DE876480C - Schreibrechenmaschine - Google Patents

Schreibrechenmaschine

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DE876480C
DE876480C DEU468D DEU0000468D DE876480C DE 876480 C DE876480 C DE 876480C DE U468 D DEU468 D DE U468D DE U0000468 D DEU0000468 D DE U0000468D DE 876480 C DE876480 C DE 876480C
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DE
Germany
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lever
actuators
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counter
shaft
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Expired
Application number
DEU468D
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English (en)
Inventor
Oscar Joseph Sundstrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Underwood Corp
Original Assignee
Underwood Corp
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Description

  • Schreibrechenmaschine Die Erfindung betrifft kraftgetriebene Recheninaschinen, und Schreibrechenmaschinen. Insbesondere bezieht sie sich auf solche Schreibrechenmaschinen, bei welchen Zahlen Stelle für Stelle in den Zählwerken eingestellt und Ziffer für Ziffer unter Steuerung durch die Zahlentasten der Schreilyvorrichtung gedruckt werden.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung eine neue und verbessert-, Vorrichtung für eine unterschiedliche Betätigung der Zählwerke durch Kraftwirkung unter Steuerung durch die Zahlentasten, die zur Einbringung der Zahlen in die Zählwerke dienen.
  • Im Hinblick hierauf enthält ,die Maschine gemäß der Erfindung eine besondere Betätigungsvorrichtung für die Zählwerke mit verschiedenen: neuen und fortschrittlichen Merkmalen. Der Aufbau und die Anordnung von Teilen dieser Vorrichtung sind nachfolgend dargestellt.
  • Die Antriebsvorrichtung für die Zählwerke umfaßt gemäß der Erfindung eine Reihe von Betätigungsgliedern, die -,wahlweise mit dem Kraftantrieb durch eine Vorrichtung verbunden werden, welche durch die Zahlentasten gesteuert wird. Durch diese Vorrichtung werden die Betätigungsglieder in einer Richtung bewegt.
  • Während ihrer Rückkehrbewegung sind die Betätigungsglieder für unterschiedliche Wegstrecken mit den Zählwerken verbunden. Diese unterschiedlichen Wegstrecken sind durch eine Reihe fester -Nocken oder Kurven bestimmt, welche eine bestimmte Betätigung ,der Betätigungsglieder an. den Zählwerken zwecks Einstellung der gewünschten Ziffern hervorbringen. Beim Drücken der Taste werden. die Typenhebelvorrichtungen, wie an sich bekannt, wahlweise mit dem Kraftmittel verbunden, so daß die Typen zum Drucken auf dem Werkstück ihren Antrieb bekommen. Die unterschiedlich wirkenden Betätigungsglieder der Zählwerke sind so angeordnet, daß die jeweils in Frage kommenden Betätigungsglieder von der Typenhebelvorrichtung während des letzten Teils des Arbeitshubes der verschiedenen Typenstangen mit der Kraftwelle in Verbindung gebracht wenden.
  • Gegenstand der Erfindung ist im übrigen eine Vorrichtung zur Verhinderung einerFehlbetätigung der verschiedenen Antriebsvorrichtungen für die Zählwerke. Im Hinblick hierauf ist die Maschine gemäß der Erfindung mit einer Sperrvorrichtung zur Verhinderung des Arbeitens der anderen Antriebsvorrichtungen versehen, während eine dieser Vorrichtungen ,gerade ein Arbeitsspiel ausführt.
  • Die verschiedenen Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind in der nachstehenden Beschreibung und in den Zeichnungen; an Hand einer vorteilhaften Ausiührungsform beschrieben und dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine schaubildliche Ansicht der Maschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht,der Maschine von hinten, insbesondere: ,den Typenwagen der Maschine, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch : die Maschine, der insbesondere die Vorrichtung zur Betätigung,der Typenhebel und die Vorrichtung zur Betätigung der Zähl- oder Summierwerke, und zwar zur Eintragung der Ziffern von 3 bis g einschließlich, -veranschaulicht, - - -Fig. q. eine Teilansicht von hinten, welche ein Umkehrgetriebe als Teil der Antriebsvorrichtung eines Kolonnenzählwerkes erkennen läßts Fig. 5 eine Teilansicht im senkrechten Schnitt, welche die Vorrichtung zur Betätigung der Zählwerke veranschaulicht, Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht mit bestimmten Teilen in verschiedenen Stellungen, Fig. 7 eine schaubildliche Teilansicht, aus der die Vorrichtung zur Betätigung der Zählwerke mit bestimmten Teilen in anderen Stellungen zu entnehmen ist, Fig. 8 eine Teilansicht im Aufriß und im Schnitt, welche bestimmte Teile der in .den Fig. 5, 6, und 7 dargestellten Vorrichtung erkenneiv läßt, Fig. g einte Teilansicht im senkrechten. Schnitt mit der Vorrichtung zur Betätigung der Zählwerke beim Eintragen der Zahlen i und 2, Fig. io eine ähnliche Ansicht wie die Fig. g mit bestimmten Teilen. in abweichenden Stellungen, Fig. i i eine Teilansicht im senkrechten Schnitt mit,der Steuervorrichtung für das Einschalten und Ausschalten .der Vorrichtung zur Betätigung der Zählwerke, -Fig. 12 eine ähnliche Ansicht wie die Fig. i i mit bestimmten Teilen in abweichenden Stellungen, Fig. 13 eine ähnliche Ansicht wie dde Fig. i i und 12, welche den unteren Teil der in den besagten Figuren dargestellten Vorrichtung bei wiederum abweichender Stellung bestimmter Teile erkennen läßt, Fig. 14 eine ähnliche Ansicht wie die Fig. 13, wobei sich bestimmte Teile wieder in anderen Stellungen; befinden, - -Fig. 15 .eine Teilansicht im .senkrechten Schnitt mit weiteren Teilen der Steuervorrichtung für das Ein- und Ausschalten, der Vorrichtung zur Betätigung der Zählwerke, Fig.16 eine Draufsicht, welche insbesondere die in den Fig. i i bis 15 einschließlich dargestellten Vorrichtungen erkennen läßt, wobeiTeilefortgebrochen und andere Teile im Schnitt veranschaulicht sind.
  • Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie 17-17 in der Fig.2, welcher insbesondere die Vorrichtung zur Verhinderurgd es Überschleuderns der Zählwerksantriebswelle erkennen läßt; Fig. 18 eine ähnliche Ansicht wie die Fig. 17 mit bestimmten Teilen irr abweichenden Stellungen, Fig. ig einen Schnitt nach der Linie ig-ig in der Fig. 2, .der die Vorrichtung zur Verhinderung einer Rückwärtsbewegung der Zählwerksantriebswelle veranschaulicht, Fig. 2o eine Draufsicht mit bestimmten Antriebsverbindungen der Maschine -und insbesondere mit der Vorrichtung zum .Antrieb der mit Zähnen versehenen Betätigungswelle für die Typenhebel mit verschiedenen Geschwindigkeiten, Fig.21 eine Seitenansicht mit dem Antriebsmotor und den Antriebsvorrichtungen zwischen dem Motor und den verzahnten Wellen zum Antrieb des Typenhebelwerkes und des Zählwerkes, Fig. 22 einen .senkrechten Schnitt mit Darstellung der ein Glied ,der Antriebsverbindungen zwischen dem Motor und den verzahnten Wellen bildenden Antriebsscheibe und mit Darstellung -der zugehörigen Teile und Fig.23 eine Ansicht von hinten des: Wagenschaltwerkes, bei der bestimmte Arbeitsglieder fortgelassen sind.
  • Die Erfindung ist im Fall der Anwendung bei einer Schreib- und Rechenmaschine der Bauart Elliot Fisher dargestellt.
  • Die dargestellte Ausführungsform der Maschine enthält einen mit seitlichen Schienen oder Stangen 2 versehehen Rahmen für die Schreibplatte. Die Schienen werden durch Querstücke, welche nicht dargestellt sind; im Abstand voneinander gehalten. Die im wesentlichen flache Platte q. ist so angeordnet, daß sie in ,dem besagten Rahmen senkrecht beweglich -ist. Auf den seitlichen Schienen:2 des Plattenrahmens ruht einRahmen für das Zeilenschaltwerk. Dieser ist auf Zahnstangen auf den oberen Rändern der Schienen nach vorwärts und rückwärts in der Weise beweglich, daß eine Zeilenschaltung des; Typenwagens in bezug zur Schreibplatte zustande kommen kann. Der Zeilenschaltwerksrahmen umfaßt seitliche Lagerteile 6, die durch vorn und hinten vorgesehene Stangen 8 und io miteinander verbunden sind. Der Zeilenschaltwerksrahmen ist mit Rädern oder Rollen 12 und 13 versehen, welche auf den oberen Kanten der Schienen?, des Plattenrahmens laufen und eine leichte Bewegung des Zeilenschaltwerksrahmens auf dem Plattenrahmen ermöglichen.
  • Die Vorrichtung zur Bewegung des Zeilenschaltwerksrahmens umfaßt eine in Lagern an dem besagten Rahmen drehbar angeordnete Welle 14 (Fig. 3), die sich im wesentlichen parallel zu der vorderen und hinteren Stange des Rahmens erstreckt. Auf dieser Welle sind Zahnräder 16 befestigt, welche in Zähne der auf den seitlichen Schienen a des Plattenrahmens befestigten Zahnstangen eingreifen. Die Welle bekommt eine bestimmte Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 3) am Ende jeder Rückkehrbewegung des Wagens, wodurch eine Zeilenschaltbewegung des Zeilenschaltwerksrahmens zustande kommt. Die Antriebsvorrichtung für die Welle 14, welche dem Zeilenschaltwerksrahmen bei jeder Rückkehrbe«-egung des Wagens ein- Zeilenschaltschritt erteilt, hat im wesentlichen die gleiche Bauart, Anordnung und Arbeitsweise der Teile wie bei :der bekannten Underwood-Maschine.
  • Auf dem Zeilenschaltwerksrahmen ist ein Typenwagen aufgebaut, welcher im ganzen mit 2o, bezeichnet ist. Auf diesem ist .die übliche Reihe von Typenhebeln 172 angeordnet, von denen jeder eine oder mehrere Typen trägt, welche auf den von: der Schreib- oder Druckplatte gehaltenen Arbeitsbögen zur Einwirkung kommen. Die Typenhebel sind bei der vorliegenden Maschine so angeordnet, daß sie von einer kraftgetriebenen Vorrichtung angetrieben «-erden. Diese Vorrichtung sitzt teilweise auf dem Wagen. Der Wagen trägt im übrigen die üblichen Reihen von Tasten, welche das Tastenfeld: der Maschine bilden und das Zusammenwirken der Typenhebel mit der kraftgetriebenen Einrichtung steuern. Auf dem Wagen ist auch das sogenannte Meisterrad angebracht, von welchem die Zählwerke angetrieben werden, sowie die Vorrichtung zum Drehen dieses Meisterrades durch Kraftantrieb um jeweils unterschiedliche Beträge bei der Einstellung der aufeinanderfolgenden verschiedenen Ziffern einer Zahl in ein Zählwerk.
  • Der Typenwagen ist so angeordnet, daß er sich mit dem Zeilenschaltwerksrahmen vorwärts und rückwärts bewegen, kann. Außerdem ermöglicht seine Anordnung einte Seitenbewegung auf diesen Rahmen, und zwar nach rechts zur Schrittschaltung währenddes Schreibens und als Rückkehrbe@vegung nach links, um den Wagen wieder für das Schreiben einer neuen Zeile in. die Ausgangslage zu bringen. Der Wagen ist mit vorderen und hinteren Rädern oder Rollen 22 und 24 ausgerüstet, die so angeordnet sind, daß sie auf vorderen und hinteren Schienen 8 und io des Zeilenschaltwerksrahmens laufen. Auf den Wagen wirkt,das übliche: Metallband 26, dessen eines Ende, wie es die Fig. 2 erkennen läßt, am `Vagen befestigt ist und welches im übrigen mit der bekannten Federtrommel 28 in Verbindung steht, die den Wagen entlang der Schienen des Zeilenschaltwerksrahmens dauernd nachgiebig nach rechts zu bewegen sucht. Die Schrittbewegung,des Wagens wird durch ein übliches Schaltschloß gesteuert, welches als Ganzes mit 3o bezeichnet ist. Typenbetätigung Die vorliegende Maschine ist mit einer Reihe von Typenhebeln 172 ausgestattet, von denen jeder bei 174 (Fig.3) an einem hakenartigen Glied 176 schwenkbar gelagert ist. Dieses Glied ist am halbkreisförmigen Typenhebelsegment 178 befestigt, welches unterhalb der Deckplatte i8o des Wagens aufgehängt ist. Auf die Typenhebel wirken die Schraubenfedern 177 in der Weise, daß sie die Hebel zurückziehen und in ihrer normalen Lage im Eingriff mit einem halbkreisförmigen Anschlagring 181 zu halten suchen.
  • Das hintere- Ende jedes der Typenhebel ist durch einen Hebel 182 mit einem bei 186 auf einem von der Deckplatte i8o herabragenden Aufhängeglied 188 schwenkbar gelagerten, Winkelhebel 184 verbunden. Jeder Winkelhebel steht über einen Lenker igo mit dem vorderen Ende eines bei 194 auf einem an der Oberfläche der Deckplatte i8o befestigten Träger 196 schwenkbaren Zwischenhebel 192 in Verbindung. Das hintere Ende des. Zwischenhebels 192 ist -wiederum durch einen Lenker oder eine Zugstange 198 an einen waagerecht angeordneten Zwischenhebel Zoo angeschlossen. Dieser Zwischenhebel ist auf einer Tragstange 202 gelagert, die sich über die hintere Seite des Typenwagens erstreckt. Auf jeden der Zwischenhebel 2oo wirkt eine Schraubenfeder 2o4 welche die Rückziehfeder 177 beim nachgiebigen Halten der Teile der Vorrichtung in den normalen, in der Fig. 3 dargestellten Stellungen unterstützt.
  • Die vorderen Endender Zwischenhebel Zoo greifen durch Schlitze 2,o6 in der vorderen Wand des Typenwagengehäuses hindurch, und die oberen Kanten der Hebelenden legen sich an die in einem Kanal aio eingefügte Dämpfleiste 2o8 an.
  • Kraftgetriebene Typenhebelbetätigungsvorrichtung Bei der vorliegenden Maschine ist eine kraftgetriebene Vorrichtung vorgesehen, welche die Zwischenhebel Zoo um die Tragstange 2o2 abwärts schwenkt, wobei die Typenhebel betätigt werden. Diese Vorrichtung umfaßt einen längs beweglichen Übertragungslenker 2:12, der schwenkbar mit dem Zwischenhebel Zoo mittels. eines Zapfens 2i4 verbunden ist und durch eine federnde Klammer 216 an Ort und Stelle gehalten wird. Der Übertragungslenker ist .bei 2,i8 an einen Schwenkhebel22o angeschlossen, der auf einer Stange 222 gelagert ist. Diese sitzt in einem Längsschlitz eines an,der Deckplatte 2, 26 des Typenwagens befestigten Bettes 22d.. Die besagte Vorrichtung umfaßt außerdem einen längs beweglichen Antriebshebel 228, dessen unteres Ende bei 2,30 an den Schwenkarm 22o angelenkt ist. Bei 236 ist eine Klinke 234 am Antriebshebel schwenkbar befestigt und mit zwei Zähnen ausgestattet, die in die Zähne einer gleichmäßig umlaufenden verzahnten oder gekerbten. Welle 238 eingreifen. Die Welle z38 ist in Lagern, auf edem Typenwagen gelagert. Auf das untere Ende des Antriebshebels wirkt eine Schraubenfeder 232, die ihn in Uhrzeigerrichtung um den Drehzapfen 230 zu schwenken und im wesentlichen in der in der Fig. 3 ,dargestellten normalen Lage zu halten sucht, bei der die Klinke 234 an einer ortsfesten geneigten Halteplatte 24o anliegt, die sich quer über den Typenwagen erstreckt. In dieser Stellung befindet sich .die Klinke außer Eingriff mit der verzahnten Welle. Um sie mit dieser in Eingriff zu bringen, wird der Antriebshebel 2,2e8 um,den Drehpunkt 230 nach links verschwenkt (Fig.3). Diese Hebelbewegeng bringü den unteren Zähn ,der Klinke zunächst in eine solche Stellung, daß er von der verzahnten Welle erfaßt wird. Der Eingriff eines der Wellenzähne in den unteren Zahn der Klinke bewirke eine Schwenkung der Klinke um .ihren Drehpunkt, bis es zu einer Begrenzung der Klinkenbewegung durch Auftreffen eines seitlichen Vorsprunges 242, der Klinke auf den Hebelkörper kommt. Diese Klinkenbewegung führt zu einem Verachwenken des oberen Zahnes in eine solche Stellung, daß er mit dem folgenden Zahn der verzahnten Welle zum Eingriff -kommt. Dadurch wird der Antriebshebel 228 nach unten bewegt, so daß der Übertragungshebel 212 und,dann der Zwischenhebel Zoo nach unten bewegt werden.
  • Das Nachlinksschwenken der Antriebshebel erfolgt durch eine von den Tasten des -Tastenfeldes betätigte Vorrichtung. Zu dieser Vorrichtung gehört eine Schleppstange 24q_, die an ihrem linken Ende (Fig.3) mit einem aufwärts ragenden Arm des Tastenhebels 246 verbunden ist und eine Schulter 248 an ihrer rechten Seite aufweist, die mit einem auf dem Antriebshebel 2,:29 sitzenden Stift 25o zusammenwirkt. Das linke Ende der Schleppstange ist mit dem aufwärts ragenden Arm des Tastenhebels 24.6 mittels eines Zapfens 2,52 verbunden, der auf der Stange befestigt ist und in einen Schlitz-254 in dem besagten Arm des Tastenhebels eingreift. Einte Schraubenfeder 256 hält den Zapfen 252 normalerweise am linken Ende des Schlitzes. Jeder der Tastenhebel 246 ist auf einer .den Tasten aller Reihen gemeinsamen Welle 258 drehbar gelagert und ist mit einem nach vorn ragenden Arm versehen, an welchem eine Taste 26o befestigt ist. Das Ende des aufwärts ragenden Armes jedes der Tastenhebel erstreckt sich durch einen Führungsschlitz 262 hindurch, der in einer am oberen Teil des Typenwagenrahmens: befestigten Führungsplatte 264 ausgebildet ist. Die Bewegung des Tastenhebels wind durch den Anschlag des besagter Armes an d ,en'Enden dies Führungsschlitzes. begrenzt. Auf jeden der Tastenhebel wirkt eine Schraubenfeder 265, die normalerweise den aufwärts ragenden Arm in Anlage am hinteren Schlitzende hält.
  • Auf Grund der vorstehend beschriebenen Bauart wird beim Drückender Taste 26o, des Tastenhebels der aufwärts ragende Arm nach vorn oder in FinG. 3 nach links geschwenkt, so daß die Klinke 234 mit der verzahnten Welle 238 in Eingriff kommt. Falls die Bewegung des Hebels 228 begrenzt wird, bevor ,der besagte Arm des Tastenhebels das vordere Ende des Führungsschlitzes 262 erreicht, gibt die Feder 256 mach, so daß die Tastenhebelbewegung bis zur Grenzstellung möglich wird.
  • Wenn die Taste gedrückt wird, damit derTastenhebel den Antriebshebel nach links schwenkt, so daß die Klinke mit der verzahnten Welle in Eingriff kommt, wird .die Bewegung des Antriebshebels durch den Eingriff der Klinke in die Welle begrenzt. Da der .Antriebshebel durch die Drehbewegung der Welle nach unten gedrückt wird, schwingt er nach links, und zwar während des letzteren Teils seiner Bewegung infolge des Zusammenwirkens der die Klinke berührenden Zähne,der Welle mit dem oberen Klinkenzahn. Die Bewegung des besagten Wellenzahnes hat dann eine wesentliche Komponente nach links (Fig. 3). Um die Schwingbewegung des Antriebshebels zu begrenzen und die Klinke außer Eingriff mit dem Zahn der Welle zu bringen, und zwar zu einem gewünschten Zeitpunkt im Verlauf der Betätigung .der Typenhebeleinrichtung, ist eine Reihe von Anschlagplatten 266 einstellbar auf der Führungsplatte 264 angeordnet. Ihre Lage ist derart, daß die oberen Enden der Antriebshebel an sie anschlagen zwecks Begrenzung der Schwingbewegung.
  • Die freien Enden der Schleppstangen 244 greifen durch Führungsschlitze im oberen Endteil der Anlageplatte 24o hindurch. Die unteren Ränder dieser Schlitze begrenzen die unter Einfluß der Federn 256 erfolgende Abwärtsbewegung der Schleppstangen, wenn die Antriebshebel sich bei Betätigung der Typenhebel nach unten bewegen.
  • Die oberen Enden derAntriebshebel 228 wandern auf und nieder und bewegen sich nach vorn und. hinten in Führungsschlitzen 269, die in einer auf dem Rahmen des Typenwagens gelagerten Querstange 270 ausgebildet sind.
  • Blockierungseinrichtung für die Antriebshebel Um zu verhindern, daß mehr als ein Antriebshebel gleichzeitig nach vorn in Arbeitsstellung geschwenkt wird:, ist eine Blockierungseinrichtung vorgesehen. Zu diesem Zweck ist in der Stange 27o ein längs verlaufender Kanal oder eine Nut 271 ausgebildet; in dieser liegt eine Reihe von Sperrkugeln zwischen geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Einstellgliedern, welche an den Enden .dies Kanals angebracht sind und als Führung für ,die gegen .die Kugeln an den Enden der Reihe drückenden Fudern wirken. Die Federn halten die Reihe in der Mitte,des Kanals.
  • Wie es bei dieser Art von Verblockungseinrichtungen üblich ist, ist die Summe der Zwischenr räume zwischen den Kugeln sowie zwischen den Endkugeln und den Begrenzungsstücken gerade der Dicke einfies einzelnen Antriebshebels gleich. -Die Kugelreihe ist so angeordnet, daß beim Vorwärtsschwenker eines Antriebshebels in die Antriebsstellung das obere Hebelende zwischen zwei Kugeln .der Reihe greift. Dadurch wird der ganze Zwischenraum zwischen den Kugeln sowie zwischen den Endkugeln und den Begrenzungsstücken aufgebraucht, so .daß beim Drücken eines Tastenhebels zwecks Vorwärtsschiebers eines anderen Antriebshebels die Bewegung dieses anderen. Hebels aufhört, bevor @die entsprechende Klinke mit der verzahnten Welle zum Eingriff kommt. Schrittschaltvorrichtung Wie oben festgestellt, ist die vorliegende Maschine mit einer Schaltvorrichtung zur Steuerung der Schrittschaltung des Typenwagens versehen, die vorzugssweise im wesentlichen die gleiche Bauart, Anordnung und Wirkungsweise der Teile hat wie die entsprechende Vorrichtung bei der hekannten Underwood-Maschine, mit Ausnahme der Vorrichtung zur Steuerung des Schaltschlosses durch die Abstandsschaltstange (Fig.23). Diese Schaltvorrichtung umfaßt eine Zahnstange 273 für den Wagenvorschub, welche an der hinteren Schiene io des Zeilenschaltrahmens befestigt ist, sowie ein dem Vorschub dienendes, auf einer Welle 275 gelagerten Ritzels 274. Die Enden der Welle sind in geeigneten Trägern am Rahmen des Typenwagens gelagert. Am Ritzel 274 ist ein Hemmrad 276 befestigt, welches von Hemmfingern 277 und 278 gesteuert wird. Diese Hemmfinger werden mittels des üblichen Zugdrahtes von der Universalstange aus betätigt. Der bei 279 angedeutete Zugdraht ist an seinem oberen Ende mit einem Arm 28o (Fig. 3) verbunden, der seinerseits auf einer quer zum Typenivagen verlaufenden Schwingwelle 281 befestigt ist. Auf dieser Schwingwelle sitzenArme 282, an denen eine LTniversalstange 28q. aufgehängt ist. Diese Stange erstreckt sich unterhalb der verschiedenen Zwischenhebel 200 und ist so angeordnet, daß sie von einer Anschlagschraube 285 an jedem der besagten Hebel getroffen werden kann. Beim Niederdrücken der Universalstange 284 durch die Ab- wärtsbewegung irgendeines der Zwischenhebel Zoo wird die Schwingwelle 281 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 3) gedreht und der Arm 280 infolgedessen nach oben geschwenkt, wodurch er Haltefinger 277 außer Eingriff und der Schaltfinger 278 in Eingriff kommt. Auf die Schwingwelle wirkt eine Rückziehfeder 287 ein, die mit einem auf der Welle befestigten Arm 289 verbunden ist. Unter Einwirkung der Feder wird die Schwingwelle bei Freigabe der Universalstange durch den, jeweiligen Zwischenhebel 2oo im Uhrzeigersinn: zurückgedreht. Durch diese Bewegurig der Schwingwelle wird der Arm 28o nach unten zurückgeschwenkt, und durch den. Zugdraht 279 wird der Schaltfinger 278 außer Eingriff und der Haltefinger 277 in Eingriff geschwenkt. Die Bewegung des Schaltfingers außer Eingriff wird durch den Stift 291 am ortsfesten Arm 293 begrenzt, der sich von einem Lagerkörper aus erstreckt, welcher einen der Träger der Hemm-oder Schaltvorrichtung bildet. An den besagten Stift schlägt ein Arm .des Fingers an, so daß auf diese Weise die Fingerbewegung ihre Grenze findet.
  • Die Schaltvorrichtung wird von der Abstandsschaltstange durch eine Vorrichtung gesteuert, die kraftbetätigte Einrichtungen zur Drehung der Schwingwelle 281 entgegen dem Uhrzegersinn (Fig. 3) zwecks Ausrückens des Haltefingers 277 und Einrückens des Abstandsschaltfingers 278 umfaßt. Die Teile werden durch die Rückstellfeder 287 in ihre normalen Stellungen zurückgebracht. Kalonnenzählwerksvorrichtungen Die vorliegende Maschine ist so gebaut, daß eine Reihe von: Zählwerken oder Summenzugeinrichtungen in eine Stellung gebracht werden können, in der sie .durch die von den Zahlentasten gesteuerte Vorrichtung betätigt werden, wie es in dem Patent 573 909 gezeigt ist. Die Maschine ist mit einer Zählwerksstange 286 @ (Fig. i) ausgestattet, welche mit ihren Enden auf den am Zeilenschaltwerksrahmen befestigten Ständern 288 gelagert ist. Auf dieser Stange kann ein Kolonnenzählwerk oder eine Anzahl von Kolonnenzählwerken in beliebiger Anordnung längs .der Stange angebracht werden. jedes dieser Zählwerke kann irgendeine geeignete Bauart haben.
  • Das Zählwerk hat eine Grundplatte 29o (Fig. 3), die an ihrer unteren Seite zusammen-wirkende, feste vnd bewegliche Klemmglieder 292 und 294 zum Festklemmen des Zählwerkes in einer Stellung auf der Zählwerksstange aufweist. Das Klemmglied 294 wird vorzugsweise durch eine nicht dargestellte Handschraube so betätigt, daß das Zählwerk genau in .derjenigen Lage festgestellt ist, die durch den Eingriff des vorderen Endes eines Hebels 296 in Öffnungen 298 (s. Fig. 16) in der Zählwerksstange 286 besibimmt ist. jedes Zählwerk hat die üblichen Reihen von Zählrädern 300, Werträdern 301 und Zwischenrädern 303, welche die Zählräder und Werträder miteinander verbinden (s. Fig. 3) ; außerdem sind die übliche Übertragungsvorrichtung (nicht dargestellt) und der übliche Übertragungsrückstellschneber 3o:2 vorgesehen. Die Reihe von Zählrädern 30o hat für jede Stelle, die im Zählwerk einbestellt werden kann, ein Zählrad. Sämtliche Räder sind Seite an Seite auf einer Achse angeordnet. Antriebsvorrichtung für Zählwerke Der Typenwagen: ist mit einer kraftgetriebenen Vorrichtung zur Betätigung derKolonneazählwerke im S.inn.:des Einstellers von Zahlen in den Zählsverken versehen. Diese Vorrichtung wird durch die Zahlentasten des Schreibtastenfeldes gesteuert. Zu ihr gehört ein auf der Welle 3o6 befestigteis Meisterrad 304. Die Welle 306 sitzt auf dem Typenwagen. Das 'L\Ie.isterrad 304 ist so angeordnet, daß es mit den Zähnen eines der Zählräder 3oo bei Einstellung,des Typenwagens auf eine Zahlenstelle des Kolonnenzählwerkes zusammenarbeiten kann. Es wird Schritt für Schritt durch Bewegung des Wagens unter Steuerung durch die Schaltvorrichtung nach jeder Zähltätigkeit bewegt.
  • Das Meisterrad 304 sitzt etwa in .der Mitte des Typenwagens, und zwar an dessen hinterer Seite, und ragt nach hinten vom Wagen derart vor, daß es in die Räder 3oo der Kolonnenzählwerke eingreifen kann. Es ist auf einer kurzen, in Lagerkörpern 3o8 und 31o am Typenwagen gelagerten Welle 3o6 befestigt. Auf .der Welle sitzt im übrigen ein R-itzel 312, welches sich dauernd. mit dem auf der Welle 316 befestigten Rad 314 im Eingriff befindet. Die Welle 316 ist in den Lagerkörpern 308 und 310 so gelagert, daß sie sich drehen und axial verschieben kann. Wenn die Vorrichtung für Addition eingestellt ist, greift das Rad 314 auch in: das Rad 318 auf der Hauptwelle 32o ein, die sich quer über den Typenwagen erstreckt und in Lagern 321 am Rahmen dieses Wagens gelagert ist. Die Welle 32o bildet einen Teil der Vorrichtung zur Hervorbringung unterschiedlicher Versbellgrößen. Wenn ,die Maschine für Subtraktion eingestellt wird, kommt das Rad 3z4 außer Eingriff mit dem Rad 318 und .in Eingriff mit demTeil 32,i des Zwdllingszahlrades 32-r, 32IA (Fig. 4). Dieses sitzt auf einer Welle 322, die im Lager 3110 gelagert ist. Der andere Teil 320 !des Zwillingszahnrades ist dauernd mit dem Zahnrad 31S im Eingriff. Wenn die Maschine für Addition eingestellt ist, läuft das Zwillingszahnrad lose mit.
  • Kraftgetriebene Vorrichtung zur Hervorbringung unterschiedlicher Verstellgrößen Die Welle 320 wird um unterschiedlich große Beträge gedreht und erteilt ;damit dem Meisterrad 304 und .in gleicher Weise der Zählwerksvorrichtun;g unterschiedliche Bewegungen, wenn die gewünschten Zahlen in das Zählwerk eingestellt werden. Die Steuerung erfolgt von den verschiedenen Zahlentasten :dies Typenhebelbetätigungs- und -steuerwerkes. Die verschiedenen Vorrichtungen, welche unter Steuerung. durch die Zahlentasten von 3 bis 9 einschließlich eine unterschiedliche Drehung der Welle hervorbringen, um auf diese Weise die entsprechenden Zahlen in .das Zählwerk einzustellen, haben sämtlich die gleiche allgemeine Bauart, Anordnung und Wirkungsweise der Teile. Diese Vorrichtungen unterscheiden sich lediglich in einigen, im nachstehenden auseinandergesetzten Punkten, um die der Welle mitgeteilte Drehbewegung zu verändern.
  • Jede dieser Vorrichtungen (s. Fig. 3, 5, 6, 7 und 8) umfaßt eine längs bewegliche Zahnstange 324, welche bei 326 an einem Arm 328 angelenkt ist, der seinerseits schwenkbar auf einer sich über die Länge des Typenwagens erstreckenden Welle 330 sitzt. Die Welle 330 ist in Endplatten oder Lagerschilden 23 ,9 gelagert. Auf die Arme wirkt ein Bügel 332, der ebenfalls auf der besagten Welle gelagert ist und normalerweise nachgiebig durch eine Feder 334. (s. Fig. 2) nach unten gehalten wird. Der Bügel wirkt mit den oberen Seiten der besagten Arme zusammen. Die Abwärtsbewegung des Bitgels ist durch einen nicht dargestellten Anschlaghebel einstellbar begrenzt. Dieser Anschlaghebel ist einstellbar an einer der Seitenplatten des Maschinentopfes befestigt und so angeordnet, daß er die Abwärtsbewegung des Bügele begrenzt, wenn der Bügel im wesentlichen in die in der Fig.3 gezeigte Stellung gesenkt wird.
  • Jede der Zahnstangen 324 ist an ihrer Rückseite mit einer Reihe nach unten geneigter Zähne 344 versehen, die so angeordnet sind, @daB sie mit den Zähnen eines auf der Welle 320 sitzenden Zahnrades 346 zusammenwirken. Die Zähne ödes Zahnrades sind in Richtung der Uhrzeigerbewegung geneigt. Jede der Zahnstangen weist auf ihrer Vorderseite ebenfalls eine Reihe abwärts geneigter Zähne 348 auf, welche mit :den Zähnen einer ununterbrochen umlaufenden, kraftgetriebenen, verzahnten oder kerbten Welle 35o zusammenwirken. Die Welle 350 erstreckt sich über den Typenwagen und ist in Lagern in den Endplatten 23g gelagert. . Jede der Zahnstangen wird. normalerweise in einer Stellung zwischen der Welle 350 und dem entsprechenden Zahnrad 346 gehalten, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist, bei welcher sie außer Eingriff sowohl mit der Welle als auch mit dem Zahnrad ist. Zu der Vorrichtung zum Halten jeder Zahnstange in dieser Stellung gehört ein in ihr an ihrem unteren Ende befestigter Stift 352, der in eine Aussparung 354 eines bei 35-8 an einer aufrecht stehenden Platte oder einem Lagerschild schwenkbar befestigten Hebels 356 eingreift. Das Lagerschild 36o ist an der Gehäuseplatte 226 befestigt. Auf .den Hebel 356 wirkt eine Schraubenfeder 362, die den Hebel nach oben zu schwingen sucht und den in die Aussparung eingreifenden Stift nachgiebig in Anlage oder im wesentlichen in Anlage an der unteren Kante einer an der senkrechten Platte 360- ortsfest sitzenden Kurvenscheibe 364 hält (Fig. 6 und 8).
  • Um die Vorrichtung zur Erzeugung unterschiedlicher Verstellgrößen (Differentialschaltwerk) zwecks Einstellung einer gegebenen Ziffer in ein Zählwerk einzustellen, wird die dieser Ziffer entsprechende Zahnstange 324 nach vorn geschwenkt, so daß die Zähne auf der Vorderseite dieser Zahnstange rnit den Zähnender ununterbrochen umlaufenden Welle 35o in Eingriff kommen. Infolge des Eingriffs ,der Zahnstange in die Welle wird die Zahnstange in ihrer Längsrichtung nach oben bewegt, und der entsprechende Arm 328 sowie der Bügel 332 werden gegen die Wirkung der Feder 334 durch die Zahnstangernbewegung aufwärts geschwenkt. Wenn die Zahnstange um das für die nachfolgende Tätigkeit erforderliche Stück nach oben bewegt ist, wird sie zurückgeschwenkt, so daß ihre vorderen Zähne außer Eingriff mit der Welle 35o kommen. Diese Rückwärtsschwenkung der Zahnstange ist begrenzt, um zu vermeiden; daß schon zu dieser Zeit ein Eingriff der hinteren Zahnstangenzähne mit dem Zahnrad 346 zustande kommt. Die Zahnstange wird nach dem Ausrücken aus der Welle 350 in ihrer Längsrichtung unter Wirkung des von,der Fader 334. beeinflußten Bügels 332 nach unten bis zu einer gleichbleibenden Stellung bewegt, die im wesentlichen für alle verschiedenen Stangen dieselbe ist. An einer bestimmten Stelle der Abwärtsbewegung der Zahnstange wird diese weiter nach hinten geschwenkt, so daß ihre hinteren Zähne in -das Zahnrad 346 eingreifen und während der fortgesetzten der Zahnstange dieses Zahnrad drehen. Die Drehung des Zahnrades bewirkt die Einstellung d er entsprechenden Ziffer in das Zählwerk.
  • Die verschnedenenVorrichtungenzum Schwenken der Zahnstangen; nach vorn zwecks wahlweisen Ineingriffbrirngens der Stangen mit der gleichförmng umlaufenden, Welle 350 werden von den verschiedenen zugehörigen Zwischenhebeln Zoo betätigt, die mit den Zahlentypenhebeln verbunden sind in :der Weise, daß die Hebel Zoo bei Betätigung der den Zahlentasten entsprechenden Typenhebel abwärts geschwenkt werden. Diese Vorrichtungen werden jedoch nur wirksam, wenn sich das Meisterrad 30q. -in einer solchen Stellung befindet, d.aß es in eins der Zählräder 300 der Zählvorrichtung eines Zählwerkes eingreifen kann. Diejenige Stellung des Typenwagens, bei der sich das Meisterrad in einer Labe befindet, um mit der Zählvorrichtung eines Zählwerkes zusammenzuwirken, wird im nachfolgenden als Stellung des Wagens im Zählwerksbereich bezeichnet.
  • Die Vorrichtung zum Schwingen jeder der Zahnstangen nach vorn umfaßt einen Hebel 366 (einen für jede Zahnstange), welcher bei 368 an einem an der Schwingwelle 372 befestigten Arm 37o aufgehängt ist. Die Schwingwelle 372 liegt längs des Typenwagens und ist in Lagern der Endplatten desselben gelagert. An seinem unteren Ende ragt der Hebel 366 durch einen Führungsschlitz 374 in der Deckplatte 226 hindurch und ist an seiner linken Seite mit einem Fortsatz 376 versehen, der so angeordnet ist, daß er an den Stift 352 zur Anlage kommen kann. Auf die Schwingwelle 372 wirkt die an einem Arm 380 dieser Welle befestigte Schraubenfeder 378, die den Arm 370 und Hebel 366 normalerweise nach unten hält, und zwar derart, daß (der Fortsatz 376 sich unterhalb des Stiftes 352 befindet. Der Hebel 366 ist durch einen Lenker 382 mit einer Platte 384 verbunden, die am oberen Ende eines an einem der Zwischenhebel Zoo befestigten Armes; 386 angebracht ist.
  • Wenn der Wagen sich nicht im Bereich eines Zählwerkes befindet, nehmen die Hebel 366 ihre unteren Stellungen ein, wie es in der Fig. 3 gezeigt ist. Befindet sich der Wagen im Bereich eines Zählwerkes, so nehmen die Hebel 366 unter bestimmten Bedingungen die oberen Stellungen ein, wie sie in den Fig. 5, 6 und 7 veranschaulicht sind.
  • Wird der Hebel Zoo einer Zahlentypenhebelvorrichtung zur Betätigung des Typenhebels abwärts geschwenkt, so wird auf Grund der vorbeschriebenen, Anordnung der entsprechende Hebel 366 infolge seiner Verbindung mit denn Arm 386 vorwärts geschwenkt. Befindet sich der Hebel 366 zu dieser Zeit in tiefer Lage, so trifft der Fortsatz 376 nicht auf den Stift 352, und die Bewegung des Hebels 366 beeinflußt nicht die Lage der Zahnstange 32q.. Wenn sich jedoch der Hebel 366 in angehobener Lage befindet, so trifft der Fortsatz 376 des Hebels 366 beim Vorwärtsschwingen auf .den Stift 352 der Zahnstange. Die Zahnstange wird dadurch ebenfalls nach vorn geschwenkt, so daß sie, wie es die Fig. 5 zeigt, mit der gleichmäßig umlaufenden Welle 350 in Eingriff kommt.
  • Wenn die Zahnstange sich mit der Welle 350 im Eingriff befindet, wird sie durch die Wirkung der Welle um ein Stück nach oben bewegt. Dann wird sie nach hinten geschwenkt und kommt außer Eingriff mit .der Welle. Dies geschieht mittels eines Stiftes 388, der von der Stützplatte 390 am Rahmen des Wagens herabragt und den seitlich vorspringenden Arm 392 der Zahnstange erfaßt, wie es in der Fig. 6 veranschaulicht ist.
  • Während der nach vorn gerichteten Seitenbewegung der Zahnstange, welche .dieselbe in Eingriff mit der Welle 35o bringt, wandert der Stift 352 an der unteren Kante der ortsfesten Kurvenplatte 364 (s. Fig. 8) entlang. Während der Aufwärtsbewegung der Zahnstange. läuft der Stift an der vorderen Kante der Kurvenplatte entlang, die so gestaltet ist, wie es die Figur zeigt, und das untere Ende der Zahnstange derart führt, daß eine Auslösung des Eingriffs mit der gleichförmig umlaufenden Welle vermieden wird. Wenn die Zahnstange am oberen. Ende ihrer Bewegung ankommt, ;rerläßt (der Stift 352 das obere Ende der Kurvenplatte. Sobald die Zahnstange durch die Wirkung des Stiftes 388 nach hinten geschwenkt ist, kommt der Stift 352 in Anlage an der vorderen Seite einer an der aufrechten Lagerplatte 36o befestigten Führungsplatte 394. Diese Führungsplatte 394 befindet sich oberhalb der Kurvenplatte 364 und ist so angeordnet, daß ein Zwischenraum oder Kanal 396 zwischen der unteren Kante der Platte 394 und der oberen Kante der Platte 364 gebildet wird. Die Platte 394 begrenzt idie Bewegung der Zahnstange nach hinten und verhindert auf diese Weise, daß zu diesem Zeitpunkt im Ablauf der Arbeitsgänge die Zahnstange mit dem Zahnrad 346 in Eingriff kommt. Sie bildet .im übrigen eine Führung für das untere Erde der Zahnstange während des ersten Teils der Abwärtsbewegung derselben.
  • Während des ersten Teils der unter Wirkung des Bügels 332 erfolgenden Abwärtsbewegung der Zahnstange bewegt sich der Stift 352 an der vorderen Seite der Führungsplatte 394 entlang, bis er den Kanal 396 erreicht. Dabei ist die Zahnstange außer Eingriff mit dem Zahnrad 34,6. Sobald der Stift den Kanal erreicht, was zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Abwärtsbewegung der Zahnstange eintritt, wird er durch die Kurvenplatte in diesen Kanal gelenkt. Die Kurvenplatte ragt nämlich über die Führungsplatte 394 um ein bestimmtes Stück nach links hinaus, wie es die Fig. 8 erkennen läßt. Der Kanal 396 ist nach rechts unten geneigt (Fig. 8), und während des Durchgangs des Stiftes 352 durch den Kanal wird die Zahnstange durch die Wirkung der Kurvenplatte 364 nach hinten geschwenkt, so daß sie an einem bestimmten Punkt ihrer Abwärtsbewegung mit dem Zahnrad 364 in Eingriff gelangt.
  • Während der weiteren, unter Wirkung des Bügels 332 erfolgenden Abwärtsbewegung der Zahnstange wird das Zahnrad 346 so betätigt, daß entsprechend der gedrückten Zahlentaste die entsprechende Zahl in den Zählrädern der Zählvorrichtung des Kolonnenzählwerkes eingestellt wird. Nachdem die Zahnstangen 32,4 mit dem Zahnrad 346 in Eingriff gekommen ist und ihre Abwärtsbewegung fortsetzt, läuft der Stift 352 an der hinteren Kante der Kurvenplatte 364 entlang, welche eine Führung für die Zahnstange bildet. Etwa am Ende der Abwärtsbewegung der Zahnstange trifft der Stift auf das vorragende Ende des Hebels 356. Infolgedessen wirddieserHebel etwas nach unten geschwenkt, und der Stift wird nach vorn in die Aussparung 354 durch die Kante des Hebels hineingelenkt. Diese Kante ist in Richtung der Abwärtsbewegung des Stiftes etwas geneigt. Die Zahnstange wird dadurch in ihre Zwischenstellung eingestellt. Sollte der Stift 352 am Ende der Abwärtsbewegung der Zahnstange beim Zusammenwirken mit dem rechtsseitigen Ende des Hebels 356 nicht in die Aussparung dieses Hebels-gelangen, sondern gerade unterhalb des unteren Endes der hinteren Kante der Kurvenplatte 364, stehenbleiben, so daßder Eingriff der Zahnstange mit dem Zahnrad 346 bestehenbleibt, so schadet dies nicht dem ordnungsmäßigen Betrieb der Vorrichtung, da die Zahnstange genau so gut von dieser Stellung aus in die nächste Arbeitslage hineingelangen kann.
  • Die Kurvenplatte und die Führungsplatte 394 sind in Größe und Gestalt für- jede der verschiedenen Triebzahnstangen verschieden. Die Lage des Kanals 396 oder die Lage der- oberen, geneigten Kante der Kurvenplatte 364 bestimmt denjenigen Punkt in .der Abwärtsbewegung der Zahnstange, bei welchem diese mit dem Zahnrad 346 in Eingriff kommt und das Zählwerk betätigt. Hierdurch wird zugleich das Ausmaß der Verstellbewegung im Zählwerk und damit die eingetragene Zahl bestimmt. Für die- Ziffer -3 liegen beispielsweise det-Kanal und die obere Kante der Kurvenplatte an -einen verhältnismäßig tiefen Punkt in der Bewegung der entsprechenden -Zahnstange. Die Gestalt und die Abmessungen der Kurvenplatte 364 und der Führungsstange 394 für die der Ziffernplatte 6 entsprechende Zahnstange sind dagegen derart, daß die obere Kante der Kurvenplatte und der Kanal 396 etwa in der Höhe- eines mittleren Punktes in der Bewegung der-Zahnstange---liegen. Die Gestalt und die Abmessungen der - Kurvenplatte- und der Führungsplatte -für die Zahnstange, welche - der Ziffernplatte 9 entspricht, sind-derart, daß die obere Kante der Kurvenplatte an einem verhältnismäßig hohen- Punkt in der- Bewegung der -Zahnstange liegt,-- Fig. 8 -veranschaulicht- den Weg des Stiftes 352 während der-- Auf--und-Abwärtsbewegung einer Triebzahnstange 324-sowie--die Art, und Weise, in. welcher die seitliche Stellung, der Stange durch die Kurvenplatte 364 und- die Führungsplatte 39q- gesteuert wird. Abgesehen von den-Abmessungenund der Gestalt der Kurvenplatten -und der Führungsplatten haben die den Zifferntasten von-- bis 9 ein, schließlich entsprechenden verschiedenen Vorrichtungen im wesentlichen die- gleiche Arbeitsweise: - -Die Vorrichtung --zur Betätigung -der den Trieb= zahnstangen für die Zifferntasten -i und 2 entsprechenden Zahnräder 346 unterscheidet sich in gewissen Beziehungen von den entsprechenden Vorrichtungen zur Betätigung der Zahnräder 346 für die Zifferntasten 3 bis 9 einschließlich. Die Vorrichtung, welche den Ziffern i -und 2 entspricht, ist. in den Fig. 9 und io veranschaulicht. Bei dieser Vorrichtung haben die gleichförmig umlaufende Welle 35o, die Zahnstangentragarme 328,. der Bügel 332, der Zahnstangensteuerstift352,der Steuerhebe1356; die Steuerkurvenplatte 364, die Führungsplatte 394 und -das aufrechte Lagerschild 36o für die Platteil ggq --und =36o :im- wesentliclhen: die -gliche Bauart, Anordnung- und -Arbeitsweise wie. die entsprechenden-Teile der in den Fig. 5 und -5 bis $ einschließ: lich veranschaulichten' Votr-iclitung für- die :Ziffdrn= tasten 3 bis 9 mit Ausnähme der Gestalt und Abmessungen der Kurvenplatte 364 und der Führungsplatte 394 und mit Ausnahme dessen, daß die Zahnstange während ihrer Abwärtsbewegung durch die Wirkung der Kurvenplatte nicht mit dem Zahnrad 346 in Eingriff gebracht wird. Im Hinblick hierauf unterscheidet sich die mit 324a bezeichnete Zahnstange" von der Zahnstange 324 dadurch, daß sie lediglich auf ihrer Vorderseite Zähne 348 zum Zusammenwirken mit der Triebwelle 35o aufweist.
  • Bei dieser Vorrichtung wird das Zahnrad 346 während der Abwärtsbewegung der Zahnstange mittels eines bei 399 schwenkbar am Arm 328 befestigten klinkenartigen Teils in-Drehung versetzt. Auf diesen klinkenartigen Teil wirkt eine Schraubenfeder 4oo, welche die -Klinke dauernd mit dem Zahnrad im Eingriff hält, Diese Vorrichtung unterscheidet sich von der entsprechenden Vorrichtung für das Einbringen der Ziffern 3 bis-9 dadurch, daß das Ausmaß der Drehung des Zahnrades 346 durch die Klinke 398 durch den Punkt in der Aufwärtsbewegung der Zahnstange bestimmt ist, bei welchem die Zahnstange außer Eingriff mit der Welle 350 kommt, und zwar unter Wirkung des Stiftes 388a auf den -Arm 392 der Zahnstange. Je länger dieser Stift 388a ist, desto früher wird die Zahnstange bei ihrer Aufwärtsbewegung außer Eingriff mit der Welle 350 gebracht und um- so früher beginnt die Abwärtsbewegung. Der Stift 38811 für das Differentialwerk_ zum Eintragen der Ziffer i in das Zählwerk ist etwas länger als der-Stift der Vorrichtung zum Einbringender Ziffer 2, so daß die Zahnstange für die erste-Vorrichtung zu einem früheren Zeitpunkt in ihrer- Aufwärtsbewegung aus der Welle 35o herausgehoben wird als die Zahnstange für die letztgenannte Vorrichtung, Während der Aufwärts-Bewegung der. Zahnstange bewegt sich die Klinke 398 lose über die Zähne des Zahnrades 346. Sobald die- Zahnstange- außer Eingriff mit der Welle 350 kokamt und -zusammen mit ihrem Arm 3,28 unter Wirkung des. Bügels 332 abwärts bewegt wird, beginnt die Klinke ihre Einwirkung auf das Zahnrad 346,_ .während -.des- ersten Teils der Abwärtsbewegung- der Zahnstange und dreht dieses Zahnrad um einen ganz- bestimmten Betrag entsprechend der Abwärtsbewegung der Stange.
  • Es ist zu bemerken, daß der Kanal 396 zwischen der Führungsplatte 394 und der Kurvenplatte 364 bei dieser- Bauart nicht nach rechts geneigt ist, sondern, wie es die Fig.9 und ro erkennen lassen, nahezu senkrecht steht.
  • Die Arbeitsweise der im vorstehenden kurz beschriebenen .und in den Fig. 9 und io veranschaulichten Bauart ist die folgende: Beim Drücken einer der Tasten für die Ziffern i und 2 wird die entsprechende Zahnstange 324a durch den zugehörigen Hebel- 366 nach vorn geschwenkt, so daß sie mit der gleichförmig umlaufenden Welle 350 in Eingriff kommt. Sie wird dann durch die Welle nach oben mitgenommen,-bis der Arm 392 an den Stift 388a anstößt und dadurch die Stange nach hinten geschwenkt und außer Eingriff mit der Triebwelle gebracht wird: Wie bei der in den Fig. 5 bis 8 einschließlich gezeigten Bauart läuft der Stift 352 während des ersten Teils der Aufwärtsbewegung der Stange an der vorderen Fläche der Kurve 364 entlang und läuft von der Kurve ab, wenn die Zahnstange sich dem Ende ihrer Aufwärtsbewegung nähert. Sobald die Zahnstange nach hinten geschwenkt und außer Eingriff mit der Welle 350 gebracht ist, wird ihre Rückwärtsbewegung durch die Anlage des Stiftes 352 n- der Führungsplatte 394 begrenzt. Wie oben erwähnt, läuft die Klinke 398 während der Aufwärtsbewegung- der Stange leer über die Zähne des Zahnrades 346. Sobald die Zahnstange und der Arm 328 unter Wirkung des Bügels 33z abwärts bewegt werden, beginnt die Klinke 398 ihre Einwirkung auf das Zahnrad 346, und zwar gleich vom Anfang der Abwärtsbewegung der Zahnstange an. -Die Einwirkung, der Klinke auf das Zahnrad 346 wird so lange fortgesetzt; bis die Zahnstange ihre Abwärtsbewegung beendigt. -Während- der Abwärtsbewegung der Zahnstange befindet sich der Stift 352 im Kanal 396 und führt dadurch die Zahnstange. Am-Ende der Abwärtsbewegung der Zahnstange trifft der Stift auf den Hebel 356 und wird in die Aussparung 354 dieses Hebels hineingelenkt. Die vertikale Bewegung der Zahnstange bei- dieser Bauart .ist eine ganz bestimmte, und zwar der in das-Zählwerk einzustellenden Ziffer entsprechende. Die der Klinke 398 und dem Zahnrad 346 - mitgeteilte Bewegung entspricht dieser bestimmten Zahnstangenbewegung.
  • Die Abwärtsbewegung jedes der Zahnstangentragarme 328 wird durch einen- Anschlagarm 402 begrenzt, der mit seinem oberen Ende- am-Rahmen .
  • des Typenwagens befestigt ist und nach hinten unten ragt und unter das vordere Ende des Armes 328 ragt. Die Fig. 3 und 9 lassen das Zusammenwirken des Armes 328 mit dem Ende des Anschlagarmes 4o2 erkennen. Die Anschlagarme verhindern eine Überschleuderung der verschiedenen Zahnstangen.
  • Die vorliegende Maschine ist mit dem üblichen Zählwerkskurvenhebel ausgestattet, der bestimmte: Teile der Maschine für die Betätigung der Zählvorrichtung des Kolonnenzählwerkes vorbereitet, wenn die Maschine sich in einem Zählwerksbereich befindet. Die Maschine weist auch die übliche Dezimalabstandsschaltvorrichtung auf, die den Wagen. einen Doppelschritt ausführen läßt, wenn von der Stellung der Einer (Mark) auf die Stellung der Zehnter (Pfennig) im Zählwerk übergegangen wird. Die Maschine hat weiterhin ein von Hand einstell-, bares Glied zur Bestimmung der Betätigung oder Nichtbetätigung der Summenzugvorrichtung des. Zählwerkes und zur Steuerung der Tätigkeit der Dezimalschrittschaltvorrichtung bei Anwesenheit des Wagens im Bereich eines Kolonnenzählwerkes. Bei Einstellung dieses Handeinstellgliedes in eine Stellung wird die Maschine lediglich für das Schreiben vorbereitet. Die Vorrichtung für das Summenziehwerk und die Dezimalschrittschaltvorrichtung werden dabei in Außerwirklage gehalten. Durch Einstellung des besagten Gliedes in eine andere Stellung wird die Maschine für das Schreiben von Summen und für das Schreiben vorbereitet, wobei dieZählwerksbetätigungsvorrichtung in Außerwirklage und die Dezimala@bstandsschaltvorrichtung in Wirklage gehalten wird, so daß beim Schreiben der Summen die richtige Schrittschaltung beim Übergang von den Einern (Mark) zu den Zehnern (Pfennig) hervorgebracht wird. Bei Einstellung des besagten Gliedes in eine dritte Stellung wird die Maschine für die Betätigung des Summenziehwerkes des Zählwerkes und für die Betätigung der Dezimalschrittschaltvorrichtung vorbereitet.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf das Differentialschaltwerk für die Zählwerke; und die vorerwähnte Dezimalschrittschaltvorrichtung bildet als solche nicht den Gegenstand der Erfindung. Sie ist daher auch zeichnerisch nicht vollständig dargestellt und in dieser Beschreibung nicht beschrieben. Mittel zum Einschalten des Differentialschaltwerkes Die Vorrichtung zum- Anheben der Hebel 366 in Wirkl-age-gegenüber den Stiften 352 umfaßt einen Lenker-4o6 (Fig. 7, 11 bis 14; 16), der schwenkbar bei 368 an einen der Arme 370 aufgehängt ist. Der Lenker 4o6 greift durch einen passenden -Schl-itz .in der Deckplatte 226 und ist an seinem unteren Ende mit einem Schlitz 410 versehen, in welchen ein am linken Ende eines Hebels 414 befestigter Stift 4z2 eingreift. Der Hebel 414 ist drehbar bei 4-16 in einen- von - der Deckplatte herabragenden -Lagerkörper gelagert-. Die Winkellage des . Hebels 414-wird mittels eines- ebenfalls bei 416- an dem besagten Lagerkörper gelagerten Hebels 418 - gesteuert: Dieser Hebel weist- einen Stift 42o auf, der unter einen Vermittler-422 zwischen dem lIebel418 unddem- Hebel 414 greift. Der Vermittler ist bei 424 schwenkbar- an einem auf der Schwingwelle 428 befestigten Arm 426 gelagert. Die Welle 428 sitzt an der Unterseite der Deckplatte 228 in geeigneten Lagern. Der Vermittler ist mit einer Schulter 430 ausgebildet, an welcher unter bestimmten- Bedingungen ein am Hebel. 414 befestigter Stift q.32- anliegt. Auf diese Weise wird der Vermittler durch den Hebel 418 und den Arm 426 gestützt, und die Stellung des Vermittlers, in Längsrichtung des Hebels 414 gesehen, wird durch die Lage des Armes 426 und die Stellung der Schwingwelle 428 bestimmt.
  • Die Winkellage des Hebels 418 wird durch den üblichen Zählwerkskurvenhebel gesteuert. Das rechte Ende des Hebels 418 greift in einen Schlitz 434 in einer senkrecht beweglichen Platte oder einem Schieber 436 ein, der auf der Innenseite der Deckplatte angeordnet ist. Durch einen Stift 438 ist eine Verbindung mit einem Hebel 439 an der Außenseite der Deckplatte geschaffen (s. Fig. 2). Der Stift 438 bewegt sich in einem Schlitz der Deckplatte. Der Hebel 439 ist auf einem am abwärts gekehrten Teil- der Deckplatte befestigten Zapfen 440 schwenkbar gelagert und durch eine Schraubenfeder 441 mit dem- Kurvenhebel 442 verbunden. Der Kurvenhebel ist ebenfalls auf dem Zapfen 44o schwenkbar und weist die übliche Kurve444 auf, welche mit einer Kurvenfläche auf der linken Seite einer Platte 446 zusammenwirkt und von dieser niedergedrückt wird, wodurch äuch der Kurvenhebel niedergedrückt wird. Die Platte 4q.6 sitzt auf der Grundplatte des Zählwerkes. Das-vorerwähnte Niederdrücken kommt bei Bewegung des Wagens in den Zählwerksbereich zustande. Bei seiner Abwärtsbewegung schwenkt der Kurvenhebel den Hebel 439 durch Einwirken eines Armes 447 ebenfalls abwärts. Der Arm 447 ist am Kurvenhebel 44a ausgebildet. Er wirkt auf den exzentrischen Anschlag 448 am Hebel 439 - ein. Auf Grund der im vorstehenden beschriebenen Verbindungen wird durch das Niederdrücken des Zählwerkskurvenhebels beim Einrücken des Typenwagens in den Zählwerksbereich die rechte Seite des Hebels 418 niedergedrückt (Fig. ii bis i4): Die Stellung der Schwingwelle 428 wird durch das Handeinstellglied gesteuert, welches die jeweilige Vorbereitung der Maschine bestimmt. Wenn die Schwingwelle zu diesem Zeitpunkt sich in einer solchen Lage befindet, daß sie- den Vermittler 422 in die .in den Fig. i i und 12 veranschaulichte- Stellung bringt, werden der Lenker 4o6 und der Arm 407 durch die Wirkung des Zählwerkskurvenhebels angehoben. Dabei gelangen die Hebel 366. in Wirklage. Wenn die Schwingwelle 428 so- eingestellt ist, daß sie den Vermittler 422 in der in den Fig. 13 und 14 gezeigten Stellung hält, so liegt die Schulter 43o an diesem Vermittler nicht unterhalb des Stiftes 432,. und der Arm 407 und der Lenker 4o6 werden nicht durch die Bewegung des Hebels 4i8 angehoben.
  • Die Schwingwelle 428 und der Arm 426 haben bei der Darstellung nach den Fig. i i und 12 eine solche Lage, daß die Maschine für die Betätigung des Summenziehwerkes oder für. die Einschaltung dieses Werkes vorbereitet ist. Bei der Stellung der Schwingwelle und des besagten Armes gemäß Fig, 13 und 14 ist die Maschine auf Nichtbetätigung des Summenziehwerkes eingerichtet. Die-Vorrichtung zur Einstellung der Schwingwelle umfaßt einen zweiten Arm 450 (s. Fig. 15), der sich von der Welle 428 aus nach unten erstreckt und einen Stift 452 trägt. Dieser Stift steht seitlich vor und greift in einen Schlitz 454 in einem bei 458 an der Seitenplatte 459 des Wagengehäuses schwenkbar gelagerten Hebel 456 ein. Dieser Hebel steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder 457, die ihn ständig nach rechts zu schwingen sucht und den Arm 450 in der in der Fig. 15 gezeigten Lage hält. Ein zweiter Arm 446o ist ebenfalls bei 458 an der besagten Platte schwenkbar gelagert und ist mittels eines am Hebel 456 befestigten Stiftes 461 mit dem Hebel 456 verbunden. Der Stift 461 greift in einen Schlitz 462 des Hebels 46o ein. Der Hebel 46o ist an seinem oberen Ende mit einem längs beweglichen Lenker 463 gelenkig verbunden. Dieser Lenker ist auf einem Zapfen 464 an der Seitenplatte des Wagens mittels eines Schlitzes 466 geführt. Die Längsstellung des Lenkers wird mittels eines von Hand zu betätigenden, auf einem Zapfen 47o schwenkbar gelagerten Hebels 468 gesteuert. Der Zapfen 470 ist in einer senkrechten Platte 239 an einem Ende des Wagens befestigt. Der Hebel 468 hat an seinem unteren Ende einen Schlitz 472, in den ein am Lenker 463 befestigter Stift 474 eingreift. Der Hebel 468 ist mit einem nach vorn über den Wagenrahmen hinausragenden Arm 476 versehen, durch. welchen er von Hand aus eingestellt werden kann. Der Hebel ist so angeordnet, daß er zur Steuerung des Maschinenzustandes in drei verschiedenen Lagen eingestellt werden kann. Bei 480 ist an der Platte 239 ein Sperrhebel 478 schwenkbar gelagert. Auf ihn wirkt die Schraubenfeder 482, die ihn in eine solche Richtung zieht, daß der Fortsatz an seinem vorderen Ende mit irgendeiner der drei Kerben 484 in Eingriff kommen kann, so daß der Hebel in einer der drei Stellungen, auf welche er eingestellt sein kann, gehalten wird.
  • Der Einstellhebel 4b8 steuert die Winkelstellung der Schwingwelle 428. Der Hebel ist in der Fig. 15 in einer Stellung gezeigt, die er bei Einstellung der Maschine ausschließlich auf Schreiben einnimmt. Der Sperrhebel greift dabei in die unterste Kerbe 484 des Einstellhebels ein. Bei dieser Stellung des Einstellhebels nimmt die Schwingwelle 428 eine solche Lage ein, daß der Vermittler 422 sich in der Stellung nach den Fig. 13 und 14 befindet, so daß die Betätigungsvorrichtung für das Summenziehwerk eines Zählwerkes nicht eingeschaltet wird, wenn der Wagen in dem Zählwerksbereich einläuft. Um durch das Einlaufen des Wagens in den Zählwerksbereich der Maschine für das Schreiben ein Einstellen von Summen zu bewirken, wird der Hebel 468 aus der in der Fig. 15 gezeigten Stellung im Uhrzeigersinn in eine Stellung geschwenkt, bei welcher der Sperrhebel 478 in die mittlere Kerbe 484 des Einstellhebels eingreift. Dabei schwingt der Hebel 46o nach links, und die Dezimalschrittschaltvorrichtung wird in Betrieb gesetzt. Der Hebel 456 und der Vermittler 422 bleiben dagegen in unveränderter Lage, so daß das Summenzieliwerk beim Drücken einer Zifferntaste unwirksam bleibt. Die Stift-Schlitz-Verbindung zwischen dem Hebel 456 und dem Hebel 46o ermöglicht die Bewegung dieses Hebels unabhängig vom Hebel 456. Um die Maschine für den Betrieb des Summenziehwerkes eines Zählwerkes einzustellen, wird der Einstellhebel 468 noch weiter in Uhrzeigerrichtung geschwenkt (s. Fig. i5), so daß er eine Stellung einnimmt, bei welcher der Sperrhebel 478 .in die oberste Kerbe 484 eingreift. Dabei wird durch den nach links schwenkenden Hebel 46o der Hebel 456 mitgenommen. Er dreht die Schwingwelle 428 derart, daß der Vermittler 422 in die in den Fig. i i und i 2 veranschaulichte Stellung.gelangt. Bei dieser Stellung wird das Summenziehwerk beim Einrücken des Wagens in den Zählwerksbereich und beim Drücken einer Zifferntaste wirksam.
  • Um eine Überschleuderung der Welle 32o am Ende jeder durch eine Zahnstange 324 erfolgenden Zählwerksbetätigung zu verhindern, ist an der Welle ein Sperrad 52o vorgesehen (s. Fig. 17 und 18). Die Sperradzähne haben Brustflächen, welche der Drehrichtung der Welle zugekehrt sind. Das Sperrad sitzt in der Nähe der rechtsseitigen Rahmenplatte 239 des Wagens. Bei 324 ist an dieser Platte eine Klinke 522 schwenkbar gelagert und so angeordnet. daß sie in die Zähne des Sperrades eingreifen kann. Normalerweise wird die Klinke durch die Feder 526 außer Eingriff mit dem Sperrad gehalten. Die Bewegung der Klinke unter Wirkung dieser Feder ist durch einen Stift 528 an der Platte 239 begrenzt. Die Klinke 522 wird mittels eines nach vorn ragenden Armes 53ö am Bügel 332 nach unten in Eingriff mit dem Klinkenrad geschwenkt. Der Arm 530 wirkt über den rückwärtigen Fortsatz 532 an der Klinke 522 auf diese. Wenn der Bügel während der Zählwerkseinstellbewegung einer Triebzahnstange mit dieser zusammen nach unten schwingt, drückt der Arm 53o des Bügels den Arm 532 der Klinke nach unten, wenn die Zahnstange sich dem Ende ihrer Arbeitsbewegung nähert. Die Klinke wird auf diese Weise nach unten in Eingriff mit dem Sperrad 52o gebracht. Die Teile sind so angeordnet und in ihrer Bewegung so aufeinander abgestimmt, daß der Eingriff der Klinke in das Zahnrad etwa dann eintritt, wenn die Zahnstange ihre Arbeitsbewegung vollendet.
  • Um eine Rückwärtsbewegung der Welle 320 zu verhindern. ist am rechten Ende der Welle ein Sperrad 534 befestigt. Dieses sitzt in der Nähe des linksseitigen Teils des Rahmens 239 des Wagens. Die Brustflächen der Zähne dieses Sperrades weisen in eine Richtung, die der Richtung der Arbeitsbewegung der Welle (Fig. i9) entgegengesetzt ist. Bei 538 ist auf einer festen Stütze 5.I0 eine Halteklinke 536 schwenkbar gelagert. Die Stütze 540 ist im Abstand von der Platte 542 befestigt. Diese bildet einen Teil eines OOuerzählwerkes. Auf die Klinke wirkt eine Schraubenfeder 544, welche die Klinke dauernd mit den Zähnen des Sperrades im Eingriff zu halten sucht. Antriebsvorrichtung Die verschiedenen arbeitenden Teile der Maschine werden von dem elektrischen Antriebsmotor 32 (Fig. 2r) angetrieben, der dauernd in Betrieb ist, wälYrend die Maschine benutzt wird. Die Verbindungen, durch welche die Welle 56 vom Motor 32 angetrieben wird, sind oben beschrieben worden. Die verzahnten oder gekerbten Wellen 238 und 350 «-erden durch eine Antriebsverbindung von der Welle 56 aus angetrieben.
  • Um eine Änderung der Kraft, mit welcher die verschiedenen Typen an die zu beschreibenden Bögen angepreßt werden, hervorzubringen, und um dadurch die Druckwirkungen der Typen zu verändern, sind die Triebverbindungen zwischen der Welle 56 und der verzahnten Welle 238 so ausgebildet und angeordnet. daß die verzahnte Welle mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden kann.
  • Bei der dargestellten Bauart umfassen die Antriebsverbindungen zwischen der Welle 56 und den Wellen 238 und 350 eine Reihe von Riemenscheiben 702, 702a, 702b (Fig. 2o) von verschiedener Größe, welche auf der Welle 56 gelagert sind, des weiteren eine auf einem in der Rahmenplatte 48 befestigten hohlen Lager gelagerte Scheibe 703 mit einer Reihe von Stufen 704, 704a und 704b von verschiedener Größe und umgekehrter Anordnung in bezug zu den Scheiben 7o2. 702a, 702b, des weiteren eine Reihe von Riemen 708, 708a, 708b, welche um die entsprechenden Scheiben und Stufen der beiden Scheibenreihen laufen. Die Scheiben 702, 702a und 702b können wahlweise mit der Welle auf Drehung gekuppelt werden, und zwar mittels eines Schiebers oder Keiles 716, der in einer Nut 718 in der Welle angeordnet ist und an seinem linken Ende einen Vorsprung aufweist, der wahlweise in Nuten in den verschiedenen Riemenscheiben eingreifen kann. Der Schieber ist an einem Mufenring 723 befestigt, der axial auf der Welle 58 verstellbar ist und vom Handhebel 724 betätigt wird. Dieser Handhebel kann auf drei verschiedene Stellungen eingestellt werden. In jeder wird er mittels eines Sperrhebels 730 gehalten. Durch entsprechende Einstellung des Handhebels können die Riemenscheiben 702, 702a und 702b wahlweise mit der Welle 56 zwecks Antriebs der Riemenscheiben 703 mit verschiedenen Geschwindigkeiten verbunden werden.
  • Die Riemenscheibe 703 treibt die Welle 744 an, welche vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt aufweist und an der einen Seite in die an der Außenseite der Riemenscheibe 703 befestigte Platte 740 eingreift. Diese Platte hat eine quadratische öffnung, in welche die Welle 744 paßt. Das andere Ende der Welle 744 ist in einem Lager gelagert, welches am vorderen Ende eines Armes 748 ausgebildet ist. Dieser Arm ist an der hinteren Schiene io auf dem Zeilenschaltwerksrahmen befestigt, wie es die Fig. 3 erkennen läßt. Die Welle 744 trägt verschiebbar, aber undrehbar die Scheibe 750 (Fig. i und 22), welche in einem geeigneten Lager auf den Wagen 2o ihre Abstützung findet und mit dem Wagen in beiden Richtungen beweglich ist. Wie aus der Fig.22 hervorgeht, ist die Scheibe 75o auf einem hohlen Lagerglied 752 gelagert, welches an einem abwärts ragenden Arm 754 eines Lagerkörpers befestigt ist. Dieser Lagerkörper sitzt am Rahmen des Wagens 2o. Die Scheibe hat eine Stirnwand mit quadratischer Öffnung, durch welche die Welle 744 hindurchgeht. Um zu ermöglichen, daß die Scheibe zu allen Zeiten während des Vor- und Rückganges des Wagens axial mit diesen wandert, ist ein Mitnehmer 758 vorgesehen, der am Lagerkörper 754 befestigt und in eine Tut der Scheibe eingreift.
  • Die Riemenscheibe 750 ist durch Riemen 76o (Fig. 21) mit der am Ende der Welle 238 befestigten Riemenscheibe 762 verbunden. Die Welle 238 erstreckt sich nach links hin über die entsprechende Seitenplatte des Wagens hinaus. Auf der Welle 238 sitzt ein Zahnrad 764, das mit dem Zahnrad 765 am Ende der sich über die Seitenplatte hinaus erstreckenden Welle 35o kämmt.
  • Durch die vorbeschriebenen Verbindungen werden die Welle a38 und die Welle 35o entgegen dem Uhrzeigersinn bzw. im Uhrzeigersinn (Fig. 2i) gedreht, wenn der Antriebsmotor in Betrieb ist. Die Vorrichtung zur Änderung der Antriebsgeschwindigkeit der Wellen 744 und 238 bildet nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Sperreinrichtung für die' Vorrichtung zur Betätigung der Typenhebel Die Maschine ist mit Mitteln zum Sperren der Typenhebelbetätigungsvorrichtungen inderenAußerwirklage unter verschiedenen Bedingungen ausgerüstet, um falsche Betätigungen der Maschine zu unterbinden. Zu der Sperreinrichtung gehört ein Sperrbügel 882 (Fig.3), der aus einer sich über den Wagen erstreckenden und mit den oberen Enden der Antriebshebe12,28 zusammenwirkenden Platte besteht. Dieser Bügel ist auf einer Stange 883 angeordnet, die an ihren Enden kleine Bolzen- auf-%veist, welche in Lager an den Endplatten 239 des Wagens eingreifen und dadurch den Bügel schwenkbar abstützen. Der Bügel wird normalerweise in seiner oberen, nämlich der Nichtsperrlage gehalten, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist. Bei dieser Lage kommt er nicht in Berührung mit den oberen Enden der Antriebshebel 228, wenn diese beim Niederdrücken einer Taste nach vorn geschwenkt werden, um die Typenhebelbetätigungsvorrichtung einzuschalten. Die Aufwärtsbewegung des Bügels wird durch einen am Wagenrahmen befestigten Anschlagstift 886 begrenzt. Auf den Bügel wirkt eine Schraubenfeder 887, die mit einem Arm 887a des Bügels verbunden ist und diesen nach unten in die Sperrlage zu ziehen sucht. In ihr liegt sein rechtes Ende so, daß er mit den oberen Enden der Antriebshebel 228 in Berührung kommt, wodurch verhindert wird, daß die Hebel nach vorn in die Typenstangenbetätigungsstellungen geschwenkt werden. Die Bewegung des Bügels unter Wirkung der Feder wird durch einen an der angrenzenden Rahmenplatte 239 befestigten Anschlagstift begrenzt. Der Stift ist so angeordnet, daß ein Fortsatz am Arm 887a auf ihn trifft.
  • Vorrichtung zur Steuerung des Sperrbügels vom Differentialschaltwerk aus Es ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche den Sperrbügel 882 in die Sperrstellung abwärts schwenkt, nachdem die Antriebsvorrichtung für eine Zifferntypenstange durch Drücken der entsprechenden Zifferntaste in Betrieb gesetzt ist und nachdem die entsprechende Differentialtriebwerkszahnstange 324 mit der gekerbten Antriebswelle 35o. in Eingriff gekommen ist, um so die Antriebshebel 228, welche allen übrigen Tasten entsprechen, in Außerwirklage zu halten, bis die fragliche Zahnstange ihre Arbeitsbewegung im wesentlichen beendet hat.
  • Dadurch wird verhindert, daß die Antriebsvorrichtung für eine andere Typenstange in Betrieb gesetzt wird, bevor das gerade in -Gang befindliche Arbeitsspiel desDifferentialschaltwerkeserledigt ist..
  • Zu der Vorrichtung, -welche die Tätigkeit des Sperrbügels 882 (Fig. 3) in dieser Weise steuert; gehört ein auf einen Zapfen 89o schwenkbar gelagerter Steuerhebel 888. Der Zapfen 89o ist an einer der Seitenplatten 239 des Wagens befestigt und greift in einen Schlitz 891 des Hebels 888 ein. Auf diesen wirkt eine Schraubenfeder 892, die eine erheblich größere Kraft hat als die Feder 887, welche den Sperrbügel nach unten zieht. Die Feder 892 hält den Sperrbügel normalerweise in seiner oberen Lage, wobei der Zapfen 89o am unteren Ende des Schlitzes 891 anliegt. Der Steuerhebel 888 ist mit einem Arm 893 versehen, der unter den Sperrbügel 882 greift. Außerdem ist noch ein ;.weiter Arm 894 vorhanden, der unter den Bügel 332 des Differentialschaltwerkes greift. Wenn sich sämtliche Differentialwerksantriebszahnstangen in ihren unteren Stellungen befinden und der Bügel 332, welcher von diesen Stangen betätigt wird, ebenfalls unten ist, wird der Steuerhebel 888 normalerweise etwa in der Lage gemäß Fig. 3 gehalten, und zwar durch das Zusammenwirken des Bügels 332 mit dem Arm 894 des Hebels. Der Zapfen 89o befindet sich dann am unteren Ende des Schlitzes 891, und der Sperrbügel 882 wird in seiner oberen Stellung, d. h. in der Nichtsperrstellung, gehalten infolge des Zusammenwirkens des Armes 893 mit der Unterseite des Bügels 882. Wenn eine Antriebszahnstange mit der gekerbten Antriebswelle 350 in Eingriff gebracht und unter deren Wirkung nach oben bewegt wird, wird der Bügel 332 gleichfalls nach oben bewegt. Infolge dieser Bewegung kann der Steuerhebel 888 um den Zapfen 89o entgegen dem Uhrzeigersinn schwingen (Fig. 3), was wiederum eine Abwärtsschwenkung des Sperrbügels 882 in die Sperrstellung ermöglicht. Der Sperrbügel 882 bleibt in dieser Sperrstellung, bis die Antriebszahnstange sich dem Ende ihrer Abwärtsbewegung nähert. In diesem Zeitpunkt trifft der Bügel 332,. der mit der Zahnstange nach unten geht, wieder auf den Arm 894 des Steuerhebels 888 und schwenkt diesen um den Zapfen 89o im Uhrzeigersinn, wodurch eine Schwenkung des Sperrbügels 882 nach oben in die Nichtsperrlage zustande kommt.
  • Durch die vorbeschriebene Sperrvorrichtung wird gewährleistet, daß immer nur eine Antriebsvorrichtung für einen Typenhebel mit der Antriebs-welle 238 in Verbindung kommen kann, wenn das Differentialschaltwerk zum Einbringen einer Ziffer in ein Kolonnenzählwerk durch Betätigung der Typenhebelstellvorrichtung durch das Drücken der diesen einen Typenhebel entsprechenden Zifferntaste in Betrieb gesetzt worden ist. Die Sperrung dauert so lange, bis das eingeleitete Arbeitsspiel beendet ist.

Claims (23)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Schreibrechenmaschine mit motorisch angetriebenen Typenhebeln, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Glied einer Reihe von Betätigungsgliedern (324) für die Zählwerksstellvorrichtung (Hauptantriebsrad 32q.) bei seiner Betätigung zunächst in der einen Richtung bewegt wird, wobei es außer Antriebsverbindung mit der Zählwerksstellvörrichtung ist, und dann in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird und während dieser Bewegung durch Führungsmittel (364 oder 394) in Eingriff mit der Zählwerksstellvorrichtung gebracht wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel (364 oder 3g4), welche die Betätigungsglieder (324) in Eingriff mit der Zählwerksstellvorrichtung (346) bringen, so eingerichtet sind, daß der Beginn der Tätigkeit der Zählwerksstellvorrichtung (346) bei verschiedenen Stellungen der Betätigungsglieder erfolgt, so daß die Zählwerksstellvorrichtung (346) durch die Betätigungsglieder um unterschiedliche Beträge in Bewegung gesetzt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine der Reihe von Betätigungsgliedern (324) entsprechende Reihe von Steuergliedern (228, 242), die über auf die Betätigungsglieder (324) einwirkende Zwischenglieder (366) die Betätigungsglieder (324) wahlweise zum Eingriff in ein kraftgetriebenes Antriebsmittel bringen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Ausrückvorrichtungen (388 oder 388a) vorgesehen sind, welche die Betätigungsglieder (324) von dem kraftgetriebenen Antriebsmittel (35o) am Ende der Bewegung desselben in der einen Richtung und vor Beginn der Rückkehrbewegung entkuppeln.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere für die Einbringung kleinerer Ziffernwerte in die Zählwerke die Betätigungsglieder (324) auf ihrem Rückweg zum Eingriff in die Zählwerksstellvorrichtung (346) gebracht werden und zu diesem Zweck die Ausrückvorrichtungen (388a) so ausgebildet sind, daß sie durch ihre Tätigkeit diejenige Stellung der Betätigungsglieder (324) bestimmen, bei welcher diese die Zählwerksstellvorrichtung (346) anzutreiben beginnen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsglieder (324) je mit einer Klinke (3g8) versehen sind, mittels deren sie den Antrieb der Zählwerksstellvorrichtung (346) bewirken.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung, insbesondere für jede Stelle ein Kurvenstück (364), welches das ausgewählte Betätigungsglied (324) bei dessen Rückbewegung in Eingriff mit der Zählwerksstellvorrichtung (346) bringt. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Ziffernwerten zugeordneten Steuervorrichtungen, insbesondere Kurvenstücke (364), derart, z. B. verschieden lang, ausgebildet sind, daß die Zählwerksstellvorrichtung (346) um verschiedene Größen verstellt wird. g.
  9. Maschine nach Anspruch 3 oder den anderen vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtungen (242) durch eine Reihe von Tasten (26o) wahlweise zu betätigen sind, io.
  10. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsglieder (324) sämtlich in dieselbe oder im wesentlichen dieselbe Endstellung zurückgeführt werden. ii.
  11. Maschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkehrbewegung der Betätigungsglieder (324) durch eine federbetätigte Vorrichtung, z. B. einen Bügel (332), hervorgebracht wird. -
  12. 12. Maschine nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die federbetätigte Vorrichtung ein allen Betätigungsgliedern (324) gemeinsamer Bügel (332) ist, der durch Vorwärtsbewegung eines Betätigungsgliedes (324) ausgeschwenkt wird und der die Rückkehrbewegung des Betätigungsgliedes (324) zustande bringt, nachdem dieses von dem kraftgetriebenen Mittel gelöst ist.
  13. 13. Maschine nach Anspruch 3 oder einem oder mehreren der anderen Ansprüche, bei welcher die Zählwerksstellvorrichtung in den Zählwerksbereich oder aus demselben bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Steuerglied (242) betätigte Zwischenglied (366) im Hinblick auf das Auswählen von Betätigungsgliedern (324) unwirksam gemacht ist, wenn die Zählwerksstellvorrichtung (346) sich außerhalb des Zählwerksbereiches befindet und wirksam gemacht wird, wenn die Zählwerksstellvorrichtung in den Zählwerksbereich einrückt.
  14. 14. Maschine nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch handbetätigte Mittel zum Halten des Zwischengliedes (366) in Außerwirklage, wenn sich die Zählwerksstellv orrichtung (346) in den Zählwerksbereich hineinbewegt.
  15. 15. Maschine nach Anspruch 3 oder einem anderen der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerglieder (242) über schwenkbar gelagerte Hebel (366) auf die Betätigungsglieder (324) einwirken.
  16. 16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Hebel (366) in Querrichtung schwenkbar sind zwecks Ineingriffbringens der Betätigungsglieder (324) mit den kraftgetriebenen Mitteln (35o).
  17. 17. Maschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (366) in Längsrichtung in und außer Wirkstellung gebracht werden können.
  18. 18. Maschine nach Anspruch 3 oder einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsglied eine schwenkbare Stange (324) dient, die um ihren Drehpunkt außer und in Eingriff mit den kraftgetriebenen Mitteln (35o) geschwenkt werden kann. ig.
  19. Maschine nach Anspruch 3 oder einem oder mehreren der anderen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als kraftgetriebenes Mittel eine umlaufende, verzahnte Welle (35o) dient und als Betätigungsglieder mit der Welle (35o) zusammenwirkende Zahnstangen (32q.). 2o.
  20. Maschine nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Zähnen versehenen Betätigungsglieder (32q.) auf drehbare, verzahnte Glieder (3q.6) der Zählwerksstellvorrichtungen einwirken.
  21. 21. Maschine nach Anspruch 3 oder einem der anderen vorhergehenden Ansprüche, welche mit einer Reihe von Typenhebeln und einem kraftgetriebenen Glied zur Betätigung derselben ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem kraftgetriebenen Glied (238) betätigten Betätigungsglieder (228, 242) für die Typenhebel (172) als die über Zwischenglieder (36b) wirkenden Steuerglieder für die Betätigungsglieder (32q.) der Zählwerksstellvorrichtungen dienen.
  22. 22. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis ai, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (882) vorgesehen sind, welche während des Arbeitsspiels eines Zählwerksbetätigungsgliedes (32.q.) die Betätigung der anderen Betätigungsglieder (32q.) verhindert.
  23. 23. Maschine nach Anspruch i oder einem oder mehreren der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (882) vorgesehen sind, welche während des Arbeitsspiels des einer Typenhebelvorrichtung entsprechenden Betätigungsgliedes (32q.) die Betätigung anderer Typenhebelvorrichtungen vom Kraftmittel aus verhindern.
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