DE87351C - - Google Patents

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DE87351C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D7/00Auxiliary devices for promoting water circulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Der vorliegende Dampferzeuger ist in bekannter Weise aus einem verschlossenen Dampfund Wasserbehälter und aus besonderen Verdampfröhren zusammengesetzt," in welchen eine ungewöhnlich schnelle und kräftige Dampfentwickelung vor sich geht. Der Dampf- und Wasserbehälter besteht aus einem einfachen Kessel üblicher Art, welcher mit den bekannten Kesselarmaturen ausgerüstet ist. Der Dampfentwickler besteht aus einer Anzahl Rohre, in welche Wasser eingespritzt wird und aus welchen der entwickelte Dampf in den Sammelbehälter übergeführt wird. Dieser Dampf durchdringt entweder den Dampf- und Wasserbehälter von unten nach oben, oder er condensirt, indem er die Wassermenge, welche durch die Verdampfung des in dem Behälter befindlichen Wassers oder durch die Erwärmung des in denselben neu. eingelassenen Speisewassers verloren geht, ersetzt.
Das in die Verdampfröhren eingespritzte Wasser wird dem Dampf- und Wasserbehälter entnommen.
Bei den bisherigen Versuchen, einen Verdampfkörper mit einem Dampf- und Wasserbehälter zu verbinden, geschah die Einspritzung des Wassers entweder durch die eigene Schwerkraft, oder durch den Ueberdruck des Behälters gegenüber dem Verdampfer, oder durch einen Injector nach System Giffard. Bei allen diesen Einspritzverfahren ist das Wasser nicht derselben Wirkung unterworfen wie bei einer Pumpe. Denn indem die Pumpe das Wasser einer Masse entnimmt, welche unter der Einwirkung der durch die Bewegung des Kolbens entstehenden Luftleere im Begriffe steht, zu verdampfen, saugt sie eine schaumartige Mischung von Wasser und Dampf an. Ein derartiges Gemenge ist im höchsten Grade zur Verdampfung geeignet, wenn es in die stark erhitzten Verdampfröhren durch Düsen eingespritzt wird.
Bei den beiden zuerst angegebenen älteren Verfahren gelangt nur warmes Wasser zur Einspritzung, welche sich nach Ansicht des Erfinders so langsam vollzieht, dafs die den Feuergasen ausgesetzten Rohre durchbrennen können. Bei dem dritten erwähnten Verfahren, nämlich das Wasser durch einen Injector einzutreiben, mn fs das Wasser' bis unter 70 ° oder wenigstens 8o° abgekühlt werden, da sonst der Injector nicht functionirt. Aufser den oben angegebenen Vortheilen gewährt die Pumpe noch den, dafs selbst beim Stillstand des Kessels, d. h. während der Zeit, in welcher kein Dampf entnommen wird, eine Unterbrechung des Pumpenbetriebes nicht stattfindet.
Die auf der Zeichnung schematisch dargestellte Anlage ist nur beispielsweise gewählt. In Fig. 1 ist der Unter- oder Haupttheil der Anlage im waagerechten und der obere Theil des besseren Verständnisses wegen im Höhenschnitt gezeigt. Fig. 2 zeigt den unteren Theil im Höhenschnitt.
Die im Herd waagerecht angeordneten Rohre a liegen unmittelbar über dem Rost. In den unteren Theil jedes Rohres mündet eine Düse b, aus welcher sich das Einspritzwasser in Staub-

Claims (1)

  1. form in das Innere des Rohres ergiefst. Die Düsen b werden von dem Rohr c gespeist, welches von der Pumpe d abführt, die das Wasser aus dem Behälter e saugt und in das Rohr c treibt. Dieser Behälter enthält das eigentliche Kesselwasser, welches durch den in den Rohren α erzeugten Dampf unter Druck gesetzt wird. Zu diesem Zweck stehen die Rohre α mit dem Behälter e durch die Rohre f in Verbindung, welche zweckmäfsig mit Ventilen oder Hähnen g ausgerüstet sind. Letztere sind derart eingerichtet, · dafs sie dem Dampf Durchlafs gewähren, jedoch verhindern, dafs Wasser aus dem Behälter e zurücktritt. Die Pumpe d wird durch eine kleine Maschine Ii in Bewegung gesetzt, welche bei vollem Betrieb ihren Dampf dem Behälter e durch das Rohr i entnimmt. Das vom Behälter e abzweigende Rohr j führt den Dampf seiner Verwendungsstelle zu.
    Das Zuführungsrohr c kann mit dem Behälter durch ein besonderes Rohr A- in Verbindung gesetzt werden, um einen Kreislauf zu erzielen, so lange noch nicht genügend Dampf -im Kessel vorhanden ist, um die Pumpe d antreiben zu können. In das Rohr k ist ein Hahn oder Ventil / eingeschaltet, welches geschlossen wird, sobald die Pumpe zu arbeiten beginnt. . Es kann . jedoch auch die Pumpe zu Anfang durch andere Hülfsmittel in Gang gesetzt werden.
    Pa τ εnt-Anspruch:
    Bei Einspritzdampferzeugern die Anbringung einer nicht als Speisepumpe dienenden Pumpe, zum Zwecke, auch bei abgestellter Dampfentnahme den Wasserumlauf ununterbrochen aus dem Wasserraum des Kessels durch die SpritzdUsen hindurch in die Dampfentwickelungsrohre hinein zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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