DE876362C - Einachs-Anhaenger - Google Patents

Einachs-Anhaenger

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DE876362C
DE876362C DEG5418A DEG0005418A DE876362C DE 876362 C DE876362 C DE 876362C DE G5418 A DEG5418 A DE G5418A DE G0005418 A DEG0005418 A DE G0005418A DE 876362 C DE876362 C DE 876362C
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DE
Germany
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trailer
box part
frame
rollers
pair
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Expired
Application number
DEG5418A
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English (en)
Inventor
Oskar Georg
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers
    • B62D63/062Trailers with one axle or two wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Einachs-Anhänger Die Erfindung betrifft einen Einachs-Anhänger mit einem zweckmäßig als Bolzen ausgebildeten Kupplungsglied, welches den Anhänger mit dem Antriebsfahrzeug verbindet. Erfindungsgemäß wird ein Einachs-Anhänger geschaffen, welcher eine Fährstellung aufweist, bei welcher die Nutzlast des Einachs-Anhängers zu einem erheblichen Anteil vom Antriebsfahrzeug übernommen wird, die Fahrzeugräder des Anhängers also entsprechend entlastet sind, sowie eine Kippstellung, bei welcher sich die Drehachse der Anhängerräder etwa unterhalb des Schwerpunkts des Anhängers befindet, so daß der Anhänger leicht zu kippen ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß -der Kastenteil des Einachs-Anhängers beweglich relativ zum Anhängerfahrgestell ist, so daß er aus einer Fahrstellung durch Bewegen des Schwerpunkts-des -Kastenteils . nach --hinten in -Kippstellung zu bringen ist, und daß der Anhängerkastenteil über ein Kraftübertragungsgetriebe mit dem Kuppelglied in Verbindung steht, derart, daß die Verschiebebewegung des Kastenteils über das Kupplungsglied vom Antriebsfahrzeug bewirkt wird.
  • Zn Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, daß der Kupplungsbolzen über einen doppelarmigen Hebel, dessen Drehpunkt am Anhängerfahrgestell angelenkt ist, und über ein am anderen Hebelende angelenktes weiteres Übertragungsglied mit dem Rahmen des Anhängerkastenteils in Verbindung steht,- welcher über ein oder mehrere Rollenpaare vom Rahmen des Anhängerfahrgestells verschiebbar gehalten wird. Dabei kann am -Rahmen des Anhängerkastenteils ein Rollenpaar angelenkt sein, welches in einem Langlochpaar eines- Laschenpaares geführt- ist,- welches am Rahmen des-Anhängerfahrgestells befestigt ist, wobei das Rollenpaar in oder in der Nähe der Schwerpunktebene des Anhängerkastenteils vorgesehen ist.
  • Weiterhin wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Anhängerkastenteil außer über das in den Langlöchern sitzende sitzende Rollenpaar in der Fahrstellung noch über zwei weitere Rollenpaare gehalten wird, von denen das vordere Rollenpaar am Rahmen des Anhängerkastenteils, das hintere Rollenpaar am gleichen Rahmen oder am Rahmen des Anhängerfahrgestells drehbar sitzt.
  • Zweckmäßig wird dabei der Kupplungsbolzen durch einen Vorstecker und/oder einen Bund oder Flansch gegen Ausführung einer Verschiebebewegung relativ zu dessen Führungsteil am Anhängerfahrgestell gesichert.
  • Endlich bezieht sich die Erfindung .noch darauf, daß zwischen dem Rahmen des Anhängerkastenteils und dem Rahmendes Anhängerfahrgestells eine Kupplungsvorrichtung vorgesehen ist, welche eine Verriegelung zwischen den beiden Rahmen in der Fahrstellung des Anhängerkastenteils an beiden Seiten desselben bewirkt. ' Dabei besteht zweckmäßig die Kupplungseinrichtung aus einem mittels Handhebels zu betätigenden doppelarmigen Hebel, der über je eine Verbindungslasche zwei am Rahmen des Anhängerfahrgestells längs bewegliche Riegel betätigt, welche mit die Riegelenden aufnehmenden Riegelösen am Rahmen des Anhängerkastenteils zusammen= wirken. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. z in räumlicher Darstellung den Einachs-Anhänger in seinen wesentlichen Bauteilen, Fig. 2 eine Seitenansicht des Anhängers nach Fig.1 in Mittellängsschnitt; Fig. 3 eine Draufsicht auf den Anhänger nach den Fig. x und 2, Fig. ¢ in räumlicher Darstellung die Ausbildung der Verriegelung, Fig. 5 in vergrößertem Maßstab die Ausbildung der Halterung des Anhängerkastenteils, während Fig. 6 eine Abänderung der Halterung gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 5 wiedergibt.
  • Wie sich insbesondere aus Fig. 1 ergibt, besteht der Einachs-Anhänger aus dem Anhängerfahrgestell 1 und dem Anhängerkastenteil2. Der Anhängerkastenteil 2 nimmt normalerweise, z. B. beim Fahren, die in Fig.1 dargestellte Fahrstellung ein, bei welcher Anhänger-und Nutzlast ein verhältnismäßig beträchtliches Drehmoment im Uhrzeigerdrehsinn hervorrufen, derart, daß das bei 3 angedeutete Antriebsfahrzeug einen Teil der Vertikallast des Anhängers abnimmt und die Fahrzeug räder4 des Einachs-Anhängers in entsprechendem Maße entlastet sind. Um andererseits das Kippen mit verhältnismäßig kleinem Kraftaufwand durchführen zu können, kann der Anhängerkastenteil 2 in eine Kippstellung durch Bewegung relativ zum Anhängerfahrgestell 1 nach hinten gebracht werden; so daß die lotrechte Schwerpunktebene des. Kastenteils 2 durch die waagerechte Schwenkachse des Kastenteils 2 - ganz oder nahezu hindurchgellt: Vorteilhaft erfolgt die Verschiebebewegung des@Kastenteils 2 aus der Fahr- in die Kippstellung durch Krafteinwirkung seitens des Antriebsfahrzeugs 3, und zwar dadurch, daß der Kupplungsbolzen 5 über ein Verlängerungsstück 6 mit einem Hebel 7 gelenkig verbunden ist, dessen Drehwelle oder -achse $ vom Rahmen g des Anhängerfahrgestells x gehalten wird, während das obere Ende des Hebels 7 über eine angelenkte Stange 1ö mit einem Winkel 11 des Rahmens 12 des Kastenteils 2 in Verbindung steht. Nach Lösen eines Vorsteckers T3 kann sich der Kupplungsbolzen 5 relativ zu seinem Lager 14 nach vorn bewegen, wenn bei abgebremsten Rädern 4 das Antriebsfahrzeug 3 sich vorwärts bewegt, wodurch der Hebel 7 eine Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn ausführt. Der Rahmen 12 und damit der Anhängerkastenteil 2 werden dadurch nach hinten relativ zum Anhängerfahrgestell x bewegt, mit der Folge, daß die Schwerpunktebene des Gesamtanhängers etwa durch die Räderdrehachse 15 verläuft, so daß nach Lösen der Verbindung des Kupplungsbolzens 5 der Einachs-Anhänger leicht entgegen der Uhrzeigerdrehrichtung, also nach hinten, gekippt werden kann. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Verschiebebewegung des Kastenteils 2 durch ein Rollenpaar 16a; 16b ermöglicht, das auf einer Verbindungsstange 17 sitzt und in einem Langloch 18a, =8b geführt wird. Die durch das Langloch ermöglichte Verschiebung beträgt bei einem Einachs-Anhänger normaler Bauart für etwa 2 t etwa 15 cm.
  • Zur Abstützung des Rahmens 12, der ebenso wie Rahmen g. aus Winkeleisen oder U-Profilen bestehen .kann, dienen noch zwei weitere Rollenpaare 1911, 19b bzw. 2o11, tob. Das Rollenpaar =g11, 19b kann, wie Fig. 5 zeigt, am Rahmen g des Anhängerfahrgestells befestigt sein. Es kann aber auch, wie Fig. 6 zeigt, am Rahmen 12 des Kastenteils 2 sitzen: Die Langlöcher 18a, 18b, deren Laufflächen ebenso wie die Rollen 16 gehärtet sein können, sitzen in Laschen2la, 21b am Rahmen g. Um in der Fahrstellung des Einachs-Anhängers diesen zurücksetzen zu können, weist der Kupplungsbolzen 5 einen Bund, Ring oder sonstigen Anschlag 22 auf.
  • Fig. 4 zeigt die Verriegelungsvorrichtung; mit welcher der untere Rahmen g des Fahrgestells 1 mit dem oberen Rahmen 12 des Kastenteils 2 verbunden werden kann. Zu diesem Zweck ist mit dem Handhebel 23 ein doppelarmiger Hebel 24 gekuppelt, der über zwei Laschen 25, 26 mit den Längsriegeln 27, 28 verbunden ist, deren Riegelenden 27a; 28a mit je einer Riegelöse 29, 3o an den beiden Seiten des Rahmens 12 zusammenwirken, so daß sie in der Fährstellung des Einachs-Anhängers eine starre Verbindung zwischen Kastenteil 2 des Fahrgestells 1 des Anhängers gewährleisten. Nach Lösen dieser Verriegelung durch Bewegen des Handhebels 23 in die durch Fig. 4 wiedergegebene Stellung kann dann die eingangs erwähnte VerSChiebebeweLyuri2 durchzeführt werden. Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne daß der Erfindungsbereich verlassen wird. So ist es vor allem nicht notwendig, daß der Anhängerkastenteil 2 durch eine waagerechte Paralielverschiebung aus der Fahr- in die Kippstellung gebracht wird. Es ist vielmehr auch möglich, daß für diese Verschiebebewegung eine Schwenkbewegung z. B. eines stark ungleicharmigen Hebels (oder Hebelpaares) ausgenutzt wird, an dessen kürzerem Hebelarm der Kastenteil 2 angelenkt ist, während über den längeren Hebelarm die Verstellkraft in entsprechend dem Hebelverhältnis herabgesetztem Maße angreifen kann. Von besonderem Vorteil ist noch das Stützenpaar 3I11, 31b, das am Rahmen 12 derart sitzt, daß es sich in der Fahrstellung auf dem Rahmen g abstützt und dadurch die Rollen 16,1, 16b und 1911, igb entlastet.
  • Besonders vorteilhaft wirkt sich die Erfindung bei einem Einachs-Anhänger aus, welcher von einem Traktor gezogen wird. Dieser erhält dann in der Fahrstellung des Anhängers einen zusätzlichen Vertikaldruck, der in entsprechendem Maße die Zugkraft des Traktors vergrößert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einachs-Anhänger mit einem zweckmäßig als Bolzen ausgebildeten Kupplungsglied, welches den Anhänger mit dem Antriebsfahrzeug verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenteil (z) des Einachs-Anhängers (1, 2) beweglich relativ zum Anhängerfahrgestell (i) ist, so daß er aus einer Fahrstellung (Fig. i) durch Bewegen des Schwerpunkts des Kastenteils (2) nach hinten in eine Kippstellung zu bringen ist, und daß der Anhängerkastenteil (2) über ein Kraftübertragungsgetriebe (6 bis io) mit dem Kuppelglied (5) in Verbindung steht, derart, daß die Verschiebebewegung des Kastenteils (2) über das Kupplungsglied (5) vom Antriebsfahrzeug (3) bewirkt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsbolzen (5) über einen doppelarmigen Hebel (7), dessen Drehpunkt (8) am Anhängerfahrgestell (i) angelenkt ist, und über ein am anderen Hebelende angelenktes weiteres Übertragungsglied (io) mit dem Rahmen (12) des Anhängerkastenteils (2) in Verbindung steht, welcher über ein oder mehrere Rollenpaare (16, Ig, 20) vom Rahmen (g) des Anhängerfahrgestells (i) verschiebbar gehalten wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (12) des Anhängerkastenteils (2) ein Rollenpaar (16a, 16b) angeordnet ist, das in einem Langlochpaar (18a, 18b) eines Laschenpaares (eia, 2Ib) geführt ist, welches am Rahmen (g) des Anhängerfahrgestells (i) befestigt ist, wobei das Rollenpaar (16a, 16b) in oder in der Nähe der Schwerpunktebene des Anhängerkastenteils (2) vorgesehen ist. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhängerkastenteil (2) außer über das in den Langlöchern (18a, 18b) sitzende Rollenpaar (16a, 16b) in der Fahrstellung noch über zwei weitere Rollenpaare (Iga, Igb, 2o11, tob) gehalten wird, von denen das vordere Rollenpaar (2o11, tob) am Rahmen (12) des Anhängerkastenteils (2), das hintere Rollenpaar (Iga, Igb) am gleichen Rahmen (Fig. 6) oder am Rahmen (g) des Anhängerfahrgestells (i, Fig. 5) drehbar sitzt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsbolzen (5) durch einen Vorstecker (13) und/oder einen Bund (22) oder Flansch gegen Ausführung einer Verschiebebewegung relativ zu dessen Führungsteil (1q.) am Anhängerfahrgestell (i) gesichert wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rahmen (12) des Anhängerkastenteils (2) und dem Rahmen (g) des Anhängerfahrgestells (i) eine Kupplungsvorrichtung (23 bis 3o) vorgesehen ist, welche eine Verriegelung zwischen den beiden Rahmen (g, 12) in der Fahrstellung (Fig. i) des Anhängerkastenteils (2) an beiden Seiten desselben bewirkt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung (23 bis 3o) aus einem mittels Handhebels (23) zu betätigenden doppelarmigen Hebel (2q.) besteht, der über je eine Verbindungslasche (25, 26) zwei am Rahmen (g) des Anhängerfahrgestells (i) längs bewegliche Riegel (27, 28) betätigt, welche mit die Riegelenden (27a, 28a) aufnehmenden Riegelösen (2g, 3o) am Rahmen (12) des Anhängerkastenteils (2) zusammenwirken.
DEG5418A 1951-03-07 1951-03-07 Einachs-Anhaenger Expired DE876362C (de)

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