DE875598C - Verfahren zur Herstellung von Foerderband- und Treibriemenverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Foerderband- und Treibriemenverbindungen

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DE875598C
DE875598C DEC4964D DEC0004964D DE875598C DE 875598 C DE875598 C DE 875598C DE C4964 D DEC4964 D DE C4964D DE C0004964 D DEC0004964 D DE C0004964D DE 875598 C DE875598 C DE 875598C
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DEC4964D
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Continental AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/02Belt fastenings, e.g. for conveyor belts with series of eyes or the like, interposed and linked by a pin to form a hinge
    • F16G3/04Belt fastenings, e.g. for conveyor belts with series of eyes or the like, interposed and linked by a pin to form a hinge in which the ends of separate U-shaped or like eyes are attached to the belt by parts penetrating into it

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Förderland- und Treibriemenverbindungen Die Erfindung betrifft die Herstellung von Förderband- und Riemenverbindungen mittels Halten, die in verschiedenen Abständen vom Bandende mit ihren Spitzen in das Band eingreifen, z. B. V-förmigen Drahthaken, deren Schenkel verschieden lang sind und deren Scheitelösen durch Einschieben eines Gelenltstiftes zu einer lösbaren Verbindung zusammengeschlossen werden.
  • Zum Einpressen der Drahthaken, wie sie z. B. bei der Verbindung nach -AM. i der Zeichnung verwandt worden sind, sind mehrere Einpreßeinrichtungen bekanntgeworden, die aber alle übereinstimmend das Merkmal aufweisen, daß der Riemen beim Einpressen der Haken spannnungslos ist oder das lZiemenende sogar mit etwas Druck gegen einen in den Scheitelösen liegenden Anschlag eingeführt wird. Die Spitzen aller Haken werden dann gleichzeitig eingedrückt. Da das Band oder der Riemen bedeutend elastischer ist als die metallischen Hakenschenkel, wird bei dieser bekannten Verbindungsart im wesentlichen nur die äußere, d. h. die am meisten vom Bandende entfernte Hakenspitze 3 Kräfte in das Band übertragen, da das durch den Pfeil a eingeschlossene Bandstück elastischer ist als der entsprechende Teil des Hakenschenkels 5. Die Hakenspitze .4 wird sieh kaum in nennenswertem Maße an .der Kraftübertragung in das Band beteiligen. Es tritt daher eine Krafteinleitung an bedeutend weniger Einstichstellen in das Band ein, als man zunächst vermutet, und es wird für--die.arn. meisten vom--Bandende-entfernt liegenden Hakenspitzen 3 immer die Neigung bestehen. sich aufzubiegen und aus dem Band herauszuziehen.
  • Insgesamt gesehen. ergibt sich ein- bedeutender Abfall der Verbinderfestig'keit gegenüber derBandfestigkeit oder, anders ausgedrückt, eine schlechte Ausnutzung der Bandfestigkeit, was, wirtschaftlich gesehen, ein um so schwerer wiegender Mangel ist, da derartige Bandverbindungen im allgemeinen nur in größeren Längenahstäniden in dein Band vorkommen und auf diesen großen Langen mehr Gewebelagen in den Bandkern hineingenommen werden müssen, nur um den Abfall der Verbinderfestngkeit gegenüber der Bandfestigkeit auszugleichen.
  • Im Gegensatz zu der bekannten Durchführungsart werden erfindungsgemäß zunächst nur die dem Bandende nächstliegenden Spitzen der Haken in das Band eingetrieben, darauf das Band und die Bereits eingetriebenen Hakenteile einer Zugspannung unterworfen und dann die vom Bandende entfernteren Hakenspitzen eingetrieben. Die Zugspannung wird vorzugsweise gleich der Hälfte der späteren Betriebsspannung .gewählt oder übertrifft diesen Teilbetrag noch etwas. Eine etwas höhere Belastung der .dem Bandende nächstliegenden Spitzen und demzufolge Entlastung der übrigen Spitzen empfiehlt sieh, da bei letzteren die Knickbeanspruchung des Bandes höher ist. -Im Leerzustand des Bandes weist bei der erfindungsgemäßen Ausführung der Verbindungsweise der Bandteil a eine Zugvorspannung auf, die sich infolge des starren Abstandes der Hakenspitzen 3,und q. nicht ausgleichen kann.
  • Durch die erfindungsgemäße Anbringungsart der Verbindung wird eine bedeutende Steigerung der Tragfähigkeit der Verbindung erreicht, da nunmehr auch die inneren, d. ih. dem Bandende nächstliegendenHa'kenspitzen sich voll an der Kraftübertragung beteiligen. Dieser Zustand wirkt sich aber nicht nur günstig auf .die Ausreißfestigkeit des Verbinders, sondern auch auf die Lebensdauer aus, da die örtlichen Spannungshäufungen an den äußeren Hakenspitzen weniger stark auftreten. Infolgedessen werden die Einstichlöcher sich weniger weit aufziehen, wodurch das Eindringen von Feuchtigkeit und Fördergut entlang den Hakenspitzen in den Bandkern, das zu einem Verrotten des letzteren führen könnte, eingeschränkt ist.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient eine Einrichtung, welche Einspanneinrichtungen für die Haken und das Band besitzt, die auseinanderbeivegt und mit der dieseTeile unter Zugspannung gesetzt werden können. Bei der üblichen versetzten Anordnung der Drahthaken derart, daß abwechselnd der lange Hakenschenkel einmal oberhalb und einmal unterhalb des Bandes liegt, ist ein gleichzeitiges Eindrücken aller Hakenschenkel einer Bandseite nicht mehr möglich. Erfindungsgemäß erfolgt das Eindrücken in diesem Falle durch kammartige Eindrückleisten für die Hakenschenkel, die jeweills nur die kürzeren oder die längeren Hakenschenikel erfassen. Die übrigen Teile der Einpreßeinrichtung, z. B. Auflagestellen, welche das Wiedereindringen der .durch das Band durchgedrungenen Hakenspitzen in das Band bewirken, können in. ähnlicher Weise wie bei den bereits gebräuchlichen Vorrichtungen vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung ist die Durchführung der Erfindung als ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt Abb. i den Schnitt durch eine fertige Verbindung, während -,'#bl>. 2, 3 und .a. die Entstelhungsweise der Verbindung verdeutlichen.
  • Das Band ist jeweils mit (r bezeichnet, in welches die Drahthaken 2 mit ihren äußeren Spitzen 3 und inneren Spitzen 4 eingetrieben werden. Dieses Eintreiben geht nach Abb. 2 und 3 im einzelnen so vor sich, daß, nachdem die Haken mit Hilfe eines in die Scheitelösen eingeführten Fallstückes 7 in die nicht weiter dargestellte Einpreßeinrichtung eingespannt worden sind, das Band i gegen das Füllstück 7 zwischen die Hakenspitzen vorgeführt wird. Hierauf werden -durch Druck auf die kurzen Hakenschenkel 6 bzw. 6' entsprechend den in Abb. 2 eingezeichneten Pfeilen die dem Bandende nächstliiegenden Spitzen in das Band@@i eingetrieben. Hierauf wird, wie in Abb.3 dargestellt, entsprechend den Pfeilen ä eine Zugspannung in die bereits festsitzenden Hakenteile und das Band i eingeleitet, welche etwa der Hälfte der späteren Betriebsspannung entspricht oder diesen Betrag etwas übersteigt. In das so vorgedeihnte Band werden dann .die längeren Hakenschenkel 5 bzw. 5' entsprechend den in Abb. 3 eingezeichneten Pfeilen eingetrieben. Das Ergebnis ist in Abb. a. verdeutlicht, wo der zusätzlich senkrecht schraffierte Bändtell9 zwischen den Hakenspitzen im Leerzustand des Bandes unter einer Zugvorspannung steht.
  • Die Erfindung ist auch Bei den bekannten von einer Bandflachseite her eingetriebenen Krampen mit mehreren in verschiedenem Abstand angeordneten Spitzen anwendbar, wie sie zur Herstellung nicht lösbarer Bandverbindungen dienen. Besitzt ein solcher Verbinder mehr als zwei Spitzen an jedem seiner Schenkel, so wird dass Eindrücken -nicht, wie oben beschrieben, in zwei Stufen, sondern in entsprechend mehr Stufen vorgenommen, wobei der Zugspannungsteilbetrag sich entsprechend der Zahl der Spitzen ändert. Bei drei Spitzen z. B. wird nach dem Eintreiben der dem Bandende nächstliegenden Spitze ein Drittel der Betriebsspannung in die Verbindung eingeleitet, nach .dein Eintreiben der zweiten Spitze dagegen zwei Drittel der Betriebsspannung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Verfahren zur Herstellung von Förderband-und Treibriemenverbindungen mittels einzelner Haken, die in verschiedenen Abständen vom Bandende mit ihren Spitzen in das Band eingreifen, dadurch gekennzeichnet,daß zunächst nur die dem Bandende nächstliegenden Spitzen in das Band eingetrieben, darauf das Band und die bereits eingetriebenen Hakenteile einer Zugspannung unterwarfen werden, die zweckmäßig bei Haken mit zwei verschiedenen Schenkellängen die Hälfte der Betriebsspannung des Bandes beträgt oder etwas übertrifft, und dann die vom Bandende entfernteren Hakenspitzen eingetrieben werden. z. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch kammartige PreBbacken für die Hakenschenkel, die jeweils nur die kürzeren oder die längeren Hakenschenkel erfassen.
DEC4964D 1942-05-09 1942-05-09 Verfahren zur Herstellung von Foerderband- und Treibriemenverbindungen Expired DE875598C (de)

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