DE935959C - Tragekarton der Konfektionsbranche - Google Patents

Tragekarton der Konfektionsbranche

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DE935959C
DE935959C DEH16925A DEH0016925A DE935959C DE 935959 C DE935959 C DE 935959C DE H16925 A DEH16925 A DE H16925A DE H0016925 A DEH0016925 A DE H0016925A DE 935959 C DE935959 C DE 935959C
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DE
Germany
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handle
cardboard
tongues
clothing industry
carrying
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Expired
Application number
DEH16925A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Christoph Hechler
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/44Integral, inserted or attached portions forming internal or external fittings
    • B65D5/46Handles
    • B65D5/46008Handles formed separately from the container body
    • B65D5/46024Straps used as handles with anchoring elements fixed in slots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Tragekarton der Konfektionsbranche Die Erfindung betrifft einen Tragekarton der Konfektionsbranche und geht von der Aufgabe aus, den Handgriff und die Art seiner Befestigung am Karton zu verbessern und zu verbilligen. Bei Tragekartons, die in der Konfektionsbranche in sehr großen Stückzahlen benötigt werden und die letzten Endes nur eine nicht besonders berechnete Beigabe zur Ware darstellen, kommt es wesentlich auf eine Verbilligung an. Andererseits aber muß die Forderung gestellt werden, daß die Tragevorrichtung zuverlässig ist, daß sie also auch bei schwerem Inhalt nicht ausreißt und trotzdem ein schnelles und einfaches Verpacken gestattet.
  • Als Werkstoff wird in an sich bekannter Weise ein Kunststoff benutzt, der genügend biegsam und zäh ist, z. B. Polyvinylchlorid. In konstruktiver Hinsicht wird von einem an sich ebenfalls bekannten Merkmal Gebrauch gemacht, und zwar ist der Tragekarton gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß die beiden Enden des Handgriffes je durch eine Aussparung der Kartonfläche hindurchgesteckt sind und sich mit an ihnen vorgesehenen abspreizbaren Zungen gegen die Rückseite der Kartonfläche stützen. Das wesentliche Merkmal, durch das der aus Kunststoff bestehende Handgriff gemäß der Erfindung sich gegenüber den erwähnten be- kannten Formen unterscheidet, besteht hierbei darin, daß die Zungen durch Umbiegen des Handgriffendes und Verschweißen dieses umgebogenen Teiles mit dem Hauptteil des Griffbandendes gebildet sind.
  • Die Ausbildungsform gemäß der Erfindung bietet die Möglichkeit, die Größe der erforderlichen Aussparungen auf ein Mindestmaß zu beschränken.
  • Dieses ist sehr wesentlich, weil dadurch die Minderung der Kartonfestigkeit gering gehalten wird.
  • Im Vergleich dazu bedeuten die bei manchen bekannten Ausführungsformen benutzten, im Hinblick auf die durchzusteckenden Halteköpfe sehr groß bemessenen Schlitze eine ganz erhebliche Schwächung des Kartonmaterials. Bei dem Tragekarton gemäß der Erfindung genügt demgegenüber ein kurzer, gerader Durchsteckschlitz, und zwar braucht dieser im äußersten Grenzfall nicht länger zu sein, als der Handgriff selbst breit ist, während die Schlitzbreite, die für die Festigkeit übrigens von geringerer Bedeutung ist, nur so groß zu sein braucht wie die doppelte Dicke des Kunststoffbandes.
  • Zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. I zeigt in Seitenansicht einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil eines stehenden, geschlossenen Tragekartons. Die Dickenabmessungen sind hierbei der besseren Veranschaulichung wegen stark übertrieben gezeichnet; Fig. 2 zeigt den gleichen Karton in Aufsicht, unter Fortlassung des mittleren Handgriffteiles; Fig. 3 zeigt ein Griffende in etwas größerem Maßstab, und zwar in Seitenansicht, entsprechend Fig. I.
  • Die Darstellung in Fig. I läßt den Kartonoberteil I und den Kartonunterteil 2 erkennen, zwischen denen hier ein größerer Abstand gezeichnet ist, während in Wirklichkeit die Kartonflächen sich praktisch berühren. Als Handgriff dient ein Kunststoffband 3. Dieses greift durch einen Schlitz 4 des Kartonoberteiles I und weiterhin durch schmale Schlitze 5 und 6 des Kartonunterteiles 2 sowie einer Verstärkungslage 7. Die Enden des Tragbandes 3 sind mit Widerlagern 8 ausgestattet, und zwar in Form von Zungen, deren Wurzeln fest mit den Enden des Tragbandes 3 verbunden sind, während die losen Zungenspitzen in Richtung zur Griffmitte zeigen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind beide Zungen auf der Innenseite des Griffes 3 angebracht, so daß sie bei angezogenem Griff aufeinander weisen. Sie können gegebenenfalls aber auch auf der Außenfläche des Bandes angeordnet werden.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, kann die Befestigung des Handgriffs 3 an dem Kartonunterteil 2 leicht in der Weise erfolgen, daß die beiden Enden des Bandes 3 mit den zunächst flach anliegenden Zungen 8 einfach von oben durch die schmalen Schlitze 5 und 6 hindurchgesteckt werden. Die Griffenden können dann nicht mehr ohne weiteres wieder nach oben herausgezogen werden, denn die beiden Zungen8 stützen sich beim Anziehen des Handgriffes 3 gegen die untere Fläche der Verstärkungsunterlage 7 bzw., wenn eine solche nicht vorgesehen ist, gegen die untere Fläche des Unterteiles 2. Dadurch spreizen sich die beiden Zungen 8 in der gezeichneten Weise ab. Hierbei ist die Tatsache von großem Vorteil, daß dadurch eine Halterung mit ausreichend großer Auflagefläche geschaffen wird. Diese Auflagefläche wird nach der einen Seite durch die lose Zungenspitze gebildet und nach der anderen Seite durch das doppellagige Ende, nämlich die mit dem Griffende fest verbundene Zungenwurzel. Etwa aus der Mitte dieser Auflagefläche erstreckt sich der Griff 3 nach oben, so daß auf diese Weise eine praktisch symmetrische Belastung erzielt ist.
  • Außer diesem symmetrischen Angriff der Zugkraft ist auch die große Zuverlässigkeit des Widerlagers ein Vorzug. Da das äußerste Ende durch das Zusammenschweißen doppellagig ausgebildet ist, weist gerade dieser besonders stark beanspruchte Teil eine besonders hohe Festigkeit auf.
  • Hervorgehoben sei auch ein anderes Merkmal, durch das das Handgriffende des Tragekartons nach der Erfindung sich vorteilhaft gegenüber den bekannten Griffenden mit verbreitertem Haltekopf unterscheidet. Bei diesen bekannten, durch seitliche Verbreiterung des Bandes gebildeten Halteköpfen greifen die tragenden Kanten bzw. Flächen des Kopfes seitlich des Griffbandes an, d. h. neben 'den Schmalkanten. Demgegenüber liegt bei dem Griffende nach der Erfindung die Zunge unmittelbar benachbart der Breitfläche des Bandes, so daß die Zugkraft -tatsächlich im Schwerpunkt der Widerlagerfläche angreift und keine Kipp- und Biegungsmomente erzeugt, die zu ungünstigen Materialbeanspruchungen führen.
  • Das den Griff 3 nach erfolgtem Durchschieben durch die Schlitze 5 und 6 festhaltende Widerlager 8 ist in Fig. I zur Erläuterung des Grundgedankens der Erfindung nur in schematischer Form dargestellt. Die praktische Ausführungsform ist genauer in Fig. 3 veranschaulicht, und zwar in Seitenansicht, entsprechend Fig. 1. Aus dieser vergrößerten Darstellung ist zu ersehen, daß das Widerlager aus einem einzigen Stück mit dem Band 3 hergestellt ist, und zwar durch Umbiegen des Endes dieses Kunststoffbandes. Das umgebogene Ende ist mit dem Hauptteil des Bandes 3 durch Erhitzen fest verbunden, und zwar so, daß die Spitze der durch Umbiegen gebildeten Zunge I2 frei beweglich ist, sich also beim Tragen des Kartons abspreizen und dadurch das betreffende Griffende nach Art eines Widerhakens festhalten kann. In welcher Form das Verschweißen im übrigen Bereich der Zunge vorgenommen wird, ist eine Frage der Fertigung und kann je nach den vorliegenden Verhältnissen, die durch die Fertigungsverfahren und die zur Verwendung kommenden Schweißmaschinen mitbestimmt sind, verschieden sein. Dieses Verschweißen kann die gesamte Länge von der Zungenwurzel bis zu dem Punkt, in dem die Zunge sich frei abhebt, erfassen.
  • Gegebenenfalls genügt aber auch ein Verschweißen nur in einem oder mehreren Punkten dieser Strecke oder längs einer kurzen Linie. Wesentlich ist, daß die Verbindung genügend fest erfolgt und daß die Spitze der Zunge I2 frei abhebbar bleibt.

Claims (2)

  1. PATENTANS PRÜCHE: I. Tragekarton der Konfektionsbranche mit aus Kunststoff bestehendem Handgriff, dessen beide Enden je durch eine Aussparung der Kartonfläche gesteckt sind und sich mit an ihnen vorgesehenen abspreizbaren Zungen gegen die Rückseite der Kartonfläche stützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen durch Umbiegen des Handgriffendes und Verschweißen dieses umgebogenen Teiles mit dem Hauptteil des Griffbandendes gebildet sind.
  2. 2. Tragekarton nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen nur in einem oder mehreren Punkten oder längs einer kurzen Strecke mit dem Hauptteil des Handgriffendes verschweißt sind.
    Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. I 039 6I9, I I53 I36, I 268 706, I I7I 228.
DEH16925A 1953-07-03 1953-07-03 Tragekarton der Konfektionsbranche Expired DE935959C (de)

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