ºC aufweist und der Triethylenglycol-mono-n-butylether bei der gleichen Temperatur von weniger als 0,01 mmHg aufweist.
  • Die Menge des Lösungsmittels oder Bestandteils A, welcher verwendet wird, liegt vorzugsweise in dem Bereich 5 bis 75 Gew.-%, mehr bevorzugt von 10 bis 40 Gew.- %, bezogen auf das Gesamtgewicht eine gegebene Ablösemittelzusammensetzung zur Verwendung bei der wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp (im folgenden einfach als "Ablösemittelzusammensetzung" bezeichnet). Mengen von 0 oder weniger als 5 Gew.-% des Lösungsmittels versagen dabei, akzeptable Ablösefähigkeiten mit sich zu bringen.
  • Bestandteil B oder Benzylalkohol bewirkt, daß dem Lösungsmittel oder Bestandteil A beim Lösen eines wässerigen Bodenpoliturfilms vom Polymertyp wirksam geholfen wird.
  • Die Menge des Benzylalkohols variiert in einer Menge von 15 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise von 20 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Ablösemittelzusammensetzung. Mengen unter 15 Gew.-% sind zum Verbessern der Ablösbarkeit der Ablösemittelzusammensetzung unwirksam, wobei Mengen über 40 Gew.-% die Trennung der resultierenden Ablösemittellösung in nicht wünschenswerter Weise mit einbeziehen, wodurch sie versagen, ein stabiles Ablösemittelerzeugnis herzustellen.
  • Bestandteil C oder eine Aminverbindung dient auch als ein alkalischer Inhaltsstoff, um dem Lösungsmittel beim Lösen einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp zu helfen. Alkalien bzw. Basen können im allgemeinen aus anorganischen Basen, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumsilicat und dergleichen, und Aminen, wie Ammoniak, Ethanolamin, Mono-isopropanolamin und dergleichen, ausgewählt werden. Im Fall der Verwendung einer anorganischen Base sollte jedoch ausreichendes Spülen und Wischen unter Verwendung von Wasser während der Ablösebehandlung durchgeführt werden, so daß die Base nicht auf der Bodenoberfläche verbleibt. Jeder Rückstand einer solchen Base auf der Bodenoberfläche neigt dazu, die wässerige Bodenpolitur vom Polymertyp, welche im folgenden darauf aufgetragen wird, nachteilig zu beeinflussen. Ferner ist Ammoniak aufgrund seines speziellen Geruchs nicht erwünscht. Als erfindungsgemäß verwendete Aminverbindungen sind Alkanolamine bevorzugt, unter welchen Monoethanolamin und Monopropanolamin die beste Wahl hinsichtlich des geringsten Erfordernisses für eine Spül- und Wischbehandlung darstellen.
  • Die Menge des zu verwendenden Amins beträgt üblicherweise von 10 bis 20 Gew.- %, bezogen auf das Gesamtgewicht der Ablösemittelzusammensetzung. Weniger als 10 Gew.-% resultieren in einer nicht ausreichenden Ablösbarkeit, und andererseits sollten mehr als 20 Gew.-% wegen der Toxizität des Amins vermieden werden.
  • Die erfindungsgemäße Ablösemittelzusammensetzung kann durch Mischen eines wasserlöslichen organischen Lösungsmittels, Benzylalkohol und einer Aminverbindung, wobei alle diese Bestandteile vorstehend spezifisch genannt wurden, zusammen mit optionalen Additiven, wie nichtionischen grenzflächenaktiven Mitteln, anionischen grenzflächenaktiven Mitteln, grenzflächenaktiven Mittel vom Fluortyp, Metall- bzw. metallische Blockmittel (englisch "metal blocking agents"), Pigmente, Duftstoffe, Entschäumer und dergleichen, und darauffolgend durch Lösen der Mischung in Wasser hergestellt werden. Solche Additive können eingearbeitet werden, wenn festgestellt wird, daß sie für die Umgebung bei normalen Arbeitsvorgängen, der Stabilität der Ablösemittellösungen und anderen Bedingungen wünschenswert sind. Es ist wichtig, daß die Bestandteile A, B und C hinsichtlich ihrer jeweiligen Mengen, welche vorstehend spezifiziert bzw. angegeben wurden, streng beobachtet bzw. kontrolliert werden.
  • Um einen aufgebrauchten Film einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp von einer Bodenoberfläche zu entfernen, kann die erfindungsgemäße Ablösemittelzusammensetzung in eine Menge von 100 Gewichtsteilen in 300 bis 2000 Gewichtsteilen Wasser gelöst werden, um dadurch eine verdünnte Lösung herzustellen, gefolgt von einheitlichem Beschichten bzw. Überziehen der Lösung über die Bodenoberfläche durch einen Mop bzw. eine Polierscheibe und durch darauffolgendes Entsorgen des resultierenden Schmutz- oder Dreckwassers. Polieren kann folgen, um die Ablösbarkeit weiter zu verstärken. Sobald das Schmutzwasser entsorgt wurde, verbleiben keine oder nur geringe alkalische Rückstände auf der Bodenoberfläche, mit dem Ergebnis, daß ein darauffolgender Film einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp gegen jeden störenden Effekt geschützt ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun in größerer Genauigkeit mit Bezugnahme auf die folgenden Beispiele beschrieben, welche als veranschaulichend, aber nicht als einschränkend betrachtet werden sollten. In diesen Beispielen bedeuten alle Prozentangaben Gewichtsprozent.
  • Beispiele 1 bis 5
  • Unterschiedliche Ablösemittelzusammensetzungen wurden durch Verwendung von Diethylenglycol-mono-n-butylether und Triethylenglycol-mono-n-butylether als wasserlösliche organische Lösungsmittel, Benzylalkohol und Monoethanolamin als Aminverbindung zusammen mit kleinen Mengen von Fettsäuren, grenzflächenaktiven Mitteln und Natrium-p-toluolsulfonat und durch weitere Zugabe von Wasser zu den resultierenden Mischungen hergestellt. Jede der Ablösemittelzusammensetzungen wurde wie in Tabelle 1 aufgelistet formuliert.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Es wurde den Arbeitsschritten der Beispiele 1 und 2 gefolgt, außer daß 57,0% Ethylenglycol-mono-n-butylether als wasserlösliches organisches Lösungsmittel anstelle von 37,0% von jedes von dem Diethylenglycol-mono-n-butylether und Triethylenglycol-mono-n-butylether und 20,0% des Benzylalkohols verwendet wurden.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Es wurde den Arbeitsschritten der Beispiele 3 und 4 gefolgt, außer daß 37,0% Ethylenglycol-mono-n-butylether als wasserlösliches organisches Lösungsmittel anstelle von 15,0% von jedem von Diethylenglycol-mono-n-butylether und Triethylglycol-mono-n-butylether und 22,0% des Benzylalkohols verwendet wurde. Tabelle 1
  • Einheit: Gew.-%
  • Anmerkung 1: Nonipol Soff SS-90, Sanyo Chemical Industries, Ltd.
  • Anmerkung 2: Fluorad FC-129, 3M Co.
  • Die Leistungsbeurteilung wurde unter den nachstehend beschriebenen Satz von Bedingungen von den Ablösemittelzusammensetzungen, welche in Beispielen 1 bis 5 und Vergleichsbeispielen 1 und 2 erhalten wurden, durchgeführt.
  • [1] Herstellen der Testplatte
  • Eine wässerige Bodenpolitur vom Polymertyp, welche wie in Tabelle 2 formuliert wurde, wurde über eine Bodenfliese mit einem weißen homogenen Vinylcharakter (Handelsname: Matico S Plain, Hersteller: Toyo Linoleum Limited) beschichtet.
  • Diese Beschichtung wurde mit 10 Strichen mit einer Gaze in einem Beschichtungsgewicht von 10 ± 2 g/m² pro Strich durchgeführt. Die so behandelte Platte wurde 96 Stunden in einer Kammer mit konstanter Temperatur, welche bei 80 ± 2ºC für 96 Stunden gehalten wurde, stehengelassen, wodurch eine Testplatte bereitgestellt wurde.
  • Tabelle 2
  • Bestandteil Gew.-%
  • acrylische Emulsion (Anmerkung 1) 35,00
  • Polyethylenoxid-Wachsemulsion (Anmerkung 2) 7,00
  • Tributoxyethylphosphat 1,25
  • Diethylenglycol-monoethylether 5,00
  • alkalilösliche Harzlösung (Anmerkung 3) 5,00
  • grenzflächenaktives Mittel (Anmerkung 4) 0,02
  • Entschäumer (Anmerkung 5) 0,01
  • Wasser 46,72
  • Gesamt 100,00
  • Anmerkung 1: Primal B-832, Feststoffgehalt 40%, ROHM AND HAAS COMPANY
  • Anmerkung 2: Hytec E-4B, Feststoffgehalt 40%, TOHO CHEMICAL INDUSTRY CO., LTD:
  • Anmerkung 3: Topco LR400 Harzlösung, Feststoffgehalt 30%, TOYO PETROLITE CO., LTD.
  • Anmerkung 4: Fluorad FC-129, 3M Co.
  • Anmerkung 5: Gardner Straight-Line SE-21, WACKER SILICONES CORP.
  • [II] Testbeurteilung
  • Die vorstehend erhaltenen Platten wurden jeweils in ein Teststück mit einer Größe von 5 cm · 15 cm geschnitten und das Teststück wurde hinsichtlich seiner Akzeptanz geprüft, auf einer Gardner Straight-Line Wasch bzw. Putzmaschine abgestreift zu werden.
  • Ablösetesten wurde unter Verwendung einer verdünnten Ablösemittellösung, welche von einer Auflösung jeder Ablösemittelzusammensetzung in der 5-fachen Menge Wasser abgeleitet ist, durchgeführt. Die verdünnte Lösung wurde in einer Menge von 2 ml über die Testplatte beschichtet und 2 Minuten stehengelassen, gefolgt von Reiben über die Plattenbeschichtung mit einem Strich von 10 mit Verwendung der vorstehenden Putzmaschine, welche mit einem Polierkissen einer Größe von 5 cm · 10 cm (Hersteller: 3M Co.) ausgerüstet war. Die so behandelte Platte wurde mit Wasser gespült und danach getrocknet.
  • Die Entfernbarkeit bzw. Ablösbarkeit wurde anhand der folgenden Gleichung berechnet, wobei der Glanzwert einer homogenen Ausführung bzw. Stil vor dem Beschichten mit einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp als G&sub0; definiert ist, wobei der Glanzwert des Teststücks vor dem Ablösemitteltesten als G&sub1; definiert ist und wobei der Glanzwert des Teststücks nach dem Ablösetesten als G&sub2; definiert ist.
  • Ablösverhältnis (%) = 100 - (G&sub2; - G&sub0;)/(G&sub1; - G&sub0;) · 100
  • Die Testergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. Die Geruchsbelästigung der Ablösemittellösungen wurde durch Sinnesprüfung bzw. Organoleptik bestimmt. Kein Geruch oder minimaler Geruch wurde als "negativ" und ein abgegebener bzw. verströmter Geruch als "positiv" eingestuft. Tabelle 3
  • Wie durch die Ergebnisse in Tabelle 3 bewiesen wird, wurde festgestellt, daß das erfindungsgemäße Ablösemittel zum Verwenden beim Entfernen einer wässerigen Bodenpolitur vom Polymertyp in hohem Maße wirksam zum Entfernen eines aufgebrauchten Films von einer Bodenoberfläche, welche mit einer solchen Bodenpolitur beschichtet ist, und darüber hinaus für sichere Ablösebehandlungen ohne Emission von Geruchsbelästigungen befähigt ist. Dieses stellt eine erhöhte Arbeitssicherheit und eine verbesserte Arbeitsumgebung sicher und trägt so in großem Maße zum kontrollierten Reinigen von Gebäuden bei.

Claims (3)

1. Trennmittel zur Verwendung beim Entfernen eines wässerigen Fußbodenpflegemittels vom Polymertyp, das als wesentliche Bestandteile umfaßt:
(A) 5 bis 75 Gew.-% eines wasserlöslichen organischen Lösungsmittels, dargestellt durch die Formel
C&sub4;H&sub9;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)nH,
wobei n eine ganze Zahl von 2 oder 3 ist,
(B) 15 bis 40 Gew.-% Benzylalkohol und
(C) 10 bis 20 Gew.-% einer Aminverbindung.
2. Trennmittel nach Anspruch 1, wobei der Bestandteil (A) ein Mitglied ist, das aus der Gruppe, bestehend aus Diethylenglykol-mono-n-butylether und Triethylenglykol-mono-n-butylether, ausgewählt ist.
3. Trennmittel nach Anspruch 1, wobei der Bestandteil (C) ein Alkanolamin ist.
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