DE87488C - - Google Patents

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DE87488C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00—Hydraulic cements
    • C04B7/36—Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43—Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • C04B7/47—Cooling ; Waste heat management

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Lüften bezw. Kühlen des gemahlenen Cementes während seiner Bearbeitung in Siebtrommeln. Das Verfahren besteht darin, dafs in das Innere der Siebtrommel, in welcher der direct von der Mühle kommende und infolge dessen noch heifse Cement bearbeitet wird, Luft durch die hohle Antriebswelle zugeführt wird. Die Luft, welche gegen die Innenfläche des Siebmantels der Trommel strömt, kommt hierbei in so innige Berührung mit dem Cement, dafs letzterer gründlich gelüftet und gekühlt durch die Siebtrommel fällt. Durch dieses Lüften und Kühlen wird das sonst übliche Lagernlassen des Cementes in Haufen zum Zwecke der Kühlung erübrigt.
Zur Ausführung dieses Verfahrens kann beispielsweise die in der Zeichnung dargestellte Siebtrommel verwendet werden, von welcher Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht, Fig. 3 einen Längsschnitt und Fig. 4 einen Querschnitt darstellt.
Die Siebtrommel ist schräg gelagert und besteht aus einem Gerippe a, das mit Drahtgaze f bespannt und auf der hohlen Welle b befestigt ist. Letztere dreht sich in Lagern c des Gehäuses d, welches die ganze Siebtrommel einschliefst und mit Thüren e versehen ist, um das Innere zugänglich zu machen. Von der hohlen Welle b, die in ihrem Innern den Kanal r (Fig. 3) bildet, gehen radiale Rohre s aus, die durch Längsrohre t mit einander verbunden sind. Letztere sind perforirt, so dafs die in r eingeführte comprimirte Luft durch die Löcher der Rohre t ausströmt und mit dem Material in der Trommel in Berührung kömmt, wodurch dieses gelüftet und gekühlt wird.
Die Zuführung des zu siebenden Materials erfolgt durch den Trichter m, dem seinerseits das Material wieder durch einen Elevator η (in Fig. 2 punktirt gezeichnet) zugeführt wird. Das durch den Siebmantel der Trommel fallende feine Material sammelt sich in dem Trog ο und wird von dort durch eine Transportschnecke ρ weiter befördert. Der in der Trommel zurückbleibende gröbere Theil des Materials fällt am unteren Ende der Trommel über eine Wand q heraus. Der Antrieb der Trommel erfolgt durch die Kettenräder y'y von der Welle ν aus, welche durch Vermittelung von Winkelrädern von der Welle % und Riemscheibe ^' ihre Drehung erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Lüften bezw. Kühlen des gemahlenen Cementes während seiner Bearbeitung in Siebtrommeln durch Zufuhr von Luft durch die hohle Antriebswelle in das Innere der Trommel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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